Germany’s next Barbiepuppe

Report - Germany's next Barbiepuppe
Gestern beschäftigte sich das TV-Magazin Report mit dem Frauenbild in den Medien und den physischen und psychischen Folgen für junge Mädchen.

Modezeitschriften, Modelshows und Bekleidungsketten: Sie alle werben mit unnatürlich dünnen Frauen. Doch Wissenschaftler haben erforscht, dass dieses Schönheitsideal junge Frauen belasten und sogar seelisch krank machen kann. Eine deutsch-schweizerische Studie zeigt: Das Anschauen von Modeblättern erhöht die Ausschüttung von Stresshormonen bei jungen Frauen, ihr Selbstwertgefühl sinkt.
Nach diesen Erkenntnissen können Bilder von dünnen Frauen sogar Essstörungen verstärken. Magersüchtige Frauen berichten, dünne Models und Castingshows wie “Germany’s Next Topmodel”, seien für sie Vorbild. Kritiker werben deshalb dafür, häufiger normalgewichtige Frauen zu zeigen, und fordern mehr Medienkompetenz für Jugendliche.

Post aus der DenkMacherei am 21.5.2013


An allem Unfug, der passiert, sind etwa nur die schuld, 
die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern.  Erich Kästner

Im Brokdorf-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts heißt es: „Sie (Versammlungen) … enthalten ein Stück ursprünglich ungebändigter unmittelbarer Demokratie, das geeignet ist, den öffentlichen Betrieb vor Erstarrung in geschäftiger Routine zu bewahren.“ Von Stuttgart aus fährt ein Sonderzug am Sa, 1.Juni 2013 nach Frankfurt. Fahren Sie mit! Weiterlesen

Stephan Beneking: Brennende Bücher/Burning Books

Durch Ihre “Zeitung” wurde ich inspiriert, dieses Thema mit aufzunehmen.
In der Anlage finden Sie das extra hierfür komponierte Klavier-Stück als Notensatz sowie eine Einspielung des Pianisten Hal Freedman aus den USA.

Die Noten finden Sie hier.

Das Haupt-Thema der Musik ist die Notenfolge “A-B-C”, die für die Buchstaben in den Büchern steht. Dann folgt eine Folge “B-B” für “Brennende Bücher”
Am Ende wird das ansonsten natürlich sehr beklemmende und düstere Stück in einen Dur-Akkord (also fröhlich, positiv) aufgelöst, soll heißen: die Bücher haben überlebt, wir können weiterhin Kafka,Brecht und Mann lesen…. :-)
Ich hoffe, es gefällt Ihnen!

Spanien: Die Finanzkrise ist längst zu einer Krise der Demokratie geworden

Eine Reportage von Jürgen Weber
Die Finanzkrise hat sich in Spanien längst zur sozialen Krise und zu einer Krise der Demokratie ausgeweitet. Beobachtungen und Gespräche rund um den 1. Mai in Madrid.
Achtspurig gesäumt von prächtigen Bauten ist die Calle de Alcalá, doch kein Auto fährt an diesem Mittowchnachmittag durch die Schlagadern des Madrider Verkehrs. Kein Hupen – nur Sprechchöre. Tausende schieben sich hier dichtgedrängt an der „Banco España“ vorbei. Zwischen Fuente de Neptuno und dem Platz Puerta del Sol im Zentrum Madrids sollen es mittlerweile rund 50.000 sein, die an diesem 1. Mai 2013 lautstark „No!“ zu „Merkels Diktat“ skandieren. Der eisige Wind pfeifft den Demonstratinnen und Demonstranten in den Straßenschluchten der Hauptstadt durchaus nicht nur symbolisch um die Ohren. Von spanischem Frühling keine Spur. Die Kragen der Mäntel sind nach oben geschlagen und hier und da recken sich geballte Fäuste zu den Sprechchören in die Höhe. Ende April wurden die neuesten Arbeitslosenzahlen veröffentlicht: 6,2 Millionen Spanierinnen und Spanier sind ohne Arbeit und fast erschreckender noch ist die Höhe der Jugendarbeitslosigkeit von nunmehr 57 %. Die spanische Wirtschaft ist 2012 um 1,4  % geschrumpft und die Prognose für 2013 sieht nicht besser aus. Dabei galt Spaniens Bauwirtschaft europaweit lange als Modell für eine gelungene Wirtschaftspolitik. Europäische Banken investierten in spanische Immobilien und spekulierten gerne mit teilweise horrenden Gewinnsummen. Lange Jahre hat die Finanzbranche am spanischen Immobilienmarkt abgesahnt. Weiterlesen

Neues von Wera & Olga, und dies & das am 15.5.2013

spionDies: „…die wichtigste Frage zu stellen, nämlich wie es die Verfassungsschutzbehörden, die Polizei, der deutsche Staat, die Medien hinbekommen haben, eine rechtsradikale Mordserie zu übersehen – wie wir es hinbekommen haben, zu denken, die Neonazis in Deutschland hätten nichts mit uns zu tun“. (Antonia Baum, FAS 12.Mai 2013).
… und das: Geheimdienste: Spitzel-Honorare sind steuer- und abgabenfrei Auf Prämien und Honorare, die staatliche Geheimdienste zahlen, sind weder Steuern noch Sozialabgaben fällig und auch eine Anrechnung auf ALG II ist nicht vorgesehen. Das geht aus einer Regierungsantwort auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken hervor.
Heute dazu:  Mi, 15. Mai 2013, 17 h, vhs Stuttgart, Rotebühlzentrum: Feuer. Freiheit. Toleranz: Wir stellen das Ergebnis des offenen Künstlerwettbewerbs vor. Es spricht Peter Grohmann. Anschließend 19 h; Literatur als Widerstand. Lesung und Musik
 
Mi, 15. Mai 2013, 19 Uhr, Württembergischer Kunstverein: Kunst in Stuttgart. 
Epochen, Institutionen, Tendenzen”´. Mit Dietrich Heißenbüttel und anderen Autoren
Im Rahmen unserer Reihe zum 10.Mai (siehe: www.10ter-Mai.de)
Do, 16. Mai, 19:30 h: Ringvorlesung an der Uni mit Dr. Annette Ohme-Reinicke (AnStifterin)
Keplerstr. 17, Raum 17:52: Durchs Jammertal ins Paradies. Heilserwartungen von links und rechts am Vorabend des NS
Do, 16.05.2013, 19 h (Rathaus)
Janka Kluge: Die NS- Kulturpolitik als Abschaffung der Aufklärung
Fr, 17.05.2013, 18 h (Rathaus)
Ulrich Cassel liest Gedichte + Geschichten von Bert Brecht
Do, 23. Mai, 20 h, Theater am Olgaeck: EIN URWALD IN EUROPA – oder Ein Biotop in Griechenland? Aristophanische Komödie über griechische und andere Verhältnisse
Vier Personen lesen, spielen und singen in sechs Szenen, wie den verkommenen Verhältnissen beizukommen ist. Europa-Agrarpolitik, chemische Industrie und örtliche Klientelwirtschaft haben ein ehemaliges Urwaldgebiet in Nordostgriechenland verwüstet. Nichts wächst mehr – und eine ökologische Katastrophe bedroht Mensch und Tier. In höchster Not organisiert sich das Tierreich und nimmt sein Schicksal in die eigenen Pratzen, Krallen und Flügel. Solidarität und Selbstorganisation sind die Gebote der Stunde. Ist das bei der Fülle gegensätzlicher Lebensbedingungen und Interessen möglich?
Eine spannende Realsatire mit konkret-utopischer Perspektive von MISCHI STEINBRÜCK, der umfassenden Kennerin neuer griechischer Geschichte und Gegenwart. In Stuttgart von etlichen Konzerten als Rebetiko- und Theodorakis-Sängerin und Übersetzerin wohl bekannt.
Inszeniert von dem WDR-Rundfunkregisseur HEIN BRÜHL., Gespielt von AXEL GOTTSCHLICK, LENA-SABINE BERG, MISCHI STEINBRÜCK und HEIN BRÜHL. Nach der Lesung Information, Diskussion und Solidarität mit alternativen Projekten in Griechenland.  (www.10ter-Mai.de)
Verbrannte Bücher: Die Ausstellung im Rathaus geöffnet von Mo-Fr  8 – 18 h (noch bis 31. Mai)
 
Bis 22.Mai haben Sie Zeit, Ihre Stimmen zum Stuttgarter Friedenspreis abzugeben 
Am 23. Mai stellen wir in der DenkMacherei das Ergebnis des 1. Wahlgangs vorn(17:30 h)
Als AnStifterIn können Sie auch formlos wählen: Mail an Kontakt@die-anstifter.de
(etwa so: Meine 3 Stimmen bekommt der Vorschlag Nr. XVY und Ihr Name)
Oder wählen Sie direkt übers Netz: www.stuttgarter-friedenspreis.de
Das Wahlheft zum Friedenspreis liegt hier als PDF bei und ist auch als Druck versandt worden
GOLD – ALTIN: Eine Performance von Ninel Çam (AnStifterin, Stuttgart)  in Istambul
Mi, 22. Mai und Do, 23. Mai: Wie können wir die Unterdrückung von Sprache erkennen? Was können wir tun, wenn wir feststellen, daß dies bewusst und systematisch erfolgt? Was genau heißt
Hinhören? Sprechen? Mitdenken? Wann beginnt die Tat? Und woher kommt  „Tatkraft“? Vielleicht ist der erste und wichtigste Schritt der Erkenntnis: Sich Zeit zu nehmen. Doch erst mit einem Gegenüber, dem Vis-a-vis, sagt Ninel Çam, entsteht ein gemeinsamer Raum als Bedingung für das Erkennen, für Hoffnung. Sprechen kann Verschwendung sein, wenn es nicht mit dem Besinnen einhergeht. Besinnen mag wie Schweigen erscheinen – und doch ist es Voraussetzung dafür, daß sich neue Kräfte, Gefühle Gedanken entfalten können. Die Künstlerin Ninel Çam wird sich im Rahmen von zwei Performances, die an jeweils zwei Tagen in Stuttgart und Istanbul stattfinden, mit diesen Fragen beschäftigen, indem zwei Tage geschwiegen wird. Nur eine goldene Papierrolle soll dieses Schweigen begleiten – als Basis, als goldene Brücke, auf der sich die Schweigenden schweigend austauschen können, von Angesicht zu Angesicht, still. Die goldene Schriftrolle der stummen Kommunikation soll im Haus der Geschichte Baden-Württembergs versiegelt und im Mai 2023 veröffentlicht werden.
Sa, 1. Juni, Frankfurt: Unser Sonderzug zum Europäischen Tag des Protests
1. Juni Frankfurt/M:  Mit unserem Sonderzug nach Blockupy – und mehr als Bahnhof verstehen: Sonderzug: Historische E-Lok E 94 + offene Plattform-Wagen (280 Sitzplätze), sowie ein Restaurationswagen. Karten in der DenkMacherei, Werastr.10 (ab 21.5., Mo – Fr 10 – 16 h)
und am Stand der AnStifter. Auswärtigen Reisenden senden wir eine Karte gern gegen eine Spende zu (regulär wäre das alles unbezahlbar, aber so um die 25 Euronen würde ein Ticket sicherlich kosten)
Die Teilnehmenden kommen aus unterschiedlichen Bewegungen und Generationen, haben unterschiedliche politische + kulturelle Hintergründe. Gemeinsam übernehmen sie Verantwortung fürs Gelingen dieser öffentlichen Massenaktion des zivilen Ungehorsams. Dabei: Arbeitskreis Umwelt (AKU), Attac, DGB-Jugend, Erwerbslosen-Forum, Friedens- und Zukunftswerkstatt, GEW Hessen, Netzwerk Friedenskooperative, Offenes Haus der Kulturen, SJD-Die Falken uva. Ver.di-Mitglieder 
erhalten die Fahrkarte bei verdi-Bezirk Stuttgart.
Es gibt 100 gute Gründe, die AnStifter zu unterstützen. Zur Aktion 10ter-Mai hat Jo Stankowski eine exklusive Postkartenserie nur für uns mit 16 grafischen Motiven und Texten entwickelt – für Ihre Spende senden wir Ihnen gern einen Satz Karten zu, wenn wir Ihre Adresse haben. GLS Bochum, Konto 801 296 4700, BLZ 430 609 67, “10ter Mai”
 
15.05.2013 -18:00  Gabriele Kurzenberger liest Erich Fried 
Rathaus, Stuttgart, Marktplatz, 70173 Stuttgart   |  Infos: 10ter-mai.de
15.05.2013  19:30  Über die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten 1933 
Naturfreundehaus, Roßhaustraße 61 , 70597 Stuttgart   |  Infos: 10ter-mai.de 
20:00 – 21:30  Der Sturz in die Barbarei 1933 -Lindenhof Texte gegen Neonazismus 
Bogenhalle Pausa, Löwensteinplatz 1, 72116 Mössingen   |  
20:00  Foaie Verde – Traditionelle Sinti und Roma Musik aus dem Balkan 
Theaterhaus, Siemensstrasse 11 , 70469 Stuttgart   |  Infos: 10ter-mai.de 
16.05.2013 10:00 – 12:00  Beqë Cufaj: Irrwitziges aus dem Kosovo 
Rathaus, Stuttgart, Marktplatz, 70173 Stuttgart   |  Infos: 10ter-mai.de 
14:30 – 16:00  80. Jahrestag – Texte betroffener Autoren 
BGS Hedelfingen, Hedelfinger Str. 163, 70329 Stuttgart   |  Infos: 10ter-mai.de 
20:00  Die Legende vom Heiligen Trinker von Joseph Roth 
Theaterhaus, Siemensstrasse 11 , 70469 Stuttgart   |  Infos: 10ter-mai.de 
19:30 – 21:00  Annette Ohme-Reinicke: Heilserwartungen von links und rechts Ringvorlesung) 
Universität Stuttgart / K 2, Raum M 17.52, Keplerstrasse 17, 70174 Stuttgart   
17.05.2013: 10:00 – 11:00  Polnisch-deutsche GeDenkstunde 
Plac Wolności (dt. Freiheitsplatz), Plac Wolności, Wrocław   |  Infos: 10ter-mai.de
v.i.s.d.p.: peter grohmann werastraße 10, 70182 stuttgart, für die anstifter und den rest der welt

Vor den »Blockupy«-Aktionstagen in Frankfurt

»Wir wehren uns auch gegen jedwede reaktionäre oder rassistische Kriseninterpretation, gleich ob von ›unten oder oben‹, gleich ob in antisemitischer, antimuslimischer oder antiziganistischer Form.«
Von Stuttgart aus organisieren Die AnStifter einen Sonderzug nach FFM.

via jungle-world.com – Archiv – 17/2013 – Inland – Vor den »Blockupy«-Aktionstagen in Frankfurt.

Mitschnitt: Peter Bierl: Geld und Zins – „Das Schlechte“ in der Welt? Regionalgeld, Tauschringe, Schwundgeld und Sozialdarwinismus.

Frühsozialisten wie Charles Fourier 1772-1837 und der Anarchist Pierre Joseph Proudhon 1809-1865 kritisierten Geld und Zinsen, Wucher und Spekulation. In Fouriers Produktions- und Wohngenossenschaften sollten Erträge nach Anteilsscheinen verteilt werden, Proudhons Konzept einer bargeldlosen Tauschbank mit zinslosen Krediten scheiterte. Der Vortrag wurde am 02.05.2013 19:30 Uhr im Wilhelmspalais im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Wilhelm das war nix!” gehalten.

Briefschaft zum Weiterversand

zehnter-mai3Als Pythagoras seinen bekannten Lehrsatz entdeckte,
brachte er den Göttern 100 Ochsen dar.
Seither zittern die Ochsen,
so oft eine neue Wahrheit ans Licht kommt.

Mittwoch, 8. Mai 2013
O 17 Uhr, Mahnmal für die Opfer des Faschismus, Karlsplatz Stuttgart
Befreiendes. Texte zu einem vergessenen Tag. Moderation: Ulrich Cassel
O 20 Uhr, Wortkino, Werastraße: Wo meine Sonne scheint. 300 Jahre Rousseau. Weiterlesen

Neue Ausgabe: Beobachter News

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LAUT GEGEN RECHTE GEWALT!

  • - Urteile im Winterbach II – Prozess
  • - Aktionstage der Initiative “Rems-Murr nazifrei!”
  • - Ausstellung der Installation “Winterbach”

Weitere Themen u.a.

  • - S 21 – Stocker-Freispruch aufgehoben
  • - 2. Anarchistische Buchmesse in Mannheim
  • - 68. Jahrestag der Selbstbefreiung des KZ Buchenwald
  • - Ostermarsch in Stuttgart
  • - “NSU”-Prozessauftakt – Demo in München
  • - Anti-AKW-Demo in Neckarwestheim

… und vieles mehr!

Die Printausgabe der BEOBACHTER NEWS gibt es u.a.