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Richard Gutjahr
How I became fake news

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Weiblich, jung, rechtsextrem: Frauen in der rechten Szene

Vortrag von Prof. Dr. Esther Lehnert gehalten am 23. November 2017 in Stuttgart

Ungeachtet der Tatsache, dass durch die Anklage von Beate Zschäpe im Rahmen des NSU-Prozess in München das Thema rechtsextreme Frauen wieder mehr in den medialen und gesellschaftlichen Fokus gerückt ist, bleibt das Antlitz des modernen Rechtsextremismus männlich. Rechtsextremen Frauen gelingt es nach wie vor besser „unsichtbar“ zu bleiben und ihre menschenverachtende Ideologie auf eine „nettere“ Art in die Gesellschaft zu tragen. Der Vortrag von Prof. Dr. Esther Lehnert setzt sich mit modernen und/oder traditionellen Inszenierungen von Frauen in unterschiedlichen Bereichen von Rechtsextremismus und Rechtspopulismus auseinander und fragt nach weiblichen Strategien und thematisiert die besondere Gefahr, die von rechtsextremen Frauen ausgeht.

Prof. Dr. Esther Lehnert ist Erziehungswissenschaftlerin und setzte sich bereits in ihrer Promotion mit der Beteiligung von Sozialarbeiterinnen im Nationalsozialismus auseinander. Sie war in verschiedenen Präventions- und Interventionsprojekten (u.a. in der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin) beschäftigt. Seit 2015 hat sie eine Professur an der Alice Salomon Hochschule zur Geschichte, Theorie und Praxis
der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt Rechtsextremismus. In der Fachstelle Gender und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung ist sie seit Beginn an als freie Mitarbeiterin tätig.

Verdi 2018

Tom Petty

Frauke Petry sichert sich Webdomain „Die Blauen“

…hält sich aber bezüglich ihrer Pläne bedeckt.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung

Hörenswert
Projekt Unabhängigkeit – Katalonien und sein illegales Referendum

Spanien fiebert dem nächsten Sonntag entgegen. Am 1. Oktober 2017 will die Regionalregierung von Katalonien über die Abspaltung von Spanien entscheiden lassen – gegen den entschiedenen Widerstand der Zentralregierung in Madrid.

Quelle: WDR

Standpunkt
„Keinen Milimeter!“

Zwischen sprachlos und wütend. Das Wahlergebnis der Bundestagswahl 2017. Zuerst ein Blick auf die Zahlen: Die Union (also CDU/CSU) kommt auf 33,0%, die SPD auf 20,5%, DIE LINKE auf 9,2%, die Grünen auf 8,9%, die FDP auf 10,7% und die AfD auf 12,6%. In absoluten Zahlen heißt das: 5.877.094 Menschen haben die AfD gewählt. Damit haben sich fast 6 Millionen Menschen für eine offen rechtsxtreme, teils faschistische Partei entschieden, deren Ziel eine homogene, völkische und antipluralistische Gesellschaft ist.

weiterlesen bei Halina Wawzyniak

Kuntz
Objekt#5

Ermordete Palästinenser, die niemanden interessieren

Seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien werden dort mehr als 1.600 Palästinenser vermisst und Hunderte weitere wurden getötet. Dennoch ist dies nicht die Art von Nachrichten, die es in die Mainstream-Medien des Westens schafft. Um die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft und der Medien zu erregen, müssen Palästinenser schon im Westjordanland, dem Gazastreifen oder Jerusalem leben.

Quelle: mena-watch.com

Zielgruppenwerbung
Facebook ermöglicht Anzeigen direkt an „Judenhasser“

Das Werbeunternehmen Facebook hat es seinen Kunden bis vor kurzem ermöglicht, Anzeigen gezielt für antisemitische Nutzer zu schalten. Wie das US-Portal Propublica berichtete, konnten für die Vermarktung von Nazi-Memorabilien oder die Werbung für rechtsradikale Veranstaltungen die Zielgruppen „Judenhasser“, „Wie man Juden verbrennt“ oder „Die Geschichte von ‚Warum Juden die Welt ruinieren'“ ausgewählt werden

Quelle: Golem.de