Verstummte Stimmen – Stuttgarter Theater im Nationalsozialismus

Fr, 2. Juli 2021, 19:00 Uhr - 20:45 Uhr
Bürgerzentrum West, Bebelstraße 22, 70193 Stuttgart
Veranstalter: Buch & Plakat, Telefon: 0711 24 62 38, E-Mail: kontakt@buch-plakat.de
Wichtiges:

Auch wenn heute kaum jemand mehr darüber spricht, wurden auch am Stuttgarter Staatstheater jüdische Künstler/-innen ein Opfer der nationalsozialistischen Rassepolitik. Dies betraf sowohl Solisten als auch Chormitglieder, Sänger-/innen, Tänzer/-innen wie Suse Rosen, Schauspieler wie Fritz Wisten oder Regisseure wie Harry Stangenberg.

Von der nationalsozialistischen Rassepolitik waren natürlich auch Künstler an anderen Theatern betroffen wie z. B. Claudius Kraushaar, der ehemalige Intendant des Theaters in der Kleinen Königstraße. Aber auch aus politischen Gründen erhielten Künstler/-innen ein Wirkungsverbot. Der gesamte Kultur- und Bildungsbereich unterlag wie andere Lebensbereiche der faschistischen Politik und wurde systematisch geknebelt.

Obwohl heute Gedenktafeln und Stolpersteine an einige der verfolgten Künstler/-innen erinnern, sind sie heute doch weitgehendst vergessen. Mit dieser Veranstaltung wollen wir an sie und ihr Wirken erinnern und dem Vergessen entgegentreten. Manches aus ihrem Schaffen hat auch die Nachkriegszeit geprägt ohne dass dies wahrgenommen wurde.

Zeitdokumente und literarische Texte aus der Zeit runden die Veranstaltung ab.

Mit der Schauspielerin Barbara Stoll. Textzusammenstellung: Monika Lange-Tetzlaff unter Mitarbeit von Robert Tetzlaff.

Der Eintritt ist frei!

Diese Veranstatlung findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg e.V. statt!

Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung bei Buch & Plakat möglich (Tel 0711 24 62 38 oder E-Mail: kontakt@buch-plakat.de). Es gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden Corona-Regeln! rückfragen gerne an Buch & Plakat!

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