Philosophisches Café der AnStifter

Frank Ackermann initiierte und leitet die Veranstaltungsreihe. Alle Veranstaltungen im Hegelhaus finden statt in Zusammenarbeit mit dem Planungsstab Stadtmuseum.

Anstehende Termine


Sa, 10. Dezember 2016, 10:30 Uhr
Dr. Wulf Loh: Wozu brauchen wir Anerkennung? – Der Begriff der Anerkennung in der modernen Sozialphilosophie
Eintritt 8 Euro, inkl. Kaffee/Brezeln oder Hefezopf
Veranstalter: Die AnStifter

Hegelhaus, Eberhardstraße 53, Stuttgart
Infos: www.die-anstifter.de/?p=29543


Di, 13. Dezember 2016, 19:30 Uhr
Veronika Eberl: Was für eine Bescherung !
Eintritt 8 Euro, inkl. ein Glas Hegel- bzw. Hölderlinwein
Veranstalter: Die AnStifter, in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Stuttgart

Hegelhaus, Eberhardstraße 53, Stuttgart
Infos: www.die-anstifter.de/?p=29544


Mi, 21. Dezember 2016, 19:30 Uhr
Gustav Schwabs „Sagen des klassischen Altertums“

Veranstalter: Die AnStifter

Hegelhaus, Eberhardstraße 53, Stuttgart
Infos: www.die-anstifter.de/?p=29527

Gedanken zu „Philosophisches Café der AnStifter

  1. Die neue Anstifter-Website ist sehr gut und äußerst informativ. Gratuliere! Wer aktuelle Infos zu bzw. gegen Stuttgart 21 wissen will: http://www.s21.siegfried-busch.de Diese Website mit dem Blog Stuttgart 21 wurde bereits früher von Herrn Grohmann in einer Rundmail empfohlen und ist auch bei Leben in Stuttgart verlinkt. Gerne weiterleiten!

  2. Wunderbar! Das ist der Lesebrief, den ich zu gerne geschrieben hätte. Leider waren mir des trefflichen Grohmanns schlagende Argumente nicht zur Hand.

  3. Lieber Peter,

    so weit ich informiert bin, tun sich die Münchner sehr schwer mit der Verlegung von Stolpersteinen, sind also als Vorbild nur bedingt geeignet.

    Gruß Robert

  4. Lieber Peter, Du hast es auf den Punkt gebracht. Danke, liebe Grüße: Suse und Winfried

    +

    Sehr gut Peter! Das Stuttgarter Wahlergbenis war ja super.
    Heinz, Naturfreunde Botnang (wohnhaft in Kempten)

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    Einfach köstlich – und wie immer mit Tiefgang! Irmela

    +

    Gut geschrieben – herzlichen Dank! Sollen/dürfen wir es weiterschicken?
    Mit freundlichen Grüßen: Esther Kuhn-Luz, Wirtschafts- und Sozialpfarrerin

    +

    lieber peter, erstklassig, dein salat. und erst das dressing! erste sahne. also im ernst, mir hat dein kommentar sehr gut gefallen, aus dem herzen gesprochen. salatgrünes stuttgart find ich prima, auch wenn sie recht konservativ sind, unsere blattsalate. aber wenn viele jetzt noch ihren senf dazugeben, ein bisschen würze….. da könnt doch was draus werden! liebe grüße aus dem stürmischen, ziemlich schwarzen süden: didi

    +

    Lieber und hoch geschätzter Peter, wie habe ich mich gefreut, auch Dich heute unter den Freunden des grünen Salats in der Rathauskantine zu entdecken! Denn vor dem Tische und bei der langjährigen Lektüre Deiner Denkbriefe habe ich oft schmerzlich nicht nur die Würdigung, sondern sogar die einfache Erwähnung der Arbeit von uns grünen Köchen vermisst. Und bekam zunehmend das Gefühl, dass Dir die heiße Rote auf dem Markplatz immer wichtiger war als die jahrlange Grünkernmaloche „oben“ in der Rathausküche. Brückenbauer brauchen bekanntlich mehr als nur ein Ufer, sonst wird’s nix mit der Brücke. Über 1000 Brücken geht ansonsten gerne mit Dir und allen AnstifterInnen – Dein Michael Kienzle

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    Von: Brigitte Lent, USA: Das ist schön, ich werde es weiterschicken. Wo es jetzt so viele Wahlen zu beobachten gibt, wie z.B. im Iran. Ich bin gespannt, was meine Kontakte in Stuttgart und Umgebung dazu sagen. Leider, so gut Obama ist, besonders im Vergleich zu den Alternativen, wird auch bei ihm notgedrungen nur mit Wasser gekocht. Dass er nicht einmal die unter den Guantanamo-Gefangenen, die längst als unschuldig erkannt worden sind, ins Land lassen darf, ist symptomatisch für viele Entscheidungen. Ich bin auch entrüstet darüber, dass Frau Merkel aus Angst vor China die Uiguren, die weiss Gott schon lange genug gelitten haben, abgewiesen hat, so dass sie für teures Geld an Palau abgeschoben werden mussten, ist auch eine Schande. Da kann einem schon die Hoffnung für die Menschheit vergehen!

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    lieber Peter Grohmann,
    ach ja, wenn ich doch auch so gut formulieren könnte wie DU, dann wäre ich längst ein „Mitmischer“. Dein Brief ist einsame Spitze und es wäre angebracht, wenn die Herren Schuster und Oettinger diesen in der Morgenpost vorfinden würden. Hoffen wir darauf, dass die „Stimme des Volkes“ einen Platz in den VIP-Loungen findet. Danke für Deinen Brief und lieben Gruß von Heidi

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    Lieber Peter, Immer wieder erfrischend Deine Kommentare zu lesen.Go ahead! Mit Friedensstadt-Gruss, Henning

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    wunderbar, Dein Kommentar! Nun schaut mal, ob Ihr noch was „kippen“ könnt bei Stuttgart 21. Drücke die Daumen, bis sie grün und rot werden! Umarmung aus der Ferne der Hauptstadt – hedda

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    Lieber Peter! Mit dieser Mail mach ich jetzt wieder das, was ich oft schon getan habe: Ich leite sie FreundInnen weiter, die was damit anfangen und solchen, die interessiert sind, was hier so abgeht, weit weg, einer davon ist in Chile, eine in Köln, hab’s heute erst gelesen, und ich denke, gelegentlich treffen
    wir uns! Herzliche Grüße – Werner (und Rudi) und unsere laute Diddie und Bobbie, das ist mein
    Straßenmischlingsköter.

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    Hallo liebster Peter, ich freue mich über grüne Prozentpunkte in Stuttgart und anderswo – klar; denn Eure Position wird von der Mehrheit aus CDU/FWV/Spd wg. S-21 etc. vielleicht stärker wahrgenommen. Aber wichtiger bleibt Deine/Eure Anstifter-Arbeit i.d. Öffentlichkeit !!! Weil wegen der grünen 25 % der OB S-21 nicht stoppen wird, braucht`s eben auch in BW Bürgerentscheid/-begehren i.d. Landesverfassung: hier in Berlin wird sogar wg. Reli in Schulen abgestimmt (Ergebnis: es bleibt bei Pflichtfach Ethik, Reli bleibt Wahlfach; und „das ist auch gut so“ !!!), über den Flughafenausbau sowiewo. Trotz alledem: Herzlichen Glückwunsch zum grünen Erfolg in Stuttgart ! In guter Erinnerung: Rosi B.

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    hi Peter, ein bisschen mehr hurra hättest Du schon verkünden können. es ist doch schließlich was passiert in Stuttgart, oder? Dein Weihnachtsbraten

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    Hallo Peter, toller Beitrag zur Wahl. Grüße Norman John

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    ich hatte Dir sowieso schreiben wollen, Peter! Danke für Deine Predigt, nichts anderes als dieses ist Deine mail. Frieder hat seine große Freude. Es zeigt sich also wieder mal, dass mit dem großen Problem Stuttgart 21 und Euren Aktionen sich was in den Köpfen der Menschen geändert hat und wir unsere Hoffnung, die wir predigen, wieder nicht aufzugeben bereit sind, und mit uns unzählige Andere. Zwar ist der Wahlanteil gering, allerdings weiß ich nicht, wieviel % sich bei Euch aufgemacht haben. 23,8 % für die Grünen, die ich zwar nicht gewählt hab, aber sie zusammen mit den andern, drittstärkste Kraft – da wird Westerwelle aber schlucken, der arme Schlucker! Ich schick Dir herzlich anteilnehmende Grüße aus meinem schwarzen Wald, wirklich schwarz, sie wählen hier ja nur CDU und noch nichtmal die Linke kandidiert!! Deine Sa bine

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    Gut geschrieben, Peter Grohmann, danke für`s Wachhalten. Gruss, Helmut Klein.

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    Große Klasse! Darf ich das weiterschicken? Hilde Hoschek

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    Hallo, lieber Peter, gerade habe ich deine Gedanken zur Wahl am Sonntag gelesen. Du hast mal wieder „den Nagel auf den Kopf“ getroffen!!!!!! wie gut, daß es dich gibt!!!!! Ich wünsche dir weiterhin Energie, Gesundheit und auch frohen Mut trotz allem und grüße dich sehr aus Luginsland!! Christiane

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    erst jetzt habe ich Gelegenheit, deine Botschaft zu lesen. Sie ist großartig, und ich möchte dich deshalb umarmen. Der einzige Kummer, den ich hierbei habe, ist „das Volk, das Volk, das Volk…“ Das Volk ist in seiner Mehrheit in einer Jahrtausende alten Geschichte abgetrennt vom Status der Herrschenden und der Bildungsschicht. Du und ich – und andere – wir haben überhaupt keine Bindung zu der Mehrheit eines „Volkes“, und die Idee erscheint mir durch die Jahrtausende hindurch eher abstrakt. Das Volk ist die Instanz, deren man sich bedient, um sich zu profilieren, weil man über ihm stehen will. Im Hintergrund dieses Bemühens stehen aber oft sehr anerkennenswerte Ideale – deine und unsere – wie sie nur Menschen haben können, die partout anders sind als das Volk. Liebe Grüße: Waldemar

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    Ich gratuliere. Da hast Du genau getroffen. Grüße – Jürgen Groschupp (einer der auch öfter mal widerspricht)
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    prima Peter – was Du denen (uns) in`s Stammbuch geschrieben hast – und in der Tat könnte das Forum der Antifter eine neue APO – Kultur entwickeln… es gibt viel zu tun…ciao Peter Schmid

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    Lieber anstiftender Peter, hab gerade Dein Salat-Gericht mit Freude gevespert: Du hast ja sowas von recht und außerdem bist Du voll mit schuldig am Gelingen – also auch Dir vielen Dank und Gratulation!!! Vegetarier sollten wir trotzdem nicht werden, denn ein kräftiges Zubeißen wird in nächster Zeit notwendiger sein denn je… In diesem Sinne herzliche Grüße – Cornelia

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    Guten Tag, guter Text. Leite ihn sofort weiter. Super die homepage !!!! Gruss Susanne
    PS Die Verkäuferin vom Schlecker um die Ecke kommt aus Herne (seit ein paar Monaten in Stuttgart), jetzt kennt Sie mich und die hömepage der Anstifter

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    Genau! Ich bin gespannt auf die Anstifterei vor den Fraktionssitzungen! Gruss, tom

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    Lieber Peter, es ist Dir ein toller Text gelungen! Gratuliere! Vaclav Reischl

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    gut gebrüllt löwe. in aller hochachtung. thomas barth

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    Meine lieber bester und schönster Freund, das ist ein toller text, gefällt mir. Dein Rudolf

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    Ein starkes Wort, danke, Guido

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    Lieber Peter, ein wirklich gutes Statement. Machte Freude es zu lesen. Herzlichen Gruß
    Hermann Schleicher-Rövenstrunck

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    Lieber Peter, zuerst einmal vielen Dank für die Zusendung deiner Mail die mich sehr begeistert hat. Ich selber bin Herausgeber der Webseite http://www.gerleos.de , eine Webseite über Gerlingen – Leonberg – Stuttgart. Also tief in der Provinz. ;-) Was bei Euch das Projekt Stuttgart 21 ist war bei uns ein Rathausplatz für 7 Millionen Euro und deshalb hat man jetzt kein Geld mehr für die Renovierung des Gymnasiums. Ich möchte Dich um einen Gefallen bitten. Mir hat dein Kommentar zur Wahl sehr gefallen. Ich würde diesen gerne übernehmen. Ich würde deinen Namen und deinen Link zu den Anstifter dann auch mit angeben. Vielleicht können wir auch mal ein paar Dinge gemeinsam machen. In meinem kleinen aber feinen Redaktionsbüro verfüge ich über eine Fernsehkamera (Canon XL1 S) , Radio Reportagegerät (analog Marantz) sowie eine professionelle Fotoausrüstung (Canon 10 und 20D mit Weitwinkel bis Tele 200 mit Blende 2,8). Vielleicht magst Du Mir mal sagen wann ich Dich unter welcher Nummer erreiche. Dann können wir gerne auch mal quatschen. Vielleicht kann ich ja öfters mal was von Euch übernehmen.
    Liebe Grüsse – Andy

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    Auch meine Meinung, lieber Peter! Mit freundlichem Gruß – Gerd Wielsch

    +
    Liebes Volk! Wählt den Stuttgart 21 Diktator an der Rathausspitze ab. Wählt Hannes oder …
    Bruno

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    Lieber Peter, ich lieb dich und ich find’s gut, dass du da bist. Bleib da und dabei. Loretta

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    hallo Peter, ein guter Beitrag zur Demokratie! D A N K E . Ich war seit längerem wieder einmal auf der HOMEPAGE! Die hat sich sehr zum Positiven gemausert! TOLL und Lob dem Ersteller / der Erstellerin.
    mfg Gabi Thon

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    Nun ja, lieber Peter. Jetzt haben wir den Salat. Und weißte was de bist? Uninformiert. Blöd. Genauso wie ich. Denn natürlich habe ich in unserer Dummheit genauso gewählt wie du. Und jetzt muss ich mir sagen lassen, ich sei uninformiert. Komischerweise von denen, die informieren sollten – unseren Freunden von der Journaille. Und das grüne Gemüse müsse jetzt beweisen, wie sie die Strategie umsetzen wollen, Stuttgart 21 zu kippen. So ein Quatsch. Die und wir sind einfach dagegen. Eine Mehrheit im Gemeinderat haben wir nicht. Und eine Meinung braucht keine Strategie. Soviel zur Presse. (Doch unter uns: Mit der SPD und den anderen hätten wir die Mehrheit schon. 31 Stimmen ohne den Rep.) Was sagen die Parteien? Die Befürworter von S21 seien zwar nicht zur Wahl gegangen, aber es sei die Mehrheit. Und: Es gibt eine Mehrheit im Gemeinderat für Stuttgart 21. Dann noch die Verträge – das steht. Also no way. Selbstkritik? Nachdenken darüber, ob man vielleicht falsch liegt? Fehlanzeige. Aber natürlich auch schwierig für die Grünen. So ohne Mehrheit. Red‘ du mal mit dem Manfred. Ich übernehm die Judith.
    Ach ja, wusstest Du schon, dass die CDU die Europawahl gewonnen hat. Sagt Merkel. Viele Grüße: Bernd

  5. Wenn die Geisteswissenschaften gestrichen werden verkommen die Kulturwissenschaften zur Barbarei – die Kultur (in) der Begegnung oder die Begegnung (in) der Kultur erfährt ihren Fortschritt immer nur aus dem Geist – die Technik alleine bringt nur den Tod.

  6. Sehr geehrter Herr Peter Grohmann !

    Vielen Dank für diesen erstklassigen Beitrag. Dieser Beitrag sollte auf den Titel-Seiten vieler Zeitungen in Deutschand stehen.

    Es stimmt sehr nachdenklich, dass in Deutschland die kritisch-konstruktiven Stimmender Menschen in den Main-Stream Medien nicht zu lesen, nicht zu sehen und nicht zu hören sind.

    Die neu gestaltete Präsentation von „Die Anstifter“ ist sehr schön – machen Sie weiter mit der guten Arbeit.

    Danke !

    Mit freundlichen und kollegialem Gruß

    Andreas Klamm, Französisch-deutscher Journalist, Rundfunk-Journalist und Autor,
    Redaktionsleitung von
    Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters, internationales Medien-Projekt für Menschenrechte seit 2006, (www.radiotvinfo.org/humanrightsreporters),
    MJB Mission News, ISSN 1999-8414, internationales Nachrichten- und Mission-Magazin seit 2008 (www.radiotvinfo.org/mjbmissionnews )
    IBS Independent Broadcasting Service Liberty, Radio IBS Liberty, IBS TV Liberty seit 1986 (www.ibstelevision.com)
    3mnewswire.org (Nachrichtenagentur, international, seit 1984, http://www.3mnewswire.org)

  7. Bin über einen Artikel in der Stuttgarter Zeitung über die Anstifter gestossen, werde öfters diese Seite besuchen. Gut gemacht, gut Ziel!!

  8. Geht es beim Umgang mit Geschichte nur um archäologische Ausgrabungen und den prozentualen Anteil „historischer Bausubstanz“? Es ist ein authentischer Ort mit all den Spuren und Narben seiner wechselhaften Nutzung. Letztendlich geht es um den grundsätzlichen Umgang mit Geschichte und der Frage was sie uns wert ist. Anders als bei neuen Immobilienprojekten ist dies eben nicht in Euro zu bemessen.
    Diesem Ort einstigen Schreckens einen neuen Sinn als Lern- und Denkort, gerade auch für die nächsten Generationen, zu geben bedeutet Nachhaltigkeit schaffen für Demokratie und Frieden.
    Dieser Preis sollte uns nicht zu hoch sein!

  9. Da schein ein Link unrichtig gestzt zu sein. Angekündigt wird ein Text über Felicia Langer, aber es folgt ein Text über Norman Paech.

  10. Es geht in dem Text von Broder nicht direkt um „Felicia Langer“. Das ist richtig. Aber die kritische Haltung von Hrn. Paech ähnelt doch ein wenig der von Felicia Langer. Und der Satz, dass nicht die Unkenntnis den Antisemiten auszeichnet, sondern die besondere Kenntnis ist zumindest für mich neu. Wie hört sich dieser Satz an, wenn man ihn auf die Kritiker und Kritikerinnen der Atomenergie anwendet, wie, wenn er etwas die Kapitalismuskritik in Frage stellen würde. Gilt diese Anmerkung nur für den Antisemitismus als einem Sonderfall? Und trotzdem enthält der Satz eine Wahrheit. Genauso wie die Giordano-Kritik auf Freitag.de eine Wahrheit enhält.

    Bei der Wahlveranstaltung zum Stuttgarter Friedenspreis fiel heute auch der Name „Felicia Langer“, die in der Bewerbung Nr. 18 „Palästina-Friedensstiftung Rachel Corrie“ erwähnt wird. Die Mehrheit der Anwesenden schien solidarisch mit Frau Langer und unterstützte ihre kürzliche Ehrung mit dem Bunderverdienstkreuz; in einem Beitrag wurde der ähnlich geehrte und auf freitag.de für seine Haltung gegen Fr. Langer erwähnte Ralph Giordano von einem Teilnehmer aufgefordert, doch seine Auszeichnungen zurückzugeben, statt zu fordern, Felicia Langer solle dies mit ihrem Bundesverdienstkreuz tun.

    Bei den Bemühungen die Bewerbungen für den Stuttgarter Friedenspreis zu gruppieren, das heißt, ähnliche Themen zusammenzufassen, bedürftigere Organisationen von weniger bedürftigen zu unterscheiden, kam ein Vergleich zur Sprache, der mich befremdet hat. Gleichgesetzt wurde – ich wäre in diesem Zusammenhang für eine Berichtigung meines Erinnerungsvermögens sehr dankbar – die Gefährdung der Menschheit durch die Gentechnik und deren Lobby einerseits mit der international wirkenden Israel-Lobby andererseits. Einen Moment zuckte es mir durch den Kopf: ja, Lizaswelt.net, die Achse des Guten, die Zeitschrift Tribüne, Free Iran Now, Tilman Tarach, Henryk M. Broder stecken und einer Decke und tun nichts anderes wie die von Monsanto oder BASF bezahlten Interessenvertreter!

    Dass mir dieser Gedanke für einen Moment stichhaltig erschien, „verdanke“ ich wohl unserer Geschichte und dem Umstand, dass die „jüdische Weltverschwörung“ (genauso wie der Antisemitismus) als Spur nach wie vor in unserer Erinnerung/Erfahrung anwesend ist.
    Seit einigen Jahren bemühe ich mich, mir über meinen Antisemitismus (oder dessen Spuren) klar zu werden. Diskussionen sind mir nicht unwillkommen.

    Als ich nach der Wahlveranstaltung wieder zuhause war, habe ich noch einmal gesucht und geguckt und gelesen und einen alten Artikel von Ralph Giordano gefunden. Der aus dem Jahre 1991 stammende Text hat mir die Haltung von Giordano etwas verständlicher gemacht.

  11. bitte schauen Sie meine Webseite an und informieren Sie sich, über meine Projekt „Friedens Vögel für den Irak“ falls Interesse besteht, sende ich ihnen gerne ein Konzept.
    Grüße
    Schamal

  12. Hoffentlich nicht zu spät.

    Wenn nicht jetzt, wann dann?

    Wollen wir warten bis Meldungen uns die Schamröte in dioe Gesichter treibt? Wenn es heisst: unsere Truppen haben mit schweren Geschütz zu ihrem grossen Bedauern in Afganistan ein Haus beschossen, in dem – für sie glaubhaft- Talibam sich verschanzten. Doch es waren Frauen und Kinder, die dort Schutz gesucht hatten, zwischen die Fronten gerieten, getötet wurden.
    Wäre nicht gerade nicht die Zeit ein Zeichen zu setzen? Da gibt es eine Stadt in Deutschland, wo Menschen bereit sind auch jetzt in der Krise Geld zu spenden für ein Projekt das Kinder in diesem geschundenen Lande hilft?
    Deshalb möchte ich meine Mitanstifter bitten für den Vorschlag Nr. 14 (Kinderhilfe Afganistan) zu stimmen. Meine Hochachtung gilt der Familie Erös.

  13. hoffe, dass ich´s schaffe, heute abend vorbei zu kommen!

    mit hastigen grüssen aus augsburg

    martin

    ps: ein bißchen spanisch kann ich (verstehen ganz ok; sprechen ist dann halt sehr italienisch;-)

  14. Der Tonfall des Artikels ist nicht nur durch eine sehr große sprachliche Lässigkeit gekennzeichnet, sondern vermittelt einem auch Züge einer gewissen Überheblichkeit. Wahrscheinlich ist das so nicht gewollt und steht auch in Kontrast zu dem durchaus ernsthaften Thema. Ein oder zwei Übersteiger zuviel, würde man bei Ronaldo sagen.

  15. Kommentar zu „Ronaldo und Übersteiger“:
    Wirklich ein gelungener Vergleich! Aber sollte man nicht über solche stilistische Selbstgefälligkeiten hinwegsehen und den Mut bewundern, mit dem Grohmann diese Firmengeschichte dem Vergessen entreißt? Man kann von Glück reden, daß es solche Helden nicht schon damals in Heerscharen gab. Denn woher sollten wir wohl heutzutage sonst wissen, was Zivilcourage bedeutet, wenn es nicht die Tyrannei gegeben hätte, in deren Folterkeller die Anstifter so unerschrocken blicken? An diesem Wesen wird die Welt genesen, so daß man sich solche stilkritischen Bemerkungen guten Gewissens auch sparen kann!

  16. Lieber Burkhard,

    heute ist hier wieder die Hölle los….
    erst jetzt komme ich mal zur Besinnung um Dir ganz schnell zu schreiben,
    wie begeistert wir gestern abend Deiner Sendung gelauscht haben!!!!!!!
    Musikauswahl, Interviewtechnik und Themenauswahl wirklich spitzenklasse,
    gut die Technik hat an wenigen kleinen Stellen Schrecklehrsekunden gehabt.
    aber es kam alles sehr symphatisch rüber!!!!!!

    Heike
    dein erster Fan :-)

  17. Lieber B
    sendung konnte ich stundenweise hören,
    allerhand, allerhand, wie ein alter meister.
    kam gut rüber

    P.

  18. Klasse. Freue mich das es Euch gelungen ist soviel Filmmaterial zu produzieren….und mit Spannung erwarte ich die Filmvorführung im Herbst (?)

  19. Der Faschismus wuchert weiter wie ein böser Pilz – wer nichts dagegen ttut, ist kein Mensch, sondern nur ein Häuflein Dreck, sagte Karl und Jonathan Löwe, bekannt als die Brüder Löwenherz

    Die Vergangenheit können wir nicht ändern, aber die würdigen, die mutig waren und zum Opfer wurden… und zum Opfer von Faschisten werden immer noch viel zu Viele in aller Welt!

    Bis zum 1.September also hoffentlich,
    Susanne M.

  20. …und von den Opfern des Kapitalismus?

    da gäbe es von mir einen Lesetipp: Naomi Klein,
    „die Schock- Strategie“, inzwischen als paperback
    zu erhalten. Das wichtigste Buch der letzten 2Jh. für ALLE die sich mit den üblichen Medieninfos
    nicht zufrieden geben und Fragen haben.

  21. Das liegt wahrscheinlich daran, daß die Eltern ihre Kinder, und nicht fremde Leute erziehen wollen.

  22. Schon die Aussage dass es sich um ein historisches Gebäude handelt, dessen gesamte Erhaltung jedoch ein kommerzielles Investorenprojekt beeinträchtigen könnte, zeugt von der grundsätzlich in Stuttgart vorherrschenden Haltung zur Geschichte.
    Nach Straßenbahnen, Fußgängern und dem Bahnhof soll nun auch einer der letzten authentischen Orte der NS-Zeit oberirdisch abgebrochen und das Gedenken in den Keller unter die Erde gelegt werden, von schönen Fassaden bedeckt?
    Natürlich kann man theoretisch an einem anderen Ort lernen. Aber dieser Theorie fehlt eines: das Gefühl, das besondere Bewusstsein dass wir Menschen in uns haben wenn wir uns an einem solch authentischen Ort befinden an dem großes Unrecht geschah. Wir nehmen Informationen und Botschaften in einem solchen Gebäude der Täter ganz anders auf als in einem sterilen Neubau. Mag er auch architektonisch und technisch auf neuestem Niveau sein, dieses kann und darf genau hier nicht das Hauptkriterium sein.
    Bereits beim studentischen städtebaulichen Ideenwettbewerb PACEMAKER (Impulse für die Stuttgarter City) im Jahr 2008 zeigen sehr viele Entwürfe die Erhaltung und Einbeziehung des Gebäudes Dorotheenstraße 10.
    Es geht also doch!

  23. Über die Person Herrn Kaufmanns, hinsichtlich seiner sexuellen Orientierung oder andere Aspekte mag man denken wie man will. Fakt is aber, dass er für Stuttgart 21 ist und Fakt ist auch, dass er nun mal für die Partei kandidiert, für die er eben kandidiert.

    Möglicherweise wird seine Person nur vorgeschoben, um Entscheidungen akzeptabel erscheinen zu lassen? Am Ende wird er sich der Parteidisziplin beugen, am Ende wird er sagen, dass er es wenigstens versucht habe. Und er wird sehr bald Gelegenheit haben, das zum ersten Mal zu sagen. Und viele Gelegenheiten werden folgen.

    Wichtige Themen, ganz besonders das Thema „Ausstieg vom Ausstieg“, werden nicht von Einzelpersonen entschieden!

  24. Pingback: BILD liest mit
  25. Bitte unterlassen Sie es, mich weiterhin mit Spam zuzumüllen. Seit Wochen müllen Sie mich zu trotz Auffoderung, das zu unterlassen.

    Dass Sie trotz Mahnung das nicht abstellen, zeigt ja deutlich um welche Art Leute es sich bei Ihnen handelt!

    Hans Peter Roentgen

  26. Lieber Burkhard,
    offiziell bin ich im Urlaub, war tatsächlich auch in Italien, Venedig auf der Biennale – naja, war recht mäßig, nichts vom Hocker hauendes –
    und sonst liege ich lernend im Freibad, höre fantastische Radiosendungen, erledige meinen Schriftkram und besuche Museen….

    Nochmal zu Deiner Sendung,
    also ich bin wirklich von den Socken!

    Letzte Sendung war ja schon nicht schlecht,
    aber dieses Mal war die Auswahl des ineinandergreifenden Themas und der InterviewpartnerInnnen wirklich sehr gut gelungen,
    unterstützt auch von einer superfunktionierenden Technik
    und einer wieder ausgezeichneten Musikauswahl!
    Nicht zu vergessen die angenehme Stimme und Ausdrucksweise von Burkhard!

    Herzliche Grüße
    von der Fangemeinde

    ;-)

    Heike

  27. Lieber Burkhard
    Das hat nun wirklich eine hervorragende, sehr ansprechende Qualität!!
    Ich höre eine sehr viel gelassenere und freundliche Moderatorenstimme. Sehr angenehm. Ich bin beeindruckt, wie gut die Hintergrundmusik passt und was sie einladend bewirkt.
    Die Heranführung ist sehr anregend und weckt Interesse. Gut deine zusammenfassende Erzählung vor der gefühlsanregenden Originalstimme aus Höxter.
    Allerdings braucht es nicht deine Gründlichkeit, nicht Dein Bemüht sein, was eher die Gelassenheit wieder nimmt.
    Das vergeht, wenn Dein großer Selbstoffenbarungsdrang bezüglich eigener Schwäche in ehrlicher Weise eigene Fehler und Schwächen einfach äußert.
    Dann die Frau, die Peer Counceling macht, sehr beeindruckend, einfach gut. Die „hmm“-Geräusche von Dir tragen nichts nötiges bei, stören etwas.
    Es drückt sich dabei ein klein wenig das ermunternde, also das ermuntern-müssende heraus.

    Dann Deine Fragen zum Begriff Behinderung: Sehr gut durchdacht, sehr vereinfacht und klar dargestellt, – und ein interessanter Spiegel unserer Gesellschaft und eigenen Einstellungen gegenüber Schwäche und „Fehlern“.
    Der bezug zum Nationalsozialismus trifft ins Schwarze und berührt sehr. Denn in dieser Haltung des naturwissenschaftlich-technisch begründeten Perfektionismus ist begründet, was heute noch Ursache für die soziale Insensibilität und Vergröberung, die mit dem allgemeinen erfolgsbild einhergeht.

    Dann die von Dir teilweise quälend genau vorgetragenen und schmerzlichen Details medizinischer Indikationen im Verhältnis zu lebenden Menschen, das geht tief hinein.
    „Richtig, was bedeutet richtig?“ Dann dieser dramatisch gute Perspektivenwechsel zu einer Mutter: … Ismene kommt zur Sprache, man spürt die Wärme zwischen Euch. Ismene kommt berührend rüber. Mutig klar und sehr menschlich.

    Dann kommt jene Dame, Frau Kohlhammer von Anfang nochmal?, Huch, ach nee, das ist doch was anderes, der Begriff der Barrierefreiheit. Die erneute Vorstellung war unnötig.
    Dann die beeindruckende und von Dir gut begleitete Kinderärztin. Die Atmosphärenbeschreibung „Rotes Haus“, wäre nach der Fallschilderung einen Tick besser gewesen, das war lyrisch und schafft einen Gefühlsmäßigen Schutzraum für das ungeheure, was dann geschildert wurde. Mir sind tränen in den Augen gestanden. („Highlight der Sendung“ wertet die anderen Beiträge ein bischen ab. Sowas sollte jeder selber für sich beurteilen).
    Dann Babel, Stück Nr. 5 sehr bewegend und passend.

    „Wenn ihr Euch im Studio melden wollt“ …. Das stört die Atmosphäre, dauert zu lang.

    Ismene bewunderungswürdig. Das Tragische als Angebot nicht annehmen. Tragik ist nichts Gegebenes. Das Gegebene ist anders „umformen in Leben“, das hat mich sehr berührt.
    Der schnelle Wechsel mit dem Jingle, passt. Dann die Erinnerungsspur zur Eutanasie: Pfützen sind da, Ungereimtes. Das Phänomen der Abspaltungen wird gut beschrieben. Die Expertenzirkel sind ja eindeutig ebenfalls ein Phänomen von abgespaltenem, intellektualistischem Wissen. Intellektualität als eine Krisenform und Ausdruck unserer moderne.

    Die ganze Musik ist sehr einfühlsam und hat Tiefe, Burkhard-Tiefe, sehr schön.

    Das flüsternde Wesen, das literarisch zitiert wird, finde ich sehr nächtlich, sehr berührend. Schön, dann Milesartiges zu hören, wenn es Miles ist.

    Zum Schluß: Vorsicht mit Superlativen „Das Schönste, was ich jemals gehört hast. Who´s Carmen? Mit Ismene der Schluß , sehr nahstehend, warm, schön.

    Bin sehr angetan. Das hast Du wirklich sehr gut gemacht! Mehr davon. Dann am Schluß ist das mikro auf, witzig.

    Schiller hat als Schüler gelitten. Und aus dem leid die Rebellionskraft geholt gegen das Württemberg samt Fürst dieser zeit – und eben „die Räuber“

    Herzlichen Dank
    Kai

  28. Hallo Herr Heinz,

    ich habe mir gerade die Aufzeichnung angehört. Die Sendung gefällt mir
    sehr gut.
    Ich werde wohl in Zukunft mehr Anstifter-Funk hören.

    Viele Grüße,
    Hanna Polhammer

  29. Hallo Burkhard,
    mein Feedback steht ja noch aus, also ich bin sehr begeistert,
    wie du an das Thema herangegangen bist, die Interviews, man merkt dass viel Arbeit, viele Gedanken ,viel Herzblut darinsteckt.
    Wirklich gut, die Art wie du fragst, zuhörst und diese berührenden Geschichten einbettest, das Thema ist ja nicht leicht.
    Hat mir rundum gut gefallen und es hat „Spaß“ gemacht zuzuhören, mir hat auch das Interview mit Ismene gefallen, und die Musik.
    Die Sendung bekommt von mir eine glatte eins!
    Ulrike

  30. Pingback: Wohin Ihr seht
  31. Pingback: Was Ihr wollt!
  32. Ich habe mir gestern die letzte Sendung vom 08.09.09 angehört und ich muß sagen, sie hat mich sehr berührt. Burkhard, das hat Deutschlandradioqualität! Schön wäre es, wenn noch mehr Leute in den Genuß kämen, zuzuhöhren. Die Redaktionssitzung am Montag, 28.09.09 ab 19 Uhr findet im Theaterhaus-Restaurant statt. Für Neue: einfach bei der Bedienung nach Armin fragen. Und noch ein Hinweis in eigener Sache: auf http://www.amokfisch.de findest du meinen persönlichen Wahlvorschlag… Armin Fischer

  33. och maaaaaaaaaaaan…ich habs jetz erst erfahrn… wär echt gern komma… mist… vllt des nächste mal..

  34. Also ich seh in gerade aber größer als Köln oder Siegen nee. Auf keinen Fall. Absolutes NEIN. Aber man hat ja gesagt gröter Bawü’s und nicht NRw’s.

  35. Ich war dabei :D der hammer alles vollder federn und der boden wie schnee. hab gut ausgeteilt aber auch voll aufs maul bekomm ;D war absolut geninal. Aber an köln kommen wir nicht ran
    grüßle

  36. ich fands lustig auch wenn ich danach etwas kopfweh hatte es gab ein paar die daraus wohl eher ne kissenschlägerei als ne kissen schlacht machen wollten schade eigentlich!

  37. Israel ist in einer Situation, die alles andere als einfach ist. Wir, die wir solidarisch mit Israel sind, sind dies auch. Das hat zum Einen mit uns selbst, zum anderen mit der jahrtausende langen Jugenverfolgung, mit den Progromen und schließlich mit der industriellen Tötung von Millionen Juden – mitunter verschleiernd „Holocaust“ genannt – in den Jahren des dritten Reiches zu tun. Und im selben Maß wie wir uns heute nicht vorstellen können, wie es möglich war, dass es zu dieser industriellen Masstötung kam, im selben Maße dürfen wir nicht meinen, dass der Antisemitismus nach dem Sieg der Aliierten über Deutschland ebenfalls besiegt worden wäre. Denn, so wage ich hier zu behaupten, selbst in der kurzen, knappen Ankündigung des Buches von Avraham Burg steckt Antisemitismus.

    Israels Situation ist nicht leicht; unsere Situation ist es auch nicht. Vor allem dann, wenn aufgeklärte, moderne, fortschrittliche und/oder gesellschaftlich engagierte Menschen ganz unkritisch einem antijüdischen „Mainstream“ folgen, dem auch ich mich während langer Jahre nicht entzogen habe: ich war für die PLO, habe wacker mein Palestinensertuch getragen; Arafaf hatte meine Achtung; Isreal war ein Satellit amerikanischer Interessen und das Ergebnis der Besetzung fremden Landes; die Palästinenser waren ein fortschrittliches – wenn nicht revolutionäres Volk, das von Israel unterdrückt wurde. Was wußte ich? Nichts, aber auch gar nichts. Mit den Jahren wurde ich zwar gemäßigter und das Palästinensertuch hatte ich irgendwann über, aber die Siedlungspolitik, ja die Siedlungspolitik, die sollte Israel doch endlich unterlassen, gefährdet sie doch den Friedensprozess.

    Bis gestern wusste ich nicht, was ich denn da auch noch in reiferem Alter nachbetete: „Siedlungspolitik“. Was hatte ich für eine Idee davon, dass damit letztlich nichts anderes gemeint ist, als dass bestimmte Gebiete im Nahen Osten „judenrein“ zu bleiben haben. Trotz des Siegs der Aliierten über Nazideutschland vor nunmehr 60 Jahre: „judenrein“. Unvorstellbar!

    Und der Umstand, dass der Autor eines Buches Jude ist oder Israeli oder Überlebender des Holocaust sagt seit wann etwas über den Inhalt des von ihm geschriebenen Buches, über die politische Relevanz, über die Richtigkeit oder Unrichtigkeit der vom Autor aufgestellten Thesen oder Sichtweisen. Das Buch ist dadurch nicht richtiger oder verfehlter als das irgendeiner anderen Person. Warum sollte es auch? Wie absurd würde es für uns klingen, wenn man die Wichtigkeit oder den Wahrheitsgehalt des Buches z.B. eines deutschen Politikers damit begründen würde, dass er Christ oder Deutscher ist – es sei denn, es handele sich um Lebenserinnerungen.

  38. Lieber Burkhard,

    der Begriff Holocaust war und ist für die Bezeichnung der Ereignisse 1933 – 1945 in den europäischen Kriegsgebieten eine fortgesetzte Kränkung: er bedeutet „Brandopfer“ und unterstellt eine Freiwilligkeit in einem religiösen Rahmen. Niemand stieg freiwillig auf LKWs, in Viehwaggons und verließ seine Heimat um umgebracht zu werden. Darin steckt die ganze Sprachbarberei, die durch die materialistisch-nationalen Entwicklungen des späten 19 Jh. mit den Verbreitungsmedien zu einer differenzierungsarmen Manipulation dienstbar gemacht wurde. Das Ergebnis dieser Manipulation zeigt sich nicht zuletzt in der stillschweigenden Akzeptanz, unmenschlichen Verhaltens im Zusammenhang mit staatlich legitimiertem Handeln. Ich glaube Lanzmann verbreitete „Shoah“, die „große Katastrophe“ als Bezeichnung. Das trifft doch weit mehr zu.

    Du sprichst in Deinem Artikel in sehr schätzenswerter Weise von Deinem eigenen persönlichen Differenzierungsprozeß im Denken über Israel und die Palästinenser. Ich erkenne mich darin wieder, spüre, wie auch ich in Meinungsbildungsmechanismen stecke, die genährt werden durch – nun eben – Nicht-Wissen, fehlende Anerkennung, mangelndes Differenzierungsvermögen.

    Ich teile Deine Grundhaltung, die ich meine durchzuhören, das Existenzrecht Israels als Staat ist nicht diskutabel und die Lage ist äußerst schwierig. Allerdings teile ich nicht Deine Zuspitzung auf den Begriff „judenrein“ wenn es um die Frage der Ausbreitung von Siedlungsgebieten in palästinensischen Gebieten geht. Dadurch fühle ich mich verletzt in meinem Bemühen um mehr Menschlichkeit durch Differenzierung. Solche Sprachverwendung birgt Leidenschaftlichkeit und baggert mich auf der Ebene niederer Instinkte und vermeintlicher Tabus oder Gefahrenzonen an. Die Information, die im Begriff „judenrein“ steckt, hat nun mit dem, was zur Frage steht in Israel rein gar nichts zu tun. Ich finde auch die Verwendung des Begriffs „Antisemitismus“, wenn er dazu führt, daß nicht mehr im Sinne einer allgemeingültigen Menschlichkeit, – die Lebensrecht, Unversehrtheit, Würde und Rechtlichkeit beinhalten, diskutiert werden darf, – wenn der Begriff also ein Maulkorb bedeutet, und eben dazu führt, worunter Herr Berg in seinem Israel leidet, – dann wird auch dieser Begriff eingesetzt und wirksam, wie das eben im totalitären Deutschland der 30er Jahre der Fall war: Sprache als Mittel zur Erzeugung und Legitimation von Unterdrückung.

    Hier stimmen wir wohl überein, denn Du schreibst ebenfalls, daß es keine Rolle spielen darf, welche Religion jemand hat, – das gilt doch sicher auch für palästinensische Israelis. Das ist leider nicht der Fall, wenn Willkürrecht, bzw. Rechtsbeugung herrschen. Egal, wo dies der Fall ist, es erinnert fatal an die Grundlagen des Unrechts, das unter den Nazis geschah. Dieses Argument hört niemand gerne, es ist furchtbar. Aber es dient der Abwehr jeglicher Wiederholung. Und ich halte es mit Alfred Grosser, dem französisch-jüdisch-deutschen Essayist: Der Begriff der „Unvergleichbarkeit“ führt in die Irre. Solche Zuspitzungen bedeuten Kampfbegriffe zur Durchsetzung von etwas, was ausgrenzt und abbügelt. Nun hast Du diesen Begriff nicht verwendet, aber er schwebt gleichsam als schreckliches aber leider auch instrumentalisiertes Trauma über der ganzen israelischen Geschichte. Heute weiß man mehr über Trauma-Therapien, als je zuvor. Das beinhaltet kein Vergessen und keine Verkleinerung von Verantwortung. Hier sind wir in einem schmerzhaften menschheitlichen Wachstumsprozeß, weltweit, ohne Ausnahme. Es gibt keine Guten und keine, die bereits zu den Seligen gehören. Aber wir wissen schon, haben es definiert mit den Menschenrechten, worum es geht.

    Nun zu dem Buch und dem, was zu lesen ist unter: http://www.hagalil.com/archiv/2007/07/burg.htm Darauf beziehst Du Dich offenbar.

    Ich finde den Titel sehr provokativ, das Anliegen verstehe ich allerdings gut. Dabei kann ich – aus Unkenntnis keine Meinung abgeben, wie der Autor das macht; ob er verletzend ist oder im Sinne des oben Beschriebenen fair. Was ich akzeptabel finde, ist, daß er Israel als säkularisierten laizistischen Bürgerstaat sehen möchte, nicht als Religionsstaat, der sich im Gegen-Reflex auf Hitler-Deutschland zu einem Gebiet entwickelt, das sich selber an keinerlei international geltendes Recht zu halten hat. Selbst dieses bedrohte Israel kann sich aus dem national-religiösen Reflex befreien und zu einem friedlichen Land werden. Warum darf man die Hamas terroristisch nennen, aber die radikalen unter den orthodoxen Juden, die sich an kein Recht gebunden fühlen, nicht? Nichts anderes möchte Herr Berg diskutieren. Das belegt auch das abschließende Zitat, mit dem ich ende. Mit herzlichem und ehrlich gemeintem Shalom.

    „Als Junge war ich ein Jude. In der Redeart die hierzulande dominiert: ein Judenjunge. Ich ging zur Heder [religiöse Schule]. Es unterrichteten mich ehemalige Jeschiwa-Schüler. Und dann, nahezu während meines gesamten Lebens war ich ein Israeli. Sprache, Zeichen, Gerüche, Geschmackserlebnisse, Orte. Alles. Heute genügt mir das nicht mehr. Zum heutigen Zeitpunkt in meinem Leben bin ich über das Israelische hinausgewachsen. Aus den drei Identitäten, die mich formen – menschlich, jüdisch und israelisch – empfinde ich das israelische Element als etwas, das die anderen beiden um etwas beraubt.“

    KaiĀ

  39. Lieber Kai,

    vielen Dank für Dein Interesse an dieser Sache. Ich schätze Deine ausführlichen Darlegungen und habe sie mit Interesse gelesen. Erlaube mir eine Entgegnung erst in eigener, dann in der Sache, die wir hier diskutieren.

    Als ich den Text gestern abend fertig hatte, habe ich meine Rechte als Administrator dieser Website dazu genutzt, die erste Fassung des Kommentars noch einmal umzuformulieren, dann die zweite Fassung etwas zu kürzen und die dritte Fassung in ihrer Aussage etwas abzumildern. Und wenn es nicht Nacht gewesen wäre, hätte ich womöglich noch eine vierte, fünfte und sechste Fassung geschrieben.

    Es liegt mir fern Avraham Burg oder den Autor der Buchankündigung einen Antisemiten zu nennen. Vollkommen fern. Das wäre abwegig angesichts der wenigen Zeilen, die wir hier diskutieren. Den Antisemitismus jedoch begreife ich als ein Phänomen, das durch den Sieg über Hitler, wie ich es bereits erwähnt habe, nicht beseitigt wurde und in großen Teilen der Welt nach die vor auf besorgniserregende Weise geplegt wird. Der iranische Präsident ist lediglich die Spitze eines Eisberges, dessen verborgene, unter Wasser befindliche Details Charakterzüge einer Verschwörung zu tragen scheinen. Und es ist noch nicht einmal jener Antisemitismus, der mich interessiert, auf den ich hier mit meinem Finger zeige, sondern mein eigener, der Antisemitismus, auf den die anderen Finger meiner Hand deuten. Und genau aus diesem Grund sind mir Deine Zeilen, Kai, so wichtig. Denn in der Diskussion um die Situation des Nahen Ostens kann ich im Moment (noch) nicht davon ausgehen, von Antisemitismus frei zu sein.

    Erlaube mir an dieser Stelle auf den Begriff „judenrein“, den ich im Zusammenhang mit der umstrittenen Siedlungspolitik Israels verwendet habe, etwas näher einzugehen. In Unkenntnis der näheren Umstände bemerkte ich grade in diesem Zusammenhang bei mir eine besorgniserregende Dämlichkeit.

    In der Mehrzahl der Fälle liegen die Siedlungen in einem Bereich, so erfahre ich, der außerhalb der Staatsgrenzen von Israel vor dem Sechstagekriegs liegt. Während des Sechstagekriegs wurde das Gebiet, das nach 1948 von Jordanien anektiert wurde, von Israel besetzt und kontrolliert; eine Rückgabe dieses Gebietes durch Israel lehnte Jordanien ab. Vom Westjordanland als einem im üblichen Sinn „besetzten Gebiet“ zu sprechen, als dem Gebiet eines „anderen Staates“, ist also nicht ganz richtig. Außerdem, so bestätigt mir der Karlsruher Soziologe Tilman Tarach, finden die Siedlungen auf Gebiet statt, das beinahe ausnahmslos NICHT zu einem zukünftigen Staat „Palästina“ gehören würde. Darüber hinaus gehe es, so Tarach, „aktuell nicht um *neue* Siedlungen, sondern um neue Wohnungen innerhalb bestehender Siedlungen. Sie befinden sich in einem Gebiet, daß in einer vernünftigen 2-Staaten-Lösung wohl ohnehin Israel zugeschlagen werden sollte.“ Warum sollten hier also keine jüdischen Siedlungen gebaut werden? Staatsrechtlich handelt es sich – ich zweifle selbst ob man das so sagen kann – um arabische Gebiete, die eher zu Israel gehören, als zu einem anderen Staat. Die Aufregung um die „Siedlungspolitik“ hat folglich wahrscheinlich einen anderen Hintergrund, der sich in einigen Fragen andeutet, die Tilman Tarach folgendermaßen formulliert: „Das wichtigste Argument bleibt insoweit: warum sollen im Westjordanland eigentlich keine Juden leben dürfen? Warum ist die Ansicht so selbstverständlich, daß ein echter Frieden verhindert würde, wenn auch Juden dort leben? Die Idee, das Gebiet des zukünftigen Staates Palästina müsse auf jeden Fall „judenfrei“ sein, ist obszön. Schließlich sind um die 20% der Israelis arabische Muslime (Palästinenser), und niemand kommt auf die Idee, in Israel eine ethnische Säuberung gegen Palästinenser vorzunehmen.“ (siehe auch Lizaswelt Juden raus heißt judenrein und Vorschlag zur Güte

    Burkhard.

  40. Lieber Burkhard
    Sehr sympatisch, in welchen Metaphern Du durch Dein Nicht-wissen und Deine Argumente mit Schutz umgibst. Dafür habe ich auch Grund, überlasse Dir das aber, neidlos als dem Besseren. Meine Sprache klingt leider stets nach unverrückbarer Überzeugung, ist aber nicht weniger aus Halbwissen und Unwissen gezimmert. Vielleicht stünde etwas mehr Verunsicherung so manchem an, der da aus Zugehörigkeit heraus sehr eindeutig klingt.
    Ich fühle mich keiner Seite zugehörig außer der allgemein Menschlichen, die allerdings durch meine an schlechten Tagen die Mehrheit bildenden Einseitigkeiten oftmals giftig statt liebevoll-lösend geschwängert wird.

    Ich merke allerdings an, daß dies vermutlich mehr als 90% derer, die über dieses Thema Beiträge abgeben hier entgiften sollten, bzw. die Zugehörigkeit zur Trübung führen kann. Womit wir wieder bei den Blutsbanden wären. Somit blicke ich mit Vorsicht auf die angeführten Äußerungen von Tilman Tarach, ohne ihm damit etwas unterstellen zu wollen.

    Bereits in den 30er Jahren hat die britische Peel-Kommission einen Teilungsplan vorgelegt, der eine 2-Staatenlösung vorsah, das haben damals die Araber nicht akzeptiert, obwohl deren gebiet größer war, als das für die Gruppe der immigrierten Juden. Sattdessen sind die Araber in den israelischen Gebieten einmarschiert. Die Israelis verteidigten sich erfolgreich und besetzten in erfolgreicher Vorwärtsverteidigung ihrerseits Gebiete. Es flohen damals ca. 600 Tsd. Araber aus dem annektierten Gebiet. Die damals, ca. 1949, entstandene „grüne Grenze“ ermöglichte immernoch, wenn ich das richtig weiß, ein einigermaßen geschlossenes Siedlungsgebiet für die Palästinenser. Die sind allerdings inzwischen auf weit mehr als 3 Mio. Einwohner angewachsen, seit eh und je politisch unfähig und in sich zerstritten. Dazu kommt – was großes Gewicht hat, haben seitens Israel militärische Sicherheitsargumente, die mit den Kriegen seit 1949 zusammenhängen die Grenzziehungs- und Besiedlungsfrage dominiert. Siedlungen bilden Bollwerke gegen den Feind. Zugang zu Wasser spielt ebenfalls eine machtpolitische und militärische Rolle. Es geht nicht um „judenfreie“ Gebiete, sondern um Kontrolle und Pufferzonen, die, was den politisch-rechtlichen Einfluß betrifft, „palästinenserfrei“ sind. Es ist sowohl das Argument „judenfrei“, las auch das Argument „palästinenserfrei“ von dem selbern diskriminierenden Geist inspiriert.
    Ich beobachte eine ungeheure Aufgeregtheit seitens jüdischer und palästinensischer Intellektueller in und außerhalb Israels. Das Trauma der drohenden Vernichtung – und das der Vertreibung ist nachvollziehbar, beide taugen aber nicht für eine langfristig friedenschaffende Politik. Die willkürlichen Zerstörungen, die beide Seiten einander zufügen sind, – auch die Einmauerungen und Enteignungen – und bleiben Unrecht, zumal in einem schwebenden Verfahren, was die Grenzen angeht. Frieden kommt nur aus Zugeständnis des Menschen- und Lebensrecht des jeweils Anderen. das verhindern die Ultras, die auf beiden (!) Seiten zu viele rechte eingeräumt bekommen.

  41. Lieber Kai,

    das wird der mit Abstand längste Kommentar-Feed der AnStifter. Gut so!

    Viele Dinge, die Du erwähnst, kannte ich so noch nicht. Die Peel-Kommission habe ich gleich bei Wikipedia nachgeschlagen. Interessant.

    Je mehr wir aber mit „fremden“ Informationen umgehen, um so schwieriger ist es, zu einer Lösung zu kommen (zu der wir ja nicht unbedingt kommen müssen, an diesem Tag, an dem wir beide eigentlich andere Dinge tun müssten.)

    Ich war bemüht den von Tarach verwendeten Begriff der „Judenreinheit“ nicht absolut zu stellen, sondern in einen Zusammenhang mit meiner eigenen Wahrnehmung zu nennen. Um jenen (Fingerzeig) Antisemitismus sollte es mir noch gar nicht gehen, sondern „nur“ um meinen Antisemitismus. Aus diesem Grund der Hinweis auf die Siedlungspolitik, deren „Problematik“ ich eifrig nachbetete, ohne deren Details zu kennen. Dass die Siedlungspolitik nicht friedensfördernd ist, wird von allen Parteien ähnlich gesehen. Dass der Grund für die Ablehnung seitens der arabischen Staaten ein ganz grundsätzlicher Antisemitismus sein KÖNNTE, sollte als ein Erklärungsmotiv aber nicht ganz unter den Tisch fallen.

    Nachdem Du die Peel-Kommission erwähnst, schreibst Du, dass die Araber „stattdessen in die israelischen Gebiete einmaschiert“ seien. Du sagst nicht, was zwischen Peel und 1949 geschehen ist. Warum? Während Du den Einmarsch der Araber erwähnst, belegst Du die erfolgreiche Vorwärtsverteidigung Israles mit der Flucht von 600 Tsd. Arabern. Warum? Was geschah als Folge des „Einmarsches der Araber“? Nichts Besonderes? Und wenn ein Staat wie Deutschland infolge eines Angriffskrieges Gebiete verliert, die nach dem Krieg Polen heißen, kann man gerechterweise nicht von einer Besetzung deutschen Bodens durch Polen zu sprechen, oder? Das tust Du aber auch nicht, denn Du fügst zutreffend an, dass es (auch durch den „Grüne Grenze“) immer noch ein „einigermaßen geschlossenes Siedlungsgebiet für die Palästinenser“ gab. Nun gut. Du erwähnst das Jahr 1949, die Grüne Grenze und die Palästinenser, die sich auf dem von Jordanien anektierten Gebiet des Westjordanlandes befinden. Wie geht es den Palästinensern in den Jahren zwischen 1949 und 1967?

    Es gibt aber noch mindestens ein zweites, sehr wichtiges Ereignis: den zweiten gegen Israel geführten Angriffskrieg, den Sechstagekrieg. Als Ergebnis dieses Krieges werden die Golanhöhen, und die Sinai-Halbinsel besetzt, das Westjordanland, der Gazastreifen und Ost-Jerusalem kontrolliert. Die Rückgabe der infolge des Krieges durch Israel besetzten Gebiete tritt bei den Verhandlungen vor der UNO auf das dreifache Nein der arabischen Staaten: Nein zu Verhandlungen, nein zur Besetzung und nein zum Existenzrecht Israels.

    Und ist es nicht unverständlich, dass das Westjordanland in den Jahren zwischen 1949 und 1967 nicht Jordanien angeschlossen wird, zu dem es ja all die Jahre gehörte; und so unverständlich wie es ist, dass Ägypten aus welchem Grund auch immer kein Interesse am Gazastreifen hat – auch dieser gehörte zu Ägypten – , wenden sich die Palästinenser im Westjordanland und im Gaza auf einmal an Israel und verlangen von Israel, dass es seine Grenzen für die vertriebenen Palästinenser öffnet, deren Zahl über die Jahrzehnte nicht geringer wurde – was ja altersbedingt nur normal wäre – , sondern auf mittlerweile über 3 Mio. gewachsen ist.

    Die Begriffe „palästinenserfrei“ und „judenfrei“unreflektiert in einem Satz zu nennen mag gewagt sein, entbehrt aber jeglicher Grundlage. Das Problem auch hier ist nicht die „Unvergleichbarkeit“ dieser beiden Begriffe, die in die Irre führt (Grosser; siehe oben), sondern der „unvergleichliche Irrtum“ der sich aus dem ähnlichen Klang der Worte ergibt und deren historische Dimension zur Nebensache deliriert. An dieser Stelle soll genügen, dass der Begriff „palästinenserfrei“ Deine an „judenfrei“ angelehnte Wortschöpfung ist, nicht mehr.

    Und wenn es denn sein muss, dann sollten wir die Konzentrationslager der Juden, die Verbrennungsöfen, die Gaskammern mit den Flüchtlingslagern der Palästinenser vergleichen: Von wegen „die Unvergleichbarkeit, die in die Irre führt“; die Unvergleichbarkeit bringt es auf den Punkt.

    Burkhard.

    P.S. Nebenbei: ich habe das Buch grade bestellt.

  42. Lieber Burkhard
    ich teile das, was Du schreibst zu deen fremndinfos und der Unlösbarkeit. ich habe frevelhafterweise viele details weggelassen, – und nur den Umschwung von einem Siedlungs- und Sataasgebietsanliegen zu einem militärischen Kalkül beschrieben, – und selbst das nur in einer für dieses komplexe Themengebiet sträflichen Kürze.
    Mit Grossers“Unvergleichlichkeit“ meine ich nicht das der jüdischen mit den palästinensischen Anliegen, sondern dieses argument bringt Grooser im Zusammenhang mit der Shoa, deren „Unvergleichlichkeit“ ablenkt von anderen grausamen Unmenschlichkeiten auf der Welt – und womit ein Opferstigma verbunden ist, welches das Hirn der israelisch-militärischen Orthodoxie verkleistert zu sein scheint. es geht um diese alltägliche Paranoia, die humorvoll neurotisch bei Woody Allen thematisiert wird, und in sehr vielen amerikanischen Literaturbeiträgen. (Lilly Brett, Phillip Roth, Saul Bellow, …)

    Nun, das ist unsensibel und eben leider auch undifferenziert geschrieben. mir geht aber der Saft aus, das Thema is nu juut, alles Weitere scheint mir, sollte man in einer fachlich besser gesattelten Buchform zu sich nehmen, nicht hier im Austausch zwischen uns beiden. Mein Philosemitismus ist kritisch und viellecht wird es manchem auch als antisemitisch vorkommen. Ehrlich, das darf sein. Auch hier bin ich für weniger Aufregung, aber ein klares historisches bewußtsein – mit Blick auf Entwicklung des Allgemein-Menschlichen Hier und Heute und überall. Dazu gehören alle lebenden Wesen.
    Herzlich
    Kai

  43. Lieber Kai,

    Du hast Recht: jetzt ist es gut.

    Du schreibst, dass Du viele Details weggelassen hast. Schade, dass Du nicht sagst, warum Du manche Details weggelassen und warum Du andere genannt hast. Warum sprichst Du – mit dem Eingeständnis „sträflicher Kürze“ – wieder nur im Zusammenhang mit Israel von „militärischem Kalkül“?

    Noch einmal bringst Du Hrn. Grosser. Und wieder fällt die Vokabel der „Unvergleichlichkeit“, die ich auch jetzt für unangebracht halte. Vergleichen kann man alles! Und mit Opferstigma hat das schon gar nichts zu tun. Als gehöre der Antisemitismus der Vergangenheit an, wäre abgeschlossen, unaktuell, man hätte nur noch mit einem Stigma zu tun, das, wenn es dann verarbeitet ist, auch verschwindet (oder muss der verschwinden, der vermeintlich das Stigma trägt?). Und da ist es leicht mal wieder das „israelische Hirn“ als „verkleistert“ zu bezeichnen. Das „israelische Hirn“, kein anderes!?

    Und Du hast Recht: Du hast „unsensibel und eben leider auch undifferenziert“ geschrieben; aber Du schreibst es auf. Gut, dass Du aber Dich selbst als Philosemiten beschreibst. Dann kann das ja alles nicht so gemeint sein, wie es sich anhört. Oder gibt es immer noch einen Unterschied zwischen dem, was man ist und dem was man sein möchte?

    Burkhard.

  44. Nein Burkhard. Jetzt rutscht das Schreiben in ein Wortverdrehen hinein, aus dem man lesen kann, daß die Kraft zum Wohlwollen sich der Erschöpfung neigt. – Dann hören wir auf. Was Grosser meint, in dem er sich gegen das oft verwendete Argument der „Unvergleichlichkeit“ der Shoah wendet, teile ich, – ohne jedoch etwa, wie Grosser selbst auch, etwas relativieren oder vergessen machen zu wollen oder durch schlechte vergelche verharmlosen zu wollen. Dies eben gerade nicht. Durch Heraushebung des „israelischen Hirns“ kommt man wieder in eine kontextlose Taburegion, so doch nicht reden zu können. Also bitte Schluss mit solchen Heraushebungen und Komentaren zu isolierten Worten. ich habe ja schließlich auch nicht kritisiert, daß Du diese ganze Thematik an zwei dünnen Zeilen einer Buchankündigung aufgehängt hast: „Warum Israel sich endlich vom Holocaust lösen muss. Avraham Burg, Israeli, Sohn eines Holocaust-Überlebenden.“

    Ich bitte um gnädigen Umgang mit dem Versuch, aus Ecken herauszutreten, um in eine gemeinsame (!) Beweglichkeit im Gespräch zu finden. Wie Du mich im Stillen IST oder im geäußerten MÖCHTEN oder umgekehrt beurteilst, steht Dir frei. Schmerzen, die sich aus dieser Fragestellung ergeben, will ich aushalten

    Herzlich
    Kai

  45. Aber Kai,

    erlaube mir, mich für alle „Wortverdrehungen“ zu entschuldigen. Ich bin mir schon bewusst gewesen, dass ich mich etwas schärfer angehört habe, aber was mache ich falsch, Deines Erachtens?

    Die schärferen Stellen meines Textes nehmen doch zitierend auf, was Du selbst sagst und was ich unterstütze.

    Meine Frage im ersten Absatz ist ehrlich gemeint. Warum lässt Du – oder, verallgemeinernd „lassen wir“ – manche Details weg und nennen andere? Ich habe einleitend MEINE Dummheit erwähnt, mit der ich manche Details sah, andere aber nicht. Und ich sehe nach wie vor, manche Details nicht, andere aber doch. Und ich finde es für mich interessant zu bemerken, warum das so ist. Mir ist deshalb das Gespräch oder die Auseinandersetzung so wichtig.

    Und ist es denn nicht richtig, dass Du im Text einen bestimmten Zusammenhang ausschließlich mit Israel herstellst? Die Frage ist ehrlich: Warum?

    Und Herr Grosser und seine „Unvergleichlichkeit“. Ich verstehe den Begriff dann nicht, wenn er etwas nicht relativieren oder vergessen machen will. Unvergleichlichkeit bedeutet für mich, Dinge nicht vergleichen zu dürfen. Warum sollte ich Dinge, Geschehnisse nicht vergleichen können? Und warum sollen wir die industrielle Tötung von Juden nicht mit anderen Geschehnissen vergleichen dürfen. Das hört sich an, als wenn wir die „Shoah“ ausklammern sollen. Warum? Was verstehe ich da nicht?

    Und das „verkleisterte israelische Hirn“, das Du erwähnt hast? Was ist denn daran so schlimm, dass ich es als zu leicht empfinde „mal wieder das ‚israelische Hirn‘ als ‚verkleistert‘ zu bezeichnen.“ Das stellt doch einen Zusammenhang her zu dem, was ich vorher angemerkt hatte.

    Und mit der Kritik, dass ich diesen Kommentar-Feed „lostrete“ alleine ausgehend von zwei Zeilen einer Buchankündigung hättest Du doch vollkommen Recht. Genau darauf kommt es doch an: zwei unschuldige Zeilen, in denen ich etwas Antisemitisches zu sehen meine. Weil ich doch selbst an mir merke, dass ich ein Buch über Israel, das von einem Israeli geschrieben ist der auch noch Sohn eines Holocaust-Überlebenden ist für ehrlicher und richtiger halte, als das Buch von Peter Scholl-Latour – um nur irgendeinen Autor zu nennen, von dem ich weiß, dass er nicht aus Israel kommt. Auf das vom Verlag ausgegebene Opferstigma – ich nehme an, das diese Ankündigung ein Verlagstext ist – falle ich also herein und komme erst in der Reflexion zu der Besonderheit der Ankündigung. Denn ich habe es bereits geschrieben, dass ich das Buch eines deutschen Politikers nicht ehrlicher und richtiger fände, nur weil der Autor deutscher und – jetzt weiß ich nicht, ob ich argumentativ einen Fehler mache – ‚Sohn eines in Russland umgekommenen Soldaten‘ ist.

    Ich gebe zu, dass ich Sohn eines Landes bin, der ich nach 60 Jahren immer noch bei dem Wort „Jude“ etwas höre, was ich mir nur mit Mühe erklären kann und was ich auch nur im Gespräch z.B. mit Dir los werde. In diesem Sinn

    Danke für Deine Geduld!

    Burkhard.

  46. Die seit Schröder der geistig-moralische Korruption verfallenen SPD-Oberen wählen den Unterlegenen gleich zum Fraktionsvorstand. Dieser und Andere aus der Verliererpartei geben fleissig Nachhilfe der Partei, die zu den Gewinnern gehört. Wer zahlt noch einen Cent als Abwrackprämie und gibt der SPD damit eine Chance? Wir in BW haben es besonders schwer, und ich wünsche mir keine Beerdigungsrede „wie gehabt“, diesmal auf die SPD.

  47. Ich habe, obwohl ständig unter zeitdruck, mit großem interesse euren austausch nachgelesen.
    bei dem buch, zu dessen kurzer ankündigung mich waldemar anregte, habe ich dem verlag vertraut: ein seriöses haus, dessen verantwortliche ich seit vielen jahren kenne.

    es ergeben sich – auf die schnelle – zwei fragen:
    sollen wir, mit eleganter beliebigkeit, unsere webseite für buchhinweise öffnen? bei 80 000 titeln im jahr? also, geht nicht. andererseits – eben der titel und die seriosität des verlags haben mich gereizt – im wissen, dass im thema große provokationen sitzen und offene worte, wie eure, hervorrufen. gut so. es klang durch, als ob ihr früher zum staat israel eine andere haltung hattet als heute, irgendwie – ich habe – in allen politischen zeiten – nie , nie das existenzrecht israels angezweifelt. ich meine, dass man darüber – Existenzrecht ja oder nein – nicht diskutiert, nicht bei uns, trotzt aller diskussionskultur . Das heisst, ich würde rigoros beiträge, die dieses recht verneinen, nicht auf die seite stellen. ich habe viele freunde in israel,
    bin den menschen, der kultur sehr verbunden und finde fatal, was die israelische regierung treibt. schnell noch zum antisemitismus, die zweite frage, und ein vorwurf, der manche debatte tötet. die wurzeln des antisemitismus liegen im christentum. die nazis haben darauf aufgebaut und quasi offene türen eingerannt.
    ihren antisemitismus haben „die“ kirchen, wie auch ihre beteiligung am massenmord, kaum auch nur annähernd „problematisiert“.

    die frage ist, wie und wann und wo wir all dies, was ihr diskutiert und „beschreibt“, ebenfalls diskutieren können, wie wir zu gerechten werden, wie wir eine debattenkultur entwickeln, bei der uns nicht das messer in der tasche aufgeht. die debatte setzt eine gewisse intelligenz und viel (vor)wissen voraus, – zu beidem haben wir beizutragen, offen und freundlich und nachsichtig, was das anhören von verqueren meinungen und vorurteilen angeht – und scharf und deutlich zumindest in einem punkt: es lebe israel. von hier können wir dann über alles sprechen.[] auch über menschen, bei denen man sagen würde: Oh Herr, schmeiss Hirn ‚ra (ist schwäbisch und heisst: herunter. Aufklärung fängt in auschwitz an. lasst uns reisen.

    Peter
    Peter

  48. Bene. Ja, es treffen sich Empfindlichkeiten. Gut, daß wir empfindlich sind. Noch besser, wenn wir geduldig miteinander sind. Also auch Dir einen herzlichen Dank.

    Das Medium hat Grenzen, Begrenzungen, die das gesprochene Wort nicht hat. Das hat andere. Aber man fühlt anders.

    Die Frage nach den Heraushebungen, die durch Herstellung von Zusammenhängen stattfindet ist alles andere als Willkürlich: es beschreibt unser Stehen in einem Ganzen, das unübersichtlich ist und multiperspektivisch.
    Das Ganze bleibt dabei aber in einer Wahrheit, heißt: es gibt Wahrheit, die sich aber nur innerhalb des Ganzen lösen läßt, dessen Grenzen offen sind, das wir nicht völlig überblicken, bzw. jeweils im Einzelnen nicht drinstecken. das ist unser „Auswählen von etwas Einzelnen“: Wir schauen drauf – von außen. Meine Frage ist, und ich empfinde das als Frage hinter Deiner Frage: wie wir hier zu einem Sehen von Innen gelangen können.

    Herzlich
    Kai

  49. Lieber Peter, lieber Burkhard

    Jetzt bin ich aber doch sehr froh, daß wir hier halböffentlich Dinge stehen haben, die so dastehen, wie sie sind.
    Also herzlichen Dank Burkhard. Ich habe an keiner Stelle angenommen oder verstanden, daß jemand das existenzrecht des Staates Israel in Frage stellt.
    Und vielleicht hilft es, anzuerkennen, daß Empfindlichkeiten in dieser Frage bis in die kleinesten Formulierungen hinein sinnvoll sind.
    Allerdings ist damit längst keine intelligente oder moralisch gesicherte Position erreicht, wie es die Sätze von Peter ermöglichen verstanden zu werden. Ob Peter das so meint, ich hoffe nicht.

    Was ich an Burkhards Ansatz tatsächlich hochintelligent empfinde, ist die Frage, wie ich (jeder persönlich) denn überhaupt zu Unterscheidungen komme, zu Annahmen, die zu einem Opfer-Täter-Reflex führen, der dann eine gewisse Unausweichlichkeit und Dynamik hat, deren Markenzeichen mehr und mehr Identifikationen beinhaltet, die fixieren und verabsolutieren. In solchen Dynamiken hält man Konflikte aufrecht, verhindert Lösungen, verhärtet sich und schafft Bedingungen für Unmenschlichkeit und Zerstörungen. Es ist dabei ganz egal, welche Größe dabei die sozialen Gebilde haben: so funktioniert der finstre Geist des „Fasci“, das Abbinden von Garben auf dem Feld.

    Nun habe ich das im vorliegenden Diskurs selber auch nicht gleich kapiert, sondern erst einmal inhaltlich reagiert. Das tun wir meistens, wir lauschen nicht mehr hin, sondern stürzen uns auf das, was wir schon zu kennen meinen, und verwenden die eingeübten Begriffe, um das dann zu beurteilen oder auseinander zu nehmen. Burkhard sagt: das reicht mir nicht. Recht hat er.

    Ich plädiere für die Verwendung des Intelligenz-Begriffs in einem abwertungsfreien Zusammenhang, der nicht wieder ein Oben oder Unten impliziert. Vieles Andere ist bereits gesagt.
    Kai

  50. Lieber Kai, lieber Peter,

    bei so einer langen Reihe von Kommentaren ist es wohl nicht mehr möglich zu „diskutieren“. Trotzdem versuche ich ganz diszipliniert auf einige Dinge von Euch beiden einzugehen, um sie zu verstehen. Der Reihe nach.

    Zuerst zu Peters Beitrag:

    Ich würde mich freuen, wenn man eine Form finden würde „dieses Thema“ – welches es auch immer ist – öffentlicher zu bereden. Mein Vorschlag: wir sprechen über uns, ich über mich, Du über Dich, jeder über sich, und das Anklagen, Bedauern, in der Luft Zerreißen lassen wir alle einmal weg. Einmal nur. Dazu braucht es nicht mehr Intelligenz im Sinn‘ von „Oh Herr, schmeiss Hirn ‘ra“. Und „das Messer wird uns dabei schon gar nicht in der Tasche aufgehen.“

    Nun zu Kais erstem Beitrag:

    Ich verstehe nicht, was Du mit dem „Stehen in einem Ganzen, das unübersichtlich und multiperspektivisch“ ist meinst? Und die Frage, die Du an mich richtest: „Wie können wir hier zu einem Sehen von Innen gelangen?“, kann ich nur mit einem „Keine Ahnung!“ beantworten. Ich könnte mir vorstellen, dass Du die Frage etwas konkreter formulieren und stärker auf die Diskussion beziehen könntest, die wir hier führen.

    Nun zu Kais zweitem Beitrag:

    Wenn ich es richtig verstehe, Kai, dann glaube ich schon, dass mit der Anerkennung des Existenzrechts Israels eine „intelligente und moralisch gesicherte Position erreicht ist“, denn alles andere wäre unmoralisch.

    Danke für die „Hochintelligenz“, die mir schmeichelt, die mir aber nicht ausreicht, um Deinen auf diese Feststellung folgenden Satz zu verstehen. Du verallgemeinerst sehr stark und läßt das Thema Israel/Antisemitismus hinter Dir. Vom Opfer-Täter-Reflex haben wir bisher nicht gesprochen; Du erwähntest das Opferstigma, das, da stimme ich überein, eine Verfestigung – oder mit Deinen Worten – eine „Fixierung“, „Unausweichlichkeit“, „Verabsolutierung“ darstellt. Widersprüche, Konflikte, werden dadurch, wenn ich Dich richtig verstehe, nicht gelöst oder überwunden.

    Burkhard

  51. Lieber Burkhard
    Wir kommen mit der Diskussion genau an diesen Punkt, daß wir (ich) die Fülle der nötigen Daten, Informationen, der Ereignisse und Erfahrungen, die dem Thema zugrunde liegen, nicht angemessen abbilde(n). Das Ganze ist komplex, gerade im nahen Osten. Es gibt dabei nicht nur die Perspektive der jüdichen Israelis, sondern auch der Palästinenser, der Juden, die in Palästina leben, der Araber, die in Israel leben.
    Da fließen so viele Dinge zusammen, gegenwärtig. Und es kann nur gegenwärtig überwunden werden. Und um Überwindung geht es, ohne dies ist Freiden nicht möglich.

    Von Innen anschauen heißt nicht von außen, nicht mit intellektueller Distanz, aber auch nicht mit distanzloser Betroffenheit.
    Lieber Burkhard, Du weißt von mir, daß mir die Art der Anschauung und Begriffsbildung ein langjähriges Anliegen sind. Daß ich dabei auch mit meiner Ungeduld in Konflikt gerate, wurmt mich selbst. Ich versuche immer wieder, mich darin zu üben, differenzierend und gleichzeitig möglichst ganz auf die Sachen zu schauen, das führt dazu, daß man im Grunde fast sprachlos wird, wogegen ich da dann ungern aufgebe und mich nicht abwenden mag. Das Anschauen von Innen empfinde ich als eine Methode, bei der man das Gewohnte Gerassel oft ausgetuschter Argumente versuchen muß, hinter sich zu lassen, auch das sich auf eine Seite schlagen oder zu den besseren zu gehören. Aber das eigene Auswählen, sich entschließen oder abwenden, daß ist ein unausweichliches Element des Handelns. Da gibt es keine Unschuld, selbst, wenn man vorgibt, nett, augeklärt und korrekt daherzukommen Die Frage von Schuld wird eine andere, usw. Das mag jetzt ruhig rätselhaft klingen. Das ist nur, weil man das Rätselhafte dann eben merkt, an anderen Stellen merkt man es nur nicht, weil man meint, man kenne sich aus oder man schwimmt im mainstream – und der hat Recht(?). Das ist das Problem mit der gesicherten moralischen Position. Dein Argument im letzten Beitrag wundert mich.

    Ich habe außerdem angemerkt, das es hier keine Frage gibt, sondern nur das klare, uneingeschränkte Existenzrecht israels. Aber unter moralisch verstehe ich mehr, als eine staatsrechtliche Causa. Zum Moralischen gehört Anstand (mehr Attribute wären zu nennen) jedem einzelnen menschlichen Leben gegenüber. Dein Argument (es sei sehr wohl eine moralisch gesicherte Possition) beinhaltet für mich das Einfallstor für diejenige Rechthaberei und Härte, die dort unten herrscht. In fixen Positionen ist eine zerstörerische Intelligenz am Werk. Eine ausbalancierte Intelligenz braucht es dagegen, hier zu einem tieferen und lösenden Verständnis und einer lösenden Verständigung durchzustoßen. Anwar el Saddat hatte das. Rabin hatte das. ich habe hier einen anderen Intelligenz- und Moralbegriff.

    Beide Seiten sind zerfressen von Auseinandersetzungen in sich selbst. Jedes zugeständnis wird von den „eigenen Leuten“ in der Luft zerrissen. Die eigenen ungelösten Schatten werden dann „lustig“ auf den „Gegener“ außerhalb übertragen. Man kann das nicht mehr anders als psychopatischen Opfer-Täter-Reflex bezeichnen. Das magst Du als Verallgemienerung bezeichnen. Meine Sätze dazu im vorigen Beitrag sind das, was ich dazu meine. So vertstehe ich auch das Anliegen von Avram Berg, der aus diesem Opfer-Täter-Reflex heraus möchte, weil er die dadurch entstehende Konfliktverschärfung, bzw.-fixierung, die Pathologie thematisiert. Also bitte ich darum, wenn ich solche Argumente nierderschreibe, an den Gegenstand unserer Diskussion zu denken.

    Ich vermute mal, dies ist mein letzter Beitrag zu diesem Thema, denn ich finde, wir pflücken uns hier nur noch selber auseinander und verlieren das Thema aus den Augen. Dazu habe ich keine Lust.

    Gruß
    Kai

  52. Wie Gaddhaffi so schön während seiner Marathonrede sagte: „Europäer haben den Holocaust auf dem Gewissen, und nicht die Palästinenser“.

    Die Deutschen haben 70% der Herero und Nama in Namibia vor dem 2. Weltkrieg systematisch umgebracht. Das ist die wahre geschichtliche Kontinuität, die im Holocaust kulminierte – damit hatten die Palästinenser nichts zu tun.
    (…)
    Karl Rössel’s schlechte Recherche ist kontraproduktiv

    1. Niemand gibt den Palästinensern die Verantwortung für die industrielle Tötung von Menschen während des Dritten Reiches. Karl Rössel spricht „lediglich“ von der Unterstützung des deutschen Antisemitismus u.a. durch Mohammed Amin al-Husseini, den so genannten Großmufti von Jerusalem. (bkh)

  53. Monsanto mit Gift und Genen

    Worum handelt es sich??? Um einen Film??? Um eine Diskussion (wo?)??
    Bitte geneuere Informationen in dieser Ankündigung!!!

  54. Meint Micheletti damit, dass er ihn damals also besser gleich umbringen hätte lassen sollen? Ob das die FDP und ihre Stiftung nicht doch in Argumentationsnotstand gebracht hätte?

  55. Zu Polanski: „Freilassen oder Verurteilen“ . Dies ist keine Publikumsfrage. Das Publikum gewöhnt sich nicht an den Rechtsstaat und seine Verfahren, wenn es so befragt wird. Statt dessen wird der landläufigen Neigung zu Vor(ver)urteil(ung)en und Ressentiments Vorschub geleistet. Seid Ihr Anstifter in diesem Sinne? Doch wohl nicht!?! Also muss es doch wohl heißen: Wenn dem P. etwas begründet vorgeworfen werden kann, dann muss er sich vor Gericht verantworten. FG CHB

  56. WAS GEHT UNS BERLUSCONI AN ?- HAUPTSACHE WIR MACHEN UNSEREN HERBSTURLAUB IN APULIEN

    WO IST DAS LAND WO DIE ZITRONEN BLÜHN? – PIZZA_PASTA_BASTA

    Halt es gibt Europaparlamentarier, die auch BASTA sagen:

    The European Parliament is studying the possibility of taking a position on the risk of a violation to media freedom and pluralism in Italy, and has called a first plenary assembly for October 7th, in Brussels, to discuss the issue.

    Dossier: The State of Media in Italy: A European problem
    European Alternatives has just publishes a Dossier on the state of Media Freedom and Pluralism in Italy, concluding that the circumstances of lack of pluralism and evidence of media intimidation in Italy collectively constitute a breach of the fundamental values of the European Union.

    This report presents these facts collected from independent reports, and argues that a European reponse is necessary to a situation which sets a dangerous precedent for media freedom both inside and outside the Union

    Mehr unter http://www.euroalter.com

    1. Dossier zum Status der Medien in Italien

    2. Hier gibt es die Möglichkeit eine Petition zum Thema Pressefreiheit in Italien an das Europäische Parlament zu richten.

    3. Schreibt Eurem Eu-Abgeordneten und fragt ihn/sie zur Plenarversammlung am 7.Oktober in Brüssel zum Thema der Risiken von fehlendem Pluralismus und Medienfreiheit in Italien. Welche Auswirkungen haben solche „Vorbilder“ in der Europäischen Union?

    Zum Thema siehe auch sueddeutsche online:

    1. DIE VIERTE GEWALT Grossdemonstration in Rom vom 4.10.09 und
    2. BERLUSCONI UND DIE MEDIEN Il signore und seine Hündchen vom 2.10.09

    weitere Informationen:

    youtube DIKTATUR DES LÄCHELNS ITALIEN UNTER SILVIO BERLUSCONI (eine WDR Produktion; mit Erlaubnis der Autoren habe ich die italienischen Untertitel produziert)…

    ITALIENER_INFORMIEREN_SICH_ÜBER_AUSLÄNDISCHE_MEDIEN_UM_DIE_FAKTEN_ZU_ERFAHREN

  57. ALLE_POETEN_SIND_PROPHETEN_LIEDER_ÜBER_ALLTÄGLICHE_DINGE

    Mercedes Sosa ist gestorben. Hier ein sehr schönes Lied ist „Gracia a la vida“; vielleicht hat jemand Lust die Liste mit der deutsche Übersetzung zu ergänzen.

    http://www.youtube.com/watch?v=WyOJ-A5iv5I

    Mercedes Sosa canta Gracias a la Vida – Letra de Violeta Parra – http://pt.wikipedia.org/wiki/Violeta_

    Gracias a la Vida que me ha dado tanto
    me dio dos luceros que cuando los abro
    perfecto distingo lo negro del blanco
    y en el alto cielo su fondo estrellado
    y en las multitudes el hombre que yo amo.

    Gracias a la vida, que me ha dado tanto
    me ha dado el oido que en todo su ancho
    graba noche y dia grillos y canarios
    martillos, turbinas, ladridos, chubascos
    y la voz tan tierna de mi bien amado.

    Gracias a la Vida que me ha dado tanto
    me ha dado el sonido y el abedecedario
    con él las palabras que pienso y declaro
    madre amigo hermano y luz alumbrando,
    la ruta del alma del que estoy amando.

    Gracias a la Vida que me ha dado tanto
    me ha dado la marcha de mis pies cansados
    con ellos anduve ciudades y charcos,
    playas y desiertos montañas y llanos
    y la casa tuya, tu calle y tu patio.

    Gracias a la Vida que me ha dado tanto
    me dio el corazón que agita su marco
    cuando miro el fruto del cerebro humano,
    cuando miro el bueno tan lejos del malo,
    cuando miro el fondo de tus ojos claros.

    Gracias a la Vida que me ha dado tanto
    me ha dado la risa y me ha dado el llanto,
    asi yo distingo dicha de quebranto
    los dos materiales que forman mi canto
    y el canto de ustedes que es el mismo canto
    y el canto de todos que es mi propio canto.

    Gracias a la Vida
    Gracias a la Vida
    Gracias a la Vida
    Gracias a la Vida

    Translate to English:

    Mercedes Sosa – Thanks to life (Violeta Parra)

    Thanks to life, which has given me so much.
    It gave me two beams of light, that when opened,
    Can perfectly distinguish black from white
    And in the sky above, her starry backdrop,
    And from within the multitude
    The one that I love.

    Thanks to life, which has given me so much.
    It gave me an ear that, in all of its width
    Records— night and day—crickets and canaries,
    Hammers and turbines and bricks and storms,
    And the tender voice of my beloved.

    Thanks to life, which has given me so much.
    It gave me sound and the alphabet.
    With them the words that I think and declare:
    „Mother,“ „Friend,“ „Brother“ and the light shining.
    The route of the soul from which comes love.

    Thanks to life, which has given me so much.
    It gave me the ability to walk with my tired feet.
    With them I have traversed cities and puddles
    Valleys and deserts, mountains and plains.
    And your house, your street and your patio.

    Thanks to life, which has given me so much.
    It gave me a heart, that causes my frame to shudder,
    When I see the fruit of the human brain,
    When I see good so far from bad,
    When I see within the clarity of your eyes…

    Thanks to life, which has given me so much.
    It gave me laughter and it gave me longing.
    With them I distinguish happiness and pain—
    The two materials from which my songs are formed,
    And your song, as well, which is the same song.
    And everyone’s song, which is my very song.

    Thanks to life
    Thanks to life
    Thanks to life
    Thanks to life

    Tradução para Português:

    Mercedes Sosa – Obrigado à vida (Violeta Parra)

    Obrigado à vida que me tem dado tanto
    deu-me dois olhos que, quando os abro
    perfeitamente distingo o preto do branco
    e no alto céu, o seu fundo estrelado
    e nas multidões, o homem que eu amo.

    Obrigado à vida que me tem dado tanto
    deu-me o ouvido que, em toda a amplitude,
    grava, noite e dia, grilos e canários
    martelos, turbinas, latidos, chuviscos
    e a voz tão terna do meu bem amado.

    Obrigado à vida que me tem dado tanto
    deu-me o som e o abecedário
    e, com ele, as palavras com que penso e falo
    mãe, amigo, irmão e luz iluminando
    a rota da alma de quem estou amando.

    Obrigado à vida que me tem dado tanto
    deu-me a marcha dos meus pés cansados
    com eles andei por cidades e charcos,
    praias e desertos, montanhas e planícies
    pela tua casa, tua rua e teu pátio.

    Obrigado à vida que me tem dado tanto
    deu-me o coração que todo se agita
    quando vejo o fruto do cérebro humano,
    quando vejo o bem tão longe do mal,
    quando vejo no fundo do teus olhos claros.

    Obrigado à vida que me tem dado tanto
    deu-me o riso e deu-me o pranto
    assim eu distingo a felicidade da tristeza,
    os dois materiais de que é feito o meu canto
    e o canto de todos, que é o meu próprio canto

    Obrigado à Vida
    Obrigado à Vida
    Obrigado à Vida
    Obrigado à Vida

  58. Richtig. Auf einer deutschen Pressekonferenz wird deutsch gesprochen…auf einer im englischsprachlichen Raum englisch…in Frankreich französisch…was soll das?

    Berlusconi wurde von einem spanischen Journalisten auf italienisch gefragt, ob er nicht an Rücktritt denke angesicht der Spannungen wg Korruption, Sexscandale und andere Sichtweisen innerhalb seiner Partei Popolo della Liberta.

    Wichtig war das der spanische Journalist die Fragen gestellt hatte.

    Wir werden sehen welche Fragen an den zukünftigen Aussenminister Deutschlands seitens der Journalisten gestellt werden (Sprache ist egal, ist nur Instrument) und es gibt Dolmetscher…

  59. Klasse Artikel !
    Ich musste besonders an diesen Stellen des Textes lachen:

    „Dann kam die Lasagne. Sie war, wie ich befürchtet hatte, ungenießbar.

    Ich schnitt ein Stück ab, wartete, bis es abgekühlt war, schaufelte es vom Teller in die rechte Hand und summte die ersten Takte der „Hatikwa“, der israelischen Hymne. Itzig kannte das Signal, richtete sich auf, seine lange Schnauze kam unter der Tischdecke zum Vorschein. Er beroch das kleine Stück Lasagne in meiner Hand und zog sich sofort wieder unter den Tisch zurück.“

    und dann der Schlußsatz:

    „Maxim Biller hört es gern, wenn man ihm sagt, er sei der deutsche Philip Roth. Das ist er natürlich nicht. Aber wenn er einen Schritt zur Seite treten und sich selbst beobachten könnte, hätte er eine gute Chance, ein zweiter verzweifelter Portnoy zu werden.“

    Ich glaube „Portnoys Beschwerden“ von Philip Roth ist eines der ersten Bücher des Schriftstellers und war ein provozierendes heftig umstrittenes Buch. Kann ich nur empfehlen !

  60. Diese Roman beihaltet Kommentare über den Islam, die Gefühle der Moslems verletzen werden. Als Bekannter Autorin zu werden geht nicht über die religiösen Gefühle anderen Menschen. Freie Meinung hört dann auf, an die Schmerzgrenze andere Menschen.

    1. Sehr geehrter Herr Ismail, vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich persönlich habe den Roman nicht gelesen und kann nicht beurteilen, ob dieser die Gefühle von Moslems verletzt. In dem Text, auf den sich unsere Veröffentlichung bezieht, dienen die islamkritischen Äußerungen, soweit ich der Quelle glauben kann, weniger dazu sich abfällig über den Islam zu äußern als eine erfundene Person (in einer erfundenen Situation) zu charakterisieren, die dies tut. Erlauben Sie mir nachzufragen, ob dies für die Verletzung religiöser Gefühle in Ihrem Sinn eine Rolle spielt. Vielen Dank!

      1. Ich bin Moslem und ich bin nicht einverstanden danit, dass der Islam dazu herhalten muss, dass jemand ein Buch nicht veröffentlicht, in dem vom Islam die Rede ist. Ahmed

  61. Danke Bhk für Ihre Antwort. Eine erfundene Person bzw. Situation ist das gleiche. Es geht um die Autorin, die das geschrieben hat. Ich fühle mich auch verletzt, wenn jemanden über Jesus (Friede sei mit ihm) lustig macht, denn er ist für mich und für jede Moslem ein heilige Mensch und damit ist die Grenze auch überschritten. Die meisten Moslems gehen mit ihrem Glauben ganz anderes als im Christentum, deshalb sollte ein Autor sich zuerst über eine Religion informieren, bevor man danach die Aussage trifft, ich habe es so nicht gemeint, ansonsten hat man es mit Absicht gemacht.

    1. Hallo, Hr. Ismail! Ich freue mich sehr über Ihre Stellungnahme und die Feststellung, dass es wenig damit zu tun hat, ob eine Person, die schlecht über den Islam spricht wirklich oder erfunden ist. Das wusste ich so noch nicht. Darf ich fragen, ob das auch damit zu tun hat, dass man Gott nicht darstellen und ihn sogar letztlich nicht erwähnen, sondern nur denken darf? Bei den Christen und Juden gibt es eine ähnliche Überzeugung und es ist interssesant zu sehen, dass manche Artikel auf der Website von hagalil nicht Gott schreiben, wenn sie über Gott sprechen, sondern nur „G–tt“ schreiben, wenn sie von Gott sprechen (siehe http://www.hagalil.com/judentum/feiertage/sukkot/chabad.htm). Über Ihre kenntnisreichen Erklärungen würde ich mich sehr freuen.

  62. Hallo Bhk (weiss ich nicht ob Sie eine Frau oder Man sind), Gott darzustellen ist in allen drei Religionen(Judentum, Christentum, Islam) nicht erlaubt, denn Gott keine Gestaltung haben kann. Wir Menschen haben die Fähigkeit dafür nicht, da wir eine begrenzte Vorstellungskraft haben, z.B. ein kleines Auto kann nicht 800 Km/S fahren, aber eine Flugmaschine schon. Bezüglich der Webseite hagalil und Gott nicht zu schreiben ist im Islam kein Problem, Gottesname zu erwähnen. Nur die Darstellung von den Propheten ist nicht erlaubt, schweige komische Abbildungen von denen darzustellen.

  63. Pingback: AnStifterFunken
  64. Hey B,
    habs auf meinem Desktop wiedergefunden, was ich dir mal schicken wollte. Hab ich Dir ja schon fernmündlich vermündlicht, jetzt nochmal elektronisch verrohrpostet.
    ……………………………………
    Einleitung: Zu viele Details, wann was wo entstanden ist: Das interview vom 26.9. war zwei Stunden lang, ich habe es dann auf soundsoviel gekürzt, dabei bin ich nach diesen Kriterien vorgegangen. Kann man sich nicht merken und weist wie gesagt zu sehr auf das Gemachtsein hin. Die Geschichten, wie Du an die Interview partner gekommen bist sind gut. Ich würde nur nicht immer auf das Medium Radio hinweisen, auch vielleicht statt Interview Gespräch sagen und so. Deine Herangehensweise ist so persönlich, Autorenradio sozusagen, das würde ich nicht durch Betonen der Form kaputtmachen.
    Geschichte von Frau Stock und willi find ich ganz gut. Ich fand den Sprechertext auch viel besser als den OTon. Du hättest noch stärker
    Interview und Sprechertext verweben können. Die Möglichkeiten des Sprechertextes sind ja, Dinge abzukürzen und Zusammenhänge zu erklären. Du hast jetzt aber zuerst alles zusammengefasst und dann das Interview gebracht. Da sind ziemlich Viele Doppler drin. Das Interview ist auch viel wirrer als dein Text. Eine Mischform hätte glaub ich ganz gut funktioniert. Mir hätte aber wie gesagt Dein Sprechertext gereicht, da Du ja schon angekündigt
    hattest, dass das Aufnahmegerät am Arsch war.

    Den ganzen Komplex Behinderung find ich sehr facettenreich. Gute Gesprächspartner hast Du da ausgewählt. Das Interview mit der Ärztin ist tatsächlich das Highlight. Eine Träne konnte ich als frischgebackener Vater mir nicht verkneifen.

    Michael

    p.s: Zwei Tränen.

    Ich mag Deine Radiostimme.

  65. Ich werde Herta Müller erst lesen nachdem sie ins Deutsche übersetzt wurde …
    Harry Heine, Düsseldorf, 12. Okt. 2009

  66. Es geht in der Sendung für mich wenig zusammen. Es sind insgesamt viele Schnippsel, unvermittelte Sounds, die verwundern.
    Es fehlt mir Berührung. Es dauert Vieles lange, worum ging es nochmal.
    Ich hatte den Eindruck, Du bist stellenweise unglücklich über das Thema oder sind es die Fragen?

    Letztlich würde ich mir mehr Konzentration wünschen, auf ein Thema.
    kürzere Musikbeiträge, wenn die Worte schon wenig Inhalt hatten …
    Die flüsternde Oma, das war interessant, die hättest Du mehr kitzeln können, in bezug auf ihre Klassenkameradinnen.
    Kai

  67. Lieber Burkhard,
    habe das Interview gehört zur lila Farbe.
    Schon beeindruckend, dass auch in einem kleinen Dorf 22-25 Leute aktiv werden und vom Bürgermeister die nötige räumliche Unterstützung erhalten. Dem Inerviewer hört man die Herzbluttropfen an, prima Burkhard!!
    Ja und der Fahrer mit Migrationshintergrund! Er guckt wahrscheinlich viel RTL shows an, das kann nur was mit einem Sensationsbuch der Rekorde zu tun haben.
    Hätte gerne mit „meinen“ Schülern auch mitgepinselt … .
    Wer sucht eigentlich beim Anstifter Radio die Musik aus? Ausgefallen! Die ethnische Vielfalt gefällt mir.
    Weiter viel Schaffensfreude! Gruß
    Dagmar

  68. Guten Morgen Burkhard,
    schon wieder ich. Dein Interview mit der lila Farbenfrau ging mir durch den Kopf. Wäre es möglich, dass ich das Interview heute noch bekommen könnte? Ich glaube, das spricht die Schüler aus der neunten Klasse stark an und einige könnten dann am Freitag noch in die Stadt zur Abschlussveranstaltung fahren.

    Meine Vertretung könnte dann am Freitag in WZG (alt Geschichte) „Die Spur der Erinnerung“ ansprechen und während die Klasse einen Zeichenauftrag erhält( damit sie den Mund hält und besser hören kann), könnte das Interview angehört werden.
    Kannst du mir bitte Bescheid sagen, ob ich heute noch das Interview bekommen könnte evtl Übergabe im Theaterhaus nach 21.00?

    Jetzt keine hohle Phrase, du machst die Sendung gut! Eine klare, deutliche, angenehme, engagierte Stimme. Gut, dass du mir Bescheid gegebn hast, sonst hätte ich die Sendung natürlich nicht gehört.In Zukunft evtl etwas früher, so einen Tag etwa, damit ich meinen interessierten Bekanntenkreis informieren kann.
    Bis bald!
    Gruß
    Dagmar

  69. hallo burkhard,

    habe mitgeschwitzt – beim schwarzen gefühlten 5 minuten funkloch – dachte – hört ihr das selbst oder nicht – aber bis ich mein handy mit leerem akku gefunden und installiert hatte – gab es gottseidank wieder töne…. ufffffff…… geschafft.
    die erste hälfte, spur der erinnerung und stolpersteine fand ich gut, auch wenn ich mich gefragt habe warum das handwerkliche so im vordergrund stand.
    am besten fand ich das interview der netten ältere dame! hier gab es zwischendurch seltsame geräusche – war das geplant?
    die 2. hälfte war diesmal nicht so schön schlüssig wie bei der letzten sendung, aber dafür hat susheela wunderbar gesungen und josef hader passende worte zur natur gefunden!
    ich freu mich schon auf weitere beiträge, bleib drann burkhard!
    liebe grüße
    heike

    1. Ja, das Handwerkliche. Das Einfache. Die kleinen Worte, die kleinen Gesten. Da fühle ich mich wohl. Der Rest kommt dann von selbst. Und die seltsamen Geräusche hatten mit einem Umstand zu tun, den ich in der Anmoderation andeutete: Bei der älteren Dame habe ich es einfach nicht auf die Reihe bekommen, dass sie HEUTE Nachbarin ist, während des dritten Reiches aber in Ulm gelebt hat. Für mich war es sehr witzig, als ich sie erst frage, ob sie morgens aus Ulm angereist sei – sie antwortet schlagfertig, dass doch mittlerweile viele Jahre vergangen seien, seit sie in Ulm gelebt habe – und es dann nicht auf die Reihe bekomme, dass sie wiederum in Bezug auf die heutige Nachbarschaft die geehrte Familie natürlich nicht kennen konnte, denn damals hat sie ja in Ulm gelebt. Der Klang der Karnevalspfeife bezog sich genau auf meine Dämlichkeit. Und Du hast vollkommen Recht: der zweite Teil der Sendung war schwächer. Ob das an der Schiller-Sache lag?
      Danke, Heike, für’s Mitfiebern. Sehr nett! Burkhard

  70. Schade, dass der Film so kurz ist!
    Diese Aktion hat sich voll gelohnt und spricht Menschen an, vor allem auch junge.Habe heute die Spur auch in Weilimdorf neben dem Wochenmarkt gesehen.

  71. Sumaya Farhat-Naser ist keine jüdisch-israelische Frau, sondern eine christliche Palästinenserin, die als Professorin an der palästinensischen Universität von Birseit lehrt.

  72. Spannende und mitreissende Aufführung,
    die einen in eine Parallelwelt entführt. Gut in Szene gesetzt von Werner Bolzhauser und authentisch gespielt von Mandy.

  73. Pingback: Gabriel García Márquez
  74. Pingback: Plakatwettbewerb
  75. „Alles Gute, Fritz!“
    Ob man sich wohl einen so unverschämt vertraulich-kumpelhaften Ton in dieser Ranschmeiße von Anrede auch erlauben würde, wenn Schiller lebte?
    (Derselbe: „Das einzige Verhältnis zum Publikum, das einen nicht reuen kann, ist der Krieg“).

  76. Zweifle nicht
    an dem
    der dir sagt
    er hat Angst

    aber hab Angst
    vor dem
    der dir sagt
    er kennt keinen Zweifel

    (Erich Fried)

  77. es ist gut das es solche Gruppierungen gibt wie die der Anstifter. Schade aber auch, dass es solche in dem heutigen Zeitalter überhaupt geben muss. Intelligenz und Vernunft des Menschen hat leider nichts gemeinsames mit seiner Gier. Er war, ist und wird ein egoistisches Tier bleiben. Ein altbekannter Hut.
    Solche Veranstaltungen müsste man zur Pflicht eines jeden Bürgers machen daran teil zu nehmen, vor allem für sämtliche Politiker und andere Staatsvertreter von denen man annehmen sollte das diese ihrer Verantwortung die sie tragen auch gerecht werden.
    Ich bin mir aber sicher; „ich bin ein Träumer“.

  78. Guten Morgen Burkhard,

    bin gerade tatkräftig bei der Farbauswahl für unseren Messestand im Januar, gestern Abend habe ich wieder Euerer Sendung gelauscht, es gab ja diesmal keine Vorankündigung und bis grade auch noch keine Playlist…. mit Kommentarangebot, vielleicht kommt das ja noch….

    …. also ich fand die Sendung gar nicht so schlecht, hatte aufgrund Deiner privaten Vorankündigung, ja nicht soviel erwartet. Gut, der Anfang war etwas improvisiert, ohne chingles und co, da wußte man erst garnicht in welcher Sendung man sich befindet, aber der restlichen Sendung hat das garnicht geschadet. Klasse fand ich auch dieses Mal das recht durchgängige Thema. Ostralien hat mich sehr beeindruckt! Die Interviews waren von Deiner Seite sehr gut geführt, auch finde ich sehr sympathisch wie Du manchmal ein zweites Mal nachfragst und dich auf die Seite des Hörer stellst, der dann die Chance bekommt einen nichtkapierten Satzes nochmal zu überdenken.
    Das Musikangebot war nicht schlecht, nicht so stimmig wie sonst… ;-) wobei ich den portugiesischen Song und die Frankfurter schräge Klassik
    sehr schön fand!

    Heike

  79. Lieber Herr Schneider,
    die größten Realisten sind die Träumer – sie träumen den Traum von einer besseren Welt.
    Ohne solsche Träume kann man doch kaum leben, oder?
    Vielleicht sieht man sich ja bei der FriedensGala- jedes Jahr ein tolles Fest, das Mut macht!
    Peter Grohmann

  80. Nur gut, daß Herr Schneider nicht die Macht besitzt, es jedem (!) Bürger zur Pflicht zu machen, an irgendeiner bestimmten Veranstaltung teilzunehmen. Daß solche Verpflichtungsträume im Schwabenland auch noch mit dem Datum der zwanzigsten Wiederkehr des Mauerfalls geträumt werden, hätten sich die Widerständler in Sachsen oder anderswo wohl auch nicht träumen lassen, meint Gerhard Wagner.

  81. Ich verstehe diesen Witz einfach nicht. Selbst wenn es sich bei dem Bauern um eine Frau handelt, was ist daran so lustig?

    Ich stehe echt auf dem Schlauch!

  82. stuttgart braucht dringend einen kulturrat. dass die staatstheater zu einem treffen einladen ist ein vielversprechender auftakt. die kultur braucht eine abstimmungsebene aber auch dann, wenn die sense nicht fliegt!

  83. So ein Quatsch! Wenn jemand einen Preis verdient hätte, wären es Professor Ingo Potrykus, (Emeritus von der ETH Zürich) und Prof. Peter Beyer von der Univ. Freiburg gewesen, nämlich für ihre Entwicklung des „Golden Rice“. Die haben etwas für die Menschheit geleistet. Wo das Verdienst der Preisträger liegt, kann ich nicht erkennen.

    http://www.goldenrice.org/index.html

  84. Ist das eine Zeitungsente? Oder ein
    schlechter Witz von Euch?
    Bitte um Angabe einer Quelle bzw.
    Klärung.
    lg Angela Huemer

  85. Schade, etwas kurtfristig angesetzt, diese art-parade –

    dann noch dies: es verwundert mich(schon länger!), wie wenig die Kunstschaffenden in dieser Stadt sich um diese Stadt kümmern: Stuttgart 21 wird, falls, die Lebensqualität der Stadtmitte beträchtlich ändern, verändern, verschlechtern – ein kriminelles Vorhaben, das öffentliches Eigentum (Bahnhof,Park, Boden) verschachert für einige Globalisierungspupser (Bahn in Konkurrenz zum Flugzeug), Prestigepodeste für Provinzfürsten(Späth,Riester,Schuster,Oettinger/Mappus) etc.

    Und da wird viel Geld vergraben, das man brauchen könnte für die Volkshochschule und so viele andere Kultureinrichtungen…

    Schade, dass bisher, nach meiner Kenntnis, nur eine(!) künstlerische Prominenz in Gestalt des Walter Sittler öffentlich gegen Stuttgart 21 gemeldet hat.

    Vielleicht werden es mit dieser art.parade mehr? Und wie wärs mit einer Bahnhofsbesetzung durch die die Kunstschaffenden Stuttgarts wie weiland das Gängeviertel durch die Kunstszene Hamburgs?!

    Ist das nicht ein guter Vorschlag?!

    Herzliche Grüße

    E.B.

  86. Georg Elser? Was soll man zu so einem Menschen sagen, der soviele Unschuldige mit seiner Bombe getötet hat?

    Die kritiklose und unüberlegte „Verehrung“ Elsers ist eine eher geschmacklose, hirnlose und irregeleitete „Würdigung“ seiner Person! Zugleich ist die die Hervorhebung des Mörders und KPD-Mitgliedes Elsers ein herber Faustschlag ins Gesicht seiner vielen Opfer und deren Nachfahren. Schließlich gab es bei jenem widerlichen, hundsgemeinen und ruchlosen Bombenanschlag vom 8. November 1939 insgesamt 71 Opfer. 8 Menschen starben grausam, darunter eine ältere Kellnerin! Es gab 47 Verletzte und 16 Schwerverletzte Menschen! Die Verletzten trugen die Folgen des Attentats ihr Leben lang. Wie kann also ein Typ wie Elser, der 71 Opfer auf dem Gewissen hat, als „Vorbild“ dienen?

    Ein anständiger, vernünpftiger und klardenkender Mensch kann die „Logik“ eines Elsers und seiner ´Bewunderer´ niemals nachvollziehen.
    Zu Leute wie Elser oder Stauffenberg (der 5 Tote und viele Verletzte auf dem Gewissen hat) fehlen mir einfach die Worte!

    Hermann Esser

    P.S. Selbstmordattentäter im Nahen Osten, etc. werden im Fernsehen immer als „Terroristen“ bezeichnet. Also war Georg Elser auch ein Terrorist…!

  87. Liebe Angela, liebe Judith,
    sorry. wenn ich erst jetzt antworte. Der Beitrag
    40 000 im Stadion on Lampedusa stammt von mir und ist eine Satire auf die „Massentrauer“ in Hannover:
    Im Mittelmeer ertrinken täglich Flüchtlinge, weil wir sie nicht ins Land lassen – ihnen weint kaum jemand eine Träne nach. Und die da in Hannoer mitgetrauert haben, sind Mitschuldige am Elend der Flüchtlinge.

    grüssle vom Peter Grohmann

  88. Lieber Herr Esser,
    die Hitlerei, der Nazismus, derKrieg – das hat 55 Millionen Tote gekostet – das wollte Elser verhindern. Und daher ist er ein Held, im besten Sinne des Wortes.

  89. peter in stuttgart.

    das ist alles recht, aber erst ein anfang. denn elser stand allein nicht bloß gegen hitler, sondern auch gegen sein volk.

    und die gleichen oder zumindest ganz ähnlichen ARSCHGEIGEN sind überall vornedran, in den parlamenten und höchsten geschäftsetagen und ministerien – und vor allem in unseren lieben medien.

    vergleicht mal die presse usw. heute mit
    der gleichgeschalteten von damals.
    was ist der unterschied, wenn man auf den inhalt nach seinem politischen gewicht schaut, nicht auf die schönen bilder?

    wir können nicht so einfach zum HELDEN weitergehen. nach 1945 hat es 65 jahre gebraucht, bis man ein wenig den namen ELSER in den mund nehmen durfte. IGITTIGITT.

    elsers motive für den anschlag gegen hitler werden leider nur ZUR HÄLFTE überliefert. er sagte aber der GESTAPO ins protokoll:

    ich wollte die lage der arbeiter verbessern.
    zweitens wollte ich ein noch größeres blutvergießen verhindern.

    das 2. motiv wurde inzwischen von den bundesmedien inklusiv staatlichen kontrollstellen heilig gesprochen.
    nicht aber das erste.

    wir erleben eine RASANTE MASSENVERARMUNG.
    das wäre nach elsers begründung erneut ein grund für eine gewaltige befreiungstat gegen die höchsten HERRSCHAFTEN DES GROSSEN GELDES:

    das darf man aber nicht sagen. bei allen elser-NACHRUFEN fällt dieses motiv weg.
    hart auf den boden der PERMANENTEN BUNDESZENSUR.

    au, soeben hat es auf meinem laptop geknackt.
    das innenministerium hat sich automatisch zugeschaltet und fragt, ob ich das ernst meine.

    wenn ja, soll ich wählen zwischen anhebung meiner bezüge bei stillschweigen (ähnlich wie beim fußball-wettskandal, der in wirklichkeit keiner ist, sondern die normalität in einer geldreligion)

    ich soll also wählen zwischen bereicherung
    oder automatischer abschaltung amtlicherseits.

    ich wähle die umleitung über PETER GROHMANN, dort ist mein senf gut aufgehoben.

    meint hellmut g. haasis aus reutlingen.
    (o je, schon wieder)

  90. „ARSCHGEIGEN“?! Ob Herr Haasis auch zu Elsers Zeiten den Mund so voll genommen hätte?

  91. aber selbstverständlich, immer. kommt nur drauf an, wo? und wie nachhaltig?

    wer so besserwisserisch rumbastelt – wie der gerhard wagner – an flotten ausdrücken eines fröhlichen gemüts, ist ein großer langweiler von gottes gnaden.

    wie wollen wir denn sonst die vielen hochkarätigen mitläufer und mittäter bezeichnen, die entscheidend mitgeholfen haben, aus europa ein blutbad zu machen?

    aber das ist ja schon lange vergeben und vergessen.
    dank der kollektiven demenz einiger zeitgenossen.

    hab ich jetzt schon wieder irgendwo ein wort gewählt, das sich mit der ererbten DUCKMÄUSEREI nicht verträgt?

    wer immer noch nix von georg elser weiß, muss halt etwas zeit investieren und das gestapo-protokoll von 1939 lesen.

    ja, aber wo kriegt man das?
    selber suchen. dann macht das
    finden erst richtig spaß.

  92. Die Fähigkeit zur Selbstkritik scheint kein ausgesprochenes Kennzeichen von Herrn Haasis zu sein. Die verbale Entgleisung „Arschgeigen“einzuräumen ist wohl schon zu steil. Naja, jeder eben auf seinem Niveau

  93. Na, wunderbar, daß wir in Herrn Haasis jemanden haben, der so sicher von sich sagen kann, daß er damals „selbstverständlich“ und „immer“ kein Duckmäuser gewesen wäre und sich dadurch als „Widerstandskämpfer im nachhinein“ das Privileg verdient, Zeitgenossen in Parlamenten, Ministerien und Geschäftsetagen als „Arschgeigen“ zu bezeichnen. Da kann man natürlich als „Langweiler von Gottes Gnaden“ nicht mithalten.

  94. Lokstoff ist Klasse! Der Hamlet im Hauptbahnhof wirklich sehenswert.

    „Ein Körnchen Staub. Das trübt des Auges Geistes…“ William Shakespeare

    Danke an diesen verstorbenen hochberühmten Theaterstückeschreiber.

    Diesen Satz kann ich seit der Premiere im März 09 „Hamlet“ im Stuttgarter Bahnhof nicht vergessen…
    Er passt für mich zu vielem was heute in unserer Gesellschaft passiert…

    Zur ARTPARADE:
    Danke an alle engagierten Kunstschaffenden in Stuttgart !!!!

  95. Was streitet Ihr Vögel denn hier. Guckt doch erstmal worum es geht? Darf ich rekapitulieren?
    Hr. Esser meint zu Anfang, dass man Hrn. Elser nicht so unbedingt verehren könne, weil er ja auch Menschen mit seinem Anschlag getötet habe – die Sorge um das Wohl aller Menschen ist ja schon mal nicht schlecht.
    Hr. Grohmann verteidigt den Anschlag, weil Elser Schlimmeres verhindern wollte – was ja eine Auf- bzw. Abwertung des menschlichen Lebens ist, das bei dem Anschlag vernichtet wurde – vorsichtig formuliert.
    Hr. Hasasis weist anschließend darauf hin, dass Georg Elser nicht allein gegen Hitler, sondern gegen sein Volk, das Hitler ja unterstützt hat, gebombt hatte. Die Motive Elsers, so Hr. Haasis, würden heute nur unzureichend wiedergegeben, ginge es Elser doch auch um „die Lage der Arbeiter“. Letzteres würde, so Hr. Haasis, auf die heutige Zeit angewendet, Grund für Elser sein, erneut forsch gegen die „Herrschaften des Großen Geldes“ vorzugehen, was man, so Hr. Haasis, aber normalerweise nicht sagen dürfe. Außer auf dieser Website.
    Hr. Wagner nimmt anschließend Bezug auf den von Haasis verwendeten Ausdruck „Arschgeigen“, dessen Verwendung er Hrn. Haasis nur eingeschränkt zugesteht. Indirekt deutet er an, dass der Vergleich von damals und heute, den Hr. Haasis angeführt hatte, nicht zutreffend sei, da, so insinuiert Hr. Wagner, Hr. Haasis ‚den Mund damals nicht so vollgenommen hätte.‘
    Aus dieser Erwiderung von Hr. Wagner leitet Hr. Haasis, für mich nicht ganz verständlich, eine Haltung ab, die er als Duckmäuserei bezeichnet. Während Hr. Haasis nun seinen/m Gesprächspartner(n) Unkenntnis der Motive Georg Elsers unterstellt – „wer noch nix von georg elser weiß, muss halt etwas zeit investieren“ – wirft Hr. Hausmann diesem in seiner Stellungnahme fehlende Selbstkritik und Niveaulosigkeit vor.
    Sowohl Haasis wie Hausmann wählen in ihren Darlegungen zu einem bestimmen Zeitpunkt eine Argumentations-Form, die weniger um das Thema Georg Elser bemüht ist. Abschließend verwendet Hr. Wagner gegen Hr. Haasis die Ironie, die erneut den Begriff „Arschgeigen“ zum Zentrum hat.
    So weit so gut.
    Tatsache ist, dass wir das Handeln Georg Elsers heute im historischen Rückblick betrachten können. Der Anschlag Georg Elsers scheint m.E. unter Berücksichtigung des „halben Argumentes“ größeres Blutvergießen verhindern zu wollen schlüssig vor allem deswegen, weil Adolf Hitler und Anhänger grade durch den Wunsch des Blutvergießens in die Geschichte eingegangen sind. Die Hrn. Haasis folgend „zweite Hälfte“ des Argumentes „die Verbesserung der Lage der Arbeiter“ wirkt auf mich äußerst zweifelhaft und erinnert mich an die „proletarische Avantgarde“ mit Namen RAF der 70er-Jahre. Mit Recht möchte ich behaupten, dass ein erfolgreiches Attentat auf Hitler am wenigsten die Arbeiterklasse – oder was davon übrig geblieben war – von Repressalien verschont hätte. Aber nun zum Schluss: Georg Elser mag in seinem Wunsch, den Tyrannen zu beseitigen, Respekt verdienen, individuelles Handeln – auch seines – erhält aber immer nur eine politische Bedeutung, wenn es im Rahmen eines Gemeinsamen stattfindet. Schließlich und endlich ist es sogar so, dass das Gemeinsame, wie immer es auch gestaltet ist und welchen Inhalt es auch immer hat, politischer ist als alles noch so respektable Handeln Einzelner. Ob das Gemeinsame aber gut ist oder schlecht, kommt auf die Einzelnen an, die in ihm handeln. Kurios ist, dass es Euch in den Texten 4, 5, 6 und 7 nicht mehr um Georg Elser, sondern um etwas anderes geht? Um was?

  96. Um diese Frage zu beantworten: Mir war es um die Beleidigung „Arschgeige“ gegangen und um eine (sehr häufig anzutreffende) Selbstgerechtigkeit, die so tut, als wäre sie „damals“ im Widerstand gewesen.

    1. Ich glaube, dass man manchmal über Dinge hinweg sehen muss und dass ein Ausdruck wie „Arschgeige“ doch auch etwas Witziges hat und zumindest etwas harmloser formuliert ist als „Arschloch“. Dass aber auch die Bezeichnung „Arschloch“ für bestimmte Personen noch untertrieben ist, vor allem, wenn man an das Dritte Reich denkt und an die Aufarbeitung desselben auch durch Personen des aktuellen Zeitgeschehens. Aber wie gesagt, manchmal muss man über Dinge hinweg sehen können. Und nicht jeder drückt sich so aus, wie wir es gerne hätten. Manchmal ist das schade, manchmal nicht.

  97. Auf der Demo selbst sprach Herr Stocker zunächst von Tausend, dann sogar von 1’200 Demonstranten.

    Interessant in dem Zusammenhang, dass in der Stuttgarter Presse einzig die Polizeizahl veröffentlicht wurde…

  98. Zur Vervollständigung der Kenntnisse über die gesellschaftsgeschichtlichen Hintergründe des Herrn Lempp als einstigem Leiter des Städtischen Gesundheitsamtes möge man in der Landesbibliothek einen Artikel in der Frauenbeilage des sozialdemokratischen „Vorwärts“ aus dem Jahre 1930 studieren, worin „Zwangssterilisationen von Minderwertigen nach schwedischem Vorbild“ gefordert werden.

  99. herzlichen dank für den hinweis! kann jemand eine kopie machen und uns zustellen?
    siehe auch: unser film am 12.12. (15:30h, nicht 16.00!! im kino atelier!)

    1. Sehr geehrte(r) Dr. von Olenhusen, bitte verwenden Sie dafür unseren Webshop „Kaufrausch“, wo Sie das Buch per Direktbestellung beziehen können. Hierzu klicken Sie einfach oben rechts auf der Website auf „Kaufrausch“ oder geben folgende Adresse in Ihren Browser ein: http://www.die-anstifter.de/shop Unter der Rubrik „Bücher“ finden Sie das Buch „Stuttgarter NS-Täter“. Sollte das alles nicht funktionieren, schicken Sie eine formlose eMail mit Ihrer Liefer- und/oder Rechnungsdaten an shop @ die – anstifter . de (ohne die Leerzeichen!). Vielen Dank!

  100. Die Demos müssen mehr publik gemacht werden!
    Welche weitere Aktionen sind möglich? Wie kann ich (und weitere Personen) dazu beitragen das Projekt zu verhindern ?

    Gruß Gexe

  101. lieber peter grohmann,

    ich lese gerade, dass man versucht, euer buch zu torpedieren.
    ich lese zudem, dass es dabei in einem kapitel auch um hermann cuhorst geht.
    über diesen nazi-richter habe ich schon vor zwanzig jahren mit einem kollegen eine doku „im namen des gesunden volksempfindens“ für den damaligen swf gedreht. cuhorst war erwiesenermaßen ein juristischer bluthund, der unzählige todesurteile wg kleinerer delikte verhängt hat. für mich war er eine freisler-kopie der übelsten sorte. gegen unseren film hat damals auch seine tochter gewettert – ohne erfolg. die beweise waren zu erdrückend. bei mir stehen noch sechs prall gefüllte aktenordner zum fall cuhorst – kann ich helfen?
    gib einfach laut
    grüße
    holger reile
    http://www.seemoz.eu

  102. Ich habe ausnahmweise mal gestern das Radio angemacht und Ihre Sendung gehört. Mein Tipp, Sie sollten vor der Sendung nicht so viel trinken oder rauchen. Die Konzentration doch sehr gelitten. Ganz große Mühe hatte ich mit der jungen Dame (Susanne?), die ich zwar im Gegensatz zum jungen Mann an der Technik (Achim?) gut vertsehen konnte, bei deren Ausführungen zu Beethoven und Bernstein ich aber gar nicht folgen konnte. Ob ich ihre Sendung noch einmal anöhre glaub ich nicht. Ich hatte eigentlich eine Sendung erwartet, die etwas mehr auf der Höhe der Zeit und ordentlicher durchgeführt ist. Und was war die exklusive Nachricht, die im Hinweistext angekündigt war?
    Mit freundlichen Grüßen
    Leopold A.

    1. Hallo, Leopold, vielen Dank für Deinen Kommentar. Es ist, glaube ich, ganz richtig, was Du sagst. Die Sendung gestern war nicht der Hit. Das hat aber nichts mit unserem Trink- oder Rauchgewohnheiten zu tun, sondern mit der fehlenden Absprache der an der Sendung beteiligten Personen. Und Absprachen während der Sendung, die letztlich nicht viel mehr als spontane Einfälle waren, sind, glaube ich, draußen vor dem Radio nur schwer auszuhalten. Da werden sich die Hörerinnen und Hörer mehr als einmal gefragt haben, was DAS denn jetzt soll. Vielen Dank aber noch einmal, für Dein Feedback. Du siehst hoffentlich aber auch, dass die AnStifterFunken kein typisches AnStifter-Projekt ist, sondern ein, nennen wir es mal so, „Experiment“, das, wie im Physik- oder Chemieunterricht, manchmal etwas unangenehm „riecht“. Gruß, Burkhard.

  103. Ich hoffe, dass viele Leute dorthin kommen, um Solidarität mit den AutorInnen zu zeigen und um gegen dieses Verfahren laut zu protestieren. Ausgerechnet am Internationalen Tag der Menschenrechte sollen kritische AutorInnen eingeschüchtert und zum Schweigen gebracht werden, die das unsägliche Verbrechen während der Nazi-Zeit anprangern. Das ist ein ungeheurer und völlig inakzeptabler Vorgang!

  104. hallo burkhard,
    ….naja anfänglich gabe es gestern eine lange musikstrecke, jingles, stille…. bisschen holprig……aber als dann peter grohmann auftauchte, hat es richtig spass gemacht euch allen zuzuhören, u.a. die fast kabarettistischen wortspiele zwischen euch beiden… super sehr lebendig!!!….und gelernt habe ich auch was, bzw. die anstifter kommen mir immer näher…. ;-) susanne hat manchmal etwas komische fragen gestellt und achim ist nicht immer wirklich gut zu verstehen gewesen, der abspann hat zu abrupt gestartet aber pünktlichst aufgehört, sodass ich heute morgen gut aufstehen konnte… vielen dank! gruß heike

  105. ich hab keine freunde, keine kaum jemanden richtig, und da mach ich mir mit der Politik ein Späßchen

    1. es einfach Dinge gibt, die sich ändern müssen. Ich will da nicht daneben stehen und mir alles gefallen lassen. W. Bährle

  106. HAbe gestern seit längerer Zeit mal wieder bei Kerzenlicht und heißem Getränk anfänglich genussvoll Radio gehört, den Anstifterfunken.
    Konzentriert und interessiert habe ich den Ausführungen von Peter gelauscht. Er ist ein Meister seines Faches. Er kann erzählen zum Nachdenken und weiter Denken anregen. Und dann nach dem verzögerten Götterfunken die Dame mit dem blassen Inhalt. Mein Gott, wie ich diese Einseitigkeiten dick habe. Die Merkel war in der Sauna, währenddessen die Kulturschaffenden die Mauer zu Fall brachten.
    Ich weiß nicht , ob 70 000 Kulturschaffende nach den Montagsgebeten alleine auf die Straße gingen oder ob nicht auch noch ein paar andere dabei waren, das hat mir dann gereicht und ich habe abgeschaltet.
    Es können eben nicht zu viele unterhalten, nachdenklich stimmen und den Menschen schätzen, Peter kann es!

  107. Offener Brief an die Direktorin von „Brot für die Welt“, Frau Füllkrug-Weitzel

    Sehr geehrte Frau Füllkrug-Weitzel,
    Dr. Susan Bardosz und Dr. Arpad Pusztai erhalten am 18.12.2009 den Stuttgarter Friedenspreis 2009 des Bürgerprojekts AnStifter. Sie, sehr verehrte Frau Füllkrug-Weitzel, halten als AnSifterin und Direktorin von „Brot für die Welt“ die Laudatio. Wenn die Direktorin von „Brot für die Welt“ für eine Führungspersönlichkeit der Antigentechnik-Bewegung eine Laudatio hält, so ist das ein öffentlichkeitswirksames Signal.
    Bitte gestatten Sie, dass ich, zur Besonnenheit mahne und Sie inständig ersuche, sich nicht blindlings vor den Karren der Antigentechnik-Bewegung spannen zu lassen und somit die Milderung des Welt –Hungerproblems behindern. Ich bin davon überzeugt, dass ich hier im Namen vieler Wissenschaftler spreche.
    Was hat Herr Dr. Pusztai preiswürdiges getan? Er kam zu dem Ergebnis, dass bei der Verfütterung gentechnisch veränderter Kartoffeln das Immunsystem bei Ratten geschwächt wurde und sich innere Organe veränderten. Er stellte dies der Öffentlichkeit vor, noch bevor dies in üblicher Weise in einem anerkannten Fachjournal publiziert worden war, und bekam Ärger mit seinem Arbeitgeber. Es heißt in der Begründung des Bürgerprojekts AnStifter, dass „die Ergebnisse unanfechtbar, seriös und eindeutig“ gewesen seien. Aber gerade das ist unter Wissenschaftlern höchst umstritten und es ist auch nicht verwunderlich, dass ein voreiliger Bericht unter Verletzung der üblichen Publikationspolitik eines angesehenen Institutes Ärger einbringt, zumal sich die Ergebnisse (und dass ist nun wirklich unbestreitbar) auf einen äußerst geringen Untersuchungsumfang stützten und vor der Veröffentlichung hätten besser gesichert werden müssen.) Aber nehmen wir an, Pusztais Ergebnisse wären unanfechtbar, seriös und eindeutig. Was ist daran preiswürdig? Erst kürzlich wurden Versuche veröffentlicht, bei denen Gene für die Produktion eines Eiweißes von einer Bohne in Erbsen transferiert worden waren und es geschah genau das, was Pusztai für die Kartoffel beschrieben hatte. Das Bohneneisweiß, produziert von der Erbse, erwies sich im Tierversuch als giftig! Die Erbse wird niemals Marktreife erlangen und man musste erkennen , dass man eine große Summe Forschungsgelder in den Sand gesetzt hatte. Gentechnik bringt, so wie jede andere Arbeitsrichtung auch, unbrauchbare Produkte hervor. Na und? Wäre das auszuschließen, hätte das renommierten Rowett-Instituts, in dem Pusztai gearbeitet hatte, seine Versuche von vornherein als Geldverschwendung unterbunden.
    Sehr geehrte Frau Füllkrug-Weitzel, es steht zu befürchten , dass Sie in Ihrer Laudatio
    · die Möglichkeiten der Grünen Gentechnik bei der Bekämpfung des Hungers in der Welt nicht nur ungenügend würdigen sondern sogar bestreiten,
    · neuere Untersuchungen ignorieren, wonach gerade arme Bauern in den Entwicklungsländern von der Gentechnik stark profitieren und zu bescheidenen Wohlstand gelangen (Prof. Quaim aus Göttingen, Nature Biotechnology, 2009)
    · die längst widerlegte Behauptung Vandana Shiva von der gentechnikbedingten hohen Suizidrate der indischen Bauern wiederholen,
    · auch Sie vor dem „Golden Rice“ warnen und ihn als „Trojanisches Pferd“ sehen, das von den Gentech-Konzernen hinterhältig ins Spiel gebracht wird, um die „schlimme Gentechnik“ salonfähig zu machen und nicht zur Kenntnis nehmen, dass angesichts der Chancen des Produktes sogar schon der neuer Greenpeacechef : Kumi Naidoo .nachdenkliche Töne anschlägt und den Benefit von „Golden Rice“ ernsthaft prüfen will,
    · nicht zur Kenntnis nehmen, dass der Klimawandel schnelle Erfolge in der Bereitstellung trockenresistenter Kulturpflanzen braucht, die mit konventioneller Züchtung und sogar mit „smart breeding“ entweder gar nicht oder viel zu spät bereitgestellt werden können,
    · einer neuen GV-Baumwolle mit essbaren Samen (Protein für eine halbe Milliarde Menschen!) eine Absage erteilen werden.
    Sehr geehrte Frau Füllkrug-Weitzel, Sie dürfen mir glauben, dass ich Ihre Engagement anerkenne und Ihre Arbeit hoch achte. Aber bitte bedenken Sie, dass all Ihre Aktivitäten, egal ob es um das Bohren von Brunnen, um Bereitstellung von Land- und Energietechnik oder Saatgut geht, nur punktuell und lokal begrenzt wirken. Neben Ihren Aktivitäten brauchen wir in den meisten Entwicklungsländern Veränderung der politischen Situation und eine Technologieoffensive! Hier spielt die Grüne Gentechnik eine Schlüsselrolle. Bitte beachten Sie den Aufruf aller namhaften Wissenschaftsorganisationen Deutschlands (sowie auch der Royal Society des U.K.), die uno sono davor warnen, angesichts der Menschheitsprobleme, die Möglichkeiten Grünen Gentechnik zu unterschätzen oder diese sogar zu behindern. Diese ehrwürdige Gemeinschaft kann man nun wirklich weder als töricht, eigennützig oder lobbyhörig diffamieren.
    Ich wäre ihnen dankbar, wenn Sie, bei der Vorbereitung Ihre Laudatio dies alles bedenken und sich mit kompetenten Wissenschaftlern beraten würden. Es darf nicht passieren, dass eine angesehene Organisation wie „Brot für die Welt“ die wichtigste Ressource zur Bekämpfung des Hungers, nämlich die Wissenschaft, schlecht redet. Das würde dazu führen, dass letztlich ein Aktienkauf bei BASF oder Bayer mehr zur nachhaltigen Hungerbekämpfung beiträgt, als eine Spende für „Brot für die Welt“. Soweit darf es einfach nicht kommen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Prof. Reinhard Szibor

  108. Sehr geehrte Hr. Prof. Reinhard Szibor,

    das Argument, dass Unternehmen den Hunger in der Welt bekämpfen wollen, kenne ich. Wenn für Pestizide, Herbizide, Insektizide und anorganische Düngemittel geworben wird, fiel und fällt dieses Argument ebenfalls immer mal wieder. Während sich aber der Markt für entsprechende Substanzen über die letzten Jahrzehnte im In- und Ausland weitgehen konsolidiert hat, hat sich das Problem des Hungers nur unwesentlich gebessert. Die Zahl hungernder Menschen erhöht sich im Verhältnis zur Zunahme der Weltbevölkerung etwas geringer, nimmt aber weiter zu.

    Die Thematik, die Sie anschneiden, ist also ernst und es ist nicht nur wichtig, besonnen zu handeln, wie Sie sagen, sondern auch seriös zu argumentieren, was Ihnen, Hr. Professor, offensichtlich nicht leicht fällt. Warum werfen Sie Fr. Füllkrug-Weitzel schon in Ihren einleitenden Worten vor, Sie lasse sich „blindlings vor den Karren der Antigentechnik-Bewegung spannen“? Kennen Sie die Laudatio der Dame schon?

    Einerseits stellen Sie die Forschungsergebnisse von Hr. Dr. Pusztai infrage („Was hat Hr.Dr.Pusztai preiswürdiges getan?“), andererseits führen Sie aus, dass spätere Forschungen eine Bestätigung der Erkenntnisse von Dr. Pusztai gebracht haben. Das Bohneneiweiß, das von der Erbse produziert wird, „erwies sich im Tierversuch als giftig“. Und richtig stellen Sie fest, dass „Gentechnik, so wie jede andere Arbeitsrichtung auch, unbrauchbare Produkte hervorbringt“. Daraus ergibt sich aber doch die Frage, wie die Gentechnik die Ergebnisse ihrer Bemühungen kontrolliert und sicher stellt, dass durch Genmanipulation keine Probleme entstehen. Dass Monsanto, BASF und andere Gen-Unternehmen nach Auftreten eines Problems sicherlich alles tun würden, um ein neues Produkt zu entwerfen, das auf dieses Problem reagiert, stelle ich nicht in Zweifel – (genveränderte Pflanzen sind ja heute schon auf Probleme zugeschnitten, die der Hersteller selbst verursacht hat). Wie absehbar oder unabsehbar sind Folgen gentechnischer Manipulation? Darauf haben Sie keine Antwort.

    Es ist sicherlich nicht unumstritten, wenn eine Vertreterin von „Brot für die Welt“ eine Laudatio auf einen Preisträger hält, der die Gentechnik und deren Auswirkungen kritisiert. Vordergründig wird damit nämlich ein Zusammenhang hergestellt zwischen Lebensmitteln und Gentechnik. Diesen Zusammenhang stellen auch Sie her, indem Sie einen Bezug herstellen zum Welthungerproblem. Monsanto, BASF und anderen Gen-Unternehmen geht es nicht um die Verbesserung von Lebensgrundlagen, sondern um eine grundlegende Umgestaltung des Lebendigen. Es geht um die Privatisierung natürlicher Ressourcen. Und nur aus diesem Grund könnte es sinnvoller sein, nicht eine Vertreterin von „Brot für die Welt“ zu Wort kommen zu lassen, sondern eine Vertreterin z.B. des Deutschen Patent- und Markenamtes. Gentechnik sucht mit gen-veränderten Pflanzen und Tieren nicht den Hunger auf der Welt zu beheben, sondern den Hunger auf der Welt zum Geschäft zu machen. Und ich gehe davon aus, Hr. Prof. Szibor, dass das auch Fr. Füllkrug-Weitzel weiß, deren Laudatio für Sie und Ihre Gen-Kollegen ein Schlag ins Gesicht sein wird.

    Burkhard Heinz

  109. herzlichen dank an vaclav reischl für diesen aktuellen film – gestern passiert, heute im netz!
    so soll es sein.
    Peter Grohmann

  110. Sehr geehrter Herr Professor Szibor
    Sie scheinen mehr um die öffentliche Meinung Sorge zu haben, als um das treffliche Argument. Es gab Zeiten, da konnte man ruhig sagen: ‚Was gut ist, wird sich durchsetzen‘.

    Warum das heute nicht mehr so ist , und warum stattdessen Mißtrauen sinnvoll ist?
    Darauf gibt es einige Antworten, die mit Grenzüberschreitungen zu tun haben. Sie sprechen davon, daß sich Frau Füllkrug-Weitzel nicht vor einen Anti-Gentech.-Karren spannen lassen soll. Wissenschaftler lassen sich vor den Karren weltumspannender Unternehmen mit rein ökonomischer Interessen spannen. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, was rein ökonomische Interessen für Folgen zeitigen? Das ist aber noch nicht alles: Die Verstrickungen von Dick Cheney und Donald Rumsfeld mit Monsanto sind bekannt. Dahinter stecken die Bemühungen, Lebensmittel (auch Wasser) als strategisches Machtmittel der Zukunft zu behandeln. Es geht dabei um die Erlangung von unumkehrbarer Abhängigkeit.
    Der Begriff des „systemischen Risiko“ beschreibt dies auf dem Finanzsektor. Dort hat man Fakten geschaffen, die es besser erscheinen lassen, den Wahnsinn aufrecht zu erhalten, als über Alternativen auch nur nachzudenken. Es löst Panik aus und Schrecken, etwas nicht nach Profitstreben auszurichten. Das soll übertragen werden auf den Lebensmittelsektor und auf andere Gemeingüter. Das Gemeinwohl in den Händen einer handvoll regierungstreuer Firmen? – da bitte ich doch um Verständnis für den Protest.

    Wissenschaftler spezialisieren sich so weit, daß ihnen jegliche Gesamtsicht, also die Möglichkeit ethisch tragbare Einbettung in angemessene Lebenszusammenhänge abhanden gekommen scheinen. Also auch die Grundlage legitimer Beurteilung, was dem Leben der Menschen und dem Wohl der Natur dient. Das können und müssen die Menschen schon mit beurteilen, die dort leben, wo etwas zum Einsatz kommt. Man darf diese nicht für zu blöd halten und sich selbst als Experten auf den professoralen Olymp heben.

    Mit dem gleichen Atemzug wird vom Welthunger gesprochen und den Bauern unbezahlbares Saatgut oder Düngemittel aufgezwungen (Indien, Afrika, Süd-Amerika). Wodurch soll das widerlegt sein? Es ist Fakt. Mit dem gleichen Atemzug wird der Anbau von Pflanzen für Biokraftstoff argumentiert und den Bauern Land weggenommen, womit sie ihre Familien ernähren. – Ich kenne auch positive Beispiele, die laufen aber jenseits von weltformelartigen Kommerzlösungen.

    Die Sortenvielfalt und die Resistenz von Sorten wird durch Gen-technologisch veränderte Pflanzen – um der Abhängigkeit willen – dramatisch eingeschränkt. Das gefährdet unser Ökosystem. Die lebendige Vielfalt und die Varianz sind der Schlüssel gesunder Lebensmittel, nicht ein „Golden“ genanntes Wunderprodukt der Firma Monsanto, Beiersdorf oder Ciba-Geigy.

    Es wird vielfach die tatsächliche Wirksamkeit des als „Golden Rice“ bezeichneten Kunstprodukts angezweifelt. Potrykus, der Erfinder, spricht von einer Umsetzung des erwünschten Beta-Kartins im Faktor 2:1, Kritiker sprechen von einem geringeren Faktor von 12:1. Außerdem zerfällt Beta-Karotin offenbar durch Lagerung und durch Kochen schnell. Es kommt also wesentlich weniger als der meßbare Wert beim Menschen an.
    Solange es keine validen Folgerisiko-Forschungsergebnisse gibt, stehen Ihre Argumente, Herr Professor, wackelig wie ein Kartenhaus.

    Ich habe im Alter von 18 jahren einen maßgeblichen Politiker gefragt, wer denn die Verantwortung im Falle eines großen Unfalls in einem Atomreaktor trüge, wenn man sich für diese Technologie entschiede. Er antwortete daruf: „Ich“. ich fragte ihn, wie das aussehen würde? Er schwieg eine Weile und sagte dann, er würde zurücktreten. – Dieses Verantwortungsverständnis durch Eliten hat uns in eine gefährliche Irre geführt. Deshalb ist Gegenwind und Zweifel seitens Frau Füllkrug-Weitzel eine demokratische Grundtugend und hat aufklärerische Funktion. Aufklärung ist aber etwas anderes, als Propaganda. Die Mitttel dafür liegen nicht nur in den Veröffentlichungsmedien der Wissenschaft. da wird ebenfalls sehr viel getürkt und manipuliert.

  111. Es erstaunt mich nicht wie auf den Brief von Professor Szibor reagiert wird. Auf all das einzugehen, würde dieses Forum sprengen. Nur so viel: Er hat, völlig berechtigt, gefragt, was Herr Pusztai denn eigentlich Preiswürdiges getan hat, und hat dann im Einzelnen aufgezählt, was er getan hat und was daran kritik-, aber durchaus nicht preiswürdig war. Nun hält ihm Herr Heinz vor, er hätte ja selbst geschrieben, dass „spätere Forschungen eine Bestätigung der Erkenntnisse von Dr. Pusztai gebracht haben.“ Nein, das hat Herr Szibor nicht geschrieben. Er hat lediglich ein Beispiel dafür angeführt, dass auch mit Gentechnik etwas anderes herauskommen kann als erwartet, und dass man also sehr genau prüfen muss. Da muss ja dann auch die Frage erlaubt sein: Welche Konsequenzen ergeben sich aus den beiden Fällen eigentlich für die Pflanzen, die seit 1996 in riesigem Umfang angebaut werden, also für herbizidresistente Sojabohne-, Mais-, Baumwolle- oder Raps-Sorten? Oder neuerdings auch für Zuckerrüben? Oder für Mais mit eingebauter Resistenz gegen Stengelbohrer der verschiedensten Art oder gegen den Maiswurzelbohrer? Oder für Baumwolle mit eingebauter Resistenz gegen den Baumwollkapselwurm und ähnliche Schädlinge? Oder mit gentechnisch virusresistent gemachter Papaya auf Hawaii? Die haben alle mit Herrn Pusztais Kartoffeln oder mit den australischen Erbsen nicht das Geringste zu tun! Nur das häßliche Etikett Gentechnik. Diese Pflanzen werden seit 1996 in immer größerem Umfang angebaut. Wenn man aber Gentechnik-Kritker darauf aufmerksam macht, dass es nicht den geringsten Hinweis dafür gibt, dass Verbraucher an diesen Pflanzen zu Schaden gekommen sein könnten, heben sie immer noch warnend den Zeigefinger und beklagen, dass man eigentlich epidemiologische Studien hätte machen müssen, um das genau zu untersuchen. Dabei hat es noch kein klagefreudiger amerikanischer Verbraucher fertig gebracht, Monsanto und Co auch nur wegen eines verklemmten Pupses zu verklagen. Eigentlich sollte das ein Anlaß, wenn nicht unbedingt zur Freude, so aber doch zur Zufriedenheit sein. Zumindest ist das ein sehr kräftiges Indiz dafür, dass diese Pflanzen im Rahmen des Zulassungsverfahrens richtig beurteilt wurden.

    Und nun muß natürlich auch noch der Golden Rice verdammt werden, der, das wissen so unendlich viele selbst ernannte Experten in Europa so fürchterlich genau, überhaupt nichts taugt. Warum kann man nicht einfach mal warten, bis dieser Reis bei den Bauern auf dem Feld steht? Warum kann man nicht einfach mal warten, wie dieser Reis mit seiner etwas anderen Farbe bei den Bauern ankommt? Ob er ihnen schmeckt? Und ob er wirklich das hält, was er verspricht? Nämlich zumindest in den Reis anbauenden Ländern das Problem des Vitamin A-Mangels zu lindern oder gar zu lösen. Nach neuesten Prognosen soll er im Jahr 2012 endlich soweit sein. Was ist an diesem Reis so problematisch? Das Problem scheint mir zu sein, dass dieser Reis eben nicht in der Hand der bösen Agrobiotech-Konzerne ist, das die also keine Chance haben daran zu verdienen, dass man ihnen also nicht unterstellen kann, sie wollten den Saatgutmarkt der ganzen Welt unter Kontrolle bringen. Und dass sich hier endlich mal um ein Produkt handelt, von dem ein ganz bestimmter Verbraucherkreis einen eindeutigen Vorteil haben könnte. Seitdem dieser Reis in der Diskussion ist, also seit dem Jahr 2000, höre und lese ich immer wieder, dieser Reis sie ja total überflüssig, es gäbe so viel andere Möglichkeiten, mit dem Problem Vitamin-A-Mangel mit all seinen bösen Folgen fertig zu werden. Es hätte einer Organisation wie Brot für die Welt wirklich gut angestanden, sie hätte das mal in der Praxis demonstriert. Nur gehört habe ich davon nichts. Vor zwei Jahren hatte ich mal nachgefragt, aber keine Antwort bekommen. Laut WHO erblinden jährlich zwischen 250.000 und 500.000 Kinder infolge Vitamin-A-Mangels, und die Hälfte stirbt innerhalb eines Jahres daran. Diese Zahlen haben sich seit Jahren nicht geändert. Statt dessen gibt sich Brot für die Welt ebenso Misereor unendlich viel Mühe, Gentechnik zu verdammen. Ab und an sollte man nicht nur fragen, was falsch ist, wenn man bestimmte Dinge tut. Ab und an sollte man auch fragen, was geschieht, wenn man bestimmtes Tun unterläßt. Das sollte auch für die Hilfsorganisationen beider christlicher Kirchen gelten.

  112. Sehr geehrter Hr. Dr. Langelüddeke,
    versuchen Sie bitte etwas aufmerksamer zu sein. Das hilft Ihnen und Ihrer Forschung!

    Sie schreiben:

    „Nun hält ihm [Dr. Szibor] Herr Heinz vor, er hätte ja selbst geschrieben, dass „spätere Forschungen eine Bestätigung der Erkenntnisse von Dr. Pusztai gebracht haben.“ Nein, das hat Herr Szibor nicht geschrieben.“

    Doch, das hat Hr. Szibor geschrieben. Ich zitiere:

    „Erst kürzlich wurden Versuche veröffentlicht, bei denen Gene für die Produktion eines Eiweißes von einer Bohne in Erbsen transferiert worden waren und es geschah genau das, was Pusztai für die Kartoffel beschrieben hatte.“

    Burkhard Heinz

  113. Sehr geehrter Herr Heinz

    Danke für den Hinweis. Das ändert aber absolut nichts an meiner Kritik: Denn Hernr Pusztais Lektin-Kartoffeln und die australischen Erbsen haben absolut nichts mit den seit Jahren in großem Stil angebauten transgenen Planzen zu tun. Und das ändert schon gar nichts an meiner kritik am Verhalten von Brot für die Welt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Peter Langelüddeke

    1. Die Welt der Pflanzen befindet sich eigentlich in einem ständigen Krieg. Jeder versucht durch selbst erzeugte Gifte die Nahrungskonkurrenz oder Fressfeinde klein- zuhalten. Man denke nur an das Beispiel mit dem Rotklee, der ein Hormon erzeugt, welches bei seinen Fressfeinden zu einer Verringerung der Fruchtbarkeit führt.

      Das Beispiel zeigt: Pflanzen zu manipulieren ist ein Eingriff in ein komplexes, vom Menschen nicht durchschaubares System. Wer eine Pflanze mit veränderten Eigenschaften einführt, spielt nicht Gott, er verhöhnt ihn. Denn Evolution ist ein seit Jahrmillionen andauerndes Experiment. Alle Arten, die heute existiernen, sind Kinder von Siegern. Sie haben sich gegen unzählige Arten und Varianzen durchgesetzt, die es nicht geschafft haben. Hier muss jeder Genetiker zugeben: Der Forschungsforsprung der Evolution gegenüber der menschlichen Wissenschaft ist enorm.

      Darwin sprach vom Survival of the Fittest, nicht vom Survival of the Best. Evolution ist der Versuch, sich bestmöglich an die bestehenden Verhältnisse anzupassen. Evolution kennt die Zielgerichtetheit, das Streben nach Perfektion der menschlichen Wissenschaft nicht. Daher kann eine zu einem bestimmten Zweck erzeugte Art nur scheitern, da sie einen bestimmten Apsekt überbetont, und sich nicht ganzheitlich entwickelt hat.

      Michael

  114. Sehr geehrter Herr Langelüddeke
    Ich gehöre nicht zu den Experten. ich halte das für gut und werde meinen Löffel nicht an Experten abgeben, sondern mich im Zeitalter der Aufklärung so gut es geht selber um Verständnis bemühen. ich halte es für abträglich, wenn man an Experten oder das Wissenschafts-Pow-Pow glaubt, wie der päpstlichen Unfehlbarkeit. Es geht darum, Dinge in ihrer Wirkung aufeinander anzuschauen, nicht isoliert, wie im wissenschaftlichen Experiment. Zum Gen-Thema begreife ich: Dass es um die Diversivität in der Natur geht, denn Leben, das ist Vielfalt. Die Industrialisierung nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten (Reproduzierbarkeit, Kontrolle aller Phänomene) innerhalb der Landwirtschaft hat durch Monokulturen das Gegenteil geschaffen (Anfälligkeit durch Konzentration). Es sind Probleme zu verzeichnen, welche diesselben Kräfte nun behaupten, lösen zu können. Ich wiederhole gerne: Es geht darum Zusammenhänge anzuschauen und angemessen zu reformieren. Nahrung entsteht durch pfleglichen Umgang mit der Natur und durch Wirtschaftsweisen, Wirtschaftsweisen haben mit Techniken zu tun und diese (u.a.) mit Preisbildung, diese wiederum mit Wertschätzung zwischen handelnden Menschen (Lebensrecht statt Ausbeutung und Sklaverei), usw. Ich freue mich, wenn es mit dem „Goldenen“ Reis anders laufen sollte (wie sie schildern), als mit 99% solcherart durchökonomisierter Produkte. Negativbeispiele sind HIV-Medikamente, chemisch-pharmazeutische Produkte überhaupt, siehe Düngemittel, siehe Saatgut-Patente.

    Ich halte es für vollkommen naiv, wenn nicht berücksichtigt wird, daß man in einer nicht abgrenzbaren Weise mit Gen-Technologie in den Stoffwechselhaushalt und das Erbgut der gesamten Pflanzenwelt, und damit auch derjenigen, die sich durch Pflanzen ernähren, eingreift. es grenzt an das magische Bewußtsein von Kindern, daß man heutzutage immer noch scheinbar begrenzbare Probleme lösen will (Stengelbohrer, Baumwollkapselwurm), dabei aber nicht berücksichtigt, welche tiefgreifenden Probleme man schafft (siehe Atomkraft, siehe Finanz“System“). Das Problem liegt in unserer Denkweise, die sich mit Experimenten einseitg das Lebendige, bzw. die Natur und alle verfügbaren Ressourcen ohne Rücksicht dienstbar machen will. Wegen der Denkweisen habe ich auf die Atomkraft (kontrollierbar?) und den Finanzkreislauf (kontrollierbar?) hingewiesen. Ich sehe den Fortschritt innerhalb der Menscheit möglich, wenn wir, so wie wir die Natur durchdrungen haben, uns selber besser erkennen – und Technologien erfinden und Methoden anwenden, die weniger Schaden anrichten, mehr kultuvieren, mehr Vertrauen schaffen, mehr befähigen, schlichter sind, zugänglicher, verständlicher sind, naheliegender, dezentraler, vielfältiger, – statt weiterhin weltformelhaft überzustülpen, auszuschließen (Selektionsprinzip) abhängig zu machen, auszubeuten, zuzukleistern, zwangszubeglücken. Ich gebe zu, daß mir der Neid-Streit über Herrn Pusztais Kartoffeln dagegen reichlich lächerlich vorkommt. Kann sogar sein, daß diese Diskussion hier genau das ist, was förderlich ist.
    Kai Hansen

  115. Mit den Einwendungen der Herren Kai Hansen und Michael Conzelmann kann ich bedauerlicherweise nicht viel anfangen. Denn sie gehen, so habe ich sie verstanden, davon aus, dass erst mit der modernen Landwirtschaft massiv in die Natur eingegriffen wurde. Herr Michael Conzelmann versteigt sich sogar zu der Behauptung „Wer eine Pflanze mit veränderten Eigenschaften einführt, spielt nicht Gott, er verhöhnt ihn.“ Ich möchte in aller Bescheidenheit daran erinnern, dass unsere Vorfahren, als sie damit begannen, Ackerbau und Viehzucht zu betreiben, massiv in die Natur eingegriffen haben: Sie mußten Land, d.h. Wald- oder Buschland oder Prairie „urbar“ machen, damit sie dort Pflanzen anbauen konnten. Haben sie da nur Gott gespielt oder ihn gar verhöhnt? Sie haben Gewässer reguliert, sie haben Bodenschätze ausgebeutet, und sie haben außerdem noch etwas ganz Schlimmes getan: Sie haben das Rad erfunden! Gott hatte ihnen doch zwei Beine mitgegeben, mit denen sie sich fortbewegen konnten. Und dann erfanden sie in ihrem Übermut das Rad! War das nicht auch eine Verhöhnung Gottes? Und später haben sie andere Erdteile entdeckt und besiedelt, sie haben Dampfmaschinen, Verbrennungs- und Elektromotoren, Flugzeuge und Atomkraft erfunden. Und so ganz nebenbei auch die Herstellung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, und sie haben herausgefunden wie man bessere Pflanzensorten züchtet. Bei alledem haben sie eins – bewußt oder unbewußt – immer getan: Sie haben von Gott gegebene Naturgesetze entdeckt und für sich nutzbar gemacht. Und das ganze Instrumentarium moderner Landwirtschaft, einschließlich der Pflanzenzüchtung beruht letzten Endes auch auf nichts anderem als auf der Nutzung von Naturgesetzen. Nur mal als Beispiel die Zuckerrübe: Von 1850 bis 2000 stieg der durchschnittlich Zuckergehalt (dank des Könnens von Pflanzenzüchtern) von 6 auf etwa 18 %, und der Rübenertrag von 25 auf 50 t/ha (Tonnen pro Hektar), der Zuckerertrag mithin von 1,5 auf 9 t/ha. Kein Eingriff in die Natur? Anderes Beispiel: Da es ja bei „Brot für die Welt“ um unser tägliches Brot geht: Der Weizenertrag stieg in Deutschland von 1900 bis jetzt von etwa 1,5 auf 7,5 bis 8,0 t/ha. Pflanzenzüchter haben es sogar fertig gebracht, Pflanzen über die Arten- und sogar über die Gattungsgrenzen zu kreuzen, meist mit Griff in ihre Trickkiste. Beispiel: Josta: eine Kreuzung von Schwarzer Johannisbeere mit Stachelbeere (Früchte so groß wie Stachelbeeren, schmecken wie schwarze Johannisbeere, die Pflanzen haben keine Stacheln); oder Triticale: eine Kreuzung aus Weizen und Roggen (ein Futtergetreide, das die Ertragsfähigkeit des Weizens mit der Anspruchslosigkeit des Roggens vereint), oder oder. Waren das etwa keine Eingriffe in die Natur? Das alles sind doch wohl Pflanzen mit veränderten Eigenschaften, oder? Eine „Verhöhnung Gottes“, Herr Michael Conzelmann? Naturschwärmer wie die Herren Kai Hansen oder Michael Conzelmann wären möglicherweise nie geboren worden, wenn die Landwirtschaft auf dem wunderbar natürlichen Zustand von vor 100 Jahren stehen geblieben wäre, wenn nicht Wissenschaftler den Landwirten Werkzeug zur Verfügung gestellt hätten, mit deren Hilfe sie immer höhere Erträge dazu noch in immer besserer Qualität erzielen konnten.

    Wir sollten den Anlaß der Diskussion aber nicht aus dem Auge verlieren: nämlich die Preisverleihung an Herrn Pusztai und Frau Bardosz. Ich bleibe dabei dass das was sie gefunden haben – auch unter der Annahme, dass die Ergebnisse einer seriösen Überprüfung standhalten – in keiner Weise preiswürdig ist. Insbesondere Herr Pusztai hat sich als Symbolfigur der Gentechnikkritiker jahrelang vor allem in Deutschland herumreichen, hat sich als Verfolgter der bösen Konzerne aufs Podest heben lassen, hat seiner Anhängerschar immer wieder Futter gegeben, hat sich bejubeln lassen, aber sein Renommee als Wissenschaftler dabei verspielt. Einen Preis verdient das nicht.

    1. Sehr geehrter Hr. Dr. Langelüddeke,

      es ist wichtig, dass eine andere Meinung, wie die Ihre, in einem Forum wie diesem frei vorgebracht werden kann. Sie müssen, anders wie Hr. Dr. Pusztai und Fr. Bardosz nicht die Konsequenzen Ihrer Meinungsäußerung fürchten. Sie haben Gründe genannt, warum Sie es nicht richtig finden, dass die beiden ungarischen Forscher von uns mit dem Stuttgarter Friedenspreis ausgezeichnet werden. Das ist Ihr gutes Recht. Und es ehrt Sie, wenn Sie hier zugeben, dass die Ergebnisse von Fr. Dr. Bardosz und Hr. Dr. Pusztai, deren Veröffentlichung seinerzeit für beide verheerende berufliche und persönliche Konsequenzen hatten, späteren seriösen Überprüfungen standgehalten haben.

      Die „AnStifter“, die den Stuttgarter Friedenspreis vergeben, sind, wie Sie leicht feststellen können, keine Vereinigung von Wissenschaftlern. Es geht uns nicht alleine um wissenschaftliche Wahrheit. Es geht uns um Wahrheit und Aufrichtigkeit. Die Auszeichnung für Fr. Dr. Bardosz und Hr. Dr. Pusztai ist vor allem eine (symbolische) Anerkennung für zwei Personen, die aufrichtig genug waren, trotz persönlicher, fachlicher und beruflicher Diskriminierung, wissenschaftliche Tatsachen beim Namen zu nennen. Für Susan Bardosz und Arpad Pusztai gab es diesen Moment im Leben, wo sie sich entscheiden mussten: Wahrheit oder Unwahrheit? Ich bin mir nicht sicher, wie ich mich in einer ähnlichen Situation entscheiden würde, ob ich mutig genug wäre. In diesem Sinn verneige ich mich vor Fr. Dr. Susan Bardosz und Hr. Dr. Arpad Pusztai!

      Burkhard Heinz

  116. Sehr geehrter Herr Langelüddeke

    Die Schwierigkeit bei solchen Diskussionen, wie sie hier geführt werden besteht in den Verallgemeinerungen, die um der Kürze und Einfachheit willen, aber sicher auch aus Halbwissen heraus geschehen. Ich nehme mich da nicht aus. Ihre Kenntnisse im Pflanzenschutz anerkenne ich. Hinter jeder Kenntnis verbirgt sich aber auch noch eine Denkweise.

    Ich sehe mich keiner Weise als Naturschwärmer, sie belegen das auch mit keinem Argument, sondern werfen mich in einen Topf. Das tun sie auch mit Herrn Pusztai.

    Die Art unkritischem Fortschrittsglauben, wie wir ihn heute verzeichnen, gibt es erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Heute sind andere Notwendigkeiten erkannt. Sie werden uns anderen Fortschritt bringen. Aber vorher muß man das Problem erkennen.
    Herrn Pro. Szabor und Ihnen möchte ich folgende Frage stellen: Sind Sie mit der Entwicklung der Nahrungsqualität in den letzten Jahrzehnten zufrieden? Hat sie zugenommen oder abgenommen? Vom Faktor des herrschenden Hungers, der Armut und der Kindersterblichkeit aufgrund von Fehlernährung will ich gar nicht erst anfangen. dazu habe ich in einem der vorigen beiträge argumentiert, daß Wasser und Ernährung strategische Machtfaktoren geworden sind.

    Die Kultivierung der Pflanzenwelt, z.B. mit der Veredeleung von Gräsern zu Getreide oder die von Obstsorten, hat der Mensch aus einem tiefen Verbundensein mit umfänglichen Naturbedingungen hervorgebracht. Das Tempo technischer Entwicklungen lief Jahrtausende parallel zur Entwicklung menschlichen Bewußtseins. Gemeint ist hier: man hat verstanden, wie es geht, hat es weitgehend selber tun können. Die Arbeitsteilung hat dazu geführt, daß der mensch mehr freiheitsgrade erlangte gegenüber den Naturgrundlagen. Das hat er genutzt zur Bewußtseinsentwicklung. das sind großartige Schritte. daraus wächst nun eine Verantwortung, die mit eigenen Grenzen, mit Respekt, mit Demut, mit maßvoller Nachhaltigkeit zusammenhängt.
    Das unterscheidet sich von reiner Profit- oder Wachstumsgier, welche ich mit naiv-magischem Kinderglauben verglichen habe, nur leider mit sehr handfesten Folgen.

    Sehen Sie wirklich keinen Unterschied zu der Art künstlicher Eingriffe in die Landwirtschaft und Pflanzenzucht, welche vorwiegend nach quantitativen oder punktuellen Gesichtspunkten ausgerichtet sind (mehr Zuckergehalt, weniger von Schädling XY)? Sehen Sie nicht z.B. den massiven Wasserbedarf so mancher extensiven Landwirtschaft, der in heißen Ländern ebensolch massive Schäden angerichtet hat? Kennen Sie nicht die qkm-Zahlen der Böden, die in den USA wöchentlich errodieren, wegen dieser Art der Bewirtschaftung? Kann sein, daß Sie das nicht sehen, weil Sie eben Ihren Blick auf die Pflanzen isolieren. Vor dem Hintergrund von Kosten-Nutzenaspekten mögen Wasser, Klima, Böden, Sekundärprobleme sein. …

    Ich weiß die großen Leistungen in vielen Wissenschaften und auch die Hervorbringungen der Industrialisierung zu schätzen. Ich benutze die Bahn, Autos, das Telefon, schätze es, wenn ich ein gutes Krankenhaus in der Nähe weiß. Trotzdem drängt es mich, auf Grenzen aufmerksam zu machen, auf Widersprüche, auf Fehlentwicklungen.

    Eine Fehlentwicklung ist das Bauersterben bei gleichzeitigem Abhandenkommen gesunder Böden und gesunder Nahrungsmittel. Ihre aufgezählten Beispiele sind Beispiele der Industrialisierung (witzig, daß sie ausgerechnet die Zuckerrübe ins Feld führen, ist doch das Zuckerkartell durchorganisiert wie fast schon die Mafia). Diese hat das Problem des Hungers auf der Welt verschärft, nicht behoben – dies ist eins der Ausgangsprobleme dieser Diskussion.

    Ihr Versuch, mit einfachen, lächerlich-machenden Polarsierungen ansprechend zu argumentieren geht fehl.
    Ich wiederhole: Ansätze, die Bauern, Bürger und Verbraucher mit besserer Informationsqualität in ein Folgenbewußtsein für Ihr handeln bringen bevorzuge ich gegenüber abstrakten ExpertenLösungen, die mich, bzw. andere entmündigen. Die gen-Technologie hat hier dasselbe Problem, wie die Atom-Lobby: Sie kann die Gefährlichkeit nicht von der Hand weisen, sie kann die Leute nicht in Sicherheit lullen.

    Von Monsanto ist bekannt (siehe die seriöse Dokumentation zu Monsanto auf DVD http://www.die-anstifter.de/shop/page1/page1.html ), wie massiv hier mit Geld und Lobby-Arbeit Propaganda betrieben wird, wie Gegener verfolgt und geschädigt werden, wie kritische Untersuchungen verschwinden, wie Kritiker lächerlich oder mundtod gemacht werden.

    In der Welt von gestern mag es angegangen sein, daß man mit chemischen Produkten gesundheitsgefährdend umgeht. Ab heute geht das nicht mehr unwidersprochen. Es ist einfach zu viel passiert. Als die Mutter einer guten Freundin von heute auf morgen im Rollstuhl saß, fragten sich alle: Wie kann das bei dieser blühenden, großen und kräftigen Frau angehen?
    Sie verfiel innerhalb von kaum 3 Jahren und starb. Wenige Jahre zuvor hatte sie fast im Alleingang das Gebälk des gemeinsamen Ferienbauernahuses mit Xylamon gegen Schädlingsbefall behandelt.
    Natürlich gab es damals keinerlei wissenschaftlich anerkannten Zusammenhang.
    Aber alle haben es mit angesehen, alle kannten die Kopfwehnächte unterm Dach in diesem Haus und andere Phänomene.

    Vor 20 Jahren hat man die Umweltbewegung ausgelacht. Zu dumm! Man hat sich ähnlich lächerlich gemacht über sie, wie sie das hier betreiben. Herr Langelüddeke, wer hier naiv ist, ist die Frage. Preisverdächtig sind solche Töne nicht, sie führen nicht weiter. Metano eithe.

    Letztlich ist jede Unangemessenheit und Nicht-Berücksichtigung natürlich nicht gut. Also: Willkommen in den Zusammenhängen

    Mit freundlichen Grüßen
    Kai Hansen

  117. Pingback: Was Ihr wollt
  118. Hallo!

    Danke für die Besprechung von „Welcome“, freut uns, dass der Film gefällt!

    Als Info wollte ich kurz sagen, dass „Welcome“ am 4.2.2010 bundesweit startet.

    Beste Grüße, Sascha von Arsenal

  119. Herr, schmeiß Hirn raa!
    „Der schwarze Mann aus Ghana machte große Augen, wegen der Hektik, die aufeinmal im Studio ausbrach“.
    Wenn das eine rassistische Äußerung sein sollte, für die man zwecks „Klärung des Sachverhalts“ vor ein Plenum geladen werden kann, dann sollte sich das Freie Radio einen anderen Namen geben und gewisse Plenumsmitglieder mal den Roman „Sonnenfinsternis“ von Arthur Koestler über die Moskauer Schauprozesse lesen. Daß sie sich darin bestimmt wiedererkennen würden, garantiert
    Gerhard Wagner

  120. Ganz toller Film!

    Ich habe ihn im letzten Frühjahr in einem Pariser Vorort im Kino gesehen. Toll, einfach toll :-)

    Und ich freue mich darauf, ihn endlich auch in deutschen Kinos sehen zu können.

  121. Die haben vielleicht Sorgen! Linke Sektiererer
    werden leider auch nicht alle – trotz aller bitteren Erfahrungen aus der Geschichte. Hat denn da niemand genügend Mumm, um mal Klartext zu reden?

    1. Hallo! Soll es ein Witz sein? Habe den Text gelesen und fand dort nichts „rassistisches“ – bin selber mal ein „hellhäutige Osteuropäer“ gewesen und habe heute am Bahnhof falsch geparkt und von einem Polizisten mit Migrationshintergrund abkasiert! Wie Schön dass man sich noch so eine „differenzierte Sensibilität“ hier im Lande leisten kann.
      Schon heute Salz gestreut?! Alles wird gut!
      Gruß
      Venca

      1. Hallo,Radioaktive! Rassismus? Nein, Bleichgesichtsjargon und Kurzschlussfunken.

        Nicolò

  122. Hallo Mitanstifter,
    ich kann da keinen Rassismus erkennen. Also entspannt euch und bitte einen sensibleren Umgang mit dem Rassismusvorwurf.

  123. So ist das. Es ist egal was man tut und wie sehr sich die Bevölkerung wehrt, genmanipulierte Lebensmittel werden auf jeden Fall früher oder später kommen. Denn nach jeder Ablehnung genveränderter Lebensmitteln, haben die Politiker wieder eine neue Idee, die dann wieder abgelehnt werden müsste. Und so treiben sie ihr Spielchen weiter bis es letztenendes doch genehmigt wird, die Bürger zu vergiften.
    Das kann doch nicht gesund sein, was wir demnächst essen müssen.

  124. Sensibler Umgang
    „Der schwarze Mann aus Ghana machte große Augen wegen der Hektik, die auf einmal im Studio ausbrach“
    Der schwarze Mann …der Neger, der Wilde…..wer hat Angst vorm schwarzen Mann?
    Warum sagt der Burkhardt….“das Grünhorn, der Blaustrumpf, der bleiche Typ von den Anstiftern“ (ich kenne ihn garnicht) sowas?
    …der schwarze Mann aus Ghana – welche Bedeutung hat hier die Hautfarbe?

    Dazu „machte er große Augen wegen der Hektik“ – ist ja klar, er kommt aus Afrika, wo alle immer „seelenruhig“ unter der Palme sitzen, die kennen keine Hektik.
    Kinder machen gr0ße Augen in unserem Sprachgebrauch , und der schwarze Mann macht große Augen, denn er kennt ja unser Leben,unsrere Technik ,unsre Hektik nicht.

    Gab es einen Grund, am Telefon zu bleiben? Hast du das gefragt?

    Hätte ich eine Sendung gemacht, ich hätte vielleicht auch noch den letzten Anrufer zu Wort kommen lassen.
    Dann hättest du oder jemand geschrieben, “ die Frau von den …innen fand kein Ende und war erstaunt über die Hektik. Du hättest andere Assoziationen hervorgerufen: fand kein Ende-typisch Frau.

    Es ist gut darüber nachzudenken, mit welchen Worten wir welche Assoziationen hervorrufen,
    welche Be- und Abwertungen wir mitliefern, die uns oft selbst nicht bewußt sind.

    Ich finde es gut, sich darüber auszutauschen, wie verletztend und/oder nervig es sein kann, immer wieder mit bestimmten Zuschreibungen konfrontiert zu werden. Ist doch eine spannende Frage: Wo fängt Diskriminierung an und was ist Rassismus?

    Bagatellisieren finde ich nicht gut- „ist doch übertrieben, sollen sich nicht so anstellen“ – das heißt, sich selbst und den anderen nicht ernstnehmen.
    Muß doch kein Tribunal sein, miteinander, nicht über einander zu reden.

    1. Hallo, Dorothee,
      vielen Dank für Deinen Kommentar.

      Mein Text war bemüht, auf lockere, SELBSTkritische und SELBSTironische Weise eine Studiosituation zu schildern, in der zwei Leute mit der Technik nicht zurecht kommen und ein Sendeloch produzieren. In der Geschichte kommt AM RAND der Redakteur vor, der die Sendung vor uns gemacht hat. Ein Ghanaer mit schwarzer Hautfarbe, was ich nicht hätte erwähnen dürfen. Aber jeder hätte angesichts dessen, was WIR da veranstaltet haben gestaunt, sich gewundert, große Augen gemacht, den Kopf geschüttelt, sich die Haare gerauft, die Stirn gerunzelt oder die Nase gerümpft. Jeder. Ob weiß oder schwarz, groß oder klein, dick oder dünn, alt oder jung, Mann oder Frau. Es wäre genauso richtig oder falsch gewesen zu schreiben, dass der dicke Mann aus Ghana große Augen gemacht hat, oder der große oder der alte oder der dünne oder der kleine. Aber „der schwarze“, das hätte ich nicht schreiben dürfen?

      Und wenn ich meine Entgegnung auf Deinen Kommentar etwas schärfer formulieren darf, so möchte ich feststellen, dass ICH lediglich von einem „schwarzen Mann“ schreibe, DU daraus aber einen „Neger“ und einen „Wilden“ machst. Warum?

      Lass mich abschließend Dich selbst zitieren: „Es ist gut darüber nachzudenken, mit welchen Worten wir welche Assoziationen hervorrufen, welche Be- und Abwertungen wir mitliefern, die uns oft selbst nicht bewußt sind.“

      Und deshalb ist es gut, lebendig, kontrovers und respektvoll darüber zu reden. Und nicht nur darüber, sondern über vieles andere auch. Und das alles miteinander, gleichgesinnt, frei und brüderlich. Und z.B. ohne Angst, ein falsches Wort zu gebrauchen.

      Gruß, Burkhard.

  125. Jinak je videt ze se jako aktivni obcan koukas okolo sebe a to je spravne. Skoda ze podobne akce, které by upozornily na bordel u nas tady nemame.

    Mej se hezky a ozvi se,

    Venca P.

    Übersetzung: …leider sind bei uns die Bürger nicht so Aktiv, um zu zeigen in was für einem Schweinestal wir Tschechen hier leben! Gut dass ihr als Bürger bei euch aktiv seit!

    ——–

    Sehr hipp, Herr Aktivist. Weiter so!! xxx .T.
    lieber venza, super dein film, man kann ihn vielleicht noch gut „gebrauchen“
    ich hoffe es. es geht weiter…
    vielen dank und liebe grüße
    renate

    ——-

    Hallo Vaclav,
    super Filmchen, danke
    und liebe Grüße

    Rainer Benz
    ——-

    Lieber Venca – danke für Deinen Hinweis, erst recht aber danke für Deine Filme! Für einen, der nicht dabei sein konnte (und auch heute wieder nicht dabei sein können wird, heute wegen der Ludwigsburger Stolpersteine…), ist das ein höchst wertvolles Stück Information und Emotion – Du machst da als „Videopublizist“ eine wichtige Arbeit. Und noch dazu so gut! Also – warme Füße allezeit wünscht Dir

    der Jochen Faber

    ——-

    Ja dolles Video, Vaclav. Gratuliere!
    Gruß
    Burkhard

    ——-

    sooooooooooooo ein scheeeeeeeeeeeeeeeeeeener film kannst du vielleicht anstifterle dranmachen am ende?
    dank+gruss
    geht sofort ins netz
    Daß der Kopf eine neue Heimat findet: Die AnStifter!

    Peter Grohmann / Ebbe Kögel

  126. Ich bin für möglichst viel Freiheit, verstehe aber den Sinn dieser Veröffentlichung nicht. Soll Broder von uns gefördert werden? Halten wir es für wichtig, seine Polemik bzw. was er dafür hält, bekannt zu machen? – Oder wollen wir Widerspruch hervorlocken? – Nur Lernfrage. H.

    1. Broder ist m.E. einer der schillerndsten Polemiker, die wir haben. Ich möchte ihm zwar nicht unter die Räder geraten, lese seine Texte aber sehr gerne. Der über Maxim Biller hat mir auch sehr gut gefallen und ist hoffentlich noch erreichbar. Ganz vorzüglich war auch der offene Brief an Westerwelle. Und auch der Text über Sahra Wagenknecht, deren Analyse zur Finanzkrise ja beachtlich war, hat sehr viele witzige Stellen. Dass mich darüber hinaus die Beziehung der Linken (nicht nur das Partei) zu Israel und zu Palästina umtreibt, ist ein zweiter Grund. Und da hat Broder ja Recht. Zu Israel so und zu Venezuela oder Kuba nicht so? Da mag man aber denken was man will. Polemik heißt immer auch umstritten. Ich würde Broder übrigens als Mensch gerne sympathischer finden. Er gehört aber trotzdem zu den Persönlichkeiten, für die ich den Wetterbericht mal leise drehe, damit ich sein Interview im Radio besser hören kann. Und davon gibt es nicht viele. Joschka Fischer war so jemand oder Alice Schwarzer oder der Lafontaine oder Cohn-Bendit oder …

      1. Du musst Dich gar nicht rechtfertigen. Meine Frage war, in erster Linie wirklich verfahrenstechnischer Natur – ich hat’s halt nicht geblickt.
        Bei Broder höre ich auch hin. Aber: Es geht gar nicht darum, über Broder herziehen zu wollen. Er ist ein großer Polemiker, was ja Spaß machen kann. Was mich stört, das ist nicht , dass er deutliche Meinungen vertritt, zuspitzt usw., nur dass er sehr ungnädig gegenüber jenen sein kann, die seine Meinung nicht teilen. Er wird nicht die Auszeichnung für Toleranz bekommen, die er so oft von anderen fordert. Er polemisiert nicht nur, er unterstellt auch nach Lust und Laune. Ich kann mich auch über Israel, Venezuela und Kuba unterhalten – ich versuche dabei nur – was mir aber bestimmt nicht immer gelingt – dies ohne Scheuklappen, eher in größeren Zusammenhängen zu diskutieren, nicht um etwas zu rechtfertigen, nur um es realistischer einzuschätzen, was einem aber im Ergebnis deswegen nicht besser gefallen muss.

  127. lieber peter,
    das klingt gut – information und prüfung ist immer gut! hast du daran gedacht den ‚kommunikationsfreudigen‘ grube einzuladen?
    aber zunächst bis montag im rathaus.
    lg | peter

  128. hallo burkhard, hallo achim,
    als anstifterfunkenfan oder muß ich sagen -fanin… ;-) konnte ich die letzte sendung leider nicht live verfolgen.
    vielen dank für eure sondercd die mir in alter manier 2 stunden freies radio an einem kalten freitag bescherte.
    rassismus an den hörnern gepackt, lieber burkhard super!!, wie oft fühlt man sich wie in deinem anfänglichen beitrag, in einer zwickmühle, mit personen die eigentlich einfach menschlich sind, macht sich gedanken, ob man, oder ob man nicht…. da fiel mir sogleich der schweizer philosoph paolo bianchi ein, der vor jahren für die künstler zum neujahrsempfang gesprochen hat und den satz geprägt hat : „auch ein ausländer hat das recht ein arschloch zu sein“….(anmerkung von mir, oder eben einfach zu s e i n, mit charaktereigenschaften die halt jeder so hat….)
    naja vielleicht gibt es ja irgendwann in naher zukunft eine gesellschaftlich-menschliche toleranzentwicklung, die solche diskussionen überflüssig macht…
    die sendung vom 12.01 finde ich ‚mal wieder sehr gelungen. die zusammenstellung der beiträge, persönliches, gute interviews mit gut ausgewählten zum thema absolut passenden interviewpartnern! so auch francis, der wunderbar über seine erfahrungen als „weisser“ im „schwarzen“ land schildert, eberhards texte waren ein ohrenschmaus und die musik ja sowieso i m m e r…… ich freu mich auf den nächsten anstifterfunkendienstag! herzliche grüße heike

  129. Liebe Heike und alle anderen treuen Hörerinnen des AnStifterFunken, zuerst einmal muß ich klar stellen, daß ich nicht Achim heiße, wie ich fälschlich immer wieder in den Kommentaren erwähnt werde. Also mein Vorname ist Armin, ich sende allerdings unter dem Namen amokfisch schon seit 6 Jahren… da es noch zahlreiche andere Armin Fischer gibt (beispielsweise der Klavierkaberettist, der Schlagzeuger von Lorenzo Petrocca oder der Torwart der VfB-Amateure). Dann wollte ich euch darauf hinweisen, daß ihr die kompletten Sendungsmitschnitte der AnStifterFunken Nr. 2 bis Nr. 13 mit der Musik von mir auf zwei Kompaktscheiben per Post zugeschickt haben könnt. Und noch ein Verweis auf Sendung Nr. 14 am Dienstag, 09.02.10 von 22 bis 24 Uhr: zu Gast wird Gangolf Stocker sein (SÖS-Gemeinderat) und es wird schwerpunktmäßig über Stuttgart 21 gehen. Dann bleibt mir noch am Ende ein Dankeschön an Burkhard, dem die tolle Netzseite der AnStifter zu verdanken ist und der im August 2009 zur Redaktion dazukam und hier auch eine tragende Rolle übernommen hat. Wir sind übrigens offen für alle AnStifter und solche, die es noch werden wollen, mach mit und melde dich! Grüße aus der Öffentlichkeitsarbeit des Theaterhauses von Armin.

  130. Insgesamt finde ich das Projekt „stuttgart21“ in der jetztige Zeit völlig fehl am Platz. Die Regierung hat kein Geld, Die Länder klagen an jedem Punkt und Baden-Württemberg muss unbedigt die Milliarden nur so aus dem Fenster werfen. Zahlen tun ja die Bürger. Und zum Schluss gibt es dafür noch mehr Arbeitslose, weil dann der Bahnhof mit weniger Personal auskommt.
    Und das alles damit eine „handvoll“ Personen schneller gen Süden kommen.

    Wenn jetzt in dem Zusammenhang auch noch die Grünanlagen und der Park gerodet werden muss, so nehmen wir uns die „Grüne Lunge“ in Stuttgart die bei unserer geographischen Lage lebensnotwendig ist.

    Ein „reingeschmeckter“ dem Stuttgart am Herzen liegt.

  131. Volker Rieble leidet sicher nicht an Realitätsverlust. Verglichen mit den Beschimpfungen, die das LAG Berlin-Brandenburg nach dem „Emmely“-Urteil über sich ergehen lassen musste, war seine Äußerung fast schon diplomatisch. Er hat ja mittlerweile auch genug Kritik dafür eingesteckt. Die Emmely-Urteile kann jeder im Internet nachlesen. Ein Arbeits- und ein Landesarbeitsgericht haben ihr ein problematisches Verhältnis zur Wahrheit im Prozess bescheinigt. Nehmen Sie sich doch einmal Zeit für die Lektüre. Wer sich im Prozess so verhält und sich derart zur Figut des öffentlichen Lebens macht, muss sich eigentlich nicht wundern.

  132. Ich möchte mich und Frau Rose Schöll für das Philosophische Café am 13.2.10 anmelden.
    mit freundlichen Grüßen
    Hülya San

    1. Die Veranstaltung ist leider ausverkauft. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal! Vielen Dank für Ihr Interesse, Hülya San!

  133. »Die Landebahn auf den Fildern wurde maßgeblich durch Demonstrationen verhindert.«

    Was kann ich bitte Leuten antworten, die dazu sagen: »Manipulative, emotional verzerrte Falschaussage unbekannter Herkunft.« ?

  134. ..ich finde,dass das nicht so sehr veröffentlich werden sollte ..Herr Grosz wurde damals gezwungen das zu tun ( so habe ich es bisher verstanden). Außerdem liegt das schon lange Zeit zurück….er hat ein umfangreiches Wissen, er ist meiner Meinung nach der schlauste und gebildeste lehrer der schule…ich bewundere manchmal wie viel er weiß und von allen Themen hat er Ahnung….und ich finde nicht ,dass so eine lang zurückliegende Sache publik gemacht werden sollte , geschweige denn angezeigt werden sollte ( ich weiß nicht ob das stimmt,haben andere gesagt!)
    Das was er tat, ist nun mal passiert, früher gab es viele Spitzler und man kann jetzt nicht speziell Herrn Grosz dafür verantworten!
    Er ist ein sehr guter Lehrer !

  135. Hallo zusammen,

    den Text zur Theaterhausveranstaltung „K21“ kann man doch nach den „personellen Veränderungen“ so nicht stehen lassen. Kommt denn Holzhey jetzt nicht? Macht Kirchner die Moderation …? etc.

    Viele Grüße
    Rainer

  136. Da predigt dieser Herr Grube von Kommunikationsfehlern, welche die alleinige Schuld an der Ablehnung dieses Supergauprojektes tragen würden und verspricht fortan Verbesserungen im Dialog mit den Bürgern – aber auch dieser Spruch ist nichts anderes als eine scheinheilige und verlogene Argumentation. Irgendwie passend zu den ganzen Märchengeschichten um S21 – dass nun keiner von diesen grossen S21 Befürwortern hier erscheinen darf, will oder kann, um unter den Bürgern noch mehr verblödeten Schwachfug zu verbreiten…. ein sofortiger Baustop müsste bei soch vehementer und krimineller Machenschaften durchaus möglich sein – wo können die Bürger gegen S21 eine SammelKlage einreichen?

  137. habe etwas interessantes ausgegraben:
    Am nächsten Samstag ist der „Hallo Ü-Wagen“ von WDR5 in Bochum.
    Da sollen Hartz-IV- Empfänger angesprochen werden.
    für Volkmar als Landtagskandidat, aber auch für andere die Gelegenheit
    öffentlich darüber zu reden und vielleicht zu kritisieren.
    Vielleicht wäre es gut wenn möglichst viele Hilfsbedürftige dort erscheinen,
    auch wenn sie nicht zu wort kommen.Interesse und solidarität zu zeigen
    wenigenstens nach außen wäre angebracht
    Weiterverbreiten und hinfahren wer die Mittel dafür hat!
    Was erwarten Sie davon? Arbeitsvermittlung 2010
    44787 Bochum,
    Engelhartbrunnen
    Hartz IV und kein Ende: Erst schreibt das Verfassungsgericht dem Gesetzgeber vor, die Regelsätze „realitätsgerecht“ neu festzu­legen. Nun muss auch noch das Grundgesetz geändert werden, damit die Empfängerinnen und Empfänger in den Jobcentern weiter von einer Stelle betreut werden können. Chaos gab es seit der Einführung genug: wochenlange Wartezeiten auf einen ersten Termin, entwürdigende Verhältnisse in den Jobcentern, ver­schwundene Unterlagen, widersprüchliche Bescheide, sinnlose Schulungsmaßnahmen. Die Erfolgsmeldungen der ARGen nehmen sich dagegen meist bescheiden aus. Was ist vom edlen Grundsatz der Hartz-Reformen „Fordern und Fördern“ übrig geblieben? Fragt Julitta Münch am 6. März im Jahr der Agenda 2010 in Bochum
    http://www.wdr5.de/sendungen/hallo-ue-wagen/s/d/06.03.2010-11.05/b/was-erwarten-sie-davon-arbeitsvermittlung-2010.html

  138. Nur eins ist klar, die wirklich großen Fische sind da nicht dabei oder werden (daher auch der dringende Kaufwunsch!) vor der Veröffentlichung klamm heimlich entfernt werden. Bei Schäubles bleibt alles beim Alten. Dort wird es keine Hausdurchsuchung geben. Getroffen werden ganz sicher jedoch Viele, die damit ihr Alter oder ein kleines Erbe für ihre Kinder sichern wollten. Kleinbürgertum? – o.k. aber wäre es nicht besser, die Ursachen für diese Heimlichtuerei zu beseitigen? Lasst uns doch alle unser Grundeinkommen an der Kasse an uns Alle bezahlen mit einer freien Konsumsteuer. Jeder beteiligt sich in dem Maße wie er kann und will. Reichtum führt in den allermeisten Fällen auch zu Kauflust. Dann müssen wir nicht länger Vermögendere bestrafen und bespitzeln und genauso wenig Hartz IV Empfänger. Merkt ihr was? Das bringt unsere Gemeinschaft auf gleichere Augenhöhe und viele Initiativen zum Blühen. Ich möchte auf jeden fall nicht, dass mein Kind eines Tages zu mir kommt und sagt: „Mama, ich möchte Hartz IV Detektiv werden!“

  139. Sehr geehrte Damen und Herren:

    Wird das zu verwendende Logo (Menschel) noch als Download zur Verfügung gestellt?

    Freundliche Grüße nach Stuttgart

    WW

  140. Hallo Gexe, Du fragst, wie Du als Einzelner auf Stuttgart 21 aufmerksam machen kann.
    20 Vorschläge:
    – Button tragen
    – zur Demo kommen, Freunde mitbringen
    – Rote Fahnen zu Hause lassen
    – Aufkleber mitnehmen für unterwegs
    – Protestschild ins Fernster zu Hause
    – Als Parkschützer eintragen
    – Geld spenden, auch kleine Summen helfen
    – Leserbriefe schreiben, sich einmischen
    – Den Landtagskandidaten Bescheid stoßen
    – den Stadträten die Meinung sagen
    – Gemeinsam mit Nachbarn/Freunden zur Demo
    – bei anderen Veranstaltungen Flyer verteilen
    – K21 mit Lichterkette auf Balkon/Fenster
    – Beim Radio/Fernsehen anrufen
    – Positiv denken: Anderen Mut machen
    – Locker bleiben, Spaß haben
    – sich informieren, mitdiskutieren
    – sachlich bleiben
    – den Akteuren montags Hilfe anbieten
    – Rasen betreten, auch wenns verboten ist

    Gruessle: Peter

  141. herzlichen Dank für die angekündigte Spende. Hier die Konto-Nr.: 2292342 BW-Bank | BLZ 600 501 01 | Die AnStifter

  142. Hallo Bix,

    doch noch eine Frage: Darf das Menschel „angefasst“ werden, um es z.B. in Rot einzufärben …

    Viele Grüße

    WW

  143. Die Kinos Atelier und Delphi sind keine AnStifterkinos, sondern Programmkinos. Zugegeben, diese beiden Lichtspielhäuser sind der Rest in Stuttgart, der Kinokultur und Autorenfilm bietet, nachdem das Kommunale Kino von der CDU-Kulturbürgermeisterin platt gemacht wurde. Aber nur weil Peter Erasmus alle paar Wochen mal sonntags morgens einen AnStifterfilm zeigt, ist er noch lange kein Linker, sondern ein Geschäftsmann, der weiß, wie man neue Zielgruppen erschließt. Und gelernte Werbekaufleute sind nun einmal grundsätzlich konservativ, was die AnStifter glücklicherweise nicht sind.

  144. Natürlich kann auch ein Programm-Kino AnstifterKino sein und ein AnStifterKino Programm-Kino. Ein AnStifter kann auch Geschäftsmann sein, auch wenn viele AnStifter vermutlich eher schlechte Geschäftsleute sind. Gelernte Werbekaufleute sind nun einmal nicht grundsätzlich konservativ, sondern griundsätzlich so wie Du und ich – genauso wie Sozialdemokraten nicht grundsätztlich konservativ sein müssen oder Automechanilkerinnen grundsätzlich grün.
    Ob Peter Erasmus ein Linker ist, weiss ich nicht – ich weiß nur, dass er ein fortschrittlicher Mensch ist, was man natürlich nicht von allen Linken sagen kann. Die Qualität der von den AnStiftern gezeigten Filme kann sich in der Regel leider nicht mit der Qualität der Filme von Peter Erasmus messen – aber das ist ja sein und nicht unser Beruf: Hervorragende, gesell-schaftskritische Filme einem großen Publikum zu zeigen, und das nicht wie wir „alle paar Wochen mal Sonntags“, sondern als Regel
    (von der es natürlich auch Ausnahme gibt).

    Peter Grohmann

  145. Hallo, Frau G.,

    vielen Dank für Ihre Mitteilung und für Ihr Interesse. Ich habe mir erlaubt Ihre Anmerkung offen ins Web zu stellen. Natürlich nicht mit Ihrem vollständigen Namen. Wenn das nicht in Ordnung ist, melden Sie sich bitte.

    Um zu sehen, was die „AnStifter“ tun, machen, veranlassen, anstiften, anregen, unterstützten, fördern, initiieren, schauen Sie sich etwas mehr auf der Website um. Dort finden Sie zum Beispiel eine Liste der Personen, die AnStifter sind. Den einen oder anderen Namen werden Sie kennenn und wahrscheinlich wissen oder vermuten, dass sie mit Straftaten wenig oder nichts im Sinn hat. Schauen Sie sich die Projekte an, die von den AnStiftern unterstützt werden: die Lesezeichen, die Spur der Erinnerung, der Stuttgarter Friedenspreis, die Stolpersteine…. Schauen Sie kurz in die Präambel unserer Satzung, wo es einleitend heißt „Im Bewusstsein, dass wir die Verantwortung für den Fortbestand der Erde tragen, die unser gemeinsamer Lebensraum ist; in der Gewissheit, dass Gerechtigkeit der Gewalt den Boden entzieht; in der Überzeugung, dass eine andere Welt möglich ist, legen wir den Grundstein zur Stiftung Brücken bauen.“

    Wenn Sie noch weitere Fragen haben, melden Sie sich oder kommen zum nächsten Abendmahl, zu dem wir Sie gerne einladen.

  146. Hallo, Frau G,
    unser Webmaster hat ja eigentlich das Wichtigste gesagt. Dieses „Anstiften“ ist ja auch ein Augenzwinkern – zu mehr Mut, mehr Courage in der Gesellschaft und dafür, nicht jede Vorschrift allzuernst zu nehmen – sprich: Auch einmal die Regeln zu verletzten, wenn Bürgerrechte gefährdet sind oder wenn der Staat zu mächtig wird. Praktisch: Demokratie verteidigen (und da steht ja doch etliches auf dem Spiel, immer wieder).
    Grüssle
    Peter Grohmann

  147. Wirklich geschmackloser Schreibstil. Kann mich Hausmann nur anschließen. Hier hat einer Uniformen genäht, ein paar Reichsmark gespendet und ist somit ein großer Nazi-Verbrecher – wirklich lächerlich! Da der NS-Staat ja sozusagen überbordend war, wird so ziemlich jeder Geschäftstreibende ein paar Reichsmark mit dem Regime verdient haben. Die Spenden scheinen mir lächerlich gering, haben eher Alibi-Charakter.

  148. bei meinem letzten besuch im atelier vor ca.1o tagen ist mir etwas anderes aufgestoßen: im werbeblock lief ein werbefilmchen für „stuttgart21, das neue herz europas“! das hatte ich dort nicht erwartet, nachdem im atelier früher noch kurzfilme gegn s21 gezeigt wurden. auch hatte ich vor einiger zeit dort flyer für die montagsdemo auslegen wollen, was abgelehnt wurde, weil grundsätzlich nur kulturinfos ausgelegt werden.
    – muss man sich als „geschäftsmann“ tatsächlich so verhalten oder zeigt er damit auch „flagge“, allerdings eine, die ich von einem anstifter nicht erwarte.

    1. Lieber Herr Werner,
      ja, natürlich, das geht. Wichtig ist nur, dass die Fotorechte bei Ihnen sind.
      Viel Spaß beim Realisieren.
      Peter Grohmann

  149. „All diese Institutionen … belegen Publizisten, die sich für die Menschenrechte im Nahen Osten einsetzen, mit einem Redeverbot.“ Wenn dieses Einsetzen der Publizisten für Menschenrechte nicht einäugig ist und sich auf den gesamten Nahen Osten bezieht, ist das Redeverbot natürlich eine Schweinerei. Aber das „Geschmäckle“ des Artikels von Fr. Hefets zeugt zumindest mir, der ich hoffentlich irre, nicht von einer „ungeteilten Humanitas“ der genannten Damen und Herren.

  150. die schöne neue welt wird scientologisch!- und keiner merkt es.
    ich werde mir dass mal anhören

  151. Hallo.
    Gibt es das Logo auch als Vektorbasiertes Format? Das Logo was man downloaden kann hat bei 300dpi gerade mal eine größe von 6x6cm

  152. Hallo Herr Grohmann,

    wie groß darf die Datei mit dem Plakatentwurf denn sein, wenn ich sie an Ihre Email-Adresse versenden möchte?

    Gruß,
    Benjamin Korps

    1. Soweit ich weiß gibt es da keine Größen-Beschränkungen. Sollten Sie eine Datei, die Sie uns per Email senden, aus irgendeinem Grund zurück bekommen, dann melden Sie sich bitte noch einmal.

  153. Ich bin auf diese Webseite aufmerksam geworden, um in einer Suchmaschine Einträge auf den Namen Tilman Tarach zu finden. Als nichtstudierter Mensch, der von Beiträgen sozialistischer Israelhasser mit deren Vorliebe für jungewelt.de und Rote Armee Fraktion in unzähligen deutschen Internetforen angewidert ist, versuche ich als nichtstudierter nichtjüdischer deutscher Staatsbürger, der am 12.3.2009 eine hiesige Synagoge besuchte, mich in den linken sozialistischen Antizionismus hineinzudenken und Antisemitismus bzw. Antijudaismus dort zu entdecken, wo er vorhanden ist und von Linken kategorisch abgelehnt wird, weil es ja immer noch die Nazis gibt. Und ich auch ein Nazi sei, weil ich den Zionismus als geschichtliche Notwendigkeit des jüdischen Volkes akzeptiere und respektiere.

    Heute dem sonnigen 17.März 2010 war ich in einer riesigen hiesigen Buchhandlung, um eine Leseprobe im „Der ewige Sündenbock“ von Tilman Tarach vorzunehmen. Ich begab mich in die erste Etage, um die Rubrik „Politik und Geschichte“ aufzusuchen. Was mir als erstes augenscheinlich entgegenschlug, waren massenweise aufeinander gestapelte Bücher über Baader-Meinhoff und sozialistische Komplexe wie „über die Machenschaften des jüdischen Geheimdienstes Mossad“ oder so. Hoch oben im selben Regal Bücher über freimaurerische Geheimbünde und so ein Zeug. Hexen, Sabbat und auf Israel sich einen weg Vicksen. Aber erstaunlicherweise keine Bücher von Lenni Brenner, die es aber im Naziverlag gibt. Bücher dieser Art sind die Reißer des deutschen Volkes, wenn es um und gegen Israel geht. `Um´ ist langweilig, doch `gegen´ ist einfach revolutionär! Viva la Revolucion!

    Doch gab es dort auch einige wenige Lichtblicke: „Israel, um Himmels Willen, Israel“ vom ehrwürdigen deutschen Denker und Schriftsteller mit der Beethoven-Frisur und seiner Vorliebe für mediterrane Farben, der am 20.März 2010 seinen geburtstätigen Oldtimer fährt. Naja, es ist deswegen so, weil buntes Treiben der Stadtmenschen in riesigen Markthäusern auch viel Denken beflügelt. Wissen aus einem gewissenhaften Buch befähigt den Leser zum geistigen Kontakt mit dem Autor, da man durch Lesen den Autor kennenlernt und geistiges Potential von ihm in sich aufnimmt. Dies ist keine Macht, sondern des Lesens unwillkürliche Magie.

    Wie dem auch sei, so zweifelte ich aber am Suchen des Buches „Der ewige Sündenbock“ von Tilman Tarach, und so begab ich mich zum Informationsschalter der Buchhandlung auf der 1.Etage, um nach dem Buche nachzufragen. Ja, es sei jetzt erhältlich, die aktualisierte Fassung von 2010. Endlich. Immer wieder vergriffen. Diesmal werde ich das Buch nicht auf die lange Bank schieben, dafür ist die Macht gegen den Staat Israel innerhalb wie auch außerhalb seines zu groß. Der Gefahr zu widerstehen, sich vor Sozialisten mit ihren Argumenten gegen Israel, Judentum und Judenheit, zu beugen. Sich vor roten und braunen Büchern zu beugen, weil ich kein studierter Mensch bin, sondern nur ein mittelmäßiger Handwerker mit Abschluss der Mittleren Reife. Ich muss mich ertragen, da ich manche andere mehr zu ertragen verstehe als mich selbst.
    Morgen sei es ab 12 Uhr zu meiner Leseprobe bereit, begegnete mir die freundliche Bibliothekarin. Das trifft sich gut, morgen zur Philharmonie-Lunch, anschließend zur Mayerschen Buchhandlung, ergegnete ich ihr. Entgegen meiner Bestimmung, mich nach Hause zu begeben, beflügelte es mich, noch einmal die Abteilung für „Politik und Geschichte“ mir vor mein Gemüt zu führen. Bücher vom großen Friedrich, Könige und Kaiser des deutschen Reiches, braunes Geschmeiß in blauen Büchern verpackt. Geheimbünde der Freimaurer über Israel, aber ganz unten, unterstes Regal, ein Ralph Giordano. „Geheimtip über den Nahost-Konflikt“ steht als Schild davor. Ja, für wahr. Unterstes Regal. Armes Deutschland.

    Doch darum geht es nicht. Es geht um das Buch von Avraham Burg, „Hitler besiegen“. Ich gestehe es nicht gelesen zu haben. Wenn ich alles Geld in der Welt hätte, könnte ich mir alle Bücher leisten und Zeit haben zu lesen zwischen meinem Leben, würde ich die Buchhandlung aufkaufen und Bücher über Freimaurerei nicht über Israel, sondern in die Philosophie-Abteilung hineinsetzen.
    „Hitler besiegen“ bedeutet für das jüdische Volk in Israel, die Macht des braunen und roten Antisemitismus zu tolerieren und mit einem humanistischen Grinsen auf die Verbrechen gegen jüdische Menschen durch die Jahrhunderte zu pissen und zu scheißen, damit sich das jüdische Volk davon erhole, um sich in die antiisraelische Außenpolitik der internationalen Staaten endlich einmal einzugliedern, um nicht Verachtung gegen Palästinenser, sondern Liebe mit Taten zu bezahlen wie das gute alte grüne 68er Revolvertum. Kiffen macht schlau.

  154. Ich persönlich finde Folter extrem schlimm und durch nichts zu rechtfertigen. Allerdings denke ich sind da weniger die Folterer strafrechtlich zu belangen sondern eher die Menschen die das anordnen. Ich habe mich etwas mit dem Milgram Experiment beschäftigt und da kommt ganz klar zum Ausdruck, wie die Menschen manipuliert werden. Gut ich bin erst am Anfang meiner Psychologie Studien, aber die Ergebnisse des Milgram Expirements sprechen einfach für sich.

  155. Hervorragender Beitrag, den man der breiten Öffentlichkeit nicht vorenthalten sollte.
    Interessant wäre aber auch, wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt; denn daß es sich um einen kompetenten fachmann handelt, dürfte klar sein.

  156. sorry, Herr Zander – aber da kommt mir echt die Galle hoch. Die Zitate von Peter Grohmann weisen Herrn Breuninger allemal als Erz-Nazi aus. Und dann das verharmlosende Gesülze. „Ein paar Recihsmark gespendet“. Grohmann allein listet über 90.000 Reichsmark auf. 1933 entsprach das einer Kaufkraft von heute 360.000 Euro! Soviel zu „lächerlich gering“. Es ist leider einmal mehr die übliche Verharmloserei, die Taten ausgewiesener Nazis (wer sonst trat schon gleich 1933 in die NSDAP ein) ganz schnell mit „Alibi-Charakter“ zu verschleiern.

  157. vorschlag peter (aus dem letzten jahr, aber damits ihrs sehts)

    AnStifterFunken
    AnStifterFunken – am 2. Dienstag im Monat, 22-24 Uhr. Die AnStifter – das sind kritische Zeitgenossen, aufmüpfige Frauen. Arsch hoch statt sitzenbleiben! Aktuelles aus der Region – auch die Musik: Jazz, Klassik, Welt. Die AnStifter – Bürgerprojekte. Lass dich anstiften. Hör zu, sprich mit

    AnStifterFunken
    Das ist eine Sendung der jüngsten Redaktion in deinem Sender
    ohne Kommerz und ohne Verblödung: AnStifterFunken. Hier gibt’s Zunder
    gegen den Obrigkeitsstaat, Infos und gute Musik. Die AnStifter –
    Bürgerprojekte für Zivilcourage, gegen Vergessen. Hör zu, sprich mit.

  158. Hallo Burkhard,
    funktioniert doch prima, deine eingerichtete Seite. Hast du gut gemacht! Erstaunlich, was so alles möglich ist.

    Ich kann einen Termin am 7. oder 8.4. einrichten.
    Gruß
    Beate

  159. Hallo,
    ich möchte mich gerne für die „Philosophie als Lebensform“ am 10.04.10 anmelden.
    MfG
    Tsipouras

  160. Hallo,

    wie sieht es mit einer Konzeption aus?
    Ich konnte nichts darüber lesen. Sollte diese dabei sein, oder wird sie im nach hinein verlangt, falls man in die der engeren Auswahl ist?

    1. Hallo, Jasmin, zum Plakatwettbewerb:
      Es wird keine Konzeption o.ä. verlangt – wir gehen davon aus, dass ein Plakat ausdrucksstark genug sein wird / sein muss, um die Botschaft – in welcher Weise auch
      immer – zu vermitteln.
      Herzlichen Dank für das Interesse – wir freuen uns über Ihren / Euren Beitrag.

  161. Hallo, Ihr Lieben,
    was haltet Ihr davon, die schöne radioseite auch jenen Leuten
    zu senden, die sich irgendwann einmal für die AnStifterFunken
    interessiert haben bzw. von denen man annimmt, dass sie in der einen oder anderen Weise etwas beitragen könnten?
    eine idee wäre, wenn jede/r von uns die seiten einfach weiterleitet (ausgesuchte gutmenschen wie wir)
    gruessle und dank
    peter

  162. … fände ich auch gut! – aber immer erst nach der Sendung.
    Ansonsten: Für die Sendungen mehr Werbung machen – wie schon diskutiert.

  163. Hallo Burkhard,

    vielen Dank für Deine Arbeit mit den acht Teilen. Ich war jetzt im Laden und habe mir Teil 1 – 7 angehört. Acht hat bei mir nicht funktioniert, da bin ich immer auf die Startseite der AnStifter gekommen und dafür lief der Mediaplayer nicht. Ich hab’s mehrfach probiert, war leider nichts zu machen.

    Dass Teil 1- 3 den bekannten Text bilden, den Helmut bereits aufgenommen hat, weisst Du ja. Dieser Text sollte auf jeden Fall gesendet werden.

    Teil 4 -8 stellen den neuen Textausschnitt dar, den Du ja als Abschluss wolltest (23:50 – 24:00 Uhr). Falls dieser Abschluss rausfällt, dann nur Teil 1-3, natürlich am Stück, senden.

    Klar ist natürlich, dass meine Ansagen wie „Monika Fortsetzung“ usw. raus müssen. Leider gibt es zwischen Teil 2 + 3 eine kleinen Bruch, weil ich die Textstelle, an der der AB abgebrochen hat, nicht entsprechend wiederholt habe.

    Der letzte Satz von Teil 5 ist ebenfalls abgebrochen, wurde aber am Anfang von Teil 6 wiederholt, so dass Du ihn am Ende von Teil 5 rausschneiden kannst. Teil 6 + 7 enthalten auch ein Knacken, von dem ich nicht weiß, woher es kommt.

    Falls nötig, könnte ich den Text morgen abend nochmal sprechen, aber dann wäre es gut, der AB würde länger laufen.

    Ich bin morgen Nachmittag im Laden zu erreichen. Tel: 13497860

    Noch einen schönen Abend

    Monika

  164. Gut, Monika, das ist also alles etwas komplizierter. Wenn ich zusammenstückeln muss, dann müssen wir es vielleicht per normalem Mikro bei Dir im Laden aufnehmen. Ich versuche gegen 18.30 Uhr in der Wagnerstraße zu sein. Dann nehmen wir es am Stück auf. Deine Stimme gefällt mir und Du liest ja auch ganz gut.

    Gruß

  165. Hallo,
    bin gerade erst auf Euren Wettbewerb gestoßen.
    Wird für mich also ziemlich knapp: Was bedeutet
    bei Euch Einsendeschluß? Der Poststempel oder
    das reale Eintreffen der Einsendung?

    Gruß ulrike

  166. Im Moment spricht nichts in meinem Terminkalender gegen den 22. 4.
    Aber sicher versprechen kann ich meine Teilnahme noch nicht.
    Der Bundeswehrbeitrag wird auf jeden Fall von mir überarbeitet und als mp3-Datei bereit gestellt.

  167. „Beitrag über die Bemühungen der Bundeswehr die Schule mit dem Militär “vertraut zu machen”: Dieser Hinweis ist nicht richtig!
    Wir haben vereinbart, dass der Beitrag „Schulpate Deutsche Bank“ gesendet wird.
    Die Bundeswehr ist am 11. 5. dran

  168. Danke für den Hinweis, Helmut! Ich habe die Sache eben hier und auf der AnStifterseite berichtigt.

  169. Ich kann nicht am 22.4., da ist Andrea Ypsilanti bei uns in Fellbach beim Remstal-Forum von Hermann Scheer. Aber ich muß nicht unbedingt dabei sein, kümmere mich aber weiterhin gerne um die Technik und Musik. Armin.

  170. Hallo,
    ich wollte heute mein Plakat per Mail wegschicken, jedoch bekomme ich diese wieder zurück (Mail Adresse nicht vorhanden)

    Bitte um schnelle Hilfe.

    GLG Anne

  171. Liebes Radioteam,
    ja ich habe mich wieder eingehört, zeitlich gerade noch ‚dranngedacht… die Fanin von erster Stunde an.
    Nun gut die Technik…..zwischen Blätterrauschen, Stoppuhrpiepen, Stühlequietschen, Türenschlagen, Sendelöchern und abgeschnittenen Songs…. war schade, aber gegen eine technische Verschwörung kann man nur gelassen reagieren und ich muß sagen, Burkhard, Du hast immer ganze gute Brückenschlaginterviews gezaubert.
    Eure neue Crew hat nun viele Themen bearbeitet, die man vielleicht noch ein bisschen mehr unter ein gemeinsames Motto pro Sendung stellen könnte. Aber die Beiträge waren alle klasse!!… vielleicht der erste mit der Bankpatenschaft ein Tic zu lange. Der Absatz mit Gevatter Ackermann ist eine gute Idee gewesen, aber er kam dann mit den Angestellten bei mir irgendwie nicht richtig an… Rosenresli und die Demenz fand ich klasse und sehr lebendig … unschlagbar war die Lesung von Inge Jens und dem anschließendem musikalischen Übergang…. einfach gelungen! Überhaupt wiedermal ein Lob an die Musikauswahl (an Armin! diesmal richtig geschrieben)… Rahel Sanzara hat mich neugierig gemacht! … Burkhard ich wußte gar nicht, dass Du so schnell und dabei so präzise sprechen kannst – fantastischer Abgang! Überhaupt weiterso!!!!!! Nächstes Mal überlistet Ihr einfach noch die technischen Geister……Bis in 4 Wochen herzliche Grüße Heike

  172. Hallo Burkhard,
    der Sendeabend geht mir irgendwie noch nach und ich möchte dir gern ein paar Worte dazu sagen.
    Ich finde, dass du die vielen „kleinen“ Widrigkeiten der Technik und all die anderen Störfaktoren gut überspielt hast und mit deinen relativ lockeren Bemerkungen und den zeitgewinnenden Fragen an Helmut oder Hans die Situationen gemeistert hast.
    Es tut mir Leid, wenn ich – nervös geworden – dich auch noch malträtiert habe!
    So im Nachhinein habe ich aber das Gefühl, die Situation am Mikro doch professioneller hinzubekommen, ob mit vorbereiteten Texten oder frei gesprochen.

    Sehr wichtig zu wissen ist mir, wie laut mein gesprochener Beitrag – ob vorher aufgenommen oder direkt im Studio – sein soll, damit er gut über den Äther zu hören ist. Möglicherweise hilft mir da schon ein Mitschnitt der Sendung.
    Insgesamt fand ich es spannend und freue mich auf neu zu bearbeitende Themen und auf eine uns gewogene Technik.
    Bis zum nächsten Redaktions-Treff am 22.4.
    Lieben Gruß
    Beate

  173. Letzte und nächste Sendung:
    Hallo,
    zunächst der Hinweis, dass ich an der nächsten Redaktionssitzung nicht teilnehmen kann, weil ich dann in Irland bin.
    Wenn ich die Zeit finde, schreibe ich für die nächste Sendung noch die bereits angekündigte Buchbesprechung „Öl“.
    Bedauerlich, dass kein einziger Beitrag von mir gesendet wurde. (Für den Papierkorb arbeitet der Journalist besonders gern.) Zumindest der kurze Bericht über die attac-Konferenz „Banken-Tribunal wäre besonders deshalb wertvoll gewesen, weil die Veranstaltung von den anderen Medien fast vollständig totgeschwiegen wurde. Und ein bisschen den Themenkreis weiter ziehen, das wäre aus meiner Sicht schon wünschenswert.
    Allgemein: ein paar aktuelle Punkte fände ich in unseren Sendungen ganz gut.

    Also: die von mir vorliegenden Manuskripte und das noch kommende „Öl“ können trotz allem auch in der nächsten Ausgabe der AnStifterFunken noch gesendet werden. – Ich bin gespannt darauf.

    Grüße
    Hermann

  174. Liebes Radioteam,
    ja ich habe mich wieder eingehört, zeitlich gerade noch ‘dranngedacht… die Fanin von erster Stunde an.
    Nun gut die Technik…..zwischen Blätterrauschen, Stoppuhrpiepen, Stühlequietschen, Türenschlagen, Sendelöchern und abgeschnittenen Songs…. war schade, aber gegen eine technische Verschwörung kann man nur gelassen reagieren und ich muß sagen, Burkhard, Du hast immer ganze gute Brückenschlaginterviews gezaubert.
    Eure neue Crew hat nun viele Themen bearbeitet, die man vielleicht noch ein bisschen mehr unter ein gemeinsames Motto pro Sendung stellen könnte. Aber die Beiträge waren alle klasse!!… vielleicht der erste mit der Bankpatenschaft ein Tic zu lange. Der Absatz mit Gevatter Ackermann ist eine gute Idee gewesen, aber er kam dann mit den Angestellten bei mir irgendwie nicht richtig an… Rosenresli und die Demenz fand ich klasse und sehr lebendig … unschlagbar war die Lesung von Inge Jens und dem anschließendem musikalischen Übergang…. einfach gelungen! Überhaupt wiedermal ein Lob an die Musikauswahl (an Armin! diesmal richtig geschrieben)… Rahel Sanzara hat mich neugierig gemacht! … Burkhard ich wußte gar nicht, dass Du so schnell und dabei so präzise sprechen kannst – fantastischer Abgang! Überhaupt weiterso!!!!!! Nächstes Mal überlistet Ihr einfach noch die technischen Geister……Bis in 4 Wochen herzliche Grüße Heike

    (Anmerk.: übernommen von der AnStifter-Website)

    1. Liebe MitstreiterInnen,
      ich fand erst jetzt die Zeit, mir die letzte Sendung anzuhören. Da ist mir eine gewaltiger Schrecken in die Glieder gefahren. Im Gespräch über das Buch von Tilman Jens über seinen Vater habe ich so leicht hingeworfen, dass Walter Jens Mitglied der SS gewesen sei. Das war eine schlimme Behauptung. Er war „nur“ NSDAP-Mitglied. Frage: Soll ich für die nächste Sendung einen kleinen entschuldigenden Beitrag schreiben oder lassen wir es auf sich beruhen?

      Gruß! Helmut

  175. Das ist klasse! Ich werde das unterstützen und freue mich, wenn sich die einer oder der andere anschließen.

  176. Schramm spricht ja ca. 70 % der Deutschen aus dem Herzen. Nun müsste doch die Linkspartei in NRW ein fulminantes Wahlergebnis einfahren, da sie doch die einzige Partei ist, die einen sofortigen Abzug aus Afghanistan fordert und auch sonst vernünftige soziale und wirtschaftliche Vorhaben ankündigt – zumindest für die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung. Ich darf leider dort nicht wählen – bin Schwabe und wohne auch da.

  177. Achtung – Plakatwettbewerb – wer Probleme beim Versenden der Datei hatte (eMail), kann uns die Daten auch verspätet per CD senden, auch jetzt noch (die Jury tagt erst im Mai).Ideal als PDF
    der

  178. Ich finde das Projekt „Stuttgart 21“ absolut
    überflüssig. Warum muss mann die grüne Anlagen kaputt machen nur um ein fragwürdiges Projekt zu verwirklichen-.

  179. Ich hätte hier gerne mehr persönlichere Erfahrungen. Das Thema ist natürlich wichtig, aber nicht einfach.

    1. Hallo Burkhard,
      war gestern Abend im Café Endlager, es gab eine Lesung „Tschernobyl“ mit Julia Hummer und Nikolai Kinski, musikalisch eindrucksvoll unterlegt . War sehr gut gemacht und ging richtig unter die Haut.
      Bin froh, dass du mir den Tipp gegeben hast und ich dort war.
      Habe die Ko-Kuratorin Carola Dürr interviewt, das Ergebnis muss ich mir noch genauer anhören. ..
      Bis dann!
      Beate

  180. Hallo an alle! Die Sendelöcher muß ich wohl auf meine Kappe nehmen, ich hätte die CD von Helmut vorher chequen sollen. Ansonsten werde ich nach den folgenden drei Sendungen den Stab an eine von euch weitergeben und hoffe, ihr macht bis dahin eure Hausaufgaben (Einführungsworkshop). Am 5.5. bin ich dabei und hoffe, wir finden einen anderen Umgang mit der Musik. Ansonsten wäre es mir recht, wenn alle Beiträge auf dieser Netzseite in Echtzeit abrufbar sind, das wäre für den Sendungsablauf eine Erleichterung. Sendungsbewußt grüßt Armin.

  181. Ein paar Tage sind ins Land gegangen und kaum einer spricht mehr über Griechenland. Das Land ist pleite und wir dürfen mal 30 Milliarden überweisen, die wir auch als Kredit aufnehmen dürfen, denn das haben wir ja auch nicht. Ich bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis Deutschland von den Märkten als Junk eingestuft wird.

  182. Helmut, ich glaube, dass Du an der Qualität des Tons noch etwas machen könntest/solltest. Das hört sich an wie der Deutsche Bank-Beitrag. Das wäre nur gerecht angesichts Deiner radiogenen Stimme, findest Du nicht?
    Burkhard.

  183. Liebe Radiomacher/innen,
    ich will es rasch loswerden: ich fand die Redaktionssitzung heute (5.5.) ziemlich ätzend. Das mag teilweise auch an meiner eigenen schlechten Laune, die ich schon mitgebracht habe, gelegen haben. Aber es ist auch ein objektiv bestehendes Problem sichtbar geworden. Wir, die Redaktionsmitglieder, sind keine Profis, das ist das eine. Aber trotzdem hat jede/r von uns eine Vorstellung davon, wie sie/er ihre/seine Beiträge gestalten will. Und ich denke, dass der AnstifterFunken alles Mögliche vertragen kann, dass die Redaktionsmitglieder die Beiträge in ihrer Unterschiedlichkeit was Konzeption und Inhalt anbelangt, „ertragen“ können müssen:
    Lockere Plaudereien, die angebracht sind, wenn das Thema es hergibt und Unschärfen nicht so ins Gewicht fallen.
    Gedichtvortrag, auch wenn einem die Vortragsdiktion (und möglicherweise das ganze Gedicht) nicht so gefällt.
    Oder durchstrukturierte (von manchen als „trocken“ empfundene) Beiträge, wo jede Formulierung überlegt ist (weil das schwierige/heikle Thema dies erfordert).
    Wir sind unterschiedliche Typen mit jeweils unterschiedlichen Vorstellungen davon, was sie/er zur Sendung beitragen will. Das sollten wir uns gegenseitig zugestehen. Wenn wir dies nicht tun, werden Redaktionssitzungen wenig Vergnügen bereiten und sie werden auch nicht motivierend sein.
    Das heißt natürlich nicht, dass Kritik/Verbesserungsvorschläge nicht erlaubt sein soll(en). Aber das muss sehr konkret sein (z.B. Tonqualität oder Sprechtempo usw.) und das kann nur auf der Grundlage der genauen Kenntnis der abgelieferten Beiträge geschehen. Wenn man kritisiert, muss man sehr gut vorbereitet sein (das sage ich auch mir). Alles andere ist eher destruktiv.
    So sehe ich das.
    Gruß! Helmut

    1. Hallo Helmut!
      Erstmal finde ich es sehr gut, dass Du diese Möglichkeit hier im Web nutzt.

      Von dem Spaßmacher/Kabarettisten Olaf Schubert ist jetzt ein Buch erschienen, das einen Titel trägt, der mich anspricht und betrifft: „Wie ich die Welt retten würde, wenn ich Zeit dafür hätte“. Und betreffen tut das, was da im Titel steht, nicht nur mich! Ich stimme Dir vollkommen überein, Helmut, dass das gestrige Redaktionstreffen „ätzend“ war. Und dass das nicht unwesentlich an mir gelegen hat, gebe ich zu. Ich entschuldige mich dafür, möchte mich aber auch erklären.
      Es ist mir ein Bedürfnis im Rahmen der AnStifterFunken eine Radiosendung hinzubekommen, die sich an Formaten, Techniken, Formen, Themen und Inhalten „orientiert“, die in anderen Radios häufig von Leuten erstellt werden, die dafür bezahlt werden. Die aber nicht dadurch schon allein gute Sendungen machen, dass sie bezahlt werden. Wichtiger ist mir, dass hier bestimmte Standards vorgegeben und gepflegt werden, die zum Radiomachen gehören. Das Potenzial des Freien Radios für Stuttgart und auch der AnStifterFunken liegt nun einerseits darin, dass wir nicht bezahlt weil „frei“ sind, dass es aber andererseits ein Medium gibt (das Radio), dem wir durch unsere Tätigkeit zu entsprechen haben. Und das geht nicht ohne Üben, ohne Kritik, ohne Neugierde und ohne den Wunsch es beim nächsten Mal besser zu machen. Auf die Frage, ob ich Klavier spielen kann, kann ich nicht antworten, dass ich es nicht weiß, weil ich es noch nicht ausprobiert habe. Warum sollte es beim Radio anders sein. Und warum sollten die Vorstellungen, die jeder von uns davon hat, wie Beiträge gestaltet werden, Grund dafür sein, dass wir gegenseitig das ertragen müssen. Beim Klavierspielen ist das auch nicht so. Das Freie Radio (im Gegensatz zum Klavier) hat aber den Vorteil, dass dieses gegenseitige Ertragen thematisiert werden kann und die Möglichkeit bietet, gemeinsame Radio-Erfahrung von Menschen VOR UND HINTER dem Mikrofon gemeinsam zu reflektieren – und in einer Welt, in der es mitunter an „gemeinsamen“ Erfahrungen mangelt, ist das schon nicht schlecht. Und damit ist ein für mich wichtiger Begriff medialen Schaffens gefallen: Erfahrung. Erst dadurch, dass wir etwas hörbar machen, haben wir Chancen es erfahrbar zu machen. Weil nur der geübte Ornithologe im Wald die Lerche hört, müssen wir den Wald (das Radio) so gestalten, dass nicht nur Ornithologen uns zuhören und verstehen. Das Bedarf einer großen Klarheit der Sprache (einfache Sätze, kurze Worte), des Sprechens (Nähe zum Mikrofon, ruhiger Atem, Pausen, Betonungen, …) und des Gesprochenen (eigene, reflektierte Erfahrungen, Aktualität, Anknüpfen an Gemeinsamem..).
      Erfahrung ist aber auch in vielerlei Hinsicht Teil unserer Beiträge. Wir verfassen keine Pamphlete oder lesen Texte, die wir irgendwo aufgeschnappt haben. In einem Beitrag steckt insofern stets Arbeit. Und Arbeit ist wohl einer der grundlegendsten Arten von Erfahrung. Und je höher, sagen wir mal, die „Vortragsform“, auf die wir uns einlassen, ist, um so mehr Arbeit wird in dieser Vortragsform stecken müssen, wenn wir ihr dann entsprechen wollen und damit sie „funktioniert“. Fremdes muss erarbeitet, angeeignet, „erfahren“ werden. Nichts ist dagegen einzuwenden, auch fremde (Wort-)Beiträge zu senden, Beiträge anderer Redaktionen, die uns gefallen, Beiträge anderer Quellen (Lesungen)… Mit der Musik, die wir während der Sendung spielen, gehen wir ja auch so um. Und niemand würde es anzweifeln, dass, wollten wir selbst singen, wir tüchtig üben müssten, um es den Hörern und Hörerinnen Recht zu machen.
      Kritik – und da liegt Helmut ABSOLUT richtig – sollte aber immer konkret und auf der Grundlage der Kenntnis der kritisierten Beiträge geäußert werden. Da bin ich fahrlässig gewesen und verspreche Besserung. Ich hätte mir am Mittwoch noch einmal die Zeit nehmen müssen, um die Beiträge ein zweites Mal vollständig anzuhören. Gruß, Burkhard.

  184. Hier meine detaillierte und hoffentlich respektvolle Kritik an dem Gedichtvortrag:

    Die Stimme geht in den ersten Zeilen am Ende nach oben. Dies steht in keinem Zusammenhang mit dem Text.

    „.. so leicht wie die Luft ja gewogen
    die Knie an den Körper gezogen“

    Da ist die Betonung m.E. besser, weil „normaler“?

    Im Folgenden haben wir eine Betonung nach Art eines kleinen auf dem Neckar schwimmenden Schiffchen…

    Und es GING wie im FLUG im beHERzesten Bogen

    .. eine Betonung, die wohl auch weniger mit dem Text zu tun hat.

    Die Betonung von
    Es flogen die Stunden die Tage das Jahr
    finde ich wieder in Ordnung.
    Aber vorher ist mir das „O“ zu sehr im Mittelpunkt. Oder spielt das „O“ eine wichtige Rolle im Gedicht?

    Es gibt tatsächich eine Menge „Os“. Warum die Pause vor „Mit fliegenden Hoffnungen vollgesogen“? Und warum wieder die Betonung im Neckarschiffchenrhythmus, statt einer Stimme, die mit fliegenden Hoffnungen vollgesogen ist?

    „So wach ich mit müderen Gliedern auf“ erinnert mich an das Schulstandardgedicht „Herr Ribeck auf Ribekc im Haveland“ Einer eher wohl absurdern Assoziation, die durch die schulische Betonung hervorgerufen wird? Von Aufwachen mit müderen Gliedern kann aber nicht die Rede sein, zumal hier scheinbar die „müderen Glieder“ zu sprechen scheinen.

    Und wieder das Neckarwellenschiffchen:

    „Vom LEIsesten TRUG an der NAse gezogen“ obwohl die Betonung hier auch richtige Elemente enthält, die vom Anfang der Zeile sich richtig zum Ende endwickeln. Das müsste aber stärker sein. Ohne Neckarschiffchen,

    und dann „Aus A-llen HImmeln zur ERde geflogen“.

    „Da lieg ich. Das liegen die Lügen zuhauf“ Da liegen Lügen zuhauf und das sagt man so, als würde man sagen, dass einem die Nase juckt. „Die Lügen zuhauf“ ist doch etwas mehr als das, oder?

    Achtung, jetzt wieder „Os“: „und trotzdem bleibe ich dem Traume gewogen“ Wieso „trotzdem“. Vom Text wird dieses Trotzdem verständlich – angesicht des Haufen von Lügen – die Betonung ist dieses „trotzdem“ aber geflissentlich übergangen. Es gibt hier keinen Bruch, keine Empörung, kein freudiges Rebellieren, kein hoffnungsvolles, TROTZDEM!!!

    „So läuft er sich leichter, der Lebenslauf“? Wie denn? Das sagt der Text, aber nicht der Vortrag!
    Burkhard.

    1. Lieber Burkhard,
      deine Entschuldigung (per Mail) ist angenommen!
      Anmaßend fand ich deine gestrige Kritik nicht, ich war nur überrascht über deine vehemente Ablehnung und bisher alleinige Entscheidung, meine Gedicht-Aufnahme nicht zu senden. Ich hätte kein Problem damit, wenn die anderen unserer Runde das genau wie du sehen und wir den Beitrag streichen. Aber bisher sah das nicht so aus.
      Süß, wieviel Mühe du dir mit deiner konkreten Kritik (auf der Website) gemacht hast, um mir meine falsch angebrachte Intonation zu belegen. Nur so hilft mir das nicht wirklich weiter.
      Ich schlage vor, dass du das Gedicht so auf Band sprichst, wie du es dir vorstellst.
      Ich lerne gerne dazu. Würde mich sehr über deine Version freuen!
      Lieben Gruß,
      Beate

      1. Liebe Beate,
        ich freue mich über Deine Reaktion. Ja, das wäre schon eine Herausforderung das Gedicht auch selbst zu sprechen und eine alternative Version auszuprobieren. Aber da bin ich wohl nicht zu geeignet.
        Was macht die Aufnahme mit Monika?
        Gruß, Burkhard.

  185. Buchbesprechung:

    Irgendwas ist mit dem Klang der Stimme. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es der Raum ist, den man da hört, ober der reduzierte Frequenzbereich des Mikrofons. Inhaltlich finde ich die Einleitung etwas zu umständlich, weil hier zuviel Angaben gemacht werden, die das Verständnis des Gesagten für mich nicht erhöhen.
    Zwischen Haifingen-Taifingen und Mordekei Tschiechanova (?) kann man schon mal die Orientierung verlieren. Und warum erwähnst Du, dass Mordekei ein Mensch ist? Ist das eine Information? Und die „Selektion“, was ist das? Ich fürchte Mengele hätte das, was er dort getan hat, auch gerne so genannt. Einen anderen Begriff, den man wohl auch besser auf Deutsch sagt, ist „deportiert“.
    Du sagst, nachdem Du erwähnst, dass „seine Mutter und seine beiden Schwestern“ vergast wurden und „er“ sie auf der „Rampe zum letzten Mal sah“, dass „er“ die beiden folgenden Jahre als Dachdecker im Lager Ausschwitz…“ Dann fältt eine ganze Zeit nicht mehr das Name „Mordekei“. Fast eine Minute lang. Als dann angeschlossen wird, dass „Tschiechanova“ im Fußmarsch zum Flugpatz Haifinen-Taifingen kam – ganz kurz musste ich überlegen, wer noch mal „Tschiechanova“ war. Die Ortsangaben, die sich nach ca. 1’20 Minuten häufen, sind für mich überflüssig und neigen wieder dazu Daten zu berichten statt Informationen zu geben. Und warum musste eine „Truppe“ im benachbarten Steinbruch arbeiten? Truppe, so Wikipedia „.. bezeichnet die Gesamtheit der Streitkräfte eines Staates oder einer der Teilstreitkräfte, besonders des Heeres.“ Das willst Du doch tatsächlich nicht sagen, oder? Richtiger ist, was Du später sagst „Gruppe“. Und dann wieder die Ortsangaben, kaum das man weiß, weilcher Gefahr Mordekei ausgesetzt war bei seiner Arbeit. Und, ehrlich gesagt, mir geht das Haifingen-Taifingen auf den Keks – wenn ich das mal so ausdrücken darf. Und wofür diese Zahlenreihe: „600 Juden, die 1944 nach Haifingen-Taifingen „deportiert“ wurden – „verschleppt“ finde ich eine treffendere Bezeichnung – hat wohl nur die HÄLFTE, möglicherweise sogar nur ein VIERTEL die Befreiung durch die Alliierten überlebt. 190 – 190 was? – kamen in Haifingen-Taifingen ums Leben. Vor 267 Häftlingen sind inzwischen Todesdaten und Todesort bekannt. Das Schicksal von 200 Häftlingen ist bis heute ungeklärt. Von 124 jüdischen Häftlingen wissen die Autoren …, dass sie überlebt haben.“ Gibt es bei soviel Zahlen auch ein Ergebnis? Rechnen wird wieviele getötet wurden, übrig blieben oder wieviele unbekannt geblieben sind? Das Telefonat ist für mich eine Erholung. Hier springt einen aber vorher noch Deine Stimme an. Vielleicht ist sie etwas zu laut. Auch ist die Reihung der KZ-Namen wenig dienlich, sagt sie doch nur, dass es eben in Baden-Württemberg Vernichtungslager gab. Hier gibt es wieder einen Konflikt zwischen Daten und Informationen; die einen stehen dem anderen leicht im Weg. Und natürlich fällt wieder der Name Haifingen-Taifingen, den ich wohl nicht mehr vergessen werde. Und er fällt in der etwas langen Frage sogar zwei Mal. Die Telefonaufnahme finde ich, soweit ich es noch nicht erwähnt habe, gut und klar und ausreichend laut. Da neigt aber im Ton etwas zu einer Rückkopplung. Und wie könnte es anders sein, auch die folgende Frage enthält den HaifiTaifi-Ort. Die Frage besteht aber nicht nur aus einer Frage, sondern sie enthält Informationen, die ich vom Befragten erwartet hätte, die dieser aber („Historiker“) korrigiert. Wieso keine einfache Frage: „Was hat Euch bewogen, das Buch zu schreiben?“ Die Frage, die die Unterstüztung durch die Bevölkerung thematisiert IST kürzer, einfacher und verständlicher. Dann wird es wieder umständlicher, statt zu fragen, „Welche weiteren Pläne haben Sie?“ oder ähnlich. Dann folgt eine letzte Frage, die keine Frage ist, sondern auf den Besuch von Mortekai anspielt. Unklar ist, ob das Interview zu Ende ist oder ob noch etwas kommt. Die Aufnahme von Mortekai ist für mich unbrauchbar – aber das hattest Du ja auch festgestellt. Gut finde ich wieder die Frage, wie die Autoren Mortekai gefunden haben. Aber der Interview-Partner spricht jetzt den Nachnamen anders aus. Gegen Ende werden Fragen und Antworten flüssiger.
    Ich persönlich würde etwas anders vorgehen – wenn Du es mir erlaubst. Ich würde das Interview stärker in den Mittelpunkt stellen und früher erwähnen, wie und warum das Buch so heißt: Jeder Mensch hat einen Namen. Wenn ich mich dann noch weiter aus dem Fenster lehne, um Dinge zu sagen, nach denen ich so nicht gefragt wurden, würde ich den Beitrag um mindestens die Hälfte möglicherweise sogar auf ein Viertel (ca. 3’00 Minuten) kürzen, schon um die stolze Zahl von 14 Nennungen von Haifingen-Taifingen zu vermeiden. Oder war es Taifingen-Haifingen? Gruß, Burkhard.

  186. naja, wenn es nur warme Worte waeren – aber das geht ja nicht. die globale Wirtschaft zwingt die Europa-Kollegen sowie die USA zur Hilfe. Ein Griechenland das untergeht kommt uns wahrscheinlich noch teurer zu stehen.

    1. Ich wollte mich eigentlich noch nicht zu dem Thema äußern, aber mir scheint die kontrollierte Insolvenz doch die Lösung zu sein. Insolvenz ist ja überhaupt das Hauptthema, das fahrlässig von den Kaspern, die uns regieren vernachlässigt wird. Entweder geht es nicht, weil es das Argument der Systemrelevanz gibt oder es gibt das Argument, dass es uns andernfalls noch teurer kommt. Ich fordere ein Recht auf Insolvenz. Alle andere ist Quark. Oder man läßt Griechenland Urlaub von der EU machen, dann nimmt es die herkömmlichen Mittel die Staatsverschuldung zu regulieren. Die Drachme oder wie die Währung hießt wird kurzerhand abgewertet und so kommt auch wieder alles ins Reine. Oder?

  187. Das einzige, was man über Aminatou Haidar sagen kann, ist, dass sie in ihrer Demarche zur Verteidigung der Menschenrechte von einer Verteidigerin der Menschenrechte in der Westsahara zu einer Separatistin übergangen ist, die von Algerien sponsorisiert ist. Aminatou Haidar ist Ghandi fern. Sie hat nichts zu tun mit Ghandi und mit den Ideen Ghandis. Und auch wenn Aminatou Haidar alle Preise der Welt gewänne, ändert dies nichts an der Legitimität Marokko gegenüber der Westsahara und der Angebundenheit der unionistischen Sahraouis gegenüber ihrer marokkanischen Nationalität.

  188. Nachdem ich unter zochrot.org nur eine Seite in arabisch (und englisch) finde, habe ich bei Wikipedia mal nachgesehen, was „Nakba“ bedeutet und war ganz froh, als ich sah, dass es in der arabischen Welt auch ein Wort für „Geschehnisse“ gibt, die man im Hebräischen mit „Shoa“ bezeichnet. Beide Worte bedeuten, wenn ich Wikipedia folge, „Zerstörung“,“Unglück“, „Katastophe“. Naiv wie ich bin, dachte ich zuerst, beide Worte würden sich auf dieselbe geschichtliche Katastophe beziehen, nämlich die industrielle Massenvernichtung jüdischer Frauen, Männer und Kinder in Europa und, vor allem, in Deutschland. Das ist aber nicht der Fall, denn, so Wikipedia, mit „Nakba oder an-Nakba“ ist „im arabischen Sprachgebrauch die Gründung des Staates Israel am 14. Mai 1948 auf dem Boden des früheren britischen Völkerbundsmandats“ gemeint. Als ich kurz innehalte, läuft mir ein Schauer über den Rücken: während die mit „Shoa“ bezeichneten Ereignisse nicht mehr rückgängig zu machen sind, gibt es für das mit „Nakba“ bezeichnet Ereignis eine Lösung: nämlich die Beseitigung des Staates Israel. Was haben sich die Herren Stingele, Nasser und Schmidt nur dabei gedacht, etwas Derartiges für den Wettbewerb um den renommierten Stuttgarter Friedenspreis zu präsentieren?

  189. Ich wohne in Karlsruhe und arbeite in Stuttgart. Gestern hat man mir meinen Gegen Stuttgart 21-Aufkleber vom Auto gerissen. Wie kann ich einen neuen bekommen?
    Danke! Sabine

  190. Ich möchte gerne das Buch – Der Fall Silber – bestellen. Bitte geben Sie mir Bescheid, wann man dies käuflich erwerben kann.

    Mit freundlichen Grüßen

    Carolin Pfanner

  191. Zuerst die Gute Nachricht: Angesichts der Vorteile von genetisch veränderten (gv) Pflanzen für die Landwirtschaft und Umwelt wird diese Diskussion in spätestens 10-15 Jahren obsolet sein. Schon jetzt wachsen die Anbauflächen jedes Jahr in den USA, Südamerika, China, Indien und Südafrika rapide. Unsere mobile Jugend, die ja mit zunehmender Globalisierung in der ganzen Welt herumkommt und die dortige Küche kennen lernt, wird gv-Nahrung als größte Selbstverständlichkeit zu sich nehmen. Und auch in Deutschland werden bald umweltbewusste Menschen in dann reformierten Ökoläden Omega-3-Fettsäure-reiche Kost aus GV-Produkten kaufen und auf alle schimpfen, die mit ihrem unverantwortlich hohem Fischkonsum für das Leerfischen der Meere sorgen.
    Die schlechte Nachricht: Weil Deutschland aus ideologischen Gründen die Gentechnik behindert, werden wir ziemlich viel Geld an die Pionierstaaten bezahlen müssen, um uns das alles leisten zu können. Aber Sparmöglichkeiten gibt es ja genug. Es wird wohl wieder die Sozialleistungen treffen.
    Reinhard Szibor

    1. Sehr geehrter Herr Szibor, bitte berücksichtigen Sie diese Website in Zukunft nicht mehr bei Ihren unehrenhaften Tätigkeiten zur Verteidigung Ihrer Geldgeber und deren lebensverachtender Unternehmenszwecke.

  192. Sehr geehrter Herr Webmaster,
    Falls Sie zu den Steuerzahlern gehören, lebe ich auch von Ihrem Geld, denn ich bin unabhängiger Wissenschaftler an einer Universität werde vom Staat bezahlt und arbeite übrigens nicht in der grünen Gentechnik sondern in der Humanmedizin (unehrenhafte Tätigkeit???). Was Menschen verachtend ist, darüber gibt es unterschiedliche Ansichten: Hier ist eine Sichtweise, die Sie zur Kenntnis nehmen sollten, falls sie das Motto Ihrer Seite (Toleranz Solidarität Zivilcourage) erst nehmen:
    Biologen in der dritten Welt werfen den Wohlstandsländern vor, den weltweiten Hunger nicht ernst zu nehmen. Der Leiter des Biotech-Institutes von der Universität Nairobi/Kenia James Ochanda bringt es auf den Punkt: „Die Anti-Gentechnik-Kampagne sagt weiterhin zu uns Afrikanern: ‚Esst diese Gen-Früchte nicht – und sterbt jetzt.‘ Dabei ist es doch auch möglich, zu uns zu sagen: „Gerade, weil Gen-Food mit den modernsten Methoden getestet, zugelassen und weil es sicher ist – deshalb könnt ihr es wirklich essen!“ Das reiche Europa hat die Wahl: Gen-Food – ja oder nein? – Segen oder Fluch? Hungerländer haben diese Wahl nicht.
    Mit freundlichen Grüßen
    R. Szibor

    1. Hr. Szibor, wir haben es uns überlegt: Sie selbst zeigen auf beeindruckende Weise, wie Sie und Ihres Gleichen nicht davor zurückschrecken, die Armen und Hungernden dieser Erde als Zeugen für Ihre Untaten zu rufen. Wie Sie selbst treffend sagen „Hungerländer haben diese Wahl nicht“. Deshalb bekommen Sie dort schon für eine Schale Reis, was Sie hier teuer bezahlen müssen: ein Europäer, DER DIE WAHL HAT, will eben, wenn er schon nicht „seine“ Meinung vertreten kann, mehr als ein Butterbrot dafür, dass er Ihre Meinung und die Ihrer Auftraggeber vertritt. Aber diese Erfahrung haben Sie ja bereits im Zusammenhang mit Ihrer Lobbyarbeit für einschlägige Düngemittelhersteller gesammelt, die sich ja auch den Kampf um den Hunger auf die Fahnen geschrieben hatten. Schämen Sie sich nicht, Hr. „Humanmediziner“ Prof. Dr.Sizibor?

  193. Hallo Anstifter ,gäbe es eventuell eine Möglichkeit über Ihren Emailverteiler die Verlängerung der Ausstellung von „Cafe Endlager“ bekannt zugeben? Dies wäre sehr freundlich. Da ich Sie nicht telefonisch erreichen kann, würde es mich freuen, wenn Sie mich kontaktieren könnten.
    0174.6044063 Friederike Schinagl, Kuratorin
    „Café Endlager “ verlängert bis zum 23.05.2010
    Eine temporäre Ausstellung + begehbares Kunstobjekt !
    Da diese Ausstellung mit sehr großer Resonanz und immer mehr interessierte Besucher anzieht und tief beeindruckt, wurde dieses einmalige, begehbare Kunstobjekt verlängert bis zum Pfingstsonntag, 23.05.2010 ….. Die Location: ehem. Teppichgalerie/Tagblatt Turm….. die Bar/Café ist immer parallel zur Ausstellungszeit von 12 – 22 h geöffnet. Der Eintritt ist frei! Und die dazugehörige Kunstzeitung zur Ausstellung auch.  Im Anhang befinden sich wichtige Informationen und historische Hintergründe zu diesem brisanten Projekt – das uns alle und unsere Zukunft betrifft!!!
    Bildung + Wissen ist Macht  –  nicht Atomwaffen !!!
    Freunde, Bekannte, insbesondere junge Menschen + Zeit für diese Ausstellung mitbringen. Ich möchte vor allem Universitäten und sämtliche Schulen und ihre Pädagogen ermutigen, sich dieser Thematik mit ihren Schülern und Studenten unbedingt anzunehmen. In der Ausstellung unbedingt durch die „silberne Tür“ gehen!

  194. Hallo , ich bin von morgen bis Mittwoch nicht im Ländle (nämlich auf einer Tagung), kann also nicht zur nächsten Redaktionssitzung kommen. Ich werde die Buchbesprechung (Jeder Mensch hat einen Namen), die auf wenig Gegenliebe stieß, die ich aber für wichtig halte, umarbeiten und hoffe, dass sie dann das ok findet.
    Als weiteren Beitrag überlege ich mir gerade das Thema „Griechenland/Pleite-Griechen/…haben über ihre Verhältnisse gelebt/…jetzt sollen wir Deutschen für deren Pleiten bezahlen“ usw (siehe Bildzeitung). Ich werde auf jeden Fall ein Gespräch mit einer seit langer Zeit in Deutschland lebenden, sehr politischen, Griechin führen (wenn sie dazu bereit ist). Mal sehen. Viel Erfolg und eine angenehme (!) Redaktionssitzung. Helmut

  195. Auf der Website mit dem verharmlosenden Titel „transgen.de“ läuft gegenwärtig eine Diskussion, in der auch die AnStifter-Website erwähnt wird. Wörtlich heißt es hier in einem Text eines gewissen „Reinhard Szibor“, der den eifrigen Lesern der AnStifter-Website im Zusammenhang mit seinen unqualifizierten Äußerungen zu der Laudatio der Preisträger des Stuttgarter Friedenspreises 2009 Prof. Dr. Susan Bardosz und Prof.Dr. Arpard Pusztai vielleicht noch in Erinnerung ist: „Die Protestindustrie echauffiert sich z. Z. über „Genkekse“. Ich habe mir erlaubt, auf der Internetseite der „Anstifter“ ,angeblich „kritisch und weltoffen“, einen Kommentar einzustellen, der dann zu einem kurzen Dialog mit dem Webmaster führte http://www.die-anstifter.de/?p=5556 . Ein Hinweis auf die Studie von Quaim et al. wurde nach wenigen Minuten gelöscht. http://www.welt.de/wissenschaft/article … etten.html
    http://idw-online.de/pages/de/news335518
    Wissenschaftlich begründete Argumente gelten den fundamentalen Gentech-Gegnern als unanständig. Ich habe es am Samstagabend noch einmal versucht. Mal sehen was passiert. Gruß Reinhard Szibor“
    Es ist nicht so, dass der Hinweis auf die „Studie von Qualm et. al.“ nach wenigen Minuten gelöscht wurde; Dieser Text wurde überhaupt nicht veröffentlicht.
    Statt dessen möchte ich hier die Gelegenheit nutzen um eine Stellungnahme von Brot für die Welt zu veröffentlichen, die auf das immer wieder vorgebrachte Argument der Hungerbekämpfung durch Düngemittel, Pestizide, Genmanipulation,… eingeht. So heißt es in dem Abschnitt mit dem Titel „Erwartungen an die grüne Gentechnik bisher nicht erfüllt“:
    „Die Hoffnungen und Erwartungen an die grüne Gentechnik halten allerdings bisher einer Überprüfung in der landwirtschaftlichen Praxis nicht stand. Zumindest ergibt sich hinsichtlich des Chemikalieneinsatzes ein sehr zwiespältiges Bild, in welchem sich Meldungen über geringere Schädlings- und Unkrautbekämpfungsmittel einerseits und über veränderte Schädlingspopulationen, Resistenzen und damit steigenden Bedarf an Spritzmitteln andererseits gegenüberstehen. Pflanzen, die gegen Herbizide resistent sind und derzeit das Gros aller angebauten Gen-Organismen ausmachen, könnten sich auf die Ernährung in den Entwicklungsländern verheerend auswirken. Denn in Afrika und anderen Armutsregionen besteht die Lebensmittelversorgung ländlicher Familien zu mehr als der Hälfte aus der sogenannten Ackerbegleitflora, also „Unkräutern“ und Wildvegetation. Werden solche Pflanzen „weggespritzt“, kann sich zwar der Ertrag der Kulturpflanzen erhöhen, die Ernährungslage insgesamt sich aber dennoch dramatisch verschlechtern.“
    Der vollständigen Text „Grüne Gentechnik taugt nicht zur Hungerbekämpfung“ kann hier als PDF heruntergeladen werden.

  196. Hallo Sabine,
    das mit dem Abreißen war vielleicht Drexler persönlich. Aber im Ernst – hier werden auch mit Systen alle Aufkleber etc, die sich gegen S21 richten, abgerissen, auch an Autos, auch mehrfach.
    Guter Rat: Innen befestigen. Neue Kleber bei mir –
    bitte Adresse (achtung, besser über eMail)
    gruessle und – oben bleiben!
    peter

  197. Im übrigen bin ich auch der meinung, dass die umfrage zu den soldaten unsäglich und geschmacklos ist. Und immer noch drin! Macht das weg, das ist der anstifter nicht würdig.

  198. … von Tom Jung erfuhr ich von der Umfrage auf der Website die-anstifter.de. Daraufhin habe ich mir die Umfrage angesehen, und ich kam zu den gleichen Urteilen wie Tom (vgl. Telefoninterview im radio). Die Gleichgültigkeit existiert gewiss allenthalben, und soweit ich die Motive der Anstifter verstehe, sind diese gerade darauf aus, Gleichgültigkeit zurück zu drängen und Anteilnahme zu wecken. Zweifellos keine Anteilnahme und Sympathie für Krieg und Soldatentum, d.h. das Militärwesen schlechthin, das in den modernen Zeiten gewiss großes, wenn nicht das größte Unheil auf der Erde angerichtet hat. Aber genau angesichts der mörderischen Seite dieses Unheils, die ein großes menschliches Unglück für viele bedeutet, die Gleichgültigkeit zu evozieren, ist das, was Tom die Sprache der Verrohung und der Inhumanität genannt hat. Die Umfrage (und nicht nur diese; ich habe das Umfragearchiv studiert) reduziert einen komplexen Sachverhalt auf das schlichteste Schwarzweißdenken, wo wir doch genau wissen, dass differenziertes Denken notwendiger denn je ist, wenn wir irgendwelchen Wahrheiten (sag ich mal so) auf die Spur kommen wollen. Mit so simplen, vorgegebenen Alternativkategorien wie „freigelassen – verurteilt werden“, „Fragen – Antworten“, „gut – schlecht“, „Tatsachen – Illusionen“ passt sich die Umfrage konfliktfrei ein in den überall vorzufindenden Schwachsinn unserer Medienwelt. Lieber keine als solche „Umfragen“, überlegt das einmal. . Herliche Grüße, Chr.

  199. Hallo,

    zwar wohne ich in München, komme aber aus Stuttgart und bin oft dort, auch bei den Montagsdemos.

    Hier ein paar Vorschläge, wie man desinformierte und desinteressierte Bürger vielleicht noch besser erreichen könnte.
    Viele Stuttgarter/innen, die ich zu den am häufigsten getragenen Buttons befragte, assoziierten gar nichts damit – und so geht die Wirkung ins Leere.

    a) Reaktion auf Button „Oben bleiben“:
    Viele Befragte konnten mit „Oben bleiben“ nichts verbinden. Erst beim genauen Hinschauen fiel ihnen die kleingedruckte Unterzeile „Kein Stuttgart 21“ ins Auge.

    b) Reaktion auf Button „Stuttgart 21″ mit rotem Balken:
    Etliche Befragte waren der Meinung, der Button werbe f ü r Stuttgart 21. Überhaupt schien die Dimension von S 21 und Details zu K 21 kaum bekannt.

    Vorschläge:
    BUTTONS:
    Buttons entwerfen, auf denen das Anliegen konkret ins Auge fällt (Slogans wie: „S21 zerstört die Stadt“ oder: „Wir sind gegen S 21 – weil S 21 gegen Stuttgart ist“ etc. )

    FLYER:
    Einen plakativen Flyer entwerfen, der JEDE/N erreicht.
    Nur ein paar Punkte, übersichtlich angeordnet. Kurz und bündig die wichtigsten Einwände gegen Stuttgart 21, ohne detaillierte Erläuterungen (sonst besteht das Risiko, daß der Flyer ungelesen in den nächsten Papierkorb wandert)
    Eventuell Bilder, z.B. die Darstellung des zerstörten Schlossparks mit Hunderten von Baumstümpfen.
    Viele Menschen können sich die Dimension des Projekts nämlich gar nicht vorstellen!
    Ist das Interesse dann geweckt, können sich Bürger/innen ja immer noch genauer informieren.

    Eine vielleicht etwas unkonventionelle Idee, die aber zumindest viele Menschen neugierig machen könnte: Werbeflug mit Banner. Nicht ganz billig, aber auch nicht unerschwinglich, und vielleicht einen Versuch wert. Das Werbeflugzeug würde ein paar Stunden über Stuttgart kreisen und auf dem Banner könnte die K21-Website stehen, die dann bestimmt oft aufgerufen würde. Oder Uhrzeit und Ort der Montagsdemos. Oder einfach: „Kein Stuttgart 21“.

    Liebe Grüße, Sabine Hübner

  200. Lieber Burkhard und andere,
    veflixt, man muss doch nicht die Argumente jener „Kasper, die uns regieren“ wiederholen, um anscheindend eine eigene Position zu verkünden: die von der Insolvenz! Griechenland, seine Wirtschaft, ist schon lange ein Spekulationsobjekt international tätiger Makler, und im Land eine saumäßige Kaste superreicher Schwerenöter, die sich die Hände reiben über die europäischen Insolvenzverwalter. Ob ich ne Idee habe, höre ich Dich fragen! Oder die anderen. Erstens zerbrech ich mir nicht den Kopf der deutschen oder griechischen Regierungskasper. Zum zweiten: ich wünsch den Griechen, die auf die Straße gehen und gegen die „Sanierungspläne“ streiken, allen Erfolg, bis dahin, dass sie dann eben Urlaub machen von der EU…
    Sakrament. Teurer wird eh alles, und die ganze Saniererei von Banken, Autokonzernen und ganzen Staaten wird nicht aufhören, das kann ich Dir versichern. Dir und den anderen Strategen! Heidewitzka.

    Eberhard

  201. Ein Werbeflug mit einem Banner „Oben bleiben -Kein Stuttgart 21“ ist doch mal originell. Ein Eyecatcher, der sicherlich sein Ziel nicht verfehlen würde. Klar kostet das Geld, aber es wird sicherlich über Fundraisung und Sponsoring zu finanzieren sein. Bei einem so wichtigen Vorhaben sollte dieser gute Vorschlag sicher eine Überlegung wert sein.

  202. Hallo!

    Habt Ihr Euch vorgenommen die Technik zu machen? Armin ist jetzt noch, wenn ich richtig zähle, zwei Mal dabei. Ich bin jetzt auch mal so frei und ziehe den Redaktionsschluss für die nächste Sendung vor, damit ich am Dienstag normal MEINER Arbeit nachgehen kann und das, was für Anstifterfunken zu machen ist, auf das Wochenende verteilen kann.

    Eine kurze Sache zu „Das Senden der anderen“ diesmal mit Sabine Gärttling ist fertig. Am Montag kommt eine kurze Sache zum Plakatwettbewreb dazu. Als Drittes habe ich Kontakt für den Beitrag zum Hotel Silber angebahnt.

    Und sonst?

    Gruß, Burkhard.

  203. Hallo Burkhard,

    leider kann ich am 4. Juni wieder nicht zur Redaktionssitzung kommen, meine Partnerin hat Geburtstag.
    Wie bereits angekündigt, werde ich den Buchbesprechungsbeitrag ändern, aktualisieren (und kürzen) und ihn dir zumailen. Am 6. Juni wird das Dokumentationszentrum zum KZ-Außenlager Hailfingen/Tailfingen im Rathaus von Tailfingen offiziell eröffnet und ein Mahnmal auf dem ehemaligen Flugplatzgelände eingeweiht. Dazu werde ich auch was sagen.
    Zur Sendung am 8. Mai werde ich kommen.

    Gruß! Helmut

  204. also diese papierrollen idee gibt es schon.
    greenpeace hat vor 1 oder 2 jahren das gemacht. :(

  205. Hallo, liebe Anstifter.
    ich möchte gerne anregen, die bemühungen für das Konzept Kopfbahnof 21 insofern zu verstärken, in dem
    1. vom Kopfbahnhof 21-Projekt gesprochen wird
    2. Es optisch (Streckenführung) vergleichend neben das andere Konzept gestellt wird. (Aufklärung)
    3. Bemühungen unterstützt werden, fehlende oder unterdrückte Informationen zu S 21 zu publizieren und zu diskutieren.
    Herzlichen Dank für diese aus meiner Sicht hervorragende Plattform „Die Anstifter“
    Kai Hansen

  206. Hallo Burkhard, überrascht hatte ich gelesen, daß du beim nächsten Plenum einen anderen Sendeplatz beantragen willst. Wenn ich richtig liege ist das aber mit der Redaktion nicht abgesprochen oder habe ich da was nicht mitbekommen? Dann möchte ich noch auf Wunsch von Monika ein Gespräch mit dir und Peter führen, außerdem werde ich wohl dabei bleiben, nachdem die letzte Sendung so gut geklappt hat. Dir ein schönes Wochenende und bis zum 04.06.10, Armin.

    1. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden spätestens am 2. Juni 2010 bekannt gegeben. We will public the result of the competition at june, 2th 2010

  207. Liebe AnStifter,

    warum sollen AnStifter für Abu Jamal stimmen ?
    Die Verleihung des Stuttgarter Friedenspreises an Abu Jamal wäre eine der seltenen Gelegenheiten ,wo die AnStifter durch eine solche Geste nicht nur das Wirken des Preisträgers würdigen , sondern zugleich auch politischen Druck ausüben könnten. Das klingt vielleicht etwas hochtrabend. Tatsache ist aber, dass z.B. die Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Paris an Abu Jamal oder die Benennung einer Straße nach ihm in St.Denis zu größeren diplomatischen Verwicklungen mit den USA führten, d.h. dort sehr wohl wahrgenommen wurden. So viel Rummel können wir nicht erwarten, aber es wäre z.B. der Katalysator für stärkere mediale Presenz und dadurch eben weiteren politischen Druck, nicht zuletzt auf die Gemeinderatsfraktionen in Stuttgart, im Rahmen der Aktion „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe“ eine
    Resolution für Abu Jamal zu verabschieden.

    In der Hoffnung noch die ein oder andere Stimme für Abu Jamal zu bekommen, Danke ich im Vorraus.
    Euer Mit – AnStifter
    Peter Karcher

  208. tolle sache.
    aber wird dort dann nur der publkumsliebling gevotet?
    ich mein wie soll man 500 arbeiten sichten?
    das ist ja ziemlich schwierig.
    da gewinnt ja dann der, der vlt mit seinen vielen freunden ankommt?

    wird das eintritt kostet
    und wie läuft das voting ab?

  209. wie kann ich helfen? Bin fast 66J., komme aus der 68-er-Bewegung und bin jetzt Fast-Rentnerin. MfG

  210. Hallo liebe AnStifter!

    Gibt es schon ein Ergebnis der Jury-Sitzung?
    Freue mich über Infos. … kanns kaum abwarten ;-).

    Gruß Stefan Bornefeld

  211. Hallo Burkhard,

    ich muss Dir gestehen, dass ich jetzt langsam wirklich Probleme bekomme, beim AnstifterFunken weiter mitzumachen. Du stellst Bedingungen für die Annahme meines Beitrags („wenn Du einen originellen Ansatz findest, der …“), die ich nicht erfüllen kann und will. Ich habe eine andere politische Sozialisation als Du, habe aus meinem Politik- und Geschichtsstudium möglicherweise andere Erkenntnisse gewonnen als Du sie hast und ich vertrete wohl in Teilen auch andere politische Positionen. Wenn ich in meiner eMail von Anfang Mai geschrieben habe, dass die Redaktionsmitglieder die Beiträge in ihrer Unterschiedlichkeit was Konzeption und Inhalt anbelangt, “ertragen” können müssen, dann meine ich gerade dies: Wir arbeiten alle beim AnstifterFunken mit und tun dies, weil wir (nehme ich an) bestimmte („linke“) Grundüberzeugungen haben und (über das Radio) kommunizieren wollen. Vorhandene inhaltliche Differenzen sollten „ertragen“ werden. Wenn, um nur ein Beispiel zu nennen, Hermann Zoller einen Beitrag zur „Krise“ macht und ich seine Analyse nicht teilen sollte, sage ich ihm dies, aber ich würde nie (wenn die Analyse in sich schlüssig und nicht dilettantisch ist) seinen Beitrag nicht senden wollen.
    Deine Einschätzungen, was die Vorgänge um die Eröffnung des DOKU-Zentrums in Tailfingen am 6. 6. angeht, teile ich überhaupt nicht. Du siehst eine „Widersprüchlichkeit“ wenn Du schreibst, dass die „Bevölkerung“ damals Juden umgebracht habe und ihnen heute ein Denkmal setzt. Dieser „Erkenntnis“ folgend, könnte man auch sagen: Die „Bevölkerung“ hat „damals“ Behinderte und seelisch Kranke in Grafeneck umgebracht und heute malt sie eine Erinnerungsspur von Grafeneck zum Ort der Schreibtischtäter in der Dorotheenstraße. Ich erspare mir weitere Beispiele. Den Anhängern einer derart primitiven Kollektivschuldthese, sogar über Generationen hinweg (die ich längst überwunden glaubte) sage ich nur: Wir Nachgeborenen sind Teil der „Bevölkerung“, haben aber keine Juden umgebracht und diesbezüglich keine Schuld auf uns geladen. Aber wir haben die Verantwortung dafür, dass das, was in deutschem Namen damals verbrochen worden ist, nicht dem Vergessen anheim fällt sondern erinnert wird und dass solche Verbrechen niemals wieder geschehen dürfen. Wenn Du das als ein „tradiertes Argument“ nennst, dann bin ich gerne Traditionalist.
    Zu dem gewählten NPD-Kreistagsabgeordneten, nachweislich ein Geschichtsfälscher (die jüdischen KZ-Häftlinge waren „jüdische Kriegsgefangene“), ein Antisemit, ein Ausländerfeind, eine Neonazi eben: Seine Wahl bei den jüngsten Kommunalwahlen in Sindelfingen ist eine Schande. Aber er ist natürlich Teil der „Öffentlichkeit“, aber ich muss ihn nicht zu einer Veranstaltung zur Einweihung eines Mahnmals zum Gedenken an 600 jüdische KZ-Häftlinge (am 6. Juni in Tailfingen) einladen (und ihn den Überlebenden zumuten) wie es der Bürgermeister der gemeinde Gäufelden getan hat. Inzwischen ist der öffentliche Druck auf ihn (auch von Seiten seiner Partei, der GRÜNEN) offenbar so stark geworden, dass er den NPD-Mann wieder ausgeladen hat. Jetzt kann man darauf gespannt sein, ob und wie die Neonazis am 6. Juni reagieren werden. Die frühere SPD-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des regionalen Vereins „Gegen Vergessen – für Demokratie“, Birgit Kipfer, hat mir gesagt, dass für die Veranstaltung wohl Polizeischutz angefordert werden müsse.
    Zu Deiner Feststellung, wonach Katholiken und Faschisten eher gut als schlecht zusammenpassten: In dieser Pauschalität trifft das nicht zu. Für Spanien zur Zeit des Bürgerkriegs (und noch danach) gilt das zweifellos, für Deutschland nicht. Da hatten „die Protestanten“ (zugegeben: auch dies eine eigentlich unzulässige Pauschalisierung) weniger Berührungsängste als „die Katholiken“. Es gab eben einen protestantischen Reichsbischof und keinen katholischen Reichskardinal (die Erklärung für diese Tatsache würde hier zu weit führen). Und wenn man sich die Wahlergebnisse vor 1933 in den Orten um Herrenberg/Rottenburg/Gäufelden herum ansieht, sieht man Deine Feststellung auch nicht bestätigt. In mehrheitlich katholischen Gebieten (Erbe der Zugehörigkeit zu Vorderösterreich), z. B. in Hailfingen und insbesondere in Rottenburg und Oberndorf, wurde mehrheitlich das Zentrum gewählt, während die NSDAP in protestantischen Gebieten (z. B. Reusten oder Nebringen) bereits im April 1932 bei den Landtagswahlen teilweise weit über 50% (in Reusten über 60%) erreichte.
    Zu dem von mir geplanten Beitrag:
    Ich werde ihn trotz der offenkundig unterschiedlichen Sichtweisen herstellen. Die Buchvorstellung wird gekürzt und um eine Schilderung und Wertung der aktuellen Vorkommnisse um die Einweihung des Doku-Zentrums am 6. Juni erweitert. Dazu kurz Ausschnitte aus einem Gespräch, das ich gestern mit Mordechai Ciechanower, einem der letzten Überlebenden des KZ-Außenlagers Hailfingen/Tailfingen, geführt habe. Er ist seit Freitag in Deutschland, besucht in dieser Woche Schulen (z. B. Goldberggymnasium Sifi) und Kirchengemeinden der Region und wird bei der Einweihungsfeier „auftreten“. Wenn am Rande der Einweihungsveranstaltung etwas passiert, dann werde ich dazu im Studio (also live) etwas sagen.
    Ich werde den Beitrag so machen, wie ich es für richtig halte und werde, was Sprachklang und Technik angeht, mein Bestes geben. Ich denke, dass ich das Produkt bis Mittwochabend fertig habe.

    Gruß! Helmut

    > Am 28.05.2010 um 15:55 schrieb burkhard:
    >
    > Das ist interessant, was da in dem Artikel steht und sicherlich nicht einfach zu
    > behandeln, wenn man den tradierten Argumenten mal nicht blind folgt. Wenn Du also einen
    > originellen Ansatz findest, der auch die Widersprüchlichkeit der Angelegenheit behandelt –
    > damals bringt die Bevölkerung Juden um, heute setzt sie den Toten ein Denkmal; das
    > Denkmal soll die Öffentlichkeit für die damalige Zeit sensibilisieren, der NPD-Mann soll
    > aber nicht zu dieser Öffentlichkeit gehören; ein Kreisrat der NPD wird demokratisch
    > gewählt, aber nicht demokratisch geladen – mache ich bezüglich Redaktionsschluss gerne
    > eine Ausnahme.
    >
    > Natürlich ist es intersesant, wenn z.B. ein Herr oder Frau C. Windhorst an Hrn.
    > Nowak schreibt und seinen Brief ausgerechnet damit einleitet, dass er/sie ‚als
    > gläubiger Katholik sich schwer mit der NPD tut und meint anfügen zu müssen, dass er wohl
    > auch nicht zu seinem Wählerpotential gehöre‘. Faschisten und Katholiken passten schon
    > immer eher gut als schlecht zusammen, weshalb die Entgegnung von Nowak richtig ist,
    > wenn er schreibt : „Grundsätzlich stehen wir als Partei Christen selbstverständlich
    > NICHT feindlich gegenüber. Ich selbst komme aus dem katholischen Oberschlesien und
    > wurde entsprechend getauft…“
    >
    > Man mag mit einem Finger auf jemanden zeigen….. (den Rest kennst Du).
    >
    > Gruß, Burkhard.

    > > Am 28.05.2010 um 15:07 schrieb Helmut Vogel:
    > >
    > > Hallo Burkhard,
    > >
    > > auf Grund aktueller Vorkommnisse ist es nötig, den Beitrag der Buchbesprechung
    > > über das KZ-Außenlager Hailfingen/Tailfingen ganz neu zu machen. Diese
    > aktuellen
    > > Vorkommnisse kannst du im Anhang nachlesen (Stuttgarter Zeitung von heute).
    > > Ich hoffe, der Beitrag ist willkommen, obwohl ich ihn logischerweise erst am
    > > Sonntag 6. 6. (da findet die Einweihung/Eröffnung statt), also erst am Tag vor
    > der
    > > Sendung (Montag) liefern kann.
    > >
    > > Ist das so ok?
    > >
    > > Gruß! Helmut
    > >
    > >

  212. Hallo Burkhard,
    ich möchte eine kleine Anmerkung machen, aber ohne auf der website zu erscheinen! Änder doch bitte: urgewalt in urgewald (mit einem d).
    Danke und Gruß!

  213. Ergänzung:
    Kurz nachdem ich am Freitag gegangen war, ist Armin noch gekommen und zwar mit seinen CDs und den Musikvorschlägen in der Tasche. Beate, Monika und Thomas hatten sich so geeinigt, dass er sie einreichen soll, damit sie mit ihrem „blinden“ Einverständnis am 8.6. abgespielt werden können.
    Das Problem ist, Armin hat zu Hause, also ab Freitag Abend bis Montag früh kein Internet zur Verfügung. Er wollte mich noch anrufen.

    Zur Sendung kommen auf alle Fälle außer mir: Armin und Beate. Helmut hatte wohl in irgendeiner Mail zugesagt. Die Technik will Armin weitermachen, so hat er sich auch in einem Kommentar auf der website geäußert.

  214. Es ist trotzdem SEHR wichtig, dass sich noch jemand mit der Technik befasst. Wenn Armin mal Husten hat, kann nicht die ganze Sendung ausfallen. Und bei nächsten Mal kann ihm sicherlich schon jemand über die Schulter schauen!

  215. stark !!!
    nur, wer ist der autor? gibt es für die zuhörer keine informationen über ihn?

    1. Tag, Anonym, Du schon wieder? ;0) Ich habe deshalb den Link auf den Autor gelegt, damit man zu seiner Website kommt. Und Grüße an Beate! Burkhard

  216. betr.: Redaktionstreffen 4. 6.
    Ich verstehe die kritische Anmerkung zu meinem Beitrag nicht. Ich beginne nicht mit “Jeder Mensch hat einen Namen”, sondern sage im ersten Satz, dass ich eigentlich nur ein Buch besprechen wollte, und nenne den Titel, das Thema und die Autoren. Wegen der aktuellen Ereignisse jedoch habe sich das Projekt ausgeweitet. Diese Weiterungen nenne ich in der Einleitung in Stichworten.
    Dann beginne ich mit der Buchbesprechung, erwähne eine frühere Veröffentlichung, um den allgemeinen Rahmen abzustecken und konzentriere mich dann auf das neue Buch.
    Wie ich finde, ist das alles einleuchtend und verständlich. „Schwindlig“ muss dabei eigentlich niemandem werden.
    Bis Dienstag! Helmut

  217. Frage 06.06.2010

    Hallo, Finn!
    Ich habe Dich im April (?) im Freien Radio für Stuttgart bei Sabine Gärttling gehört. Ich fand Deine Lesungen sehr schön. Eigentlich wollte ich die Sendung nebenbei hören. Als Du gelesen hast, habe ich mit „nebenbei“ aber nicht mehr weitermachen können und habe nur Deinen Geschichten gelauscht. Eins Deiner Bücher „Taschen voll Wasser“ habe ich sofort gekauft. Sag mal wäre es möglich, dass ich in unserer Sendung „AnstifterFunken“ die Geschichte von Samuel laufen lasse? Wir haben da eine „Abteilung“, die wir „Gute-Nacht-Geschiten“ nennen. Deine Geschichte wäre super! Mehr über die AnStifter findest Du auf http://www.die-anstifter.de Dort gibt es eine Kategorie „AnStifterFunken“ zu unserer Sendung, falls Du Dir ein Bild machen möchtest. Ich würde mich freuen vor kommenden Dienstag (8.6. 22.00 Uhr) von Dir zu hören. 1000 Dank!

    Gruß
    Burkhard

    ———-
    Antwort 07.06.2010

    hi burkhard!
    danke für die netten worte, freut mich sehr!
    sorry, dass ich nur kurz maile, aber du hast es ja einigermaßen eilig: klar, gern, mach das!
    liebe grüße,
    finn

  218. I suppose the second poster with yogurt too, the same is on that web side. (Link von der Redaktion hinzugefügt)

  219. Jochen Fölster hab ich im Wendland vor tausend Jahren kennen gelernt…freu mich, auf seinen Namen zu stoßen! Er hat dann mal bei uns in der Paul-Gerhardt-Gemeinde in Frankfurt/M gespielt, dann hab ich nie mehr von ihm gehört, nur je und dann was gelesen wie dies heute. Leider leider bin ich an dem Tag einen Enkel zu mir holen…sonst wär ich gerne dabei!! Alles Gute für Schauspieler und Regisseur!!

  220. …natürlich viele Bilder im Kopf, sagt B. F.. Peinlich, peinlich, peinlich. Und traurig.

  221. Anwesend waren Armin, Burkhard, Helmut und ich.

    Es gab mal wieder einen fliegenden Wechsel der Studioplätze. Burkhards bestimmter Hinweis mit Blick auf die beiden Herren aus der vorherigen Sendung, immer 5 Minuten vor Ende aufzuhören, um Platz für die folgende Redaktions-Gruppe zu machen, verstimmte die beiden sichtlich. Mein Versuch, zu vermitteln, schlug fehl. Sie verließen stumm mit empörten Blicken den Raum und zeigten auf Burkhard, der konzentriert auf seinen Einsatz wartete und nichts davon zu bemerken schien.
    Pünktlich lief der Startjingle an, dann ratterte Burkhard in einem gehetzten Tempo die nicht gerade redundanzfreie Ankündigung der Sendung runter, dass ihm ganz schwindlig wurde, mir übrigens auch.

    Die Devise des Abends war (weil zu viel im Gepäck): Texte schneller lesen, evtl. kürzen und auch ganz weglassen. Nach einigem Hin und Her hatte ich mich schließlich geweigert, Monikas gesprochenen Beitrag über Victoria Wolff neu, und zwar zügig, vorzutragen, so dass er doch noch mit in die Sendung kam. Das hätte ich möglicherweise geschafft, zumal mir der Text nur unvollständig vorlag.

    Die selbst fabrizierte Hektik ließ eine entspanntere bis heitere Stimmung leider erst gegen später eintreten, als alle Beiträge zeitlich in etwa so wie von Burkhard geplant über den Äther gingen (außer der auf das nächste Mal verschobene von Monika).

    Am Ende ließ die Konzentration nach. Einige harmlose Versprecher schlichen sich bei unserem Chef ein, der darüber ganz zerknirscht schien.
    Armin beherrschte die Technik bis auf einmal. Das Studiomikrophon war leider nicht abgeschaltet. Wurde der junge Autor Finn-Ole mit seiner (Gute-Nacht-) Geschichte vorher noch hoch gelobt, wurde er jetzt unfreiwillig öffentlich verrissen. Hoffentlich hat’s keiner mitbekommen, es war ja schon spät.

    Mein Fazit: Wir sollten gemeinsamer vorgehen bei der Planung und Erarbeitung. Dann könnten die uns allen frühzeitig vorliegenden Texte – auf die im Studio anwesenden Köpfe verteilt – ins Mikro gesprochen werden. Und es könnte sich eine lockere Studio-Atmosphäre ergeben.

    Immerhin hatten wir nachweislich einen Zuhörer. Der rief anfangs ins Studio an, um sich nach Armins guter Musik zu erkundigen.

    Beate

    1. Sendung vom 08.06.2010 (Nachbemerkung II)
      Es fehlte der Anfangsjingle „AnStifterFunken….“ Vielleicht vergeht etwas zu viel Zeit, bevor die Einleitung gesprochen wird. Schlechte Mikrofonstellung bei der langen Anfnagsansage der verschiedenen Beiträge. Innerhalb der Ansage werden aber die Interviews der Jury des Plakatwettbewerbs erklärt und m.E. ausreichend eingeleitet. Es gibt teilweise Sprech-Stolperer, die sich aus fehlerhaftem Lesen und kurzen Versprechern ergeben. Alles in allem ist der Text zu lang und etwas hastig, wenn auch nicht ganz unverständlich gesprochen. (Anschließend Musik)
      Schlechte, gekünzelte Betonungen bei dem Telefonhinweis und etwas langer Schweiger bevor der Beitrag von Sabine Gärtling kommt. Die improvisierte Ansage, die das Ausbleiben des Interviews erklärt, ist wider Erwarten relativ flüssig und natürlich gesprochen. Es fehlt allerdings eine nochmalige Ansage dessen, was kommt bzw. was hätte kommen sollen. Die Ton-Qualität der Aufnahme des Interviews ist, abgesehen von ganz kurzen Übersteuerungen am Anfang, gut und sogar besser als das, was im Studio ins Mikrofon gesagt wird. Interessant die sommerliche Stimmung der Aufnahme durch das Zwitschern des Vogels im Hintergrund. Leider wird auch diese Aufnahme nur unvollständig übertragen, weil die Technik die Aufnahme zu früh abbricht. Nebenbei bemerkt ist die Aufgabe des Technikers/Technikerin natürlich auch die, die Beiträge vor der Übertragung zu kennen, um z.B. zu wissen, wann sie zu Ende sind und ob sie überhaupt vollständig vorliegen. Durch das Abbrechen des Interviews ist der Anschluss mit der Bemerkung zu Finn-Ole Heinrich sehr kümmerlich. Erneutes Sprechen nach Beiträgen zur An- oder Absage von Beiträgen oder Musikstücken wirkt grundsätzlich eher deplatziert. Dem „Sie haben soeben gehört…“ ist das „Sie hören (gleich)…“ vorzuziehen! (Anschließend Musik)
      „Jingle in englisch.“
      Es folgt eine holprigere, frei gesprochene Einleitung zum Plakatwettbewerb und eine umfassende Erklärung der Interviews im Württembergischen Kunstvereins. Problematisch ist natürlich bei einem Radiobeitrag über Bilder, dass das Sehen nicht vorkommt. Die Interviews gehen m.E. etwas zu wenig auf das ein, was man sieht. Es fehlen zum Beispiel Bildbeschreibungen. Auffällig ist die unterschiedliche Sympathie, die von den Stimmen ausgeht. Sehr angenehm empfinde ich die Stimme von Hans Christ, dem Leiter des Württembergischen Kunstvereins. Leider werden die Interviewten nicht immer bei ihrem vollständigen Namen genannt. Soll man wirklich immer alle Interviewten duzen? Allgemein ist das Interview wahrscheinlich zu durcheinander. Diesmal funktioniert der Anschluss zur Musik gut. (Musik)
      Anschließend eine ruhige Absage einschließlich des Hinweises auf die Website und eine (überflüssige) Nennung der Preisträger. Angenehm ist für mich die etwas gesetztere Stimme der freien Ansage. Bei der Ansage raschelt und klopft es leider. Auch angesichts der Zeitknappheit hätte man sich das erneute Einspielen von Musik sparen können. (Musik)
      Die Ansage von Elmar Altvater kommt mit kleiner Verzögerung und einem im Hintergrund zu hörenden, unterdrückten Gibbeln. Vom Inhalt her ist die Ansage viel zu dünn und unbeholfen. Der Ton ist wieder eher schlecht als recht. Beiträge von dieser Art sollten m.E. durch ein Studiogspräch vertieft oder zumindest nachbesprochen werden. Das versteht ja sonst niemand und kann in dieser Dichte zur späten Stunde niemand aufnehmen. Letztlich ist der Beitrag aber relativ klar und verständlich. In Zukunft müssen bei entsprechenden Gelegenheiten große Teile entsprechender Statements vor dem Statement „mit eigenen Worten“ vorausgeschickt werden. Die anschließende Musik setzt mit einer kleinen Verzögerung ein. (Musik)
      „Jingle“
      Die Vorstellung der Menschen im Studio und die Einleitung zu Thomas den Hinweisen von Helmut, doch noch einmal auf Inhalte des Statements von Elmar Altvater eingeht. Es folgt der Beitrag von Thomas, den man ruhig noch einmal besonders hätte einleiten können. Auch dieser Beitrag ist unvollständig über den Äther gegangen und wurde zu früh unterbrochen. (Musik)
      Urgewald mit Einleitung von Beate. Bis auf ein leichtes Rauschen ist die Stimme gut zu hören und zu verstehen. Die Dame am Telefon hat eine nicht unangenehme Stimme. Hier wäre vielleicht auch anzuwenden, was mir in Zusammenhang mit Elmar Altvater aufgefallen ist: große Teile der Informationen, die die Dame gibt, sollten einleitend vorweggenommen werden. Grade bei längeren Beiträge hilft das, dran zu bleiben. Die Telefonaufnahme läßt ein Grundzirpen vernehmen, das nach der Frage zu den Hermes-Bürgschaften für mich erst wieder zum Ende hin zu hören ist. Beeindruckend ist aber wirklich die Fülle von Informationen, die hier gebracht werden. Letztlich wirkt die Frage „… Ja und was kann Urgewald dagegen tun“ etwas hilflos, wird in ihr doch auch die Dynamik des Gesprächs weiter nach vorne getrieben und noch mehr Infos „provoziert“. Möglicherweise hätte man hier einen Sachverhalt, der erwähnt wurde, vertiefen können, um die „Geschwindigkeit des Gesprächs“ zu verringern. Als dann wieder von Entega die Rede ist, komme ich als Hörer etwas zu mir. Das Ende des (zu langen) Beitrags ist dann merkwürdigerweise zu abrupt. Auch hier hätte man im Studio über den Beitrag reden sollen (Musik)
      Dem nächsten Beitrag fehlt trotz Musik der Übergang. Und mich überrascht die Aufforderung des Autors nach einigen Minuten „Doch der Reihe nach. Zuerst zum Buch.“ Warum wird denn nicht von Anfang an „der Reihe nach“ vorgegangen? Kurz vor dieser Bemerkung gibt es außerdem ein etwas „unansehnliches“ Knacken. Das Interview mit Thomas Mall bricht dann plötzlich ab. „Es gab Beschimpungen,“ Der gesamte Beitrag ist aber zwischen dem „Der Reihe nach“ und dem Abbrechen des interviews sehr stimmig, verständlich und klar, trotz der mitunter etwas verzwickten Fragen. Dann kommt ein zweiter Interviewpartner: Hr. Chejanover, der aber wieder während er spricht unterbrochen wird. Statt dass diese Informationen vor dem Beitrag gegeben werden, werden sie während der Darlegungen gegeben, was die Konzentration auf den nicht gut zu verstehenden Interviewpartner nicht erhöht. Dann setzt das Gespräch von Volker Amll wieder ein, der die (lange zurückliegende) Frage, ob es Unterstützung oder Widerstand für das Projekt gab, weiter ausführt, um kurz danach einen englischen (allerdings nicht schwer verständlichen) Text zu verlesen. Dann wieder ein Sprung zu Hrn. Chejanover, der scheinbar angekündigt wird, aber nicht selbst spricht. Abschließend, vollkommen richtig und ruhig, die Angaben zum Buch. (Dann der Bap-Song mit dem Nazi-Titel „Kristalnaach“; weitgehend unverständlich). Anschließend ganz schön die wechselnden Stimmen, deren Text aber m.E. für das Radio weniger geeignet ist. Viel zu ausführlich wird die Stellungnahmen von Hrn. Novak zitiert.
      Der Übergang zum Studiogespräch ist gut gemeint, dieses ist aber, auch aus Zeitgründen, nicht im Ganzen überzeugend. (Musik)
      Die Ankündigung der Gute-Nacht-Geschichte ist schlecht und das Mikrofon, als Finn-Ole Heinrich beginnt, „unerträglich“ offen. Und die Geschichte bricht außerdem wieder am Ende ab und wird unvollständig gesendet. Zwischendruch – vor der Abspannmusik – ist das Mikro wieder kurz offen, allerdings gibt es keine peinlichen Äußerungen. Bei der „Absage“ wieder viel zu viel Nebengeräusche. In die Abmoderation sollten keine Verbesserung hinein gesprochen werden.
      Burkhard.

  222. Es wundert mich nicht mehr das in Deutschland immer mehr arogante asoziale Urteile gegen den Arbeitnehmer gefällt werden , wenn solche Professoren Menschen wie die Kassiererin so in den Dreck ziehen und in einen Artikel für Rechtssprechung darüber schreiben das diese Frau bestraft gehört. Habt Ihr den gar keine Menschenwürde und Achtung???

  223. Was soll denn dieses „Machwerk“ hier? Was für eine „Ästhetik“! Da kann einem ja Angst und Bange werden. Ihr müsst nur mal manchmal schauen, ob der Film nicht auch auf irgendeiner rechtsradikalen Website läuft. Passen würde es: Der Einzelne, der sich verraten und verkauft fühlt und dann nach Hause geht, um sich „richtig“ zu informieren. Und wenn er sich dann „richtig“ informiert hat, „nimmt er seine Knarre und macht erstmal sauber“. Habt Ihr sie nicht mehr alle? Man muss sich doch nur einmal anhören (und ansehen), was dieser Typ schwatzt und wo er das tut: „Sobald ich die Augen öffne werden die Gedanken, die ich habe, nicht mehr meine eigenen sein.“ Also Augen zu und durch? „Die Menschen reden nur über die Dinge, die sie von den Medien eingetrichtert bekommen haben. Totaler Nonsens. Wen interessieren die Milchpreise, wenn im Irak Menschen sterben?“ Was ist schlecht am Milchpreis? „ich bin Student und ich habe eine eigene Meinung?“ Wow. Er sagt, er habe eine eigene Meinung. Darf man fragen Woher? „In welche Richtung ich gehe, entscheide ich doch selbst“ Ach ja und wie? „Und wenn ich nicht für sie bin, dann werde ich eben gegen sie sein“ Wer ist „sie“? Die Kapitalisten, die Juden? Und was ist das mit BSE, das eine Lüge gewesen sein soll? Ein Lüge die Aids oder die Erzeugung des Schweinevirus durch die Pharmaindustrie? „Als ob die Regale zu mir sprechen. Ich kauf es (?) trotzdem. Und nicht nur das“ Ich meine, wer paranoid ist, kann sich nicht vollkommen sicher sein NICHT verfolgt zu werden. „Nur Werbung, geistlose Unterhaltung und politischer Schwachsinn überfluten die Bildschirme“ Wie wäre es mit den „Männerphantasien“ von Klaus Theweleitt (http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Theweleit). Da ist auch sehr viel von „Fluten“ die Rede. Und ich würde sagen, in einem ähnlichen Zusammenhang. „Einer lügt mehr als der andere“sagt der Protagnoist und fügt in Gedanken hinzu, nur ich nicht. „Und wenn die Welt nur aus Lüge besteht, dann wird die Wahrheit das einzige sein, was niemand mehr glaubt.“ Und es fällt ein Schuss; zerstört ist sowieso schon alles. Und überall das Wort „Krieg“. Hier bewegt sich der Hauptdarsteller, hier kommt er an, das ist das Ziel seines Weges, hier scheint er sich wohl zu fühlen. „Ich werde nicht meine Augen schließen und wegsehen.“ Ja warum will er denn grade HIER in der Landschaft von Krieg und Zerstörung seine Augen öffnen? Wahrscheinlich weil es ihm gefällt. „…Ich werde suchen und ich werde die Wahrheit finden. Auch wenn es mir nicht bewusst war, das ich manipuliert wurde. Oder hast Du es gemerkt? … Und jetzt informiere Dich über die Hintergründe!“ So und nun wieder das Zitat vom Anfang, das ich jetzt einfüge: „Die Menschen reden nur über die Dinge, die sie von den Medien eingetrichtert bekommen haben. Totaler Nonsens.“ Wo sind also die Hintergründe und wie sich darüber informieren, wenn wir doch nur manipuliert werden und niemanden haben, dem wir noch trauen oder mit dem wir darüber sprechen können. Die Menschen, die in dem Film fehlen, scheinen nicht nur der Ästhetik im Weg zu stehen, sondern auch dem Hauptdarsteller. Das ist mindestens faschistoid. Mindestens.
    Hugo

  224. Da das Plakat von B. F. „disqualifiziert“ wurde, ist es wohl nun angebracht, dass die Jury eine weitere Einreichung auszeichnet. Ursprünglich sollten ja 5 Plakate prämiert werden

    1. Hallo Max,
      nachdem sich der Plagiatvorwurf erhärtet hat, haben wir einen Nachrücker bestimmt. Es ist Karolina Kos mit der Arbeit „das vertraute macht das fremde“ , die Arbeit Nr. 150 / 15 784 die, die höchste Punktezahl in der „engeren Wahl“ erhielt.
      Gruß, Heide

  225. eine zensur findet nicht statt.
    informiere dich, lieber hugo – mehr ist nicht aus der botschaft herauszulesen.
    warum man nur immer verbieten und zensieren will!?! meine güte, haltet doch auch mal eine etwas andere oder gar schräge sicht aus – etwas mehr vertrauen in den kopf der menschen, die können schon selber denken und beurteilen, da müssen wir uns nicht zum (ober)lehrer aufspielen.

    gruessle vom grohmann

  226. Oh grohmann so etwas hatte ich ja schon fast befürchtet. Bloß keine Argumente, bloß keine Diskussion. Nein: „Hugo, informiere Dich!“, nein: „Hugo, halte mal was aus!“, nein „Hugo, spiel dich nicht auf!“ und dann soll das, was ICH sage „(ober)lehrerhaft“ sein? Ich habe nicht gesagt, dass der Film weg soll. (Ist ja auch ein langer Text, um ihn ganz zu lesen.) Auf was beziehst du dich? Und meine anfängliche Frage, was das „Machwerk“ hier soll, habe ich ernst gemeint. Ich sagte, dass mir der Film Angst und Bange macht. Ich habe es detailiert begründet. Fällt dir dazu nur „lehrerhaft“ ein? Das ist nicht viel. Ich weiß ja nicht, was ihr für ein verien seid. Die Nazizeit scheint euch zu drücken. Da die bösen zu finden ist einfach. Und die NPD-Fuzzies als Ar…öcher zu identifizieren gibt einem ja auch Halt, oder? Aber die ganzen Sachen dazwischen, da habt ihr wohl noch keine Meinung. Und wollt wohl auch keine haben. Keiner von euch? Bis du der Internetfiffi und musst so antworten? Sag doch mal einem bescheid, der oder die auf meine Argumente eingeht. „Ein Tipp von Hermann Zoller“ steht da. Also her mit Hermann!
    Hugo.

  227. Hallo, Hugo!
    Der „Internetfiffi“ bin ich. Nur soviel, ich habe Hermann mal gesagt, dass er sich meldet, übrigens gleich, als Du den ersten Kommentar geschrieben hast.
    Gruß, Burkhard.

  228. Hallo, Hugo, bitte genauer lesen – nicht du bist der oberlehrer, sondern wir – nämlich dann, wenn wir dauerrnd gegenseitig auf uns aufpassen (müssen), damit wir immer schön politisch korrekt bleiben.
    ich habe deinen beitraqg, hugo ohne nachnamen, nochmal gelesene – aber ich komm nicht mit, auf was du rauswillst. erklär es mir.
    ob das filme auch auf einer rechtsradikalen seite stehen könnte? ja, und dann? und das sollen wir vorher checken? oder hab ich da was falsch verstanden?
    peter grohmann

    1. Hallo, Hugo und Peter! Ich bekomme grade von Hermann mitgeteilt, dass er den Film nur „aus den Anregungen der Nachdenkseiten entnommen habe“. Ein von ihm konsultierter Verantwortlicher dort meine dazu, dass das „eben das Problem bei künstlerischen Produkten sei“ Die einen würden es so, die andern so sehen. Auf den Gedanken, dass der Film faschistoid sei, wäre niemand gekommen.

  229. Hallo, Hugo! Ich bin der Internetpfiffi. Letztlich habe ICH den Film hier eingestellt. Richtig angeguckt habe ich mir das Werk nicht, weshalb ich Dir für den Kommentar danke. ich finde zwar nicht, dass der Film „mindestens faschistoid“ ist, aber fragwürdig ist er. Da stimme ich Dir zu. Dass in diesem Zusammenhang die Nachdenkseiten erwähnt werden ist auch nicht sehr rühmlich; eigentlich denkt man dort wohl etwas mehr nach, als es in diesem Thread den Eindruck macht. Vielleicht schaust Du Dir zum Ausgleich diesen Film hier an: http://www.die-anstifter.de/?p=6060
    Gruß, Burkhard.

  230. Hallo, liebe Frau Anna Maria Angeli,
    danke für ihr angebot! sicher, es gibt viel zu tun –
    packen wir’s an.
    am besten, sie rufen mich (peter, koordination) mal an,
    dann können wir uns unterhalten und überlegen, wo
    sie etwas für uns und mit uns tun könnten.

    gruessle
    0711 248 56 77 peter grohmann

  231. Textausschnitte aus: For the Sake of the Song von Peter Nachtnebel.
    Mitteilung in etwa der 4. Minute des Sendemitschnitts.

  232. Peter Nachtnebel sammelte Texte über US-Songwriter, die nun mit leichter Verspätung auf den Markt kommen: Fein, aber zusammenhanglos.
    Autor: Martin Mühl
    Erschienen bei: Ventil

    „Amerikas Neue Songwriter“ ist der Untertitel dieses von Peter Nachtnebel, einer der Personen hinter der Wiener Club-Institution Fluc, herausgegeben Readers. Die Herangehensweise der Texte ist dabei offen, was sowohl angenehm ist, als auch – als eines der wenigen Mankos des Buches – ein wenig eine klare Linie vermissen lässt. Bis auf eine grobe Genreverwandtschaft, eine nicht näher definierte Hingabe zum Song (über den an sich recht wenig geschrieben wird), Veröffentlichungen in den letzten 20 Jahren und den Bezug der einzelnen Musiker zur US-Musik-Vergangenheit bleibt ein bisschen offen, was diese Musiker eint und verbindet. In einem gelungenen, zwischen Fakten und Interpretation pendelndem Eingangstext umreißt Nachtnebel bewusst Lückenhaft selbst die Vorgeschichte. Dabei ist auch ihm schon wichtig, dass die Musik für viele Musiker nur ebenso wichtig ist wie bestimmte Inhalte und Positionen für die sie stehen wollen. Der Einleitung folgt der beste Text: Gunnar Klack (Infos über die Autoren hätten dem Buch gut getan) schreibt elegant, pointiert und ungemein treffsicher über Devandra Benhart. Der seziert die von ihm ausgehende Faszination, macht dessen (geschäftliche) Strategien nachvollzieh- und greifbar und scheut nicht davor zurück dessen ambivalente Seiten (das Frauenbild in den Texten …) ungeschönt beim Namen zu nennen. Das gelingt den anderen, allesamt eher braven Texten leider nicht. Formal bemerkenswert sind sonst etwa Christian Riedel über Lambchop oder Ewald Schreiber über Will Oldham, wobei letzterer gar nicht versucht die strategische, schlaue, um Funktionsweisen wissende Seite des Sängers zu beleuchten. Eher enttäuschend wieder einmal der Zugang von Martin Büsser, der in seinem Text über Bright Eyes viele Interpretationen über andere für falsch erklärt, selbst aber eigentlich nicht viel anzubieten hat. Alles in allem ein Reader für Genrefans, der gerade auch wegen seiner fehlenden durchgehenden Linie und eher keine mit dieser Musik noch nicht Vertrauten begeistern wird. Es fehlt den Texten etwa die Kontextualisierung dieser /neuen/ Songwriter in der Jetztzeit – musikalisch, textlich, technisch oder strukturell.

    zu finden:
    http://www.thegap.at/reviews/review/peter-nachtnebel/for-the-sake-of-the-song/

  233. wie schautz mit dem publikumspreis aus ich finde da sollte ne ganz besondere idee gewinnen. vlt auch so ne guerilla idee. da gabs auch sehr schöne :)

  234. Wir suchen für „integratives“ Neubauprojekt in Bad Cannstatt Veielbrunnen / Neckarpark noch Interessierte! Das Projekt soll mit Baugemeinschaften und einer Genossenschaft als Ankernutzer entwickelt werden. Neben Wohnungen soll ein Mehrrgenerationenhaus mit Betreuungsangebot und ein Stadtteilhaus mit mögl. Nachbarschaftsladen entstehen. Hier würde Kultur und (Stadtteil)politik das Konzept natürlich wunderbar ergänzen.
    Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Mit Bitte um kurzes Feedback. Grüße
    Thomas Schneider-Graf, Tel. 0711/601730-0

  235. In einer der letzten Sendungen von „Rumänisches Mosaik“ (im Freien Radio natürlich) haben sich 4 Personen über Mode unterhalten und ob es sinnvoll oder nicht ist, „Marken-Klamotten“ zu tragen. Ganz ehrlich gesagt fand ich die Sendung interessant wegen der Aussetzer, wegen der Sendelöcher; wegen der vermeintlichen „Unschuld“ der Sprecher und Sprecherinnen, die genauso ungezwungen mit wie ohne Mikrofon sprachen; wegen der fehlenden Sorge darüber, ob das, was man da sendet, in seiner Harmlosigkeit nicht schon bedrohlich ist. Das Thema der Sendung fand ich ungefähr so interessant wie das Thema „Mobiltelefone“. Vor mehr als 10 Jahren wollte Umberto Eco etwas Intelligentes zu Handys mitteilen; 10 Jahre haben leider nicht gereicht, um den Text zu vergessen.
    Beate, ich finde Du liest verständlich. Zwischendurch ist immer mal wieder ein Geräusch zu hören, was aber nicht stören muss. Ich fände es besser, wenn Du eine andere Geschichte vortragen würdest.

  236. Aber die FAZ ist nun wirklich nicht die beste Quelle dafür: immer auf der Seite Israels, was auch geschehen mag, immer bereit, den Antisemitismus-Knüppel zu schwingen. Ein paar andere Informationen finden sich auf unserer Homepage, andernfalls YouTube: Gaza flotilla testimony

  237. Sehr geehrter Hr. Heißenbüttel,

    es ist mir ein Anliegen deutlich zu machen, dass die auf dieser Website im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die „Solidaritätsflottille“ veröffentlichten Texte und Hinweise vor allem das Kriterium der Neugierde erfüllen und nicht einseitig den so genannten Main-Stream-Medien folgen.

    Im Einzelnen wurden an dieser Stelle zum genannten Thema folgende Hinweise veröffentlicht bzw. auf folgende Quellen verwiesen:

    http://www.freegaza.de/aktuelles.php
    http://www.shiptogaza.se
    http://www.freegaza.org/en/home/56-news/1169-israels-intimidation-tactics-wont-stop-usfirst-ship-sets-sail-for-gaza
    http://www.haaretz.com/print-edition/opinion/boycotting-the-boycotters-1.290573

    http://www.n-tv.de/politik/Israels-Angriff-loest-Entsetzen-aus-article896809.html

    http://www.hagalil.com/archiv/2010/05/31/israels-debakel/
    http://www.tagesspiegel.de/politik/tuerkische-gaza-helfer-wollen-weitere-schiffe-schicken/1850930.html;jsessionid=557816F2D6F058633F2FB97A46040305
    http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-468/_nr-1363/i.html
    http://www.lizaswelt.net/
    National Post (Kanada): Iran to Help Ships Breach Blockade
    http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-468/_nr-1367/i.html
    http://www.freelens.com/foto/mit-messer-oder-ohne-alles-ausschnittsache

    http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EC4703C8B449C4206A3A002847786E37F~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Unsere Position unterscheidet sich von Quellen wie „http://www.friedensschauplaetze.org/“, deren redaktionelle Grundauffassung sich verständlicherweise und zurecht von der unsrigen unterscheidet.

    Vielen Dank für Ihren Kommentar!

    Mit freundlichen Grüßen

    Burkhard Heinz
    (Webmaster)

  238. Dieser interessante Beitrag beantwortet doch eher die Frage,
    w a r u m man ein Mobiltelefon möglichst gar nicht benutzen sollte.

  239. Ich finde dieser Beitrag hat (fast) alles: sachliche Information, Lob, Kritik, eigene Meinung, Betroffenheit und Kürze. Wenn die Stimme jetzt noch etwas näher am Mikro gewesen wäre!

  240. Dieser Beitrag ist vor allem zu lang und der Versuch des „Gesprächs“ ist m.E. nicht gelungen. Man hört doch schnell, dass es kein richtiges Gespräch ist.

  241. Hier passt das Theaterstück „Alles was Recht ist“ m.E. nicht zu dem Gespräch mit dem ehemaligen Richter, der viel, viel stärker wirkt und eigentlich keine Einführung, die sich auf ein Theaterstück bezieht, nötig hätte. Das Theaterstück könnte man im Sinne eines Apropos am Ende erwähnen. Schade wäre, wenn das Ohr bereits müde wäre, wenn Hr. Beer spricht.

  242. Nur zur Klarstellung:
    1. Der ECO-Text wurde nicht kritisiert,weil er zu alt ist, sondern weil er in seiner Diktion etwas „abgestanden“ ist.

    Wir nehmen beide Handy-Beiträge mit kurzer begründender Überleitung.

    2. Ich übernehme die Moderation nicht alleine sondern gemeinsam mit Beate und Burkhard. Ich werde die Moderation teilweise wörtlich oder in Stichworten vorbereiten und mir herausnehmen, die Rollen zu verteilen.

  243. Hallo, ich stimme für
    Gregoire Ahongbonon
    und seiner Initiative für Kettenmenschen
    Herzliche Grüsse
    Hanjo Walter

    1. Sehr geehrter Hr. Walter, der Preisträger des Stuttgarter Friedenspreises 2010 ist bereits gewählt. Es handelt sich um den „Asylpfarrer“ Werner Baumgarten. Trotzdem vielen Dank für Ihre Stimme.

  244. Die Erkennungsmelodie von Wes Montgomery dauert knapp 5’00“, ist nicht die Erkennungsmelodie von „Der Mann, der zuviel musste“ und jetzt auch über die Kategorie „07/10-Konkret“ erreichbar. Der Sendeplan, wenn auch etwas „unscharf“ ist vollkommen in Ordnung so, und 80 + 32 + 8 sind doch genau zwei Stunden. Vielleicht hätte man noch die Uhrzeiten vermerken können. Bezüglich der Reihenfolge der Beiträge hätte ich den Beitrag „Das Senden der andern“ sozusagen zum Aufwärmen vorgezogen, denn danach geht es ja fast Schlag auf Schlag. Warum „Wahrheitskommission“ in der Sendung ist, weiß ich nicht. Welchen Bezug hat der Beitrag – wenn man von einem schriftlichen Text als einem „Beitrag“ sprechen kann – zu den anderen Beiträgen? Keinen?

  245. „Das Senden der anderen“ kann natürlich vorgezogen werden. Ich denke, dass wir ihn nach der „Vergessenen Schriftstellerin“ und vor „Alles was Recht ist“ bringen. Wir haben ja auch vereinbart, dass dieser in der letzten Sendung verschobene Beitrag gleich am Anfang kommt.
    Warum die „Wahrheitskommission“ in der Sendung ist? Weil Hermann versprochen hat, ihn (telefonisch) aufzunehmen. Das ist jetzt aber nicht geschehen; jemand von uns soll ihn lesen, bittet Hermann.
    Ich bin darüber auch nicht happy und ich denke, dass, wenn wir in Zeitnot kommen, diese „Lesung“ gestrichen werden könnte.

  246. Ich muuuuuus euch loben, dass ihr euch soviel arbeit macht. Die sache mit der Playlist ist eine gute idee, vor allem, weil man dann auf die webseite verweisen kann und alle, die es genauer wissen wollen, dort vielleicht (??) sogar nochmal hören können?

    Und: dass man ruhig merken darf, dass wir ein professionelles radio machen, wenn auch mit bescheidenen mitteln.
    grüssle rundum
    peter

  247. Die Zusammenstellung der Musik hat mir gut gefallen. Gemerkt habe ich mir die Sache mit Willi.Das mit dem Handy war mir zu dieser Tageszeit zu verkopft

  248. Hallo,
    inzwischen habe ich mir die Sendung angehört – und stelle fest, dass es niemand für erforderlich gehalten hat, die „Wahrheitskommission“ zu lesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Hermann Zoller

    1. Guten Morgen, Hermann!
      Danke für Deine Mail. Es ist nicht einfach darauf zu antworten. Du hörst die ganze Sendung und sagst nur, dass Du feststellst, dass es „niemand für erforderlich gehalten hat,“ Deinen Beitrag zu lesen. Bei einer sechs- oder siebenköpfigen Redaktion geht es nicht, dass jeder nur fragt, Wo ist mein Beitrag?, Warum ist mein Beitrag nicht gesendet worden? Wer hat meinen Beitrag gekürzt? … Mich hat nach dem letzten Redaktionstreffen vor allem gewundert, dass DU Deinen Beitrag nicht gelesen hast, auch weil Du eine recht schöne Radiostimme hast. Außerdem hast Du beim Hören der Sendung auch festgestellt, dass wir für die vorliegenden Beiträge eher zu wenig als zu viel Zeit hatten.
      Ich hoffe, dass Deine nächste Mail wieder weniger formell mit einem freundschaftlichen „herzlichen Gruß Hermann“ endet und Du mal einen fertigen Beitrag für die Sendung einbringst. Du hast mir übrigens noch nicht mitgeteilt, ob die Verarbeitung Deiner Stellungnahme zum Plakatwettbewerb in der vorletzten Sendung für Dich in Ordnung war.
      Gruß, Burkhard.

      1. Ich fand die Sendung gestern ganz ordentlich und Spass hat es auch gemacht. Aber das nächste Mal soll wer anders die „Oberleitung“ übernehmen – Warum nicht auch Beate. Sie muss sich nur einen „herzoglichen“ Ruck geben.

        Eine Idee: Wir könnten doch im Zusammenhang mit der geplanten S21-Baumfäller-Barbarei eine Sendung mit dem thematischen Schwerpunkt „Bäume“ machen. Aspekte: Biologie, Chemie, Umwelt, Malerei, Musik, Dichtung, Philosophie, Religion und schließlich das Fällen von über 200 Bäumen im Schlosspark (und der Protest dagegen). Viele Interviews, Geschichten, Musik. Einer alleine schafft das aber nicht; wir müssten ein grobes Konzept machen und Aufgaben verteilen.

  249. Liebes Radioteam,
    bin wieder vom Urlaub zurück und habe am Dienstag, ich muß gestehen etwas übermüdet, ‚mal wieder in Eure Sendung gehört. Manch Beitrag war etwas zu lang wie z.B. der anfänglich monoton abgelesene Text über die Schauspielererin „Victoria Wolff“. Schade dass die Sendung die Spritzig- und Lebendigkeit der ersten Stunden eingebüst hat. Die Musik war wie immer prima, aber…. es ist passiert, ich bin eingeschlafen! :-( Ich werde mich bessern und wünsche Euch ebenfalls neuen Esprit , dass auch müde Geister wie ich keine Chance zum schnarchen bekommen. Liebe Grüße Heike

    1. Das ist sehr nett, Heike, dass Du zugehört hast. Vielen Dank für die Kritik!!!!

  250. Tut mir leid, an diesem Mittwoch können Thomas und ich beide nicht. Aber Ihr könnt auch ohne uns tagen.
    Herzliche Grüße, Monika

    1. Hallo, ich bin die ganze nächste Woche nicht hier (u. a. in Sachen „Spurensicherung“ unterwegs. Plant bitte ohne mich (ich meine das Redaktionstreffen). Als Thema eines Beitrags habe ich mir ein für den AnstifterFunken „abseitiges“ Thema vorgenommen. „Geigen/Geigenbau“ mit Interviews mit zwei Geigenbauern und Musikbeispielen. Gruß! Helmut

      Noch kurz zum „Schicksal“ des Beitrags von Hermann. Ich habe mich nicht für die „Verlesung“ des Beitrags zur Huber-„Wahrheitskommission“ stark gemacht, weil ich schon etwas angesäuert war, Hermann, dass du die beiden Angebote, deinen Beitrag selbst zu sprechen (über das Telefon oder via MP3-Recorder) nicht wahrgenommen hast. Keiner liest gerne Beiträge von anderen/wir sind ja keine Rundfunksprecher, die nur ihre Stimme zur Verfügung stellen.

      1. Lieber Helmut,
        nehm ich alles zur Kenntnis. Zur Stunde kein Kommentar dazu.
        Zur Terminfrage: Ich fahre mit meiner Frau jetzt in eine Kur. Wahrscheinlich werde ich vor dem 13. August nicht wieder in Stuttgart sein. Ich wünsche euch gute Beratungen.

        Grundsätzliches zu Tagungsorten: Wo ist mir gleich, es sollten allerdings konzentrierte Diskussionen möglich sein.
        Mit herzlichen Grüßen
        Hermann

        1. Hallo! Ich komme nicht am Mittwoch, da mir die MV des FRS wichtiger ist. Ich erachte es für besser, mich auf die Technik und Musik zu beschränken, auch wenn dies bei einer Person unserer Redaktion nicht auf Zustimmung stößt. Bei der übernächsten Sitzung bin ich wieder dabei, schlage Musik vor und gelobe, die Beiträge vorher anzuhören. Wie war doch gleich der Code zu den verschlüsselten Beiträgen? Bis dann eine gute Zeit, Armin.

  251. las gerade nächster tagungstermin der Konferenz UNESCO-WELT-KULTURERBE am 25juli2010

  252. Und deshalb wird es Zeit, dass wir uns noch mehr in diesem Lande erheben:
    Wir wollen darauf hinweisen – (we are proud to present!!):
    am 26.Juli 2010 um 20 Uhr wird im Feuerwehrgerätehaus Burgstetten (das ist eine kleine Gemeinde zw. Marbach und Backnang) der Verein „Gentechnikfreie Landkreise Ludwigsburg-RemsMurr aus der Taufe gehoben wird.
    Denn wir möchten keine Gentechnik auf unseren Teller und Feldern. Wir müssen uns von der Basis aus wehren – durch Aufklärung der Bevölkerung, der Landwirte, Kleingärtner, Verbraucher, aber auch der Politiker unserer Landkreise, Landtage und des Bundestages.
    Alle sind herzlich eingeladen!
    für die Initiatoren: wolfgang manuel simon

  253. „..meistens unter großem Protest der Bevölkerung.“

    Wovon träumt ihr nachts? Die große Mehrheit der
    Bevölkerung steht hinter der Bundeswehr, die auch
    Eure Freiheit dagegen zu sein schützt.

  254. Lieber Peter,
    ein wunderbarer Text, Poesie, Film und Gedicht in einem…
    Und „unsere Anstifter“ applaudieren, marschieren, demonstrieren und sagen aber kein Sterbenswort!
    Venca

  255. Dieser Beitrag ist ein typisches Beispiel für kalten Kaffee. Nichts gegen kalten Kaffee bei dieser Jahreszeit, aber nicht in dieser Menge. Es ist heller Nachmittag, noch nicht fünf Uhr, aber meine Augendeckel streben nach unten. Wenn die Auseinandersetzung gegen S21 sich in diesem Beitrag widerspiegelt, dann bin ich offen für den Bau des Kellerbahnhofs. Ich wäre sogar dafür den ganzen mit Bonartzbau mit einzugraben. DAS IST DOCH NICHT WAHR. Wir haben bei der letzten Sendung alle erfahren können, dass lange Beiträge zu vermeiden sind! Das kann doch nicht schon wieder der Vergesslichkeit anheim gefallen sein. Und fünf Minuten sind lange und 14 Minuten sind un-er-träglich. Außerdem ist der Beitrag am 10.08. unaktuell. Warum wird denn der erwähnte Roggenbauch nicht befragt, warum nicht die zitierte Fr. Blinde (?), warum dieser Nestle, den ich, unter anderem Namen, doch schon in dem letzten Beitrag über das Konzentrationslager Haiflingen-Taiflingen gehört habe. Helmut, merkst Du denn nicht, dass es 22.00 Uhr durch sein wird, wenn Dein Beitrag läuft? Wir müssen die Leute vom Schlafen abhalten! Dein Beitrag ist kein Radio, er ist eine Zumutung. Ist Dir der sich reimende Satz mit der Kürze nicht mehr bekannt? Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte kürze diesen Beitrag und bringe ihn auf den Punkt!

  256. Nun ist auch noch Helmut ausgeschieden, Schade drum. Daß ich nicht mehr an Redaktionssitzungen teilnehmen werde, ist absoluter Blödsinn. Und daß ich unter diesen Bedingungen weiterhin die Musik machen soll, sehe ich nicht ein. Am 21.7. bin ich nicht gekommen, da ich zur Radio-MV wollte, aber statt dessen erst mal zu Hause vier Stunden geschlafen habe bis 24 Uhr. Und morgen werde ich nicht kommen, da mir die Feier meines Geburtstages wichtiger ist. Burkhard, du hast aus unserer Kritik nichts gelernt und wirst wohl noch andere, einschließlich mich, aus der Redaktion treiben. Am Besten wäre es, wenn du eine eigene Redaktion gründest. Grüße von Armin.

    1. Also erstmal alles Gute zum Geburtstag, Armin. Dass Helmut wegen meiner Kritik gleich alles hinwirft, finde ich sehr schade! Es ist mir sogar etwas unangenehm. Ist das in Ordnung, dass wir bei der nächsten Sendung wieder zusammen die Technik machen?

  257. Okay, Helmut, meine Kritik ist hochgradig dumm, respektlos, unverschämt, unzumutbar, ahnungslos. Dazu sitze ich auf einem Beckmesser-Thron und bin für SeichtRadio.
    Entschuldige!
    Ich würde mich freuen, wenn Du Deinen Rücktritt rückgängig machtest und die hochgradig dumme, respektlose, unverschämte, unzumutbare und ahnungslose Kritik nicht so ernst nähmest. Komm doch einfach heute zum Redaktionstreff und dann „fetzen“ wir uns ein wenig im Sinne ernsthaften und anspruchsvollen Miteinanderumgehens. Ich würde mich freuen!
    Erlaube mir noch die überflüssige Bemerkung, dass ich in meiner Kritik nichts über Hrn. Konrad Nestle als Person gesagt habe, sondern nur über seine Verwendung durch Dich in Deinem Beitrag – ich kenne Hrn. Nestle ja gar nicht.
    Trotzdem finde Ich, dass Dein Beitrag ist zu lang ist und er nicht auf den Punkt kommt. ;0)

  258. Ich wünsche dem Appell ein riesiges Echo. Als Gegner des Bahnprojekts macht mich die „Sprachlosigkeit“ der gewählten Vertreter meiner Stadt betroffen und traurig. Wenn der Appell dazu beiträgt, dass die Sprachlosigkeit überwunden und ein produktiver Disput gestartet wrid, wäre das gelebte Demokratie.

  259. Sehr geehrte Damen und Herren, auf Stuttgarter Appell http://www.die-anstifter.de/?p=6601 sprechen Sie von einem Volksentscheid. Auf welche rechtliche Grundlage stützen Sie sich dabei? Wer soll daran teilnehmen? Stuttgart oder die Region oder Baden-Württemberg oder Deutschland? Es fällt mir schwer, mich Ihrem Stuttgarter Appell anzuschließen, wenn Ihr Aufruf so schwammig formuliert ist. Mit freundlichem Gruß Stefan Pantschitz

  260. Lieber Thomas,
    zwar steht die große Mehrheit der Bevölkerung hinter der Bundeswehr, aber die große Mehrheit steht auch gegen den Afghanistan-Einsatz.
    Könntest Du mir auch verraten, wie die Bundeswehr unsere Freiheit schützt und vor wem?
    (leider verspätet)
    Peter

  261. Suche den text von Volker Lösch als OB Schuster – gesprochen am 7.8.2010. Wer weiß, wo man ihn finden kann? Vielleicht gibt es ja auch einen video-mitschnitt?
    Lieber Volker Lösch – stelle deinen Text bitte zur Verfügung? und schicke ihn als Ferienlektüre ins Rathaus an unseren kleinen Bub Wolfgang
    Von Wolfgang aus Erdmannhausen, einem der vielen Parkschützerinnen und schützer aus dem Stgt Umland, denn wir wissen um die Bedeutung der Bäume, Streuobstwiesen und der Natur für das LEBEN.

  262. Liebe Mitstreiter!

    Ich unterstütze den Appell und ein Moratorium voll und ganz innerhalb des Rechtskonstruktes ‚NGO Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH‘. ***

    Trotzdem habe ich einige Fragen dazu: Wer ist in Ihrem Text mit „das Volk“ gemeint? Was ist mir Demokratie gemeint? Welche Demokratie?

    Warum setzen Sie die Hoffnung in einen Appell und einen Volksentscheid? Haben Sie es noch nicht gemerkt? Die hohen Herren geben nichts auf den Willen der Mehrheit aus dem Volk. Im Jahr 2009 wurde die bislang größte Petition Deutschlands (gegen Internetzensur) *ignoriert*! Später musste das Bundesverfassungsgericht der Politik ihre Grenzen zeigen; die Milliarden waren aber schon ausgegeben!

    Warum sollte das nun bei Stuttgart 21 anders sein? Mit einem Volksentscheid wird man vielleicht mehr erreichen, als mit der ausstehenden Entscheidung über die Urheberrechtsklage (keine aufschiebende Wirkung, also eh für die Katz), aber es wird so kommen, dass der Bahnhof und der Park zur Hälfte abgerissen sind, und erst dann haben wir einen Volksentscheid. Dann sind Milliarden schon ausgegeben, und es werden wieder Milliarden fürs Aufräumen und Wiederaufbau benötigt.

    Setzen wir uns doch besser mit den grundsätzlichen Systemfehlern auseinander! Dafür ist JETZT genau die richtige Zeit.

    Ich bin überzeugt davon, dass man mit Demos, Trillerpfeifen, Radau und Rämmidemmi nicht viel ändern wird. Das sage ich trotz vollster Anerkennung der Demonstranten und ihrer Interessen. Die Lösung liegt darin, die Rechtslage zu verstehen.

    http://www.natuerlicheperson.de/pdf/Sklaven.pdf

    Viele Grüße und viel Erfolg.

    *** Sigmar Gabriel und Jürgen Trittin wissen es schon, wann machen Sie die Augen auf?
    Sigmar Gabriel: http://www.youtube.com/watch?v=KsEHnMMKfLU
    Jürgen Trittin: http://www.youtube.com/watch?v=g5bC66LMHZI
    Russia Today: http://www.youtube.com/watch?v=EO9Ao3HAKwQ

    1. Eine alte Dame fragte mich, wie Menschen ohne P und Internetzugang ihre Unterschrift unter den Stuttgarter Appell setzen können. Ist hierfür bereits Sorge getragen worden? Wenn nicht, sollte dies rasch geschehen. Es gibt nicht wenige alter Menschen, die sich beteiligen möchten, Die heutige Sendung, 16 Uhr in SWR3 mag diese Gruppe noch vergrößern. Herzliche Grüße, Gudrun Gbert Hirsch

      1. StuttgarterAppell Schade dass man zur Stimmabgabe jeweils eine eigen e-mail-Adr. benötigt!! Wir haben halt in unserem Haushalt mehrere „Stimmberechtigte“, aber nur eine e-mail!! Ihr könntet viel mehr Stimmen bekommen!!!! Ist Problem erkannt??

        1. ich habe eben den stuttgarter appell unterzeichnet; danach wollte auch mein Mann, Dr. Jürgen Rode, unterzeichnen, das hat aber der Automat verweigert, da wir die gleiche e-mail Adresse haben. Biite fügen Sie seine Unterschrift in Ihrer Liste hinzu.

          1. Technische Schwierigkeiten beim Unterzeichnen Stuttgarter Appell Liebe Anstifter, hab mich gerade beim Stuttgarter Appell eingetragen. Nun 2 technische Problem-/Fragen eines Computer-Laien: 1) ist die Liste der Unterstützer nicht öffentlich? – wie normal bei Unterschriftsaktionen? (einen Vermerk/ Einverständniserklärung hab ich allerdings nicht gesehen/ übersehen?). Ich persönlich hätte Interesse daran, zu sehen wer noch alles Unterstützer ist (welche meiner Bekannten ich evtl. noch fragen könnte). 2) meine Frau versuchte nach mir, sich ebenfalls einzutragen, unter derselben Mailadresse: goegru@t-online.de. Darauf bekamen wir den Vermerk: nicht möglich, weil was mit email-adresse nicht stimmt“. Wie kann dies Problem gelöst werden?? (gibts doch öfters, dass Familienangehörige dieselbe email-adresse haben?!) Danke für Antwort und Gruss aus Bad Cannstatt (Dr. med.) Peter Görgler

  263. Ich finde es auch sehr schade, daß man sich die Liste der Unterstützer des Stuttgarter Appells nicht anzeigen lassen kann.

    1. Hallo, wie können Leute ohne Internet und ohne Emailadresse den Stuttgarter Appell unterzeichnen? Gibt es Listen zum Eintragen? Jede Emailadresse funktioniert nur einmal, so dass ich meine Schwiegermutter nicht bei mir mit registrieren kann. Sie möchte aber auch unterzeichnen. Bitte um schnelle Antwort. Viele Grüße, Heike Voß

      1. Lieber Peter und andere Appellanten! Appell! Appell! Jetzt aber schnell ins Netz, zu unterschreiben fürs Moratorium ganz einfach um eine Pause zu erhalten und die Denke einzuschalten. Mein Elan ist groß, hab schon unterschrieben, doch was machen all die Lieben, die weder Netz noch inter, weder mail noch printer haben? Und die wollen ebenso ihr Grollen kundtun schnell in jenem Appell? So mein Rat: Schreite zur Tat und gib denen ohne PeTse und bar der Netze einen Weg in den Appell – gute Idee, gell? Es grüßt auf die Schnelle der olle Schelle der sich mit den SchusterDrexlern reibt und am Ende oben bleibt.

  264. Bitte trennen: K21 gegen S21 und Schnellbahn nach Ulm und München.
    K21 mit vergleichbarer Verkehrsleistung wie S21 wäre möglich durch erhebliche Umbauten der Gleis- und Tunnelanlagen.
    Alle ICEs und auch Regionalzüge sind heute Wendezüge, die sofort in der Gegenrichtung weiter fahren können.
    Die Kosten für K21 mit Anschluß des Flughafens dürften kaum geringer sein als das derzeitige S21 mit den erheblichen verkehrstechnischen Beschränkungen, vor allem in Tunnels.

  265. Dann hoffe ich doch, dass ich mich morgen hören werde, auch wenn ich dort „Daniela“ heiße.

  266. liebes radioteam,
    gestern war ich ausgeschlafen und eure sendung mal wieder richtig lebendig!!!… na klar, thema stuttgart 21, mit der super demo am samstag! gute interviews! man konnte sich die selbstgezimmerten plakate richtig vorstellen, cooler schwabenstreichrythmus ;-), volker lösch, walter sittler ond onser schuschter- waren trotz lärm prima integriert, überhaupt waren die beiträge wie berichterstattung in den printmedien, gentechnikfreie landkreise und sonstige anstifterthemen sehr informativ und kurzweilig. die ansage mit beate startete sehr schwungvoll, ließ dann etwas nach und war leider zum schluß nicht mehr so richtig anstiftend, schade… mehr frohen mutes!! die einleitung zum beitrag ‚asyl‘ habe ich das richtig verstanden? war sehr ehrlich und hat mir sehr gut gefallen, das interview mit yohannes selbst war sehr sympatisch, aber wo war das thema asyl oder hatte ich da schon wieder schlafperlen in den ohren ;-)
    weiterso! ich hör auf euch… auf 99,2..jeden 2. dienstag im monat… anstifterfunken…..

    gibt es denn eigentlich auch noch andere hörer? bitte melden!!!

    liebe grüße heike

  267. Stuttgarter Appell
    Es gibt Sammellisten zum Downloaden auf der Seite: http://www.stuttgarterappell.de.
    Ausgefüllte Listen schicken Sie bitte an die im Impressum genannte Adresse zurück:
    – Die AnStifter –
    InterCulturelle Initiativen e.V.
    Olgastraße 1A
    70182 Stuttgart
    „Die handschriftlich erfassten Daten der unterzeichnenden Personen werden dann manuell in die Datenbank des Stuttgarter Appells aufgenommen.“

  268. liebe anstifter,
    habe irgendwie den link zu euerem appell erhalten, den ich so nicht stehen lassen will. warum seht ihr eine “unausweichlich eskalierende konfrontation”, wo sind hier “bedenkliche dimensionen”?? wenn wir eines aus wackersdorf gelernt haben, dann dies: laßt uns nicht in gute, vernünftige und böse, chaotische s21-gegner bzw. k21-befürworter aufspalten. das ist doch genau das was verantwortliche s21-befürworter herbeisehnen, daß nämlich die ersten scheiben klirren und widerstand konkret wird. dann hat endlich auch die sensationslüstige und sommerlochgeplagte medienlandschaft was zu berichten. schon jetzt kommen die gründe der gegner kaum in die öffentlichkeit – man hat den eindruck es handele sich um schwäbisch sparsame denkmalschützer – doch darum geht es doch gar nicht, siehe k21-broschüre!
    euer hinweis auf die gute demokratische tradition ist bei einem volksentscheid mit max. 50% wahlbeteiligung und der tatsache daß viele betroffene gar nicht mit abstimmen dürften sehr verlogen – das ist die demokratie der eliten, dabei bleiben dann die hände sauber! im gegenteil, angenommen ein volksentscheid würde das s21-projekt “mehrheitlich” befürworten, würde sich der widerstand radikalisieren, weil durch den volksentscheid kein einziger grund für dieses projekt wahrer werden würde. legal ist halt nicht legitim!
    die genehmigungsverfahren, das durchpeitsche von s21, die geplanten baumaßnahmen – all das ist nicht anders zu bezeichnen als “gewaltig”. und genauso muß auch der widerstand sein: mit kraft, fantasie, ausdauer, geduld, klarheit – eben auch “gewaltig”.
    wir haben – nach wackersdorf, nach der startbahn – erneut die chance, klar zu machen, daß dieses system, auf kosten vieler die interessen weniger durchzusetzen (sei es lokal oder global) in die sackgasse führt.
    laßt uns diese logik durchbrechen!
    ja zu k21 – nein zu s21 – nein zum volksentscheid – keine scheindemokratie!

    trotz aller meinungsverschiedenheiten: den gegnern unter euch weiter frohes widerstehen – never give up!

    grüße aus der pendler-provinz,
    mr

  269. Hallo Heike, danke für deine freundlich formulierte und ermutigende Kritik! Ja, wir werden weiter an uns arbeiten.. Hör weiter rein! Das nächste Mal am 14. Sept. 22h. Freu mich dann auch wieder von dir zu hören. Lieben Gruß, Beate

  270. nur kurz zur info:
    wer kein internet bzw. keine e-mail-adresse hat: am k21-stand am stuttgart hauptbahnhof / ausgang nordflügel liegt eine liste zum eintragen aus. an diesem stand ist zur zeit tag und nacht jemand da!

    lieben gruß + oben bleiben,

    sonja

  271. zu Sonjas info:
    wer kein internet hat, erfährt auch Sonjas info nicht, dass man sich dann ja am bahnhof in eine liste eintragen könne.
    vielleicht sollte doch noch einmal der appell mit entsprechenden infos in den medien erscheinen.

    grüße und oben bleiben

    Norbert

  272. Die Nachricht von einer Neuverfilmung des Elser-Attentats ist (seit 2009, 70 Jahre danach) überfällig – und sehr vielversprechend.
    Königsbronn, einst unreflektiert als ‚Attentatshausen‘ diffamiert, ist stolz auf seinen mutigen Mitbürger!

  273. Bei dem Projekt Stuttgart 21 werden von den Projektbefürwortern ständig falsche Behauptungen aufgestellt. Warum wird das ehemalige Güterbahnhofsgelände sowie das Gelände der alten Wagenhallen dem Projekt zugerechnet, obwohl die Bebauung auch bei der Beibehaltung des Kopfbahnhofes erfolgen kann und teilweise bereits erfolgt ist (Landesbank, neue Bibliothek)? Zum anderen soll der neue Kellerbahnhof mit 4 Bahnsteigen auskommen, die eingeengt werden durch Treppenaufgänge, Aufzüge und Rolltreppen. Zudem gibt es nur ein Meter breite Durchgänge an den Treppenhäusern. Wie sollen an diesen Stellen mehrere Reisende aneinander vorbei kommen?
    Da die Bahn bereits die Kosten mit 4,9 Milliarden berechnet hat (Bundesrechnungshof kam bereits vor 2 Jahren auf 5,3 Mrd., renomierte Gutachter auf 6 bis 8 Mrd.) hätte dies eigentlich das Aus für Stuttgart 21 bedeuten müssen, da alle Beteiligten eine Obergrenze von 4,5 Mrd. vereinbart hatten. Jetzt werden reine Baukosten von 4,1 Mrd. genannt um diesen Unsinn weiterzutreiben. Aber wo bleibt der bisherige Risikotopf von 1,5 Mrd.? Hier werden Milliarden von unseren Steuergeldern in den Untergrund gesetzt, der uns Stuttgartern und Bahnreisenden nur Nachteile bringt. Die besseren Argumente sprechen noch immer für den Kopfbahnhof.

  274. zu norberts info, aber auch für alle anderen:

    dankeschön für den hinweis. doch die info war auch für heiko voss (kommentar 9.8.2010). die hat offensichtlich internet und hat die frage hier gestellt!
    persönlich habe ich ein paar ausdrucke des appells und eine sammelliste dabei,in der sich freunde, bekannte, interessierte ganz ‚unkompliziert‘ eintragen können…

    das mit den entsprechenden infos in den medien finde ich auf jeden fall einen guten vorschlag, den viele wissen nämlich immer noch nicht mal darüber bescheid, das es den ’stuttgarter appell‘ gibt.

    lg, sonja

  275. Die,die immer noch glauben, den 11.Sept.2oo1 hätten die amerikaner selber angezettelt, konnten aber nicht widerlegen, dass dann die Taliban die 4 Täter (a.aus Hamburg) ja noch leben würden;man würde sie genüßlich der Weltpresse (natürlich lebend!!) zeigen können. Man kann eben mit e. simplen Film, e.paar Fachleute sprechen lassen, nicht diesen Anschlag gegen die zivilisierte westliche Welt verkehren.
    Mit Legendenbildung ist es nicht getan.

  276. Die F.D.P. ist die schlimmste Partei mit ihrer „Verschlankung des Staates“.Dabei sihet man immer mehr, dass immer mehr Leute auf ihn (leider) angewiesen sind. Die Klientel-Partei F.D.P., (F.ast, D.rei.,P.rozent) sorgt sich nur um sich; BMin.Dirk Niebel wollte 2oo9 im Wahlkampf das Ministerium in Berlin, dem er jetzt als Minister vorsteht einsparen!!!

  277. Hallo!
    ich komme aus Stutgart und lebe in München. ich finde die Demos super, möchte hier in München einen Button zum Zeichen der Verbündung tragen. Wo bekomme ich den?
    Liebe Grüße, Katja Hill

  278. Hallo Katja,
    ich schicke dir den button, bitte adresse

    peter grohmann, anstifter

  279. Lieber Peter,

    den Afghanistan-Einsatz hat die politische Führung zu vertreten (ROT/GRÜN), und die BW darf die Suppe auslöffeln. Es ist einfach unfair, gegen die jungen Frauen und Männer Front zu machen, die einfach nur ihren Dienst tun.
    Was die Freiheit angeht, die war gefährdet im Kalten Krieg. Der ist vorbei, das heisst aber nicht, dass nicht neue Gefahren auftauchen werden.

  280. Hallo,

    ich finde Stuttgart 21 gut. Wo kann ich einen für Stuttgart 21 Button bekommen? Peter, vielleicht ist es Dir ja langweilig genug, dass Du mir dafür auch noch einen Button machst. Danke schon mal im Voraus.

    grüße

    1. Tag, Boern, ich bin zwar nicht Peter, aber die Antwort kann ich mir nicht verkneifen: findest Du es nicht bedenklich, dass die Kellerbahnhofsbefürworter erst argumentativ und dann auch noch kreativ etwas schwach sind? Grüßle, Burkhard (Webmaster) P.S. Als Befürworter, so hat sich gezeigt, solltest Du jetzt am besten nicht antworten und so tun als gäbe es mich nicht.

  281. Es ist ja nicht so, dass Befürworter des Projekts das nicht zugeben. Aber als Befürworter muss man naturgemäß beim derzeitigen Stand weniger kämpfen. Ach ja. Argumentativ schwach. Nunja. Das ist eine Frage des Standpunkts. Ich hab hier noch nichts überzeugendes gegen das Projekt gelsesen. Ach ja. Warum ich für S21 bin. Ganz einfach:

    Die größte Bausünde in Stuttgart war, diesen Bahnhof hier in den Talkessel zu bauen. DAS hat große Teile des historischen Schlossgartens vernichtet und eine furchtbare Wunde in die Stadt geschlagen. Für den plötzlich ach so tollen Bonatz Bau sind UNZÄHLIGE Bäume vernichtet worden. Aber das wird übersehen, war ja vor der eigenen Wahrnehmung. Jetzt besteht die Chance, den Fehler zu beseitigen und große Teile des Talkessels von diesen bizarren Gleisanlagen zu befreien. Find ich klasse.

    Hier gehts nicht um ein Atomkraftwerk in Stuttgart oder ne Wiederaufbereitungsanlage am Bahnhof. Es geht um ein schlichtes Stadtentwicklungsprojekt, das die einmalige Chance gibt, eine ein Jahrhundert lang bestehenden Unsinn (Bahnhof im Talkessel) zu beseitigen. das ist eine Wahnsinns-Chance.

    Und wenn der neue Bahnhof da ist, dann werden die nachfolgenden Generationen ihn als selbstverständlich ansehen und nicht nachvollziehen können, dass man das Gelände mal für Gleise verwendet hat…

    1. Guten Morgen, Hr. Bender, vielen Dank für Ihre Antwort, mit der ich nicht gerechnet habe. Dass Sie noch nichts Überzeugendes gegen den Kellerbahnhof gelesen haben, heißt entweder, dass Sie nicht lesen oder dass Sie dort lesen, wo das Überzeugende nicht steht. Was mich in letzter Zeit sehr beeindruckt hat, war ein Artikel im Kulturteil der Süddeutschen Zeitung (18.8.2010) mit der Überschrift „Alles zurück auf Anfang“. Es geht dabei um einen der Mitgewinner des Wettbewerbs für den künftigen Kellerbahnhof, der sich 2009 aufgrund der Faktenlage vom unverantwortlichen Projekt verabschiedet hat. Es geht um keinen anderen als um Frei Otto, der darauf hinweist, dass zwar „Hunderte Probebohrungen im ganzen Stadtgebiet durchgeführt wurden, … dass (aber verschwiegen wurde), dass bei den Bodenuntersuchungen an vielen Stellen, wie befürchtet, Anhydrit gefunden wurde“. Es fällt der Begriff der „Salzsprengung“ – so die Süddeutsche – von dem Physiker sprechen, wenn es aufgrund des Kontakts von Anhydrit und Wasser zu einer Anschwellung des Bodens kommt, der „alles zur Höhe und zur Seite drängt, was in seiner Nähe ist“. Wenn Sie jetzt bedenken, dass a) der geschlossene Tunnel für den Bau des Kellerbahnhofs „fast 100 Meter breit ist und zwölf Meter tief in die Erde hinabreicht“ und b) „niemand weiß wie die Erdschichten, auf denen das Wasser ins Neckartal getragen wird, genau verlaufen“, dann müsste Ihnen als kritischer Mitbürger doch auch der eine oder andere Zweifel bezüglich Stuttgart 21 kommen. Und könnten Sie sich vorstellen, dass die Form des heutigen (Kopf-)Bahnhofs auch auf den Umstand zurückzuführen sein könnte, dass den Ingenieuren damals die schwierigen Boden- und Wasserverhältnisse Stuttgarts nicht ganz unbekannt waren?

  282. Lieber Webmaster, zunächst fällt mir auf, dass Ihr jüngster Text mit einem Vorwurf beginnt, der recht überflüssig ist. Ich lese ziemlich viel. Ich ziehe daraus aber andere Schlüsse als sie.

    Am Ende suggerieren Sie, dass Befürwortern des Bahnhofes Zweifel gegen das Projekt aufkommen müssen. Es wird sie irrietieren: jedes Großprojekt erweckt Zweifel. Jedes. manchmal gibt man ihnen nach, manchmal nicht. Würde jedes Projekt nicht durchgeführt, an dem Zweifel bestehen, dann könnte NICHTS mehr gebaut, nichts angegangen werden. Dann gäbe es keinen Eifelturm, keinen Fernsehturm in Stuttgart und vielleicht auch nicht das Haus, in dem Sie wohnen.

    Ich bin übrigens mit der Planung des Bahnhofes und des Umfeldes auch nicht voll zufrieden. ich hätte mir eine noch radikalere Planung gewünscht, beispielsweise damit, den Arnulf-Klett Platz wieder zu einem Platz zu machen. Aber in dre jetzigen Form finde ich die Planung besser als den bisherigen Zustand. Die Seitenflügel des Bahnhofes, insbesondere der Südflügel, sind Schandflecken in Stuttgart.

    Sie haben behauptet, die „Kellerbahnhofsbefürworter“ (ein albernes Wort, sind Befürworter des bisherigen Bahnhofs etwa „Stadtflächenvernichtungsbahnhofsbefürworter“?) seien argumentativ schwach. In Ihrem Text finde ich nicht mehr als unspezifische Ängste niedergelegt. Verstehen Sie mich bitte richtig: das ist ihr Recht, und es ist auch Ihr Recht, darauf eine meinung zu gründen. Nur anderen Menschen Argumentationsarmut vorzuwerfen, das ist doch etwas…billig. Zumal sie sich inhaltlich nicht mit meinem Standpunkt auseinandersetzen.

    Frei Ottos jüngste Kehrtwende kenne ich natürlich. Da mag angesichts seines fortgeschrittenen Alters und der durch die Protestler entstehende Druck auch Angst ums einen Nachruhm eine Rolle spielen. Fachlich ist seine Kehrtwende fraglich: Die schwierigen Bodenverhältnisse sind ja schon damals bekannt gewesen. Und bevor sie darauf hinweisen: ja, auch ich kenne Staufen. Die Lage in Stuttgart ist nicht vergleichbar.

    Sie haben im Übrigen den Bau der S-Bahn Tunnel nicht gestört. die S-Bahnen übrigens, mit denen einige der Protestler angereist sein dürften – das ist aber ein anderes Thema.

    Der Grund für den Bau des Bahnhofes (in all seiner eleganzfreien Wuchtigkeit) an dieser Stelle, hatte nichts mit Bodenverhältnissen zu tun. Der Grund war, dass der bisherige Bahnhof zu klein wurde und – dem Zeitgeist gemäß – ein Protzbau in die Stadt gestellt werden sollte, weil (protzige) Bahnhöhe damals ein Zeichen von Modernität waren.

    Für mich ist die einmalige Chance, den durch die Gleise bebauten Bereich frei zu bekommen, für diese Stadt langfristig eine großartige Perspektive. Diese Chance muss nach meiner Meinung genutzt werden.

    1. Lieber Hr. Bender, das mit dem Lesen sollte kein Vorwurf sein, sondern eine sachliche Folgerung aus Ihrer Bemerkung vom 25.8., dass Sie bisher „noch nichts überzeugendes gegen das Projekt [Stuttgart 21; m.Anm.] gelesen“ hätten. Ausgehend davon, dass Sie selbstverständlich lesen, habe ich auf den Süddeutsche-Zeitung-Artikel verwiesen, dessen Lektüre bei mir große Zweifel hervorgerufen hat. Andere Zweifel hat das im Stern angesprochene Gutachten („Die Züricher Firma SMA, die häufig mit der Bahn zusammen arbeitet, kommt darin zu dem Befund, dass durch S 21 „Infrastrukturengpässe“ entstehen.„) ausgelöst, andere Zweifel der Bericht des Bundesrechnungshofes („Der Bericht des Bundesrechnungshofes lässt kein gutes Haar an der geplanten Tieferlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofes und der Neubaustrecke des Bahntrasse Wendlingen-Ulm: Er bezieht sich auf einen internen Bericht des Bundesverkehrsministeriums, wonach ähnliche Großprojekte wegen hoher Stahl- und Kupferpreise und Mehrkosten für den Tunnelbau bis zu doppelt so teuer waren, wie ursprünglich geplant.„), andere Zweifel das Gutachten von VIEREGG – RÖSSLER („Auf Basis der planfestgestellten Pläne und unter Berücksichtigung der Preissteigerungen der vergangenen Jahre haben wir errechnet, dass Stuttgart 21 bis zur geplanten Fertigstellung in 12 Jahren – bei einer vorsichtig prognostizierten Baupreis-Steigerung von 2 Prozent im Vergleich zu derzeit 5,5 Prozent – 6,9 Milliarden Euro kosten wird und daher eine Finanzierungslücke von 2,8 Milliarden Euro aufweist“) andere Zweifel ein Gutachten des Umweltbundesamtes („Durchgangsbahnhof schafft neue Engpässe„), andere Zweifel die Darlegungen des VCD („Sämtlichen Politiker, die für die Tieferlegung des Bahnhofs und die Neubaustrecke nach Ulm gestimmt hätten, seien entscheidende Fakten zur Finanzierung, vor allem aber zur tatsächlichen Leistungsfähigkeit des Projekts zwischen Feuerbach und Wendlingen vorenthalten worden.“ ) andere Zweifel eine Veranstaltung der AnStifter im Theaterhaus, bei der zwei unabhängige Sachverständige über zu enge Kurvenradien, zu große Gleissteigungen, zu geringe Tunnelquerschnitte, nicht der Norm entsprechende Fluchtwege in Tunneln, fragwürdige gemeinsame Gleisnutzung durch ICE und S-Bahn sprachen. Und, und, und.
      Ich bin weder ein Bahnexperte, noch würde ich mich als Fan des Bonatzbaus bezeichnen. Sie mögen Recht haben, dass es seinerzeit darum ging vor allem groß zu protzen: 1914 wurde ja nicht nur mit den Arbeiten am neuen Hauptbahnhof begonnen, 1914 begann Deutschland den ersten Weltkrieg.
      Das Protzen scheint einigen Personen in Stuttgart aber immer noch sehr vertraut zu sein, wenn sie sich das größte Infrastrukturprojekt Europas zutrauen, das die Einwohner ihrer Stadt mindestens als Zumutung empfinden. Und grade eben lese ist im Stern von einem weiteren geologischen Gutachten des Ingenieursbüros Smoltczyk & Partner, das 2003 für die Deutsche Bahn angefertgit wurde. Diese Studie, so der Stern, belegt, wie gefährlich Stuttgarts Untergrund ist: löchrig wie ein Käse, voller Dolinen und Hohlräume, sie zeigt, dass Bauarbeiten in diesem Grund enorm schwierig werden. Es lässt sich kaum abschätzen, wie lange sie dauern. Unkalkulierbar scheint zudem, wie viel die Arbeiten in diesem Untergrund kosten. Alles Peanuts oder was?
      Mit freundlichen Grüßen
      Burkhard Heinz
      P.S. Ich hoffe die Gutachten nicht durcheinandergebracht zu haben.

  283. Wer heute liest, was schuster anlässlich der eröffnung des weindorfes zu den S21-protesten zu sagen weiß, kann sich eigentlich nur noch entsetzt abwenden.
    Ich habe an einer der großen demonstrationen mit anschließendem protestzug durch die stadt teilgenommen und verspreche, dass ich (aus schorndorf) weiter mitmache, wenn die bürger aus stadt und region, die S21 nicht wollen, wirklich möglichst alle kommen, und zwar nicht nur zum bahnhof, sondern zur demonstration vor dem rathaus, und so lange bleiben, bis schuster, der meinte mit heimlich unterzeichneten verträgen (während der einsammlung der 67000 unterschriften zu dem entsprechenden moratorium) der demokratie ein schnippchen schlagen zu können, das lachen vergangen ist.

    Dazu bedarf es eines entsprechenden aufrufes!

    Wer so spät beschlossen hat, S21 nicht zuzulassen, muss auch beschlossen haben, dass sein protest erfolg hat.
    Mit erstürmung des nordbahnhofdaches, dem schlagen auf den „verhassten zaun“ oder dem anketten an bäume machen sich die S21-gegner für die medien in stadt und land nur zu einem bunten protestereignis: guckt mal, wie sie zappeln!
    Schuster aber wird weiter lachen, und die anderen marionetten werden weiter ihre unumkehrbaren sprüchlein sagen.

  284. Lieber Herr Webmaster, ihr Zitat zum Projekt, „das die Einwohner ihrer Stadt mindestens als Zumutung empfinden.“ muss auf Widerspruch stoßen. Ein Teil der Bevölkerung will es nicht. Ein anderer schon. Einer davon bin ich. Und der Großteil meiner Freunde und Bekannten ist auch dafür. Ich respektiere völlig, dass Sie dagegen sind. Aber nehmen sie bitte nicht „die Einwohner“ als Referenz für Ihre Ansicht.

    Dass solche Projekte teurer werden als es die Planung vorsieht – geschenkt. das war und ist bei Bauprojekten stets so gewesen.

    Den Fernsehturm würde es nicht geben, wenn das entscheidend wäre. Übrigens ist dieser ein schönes Beispiel dafür, wie sich die Aufregung um Großprojekte legt. Das Projekt Fernsehturm wäre aus Kostengründen nach baubeginn fast beendet worden. Der Turm wurde als Schandmal für die Stadt bezeichnet und viele Bürger waren große Gegner des Projekts. das Ergebnis ist bekannt.

    Dass es leichteren Untergrund für einen Bau gibt als der im Stuttgarter Kessel ist klar. Ich sehe aber nicht, warum man deshalb die Tieferlegung rundheraus ablehnen sollte.

    Was ich in Ihren verlinkten Artikeln lese sind (Verkehrsplanung, Kosten, Schwierigkeiten beim Bau) alles bei Großprojekten absolut typische Probleme. Jedes Projekt trägt Risiken in sich. Das ist so, wenn sie ein altes verrostetes Fahrrad kaufen, wenn Sie ein Haus kaufen oder heiraten. :)

    Die oben dargestellten Risiken sind weder gigantisch, noch sind sie so konkret, dass sie m.E. gegen das Projekt sprechen. Sie sind natürlich keine „Peanuts“ , aber sie sind aber eben auch nicht dramatisch. Sie mögen das nicht nachvollziehen, aber ich sage nochmal: Für uns Stuttgarter ist dieses Projekt eine einmalige Chance, die derzeitige unbefriedigende Situation zu lösen. Diese Gleisanlagen sind städtebaulich eine absolute Katastrophe. Für deren Entfernung werden uns nachfolgende Generationen sehr dankbar sein, zumal in einer so engen Stadt.

  285. K 21 ist e i n symptom/beispiel für die insgesamt falsche richtung. ämterpatronage ebnet geld- und machtgierigen allzu oft die türen.
    über K 21 hinaus geht’s um eine erneuerung unserer demokratie. der 3.10.10 ist 20-j. jubiläumstag deutsche einheit. welch gute gelegenheit, das volk, den citoyen zu einem konvent zusammenzurufen.
    so kann endlich artikel 146 GG umgesetzt werden: volksentscheid über die g e s a m t-deutsche verfassung. mögliche aufgaben des konvents:

    reduzierung der bundesländer auf etwa 7

    ökologisches und gerechtes geldsystem, einschließlich förderung sozialökologischer investitionen

    ämterpatronage wirksam eindämmen

    direktwahl bundespräsident

    infos: FAS/FAZ vom 8.11.09 s. 26 weckruf bürgerkonvent CITOYEN 2010

    kontakt:

    carlo.difabio@yahoo.de

  286. gestern waren es proteste gegen das loveparade- desaster, morgen sind es proteste gegen den stuttgarter neuen bahnhof, wann bregreifen die deutschen endlich, das dies keine einzelfälle sind, sondern dieses ach ja so soziale system demokratie nicht mehr funktioniert! geht nicht nur gegen solche vereinzelten systemfehler vor, sondern macht das system solange madig bis die bonzen das sinkende schiff verlassen, deutschland funktioniert nicht mehr, hier steckt sich doch nur jeder finanzer und politiker soviel geld in die tasche wie er ungesehen wegschleppen kann kann. merkel steckt den kopf in den sand, warscheinlich übt sie schon für ihren eigenen atombunker und der rest geht über leichen! die menschen werden in diesem land ausgequetscht wie zitronen und keiner wehrt sich? das kann doch nicht sein. kein wunder wenn in diesem land die nazis bald wieder das sagen haben, die lachen sich doch schlapp über die dummheit der politiker….

    1. „die menschen werden in diesem land ausgequetscht wie zitronen und keiner wehrt sich.“ Ist das z.B. angesichts der Demos gegen den Stuttgarter Kellerbahnhof nicht etwas widersprüchlich?

  287. Lieber Webmaster,

    Stillstand ist Rückschritt, die Entscheidung Stuttgart 21 zu bauen ist richtig und zukunftweisend. Hören Sie auf mit dem pessimistischen Gejammer. Jedes Bauprojekt hat seine Schwierigkeiten und um die zu meistern gibt es bei uns klevere Ingenieure und Baumeister. Und die werden in diesem Projekt auch wieder gute Arbeit leisten und erfolgreich sein.
    Wer die Vorteile dieses Bauprojektes nicht sehen will, verschließt sich der Zukunft, bremst die Weiterentwicklung der Region zu unser aller Nachteil. Wenn Sie daran nicht teilhaben wollen, schließen Sie sich am Besten in Ihrer Wohnung ein und vermeiden Sie jeden Kontakt zur Außenwelt. Träumen Sie weiter, dass alles so bleiben muss wie es ist. Und wundern Sie sich nicht, wenn z.B. ihr Radio oder Fernseher eines Tages keinen Sender mehr empfängt, weil die Technik inzwischen andere Übertragungsmedien entwickelt und eingeführt hat. Wundern Sie sich nicht, wenn Bäume morsch geworden und durch neue junge ersetzt wurden. Wundern Sie sich nicht, wenn wir eines Tages nur noch mit Elektroautos fahren und kein Erdöl mehr verbrennen. Das ist die Zukunft, ebenso, wie wir Stuttgart 21 für die zukünftige Weiterentwicklung unserer Region benötigen.
    Haben Sie sich denn schon mal informiert, wie Züge fahren, welche Sicherheitstechnik die betrieblichen Abläufe steuert, welche betrieblichen Vorteile ein Durchgangsbahnhof gegenüber einem Kopfbahnhof hat? Wenn nein, dann bewerben Sie sich doch mal bei der Bahn als Fahrdienstleiter und lassen Sie selbst Züge fahren. Ich wette nach wenigen Tagen werden Sie differenzierter urteilen und für einen Durchgangsbahnhof plädieren. Wir wollen alle preiswert mit dem Zug fahren, dann sollten wir uns auch Innovationen, die eine kostengünstigere Abwicklung des Reiseverkehrs ermöglichen, nicht verschließen.
    Also hören Sie auf mit dem Gejammer und nehmen Sie zur Kenntnis, dass die Mehrheit der Einwohner für Stuttgart 21 ist.
    Und verschließen Sie sich nicht der Zukunft.

    1. Ja Hr. Skipper, Sie hauen aber auf die Sahne! Ich freue mich über Ihr Engagement. Stuttgart 21 braucht Menschen wir Sie. Grüßle.

  288. So sieht also die Zukunft aus !
    Lieber Skipper ,da scheiß ich drauf!
    Jahrzehntelang Baustellen ! Eine zerstörter Park !
    Ein Mineralwasservorkommen ,einmalig in Europa
    zerstört ! Riesige Kostenlawine für alle !
    Häuser und Gebäudeschäden an der Tunnelbaustrecke!
    Der S Bahn Tunnel nach vaihingen ist ein gutes Beispiel
    wie der Stuttgarter Untergrund sicd gestaltet !
    Ach und damals hat Hofbräu sein Quelle geschlossen
    weil durch den Bau das Wasser verschmutz wurde!
    Und nicht zu vergessen die zahllosen Luftschutzstollen die wegen Wassereinbruch schon während dem Bau aufgegeben wurden!

    Die Zukunft geht auch ohne S 21 Und das ist gut so!

  289. Rolf du solltest dich umtaufen. Wie wäre es mit Rolf der Schwarzseher. Du glaubst auch an die Apokalypse oder?

  290. Genau so isses ! Die sogenannten Experten haben schon viele Projekte gegen die Wand gefahren!
    Tunnelbau ist und bleibt ein großes Risiko vorallem da wo Anhydrit lauert! Der Engelbergtunnel wird wiederholt zum Arbeitplatz für die Bauunternehmen ! Die Fahrbahn hebt sich an ! Noch nie wurde der KV für ein Staatsprojekt eingehalten ! Die Kosten explodieren
    bei Baubeginn und das ist so gewollt! Die Elbphilharmonie ist ein Paradebeispiel ! Der Staat gibt
    das Geld vom Steuerzahler gerne aus ! Steigende Steuerlasten sind seit Jahrzehnten die Folge !
    Vom „Drauflegen“ kann keine Firma längere Zeit überleben ! Der Staat hält sich bei Bürger Schadlos!
    Der Bauwahn ,hat schon Kaiser und Könige zu Fall gebracht ,weil das Volk sich nicht mehr länger für ihre Prunkschlösser auspressen ließ !
    Hier in dieser Stadt wurde genug gebaut ! Die Hälfte der Bürokomplexe steht leer ! Auf den Fildern gibt es Büroräume und Firmengebäude die schon seit jahren
    angepriesen werden! Wer zahlt die Zeche ! Der bürger ! Schwarzsehen ist zur Zeit echt einfach geworden ! Auch der Zweckoptimist wird irgendwann auf die Realität stoßen und das wird sehr hart!

  291. Hallo,

    ich bin zwar ein fröhlicher Hesse, aber beschäftige mich sehr viel mit S21. Es geht mittlerweile um mehr!! Es geht für mich um Demokratie. Ich habe von den Parkschützern viele Vorschläge für Shirts gegen Stuttgart 21 bekommen. Mittlerweile über 70 Stück. Ich denke mit den Shirts kann man auch auf euer Anliegen aufmerksam machen!

    http://www.schwarze-shirts.de/html/stuttgart_21_.html

    Hat noch jemand einen Vorschlag für ein Shirt?

    LG

    Erik

  292. @Rolf der Gegner:

    Sie schreiben:
    „Eine zerstörter Park !
    Ein Mineralwasservorkommen ,einmalig in Europa
    zerstört ! “

    Das ist doch bloßer Populismus.

    Der Schlosspark ist beim Bau des Kopbahnhofs, den Sie verteidigen, teilweise vernichtet worden. Jetzt kann der Schlosspark durch S21 erheblich WACHSEN. Das ist eine fantastische Chance.

    Ebenso Populismus ist es, dasS Stuttgarter Min eralquellen zerstört werden.

    Und was die Baustellen angeht: In den 70ern hatten wir hier die Baustellen wegen U-Bahn und S-Bahn. Das ist eine Belastung, die unterirdischen Bahnen will aber doch keiner mehr missen heutzutage.

    Mit einer Einstellung wie Ihrer hätten wir heute weder einen Fernsehturm, noch eine Staatsgalerie.

  293. Der Fernsehturm ist ein Architekturdenkmal !
    Einmalig und in seiner Form und ausführung richtungsweisend ! Der Bau hat niemanden geschadet!
    Er hat sich locker durch Eintrittsgelder in den ersten Jahren armotisiert !
    Das S21 Projekt ist ein betonierter Bunker mit Bullaugen sonst nichts! Die Stadt ist voll mit solchen Betonbunkern die zum Teil leerstehen! Subventioniert und künstlich am leben gehalten!
    Die Zeiten haben sich geändert ! Die Steuern sind auf Höchststände geklettert und da rufen solche
    Hochsubventionierte Bauwerke wie S 21 nur noch Kopfschüttlen hervor! Die Folgekosten für dieses Disneyland der Bahn werden enorm sein ! Tunnelstrecken sind enorm teuer beim Bau und der Wartung ! ( siehe Kosten für den Engelbergtunnel)
    Der Park soll wachsen ! Aha ! Das wird er auch müssen und zwar hundert weitere Jahre ! Weil er so bleibt wie er ist!
    Die Zerstörung der Stadt die einstmals eine Reise wert war wird hier am Bahnhof gestoppt!
    Zukunft hat ein lebenswerte Stadt ! Und nicht noch mehr Beton und Stahl in den Kessel pumpen.

    Sie können doch nach Dubai umsiedeln dort wird gerade alles gebaut wie Sie es sich wünschen !
    Die schöne neue Welt !

    1. @Rolf der Gegner
      Erzähl‘ doch mal, ob neben dem Engelbergtunnel auch die im Boden verlaufende S- und U-Bahn von dem unmöglichen, löchrigen, anhydridhaltigen Untergrund Stuttgarts betroffen ist. Oder nicht betroffen ist. Wie sieht es denn da mit den Instandhaltungsarbeiten aus? Genauso wie beim Engelbergtunnel?

  294. hallo ihr,

    ich bin auch gegen stuttgart 21 und suche überall nach diesen tollen aufklebern da ich diese auch unbedingt haben möchte. kann mir einer sagen wo ich solche bekommen kann?

    glg franci

  295. Der Stuttgarter Untergrund ist extrem zerklüftet ! Einfach einen Blick auf die Karte http://www.stuttgart.de/item/show/192657 !
    Da wird jedermann klar was unter Stuttgart los ist !
    Allein der Tunnel unter dem „Wangener Berg“ wird zum
    riesigen Problem ! Dort wurden zahlreiche Stollenanlagen im WK 2 gebaut ! Und allen haben das gleiche Problem ,Wasser ! Allein in einer Stollenanlage die von DB gebaut wurde ,befinden sich 5 Quellen ! Die zweite Anlage ist abgesoffen bis unter die Decke ! Pumpen zwecklos! Auf Wunsch gibt es Fotos von mir ! Von 400 Stollen sind die meisten wegen akuter Einsturzgefahr bereits in den 60er verfüllt worden! Der Rest wurde mit millionenvon DM gesichert . Und trotzdem gibt es immer wieder Probleme !
    Auch bei S und U Bahnbau haben die Quellen und
    eine extrem schwierige Geologie für zahlreiche Verzögerungen beim Bau geführt (Fensterstollen Heslacher Wand ) ! In vielen U Bahn Tunneln und Bahnhöfen in Stuttgart laufen unablässig die Pumpen ! Der Hauptbahnhof selber steht im ehemaligen Sumpfgebiet auf Eichenpfählen und da würde das absenken des Grundwasserspiegel verheernd auf die Pfähle wirken !
    Technologisch ist es zwar zu bewältigen aber die Kosten würden explodieren!
    Die Erfahrungen vom S Bahnbau in Stuttgart können nur Warnung sein! Fragt mal die Bewohner in Stuttgart West ! In der Röckenwiesenstasse gab es große Bauschäden durch Senkungen noch jahre später ! Liststrasse Tunnel B14 große Schäden bis hoch zur alten Weinsteige während und nach dem Bau ! Tunnelbau in einer so dicht bewohnten Stadt ist und bleibt ein Risiko! Wir sind nicht in den Alpen oder unter dem Kanal ! Hier wohnen Menschen in ihren Häusern !

    Ach und nicht zu vergessen sind die Unwetter in Stuttgart ! Der Charlottenplatz lief 1976 innerhalb von Minuten voll!

  296. Ich erlebte dieses Unwetter am Institut für Nachrichtentechnik der damaligen technischen Hochschule in der Breitscheidtstrasse im sicheren zweiten Stock. Der Hagelschauer verstopfte die Kanalisation und blockierte auch Notpumpen, sodass das Regenwasser nicht mehr abfliessen konnte. Das Wasser staute sich nicht nur in Unterführungen sondern floss als Fluss mit etwa 50 cm Höhe von der Liederhalle in Richtung Stadtgarten. Die damals beliebten VW Käfer auf dem Parkplatz schwammen wie Boote auf. Niemand dachte daran, die Personen, die in den Untergeschossen des Gebäudes arbeiteten zu warnen. Als das Wasser in die Keller eindrang, spielten sich dramatische Szenen ab. Mit viel Glück konnten sich aber alle Personen retten, bevor die Kellergeschosse komplett voll liefen. Die Aufräumarbeiten und die Wiederbeschaffung der technischen Geräte für die Lehre und Forschung zogen sich über ein Jahr hin.

  297. Das heißt du möchtest nicht nur dass S21 nicht gebaut wird sondern gleichzeitig auch alle Keller in Stuttgart zuschütten und die Häuser auf Stelzen stellen.
    Oder wie wäre es wenn wir nen großen Regenschirm über die ganze Stadt spannen?

  298. Hallo ihr Befürworter von Stuttgart 21,
    ich wäre der Erste der für dieses Projekt wäre, wenn es da nicht den negativen Beigeschmack von Falschinformationen und Zurückhaltung von Informationen betreffend der Gutachten geben würde. Es ist einfach ein Skandal mit welchen Mitteln eine Entscheidung für Stuttgart 21 herbeigeführt wurde. Schlimmer wie in jeder Bananenrepublik. Ich kann nur inständig hoffen, dass ihr sogenannten Befürworter endlich aufwacht und kapiert worum es bei diesem Projekt eigentlich geht. Kohle Kohle Kohle Kohle heißt das Zauberwort, welches Gutachten in Schubladen verschwinden läßt und falsche Informationen streut. Wacht endlich auf.

  299. Meine Nachricht:

    Ich bin dafür dass dieses Gebäude abgerissen wird.
    Der Bahnhof ist der häßlichste in ganz Deutschland, er ist architektonisch ein Monumentalbau wie es im Dritten Reich gewünscht war.
    Wir leben in einer modernen Zeit und Stuttgart verdient einen modernen Bahnhof mit viel Glas das die Weltoffenheit von Stuttgart wiederspiegelt.

    Wenn der neue Bahnhof 10 Milliarden kostet dann sind dies bei 10 Jahren Bauzeit jedes Jahr 1 Milliarde, ein so reiches Land wie Deutschland das Milliarden für die Banken und Wirtschaftskrise ausgibt kann sich diese bestimmt auch leisten.

    Also weg mit dem Wahrzeichen einer Diktaturarchitektur und etwas neues modernes , schickes, freundliches, helles, lichtes schaffen.

    Und für die „armen Bäume“ kann man auch neue Pflanzen denn!!!! „ich habe beobachtet dass Bäume wachsen können.“

    Also weg mit dem grauen Monstrum

    Gruss Riempp

  300. Wenn schon Gespräche am sog. „runden Tisch“ stattfinden sollen,dann nur unter der Bedingung,daß die Abrißarbeiten am Nordflügel stoppen!
    Ein Gespräch ohne Abrißstop kann und wird es nicht geben!!!!
    WIR FORDERN EIN SOFORTIGES MORATORIUM!!!!!!!!

  301. Hallo,
    ich habe heute so einen coolen „Oben Ohne“ Button gesehen, weiß jemand von euch wo ich den herbekomme?
    Grüße

  302. Hallo liebe Franci,
    die tollen Aufkleber bekommst Du im Zelt der Mahnwache an Nordausgang des Stuttgarter Hauptbahnhofs
    Liebe Grüße von gerArt

  303. Die Oben ohne Buttons gibt’s im Spreadshirt Shop des Herrn Stadtrats Conz
    wewewe.stuttgart21-kommt.de-eh

    Stellt sich mir aber die Frage nach der kreativen Seite des Herrn, denn dieser Button ist einfach nur vom Oben bleiben Button abgekupfert: ein beliebter Trick, dass man die Zeichen „der anderen“ nimmt und für sich umdeutet; man beobachte wer mittlerweile alles Palituch trägt…

    1. Warum? Ist es nicht auch Bild „anzurechnen“, dass sie Alice Schwarzer für sich schreiben läßt? Stellen Sie sich vor, Sie wären „Bild“? Würden Sie Fr. Schwarzer für sich schreiben lassen?

  304. Was für Politiker stimmen zu sowas zu ?

    Also Leute, schön weiter CDU wählen !!!

    Die stimmen dann für euch ab.

  305. Wir müssen uns (leider) mit diesen Thesen auseinandersetzen, weil wir (Bürger, Politik) das Integrationsthema jahrelang vernachlässigt haben. Teils aus Bequemlichkeit, teils wegen der Vorstellung, aufgrund der Vergangenheit des Dritten Reiches dürften wir solche Themen nicht freimütig diskutieren. Wir haben uns über Jahrzehnte selbst belogen und ernten nun die Konsequenzen in einer erheblichen sozialen Schieflage und ghettoartigen Zuständen in Großstädten.

    Zum Glück wird in den letzten Jahren über die Thematik endlich ernsthaft diskutiert.

    Sarazzins Thesen sind zum Großteil krude, das Thema Integration ist es nicht.

  306. Mehr Demokratie! ist eine zivilgesellschaftliche Organisation, deren ehemaligen Mitarbeiter Heinz Wienand ich schon bei meiner volxmusik hatte. Armin.

  307. Wir sollten die November-Sendung der Friedensgala widmen, da hätte ich dann gerne einen speziellen Text für den Modulator, zumal ich weder katholisch, marxistisch noch konservativ bin. Armin.

  308. Interessant! Dann weißt Du das Eine oder Andere zwecks Vorbereitung des einen oder anderen Beitrags. Gut!

  309. Nett, liebe Anstifterin, dass Du Dich zu Wort meldest!

    Gestern Abend haben wir im Rahmen der AnstifterFunken die Problematik wenigstens in der Reihe „Das Senden der andern“ angeschnitten. Dass Du auf der AnStifterSeite nicht mehr über die Thematik findest, liegt an Dir, denn das Versäumnis sehe ich dort.

    Mit Grüßen vom Webmaster

  310. Liebes Radioteam,
    S21 bestimmt gerade unser aller Stuttgarter Leben, natürlich ist das auch „die“ Thematik bei Euch. Mir haben sehr gut die einzelnen Beiträge der verschiedenen Menschen und Blickwinkel die in Eurer Sendung dazu zu Wort gekommen sind, gefallen. Schöne Interwiews in der richtigen Länge!! Gespickt mit ein paar -nicht S21-Abwechslungen, ..das Senden der Anderen…(gute Idee, macht Lust auf mehr), …Peter Grohmann…wie immer sehr schöner Musik und nicht zu vergessen die angenehme Stimme von Burkhard.
    Kurzweilig, ein Glas weintrinkend… zu schnell waren die 2 Stunden verflogen! Mehr…!!
    Herzliche Grüße
    Heike

  311. Hallo Rolf der Gegner, ich würde mir gerne Stuttgart1972 ansehen, aber wenn ich das anklicke kommt nur google und nichts weiter! Dann habe ich fast alles eingegeben aber es kommt nich immer nichts! Was mache ich falsch?
    PS Nastürlich bin ich für oben bleiben!

  312. Guten morgen,

    erstmal möchte ich die Beitträge von Hr. Bender und radiogecko sowie die entsprechenden Antworten des Webmasters loben! Schade das es hier wenige gibt die es verstehen sich sinnvoll zu Unterhalten, einen bestimmten Ton zu wahren und wirklich bei sachlicher argumentation zu bleiben!

    Auch ich bin ein Befürworter von S21, nur kann ich mir nicht erklären warum es denn niemand gibt der denn mal ne Demo DAFÜR organisiert, bzw. besser gesagt ne Demo gegen die Gegner. Und warum auch keiner mal auf die Idee kommt gescheite PRO21-Mercendise-Artikel zu produzieren und zu gestalten.

    Vor allem finde ich es EXTREM witzig das die ganzen Demonstranten mit U- und S-Bahn zu den Demos kommen und auch Ihre Buttons dort tragen unter Tags auf dem weg zur arbeit oder Supermarkt, na meint Ihr denn das ganze finanziert sich nur aus Steuern oder Ihr tut mit dieser Fahrt nicht ebenso etwas dazu?

    Weiterhin geht es ja nicht nur um den Bahnhof und seine Struktur an für sich sondern immernoch auch um die anbindung des Flughafens sowie der Neubaustrecke Ulm-Wendlingen! Beides ist mit Kopfbahnhof so nicht machbar!
    Klar könnte man alternativ warten auf Shuttels á la „Das fünfte Element“ oder darauf das wir irgendwann doch noch „gebeamt“ werden…

    Sehr beachtlich, logisch und vollkommen richtig sind für mich die Beispiele mit Fernsehturm, Eifelturm und dem Wohnhaus – diese Liste könnte man schier unendlich fortsetzen.

    LG Philipp

  313. Typisches Lobbisten Bla bla
    S 21 wird nicht kommen ,das ist klar ! Der Drexler wirft heute Mittag hin ! Seinen Lohn hat er ja schon bekommen! Der Rest folgt in Forn von Vergünstigungen! Der nächste Wackelkandidat sitzt im Rathaus und traut sich nicht mehr an die Öffentlichkeit!
    Mappus und sein Bob sind ratlos ! Nach der Wahl wird er wohl im Aufsichtsrat von Herrenknecht Bohrtec sitzen!

    Wegen 15 Minuten 15 Milliarden ausgeben unglaublich !
    Das beste wäre es den Bahnhof ganz aus der Stadt heraus zuverlegen ! Dort wo es Platz gibt und der Anschluß an alle oberirdischen Schienennetze schon bestehen. Der schöne alte denkmalgeschützte Bonatz Bau könnte als Kulturtreff oder Star Up Büro Baugenutzt werden ! Für viele kleine Unternehmen könnte so der Einstieg finanziell gepuffert werden.
    Der freiwerdende Rest der Gleisanlagen wird nicht mit billigen Betonschrott überbaut sondern in eine riesige Stadtparklandschaft umgebaut ! Mit Thermalwasser
    Bad etc. Den Rest bekommt die Wihlhelma zur erweiterung ! Das wäre echter Fortschritt und würde nur ein Bruchteil kosten ! Kein Platz mehr für Spekulanten!
    Dieser unselige Ingenhovenplan ist eine städebauliche katastrophe für die Stadt . Dieser Spezialplaner soll nach Duabi dort kann er soviele Häuser bauen wie er will ! Nur diesen Planschrott möchte auch dort niemand mehr !

  314. @Philipp

    ich verstehe deinen Beitrag leider nicht: inwiefern ist es ein Widerspruch in sich, mit den Öfis zu einer Demo zu fahren? Ich meine sogar: im Gegenteil.

    Zur Neubaustrecke Wendlingen – Ulm: sie ist mit K21 genauso machbar wie mit dem Bahnhofsumbau.

    DAs Argument, dass der jetzige Bf. den Schloßpark seinerzeit beschnitten habe: es gab schon davor einen Bahnhof (das Kino Metropol!), der nur etwas nach vorne verlegt wurde, dann noch einige Gleise angeflanscht, fertig.

    Es geht den Parkschützern nicht (!) darum, dass der Park 25,3 oder 22,4 Maßeinheiten breit ist, es geht den Parkschützern darum, dass man direkt von der Königstraße, in direkter Nachbarschaft den Park hat. Diesen Teil des Parks wollen wir so erhalten wie er ist. Welche Stadt hat schon sowas?

  315. Ein Bahnhofsbunker wäre treffender ! Die Bullaugen
    werden nach wenigen Wochen Stadtluft dreckig und blind. Herr Ingenhven der Auto Cad Pfuscher behauptet das dieser Betonsarg ohne Zusatzlüftung und Beleuchtung auskommt ! Toll nachts gehen wir dann mit Kerzen zu den Bahnsteigen ! Was aus U Bahnhöfen in kurzer Zeit wird hat doch die Klettpassage gezeigt.
    Ein Schmuddelloch! Ach und dann ist da noch das
    Problem der Rettungswege ! Schächte mit 40 und 50 m Treppen wer soll den da rauskommen ?
    Stoppen und zwar sofort ! Die Nummer ist zu groß und zu unkalkulierbar ! Oben Bleiben.

  316. Sehr geehrte Anstifter,
    als Rentner und ehemaliger Planungsing. kann ich nur für Stuttgart 21 sein, weil ich für eine nachhalige Verbesserung der Verkehrsverhältnisse, des Umwelt-schutzes, der Stadtentwicklung eitrete. Bereits vor 11 Jahren habe ich mich mit disem Thema beschäftigt und das Vorhaben befürwortet, obwohl ich die Ein-schränkungen während der Bauzeit ertragen muss. Wenn jetzt die Realisierung abgebrochen werden muss, wird das Vorhaben auf die nachfolgenden Generationen verlagert und die Kosten in die Höhe getrieben. Wer von den Einsprechern hat sich intensiv in der Vorplanungsfase mit dem Thema befasst ? Und zwar nicht über die Bildzeitung o. ä.? Wieviel Kaoten sind unter den Demonstranden? Ihre Umfrage ist gut, hoffe nur, dass recht viel Meinungen von den Befürwortern von Ihnen ehrlich ausgewertet werden!

  317. Sehr geehrter Herr Hühnlein und Frau. Eine kleine Geschichte zu Ihrem Schreiben. Eine ältere Stuttgarterin, hat sie von sich erzählt. „ich demonstriere gegen diesen Bahnhof, für den diese wunderbaren Parkbäume fallen sollen deshalb, weil wir während dem Krieg im Winter so sehr gefroren haben. Aber unsere gliebten Parkbäume haben wir nicht angerührt. Die haben wir nicht gefällt, das gab es nicht.
    Und jetzt sollen die wegen eidem teuren und unnötigen Mist doch noch gefällt werden. Da muß man nein sagen und dagegen hinstehen.“
    Ich halte diese Dame für eine würdige Demokratin mit Anstand, Herr Hühnlein.

    1. In der Steuerungsgruppe treffen sich die Personen, die innerhalb der AnStifter bestimmte Aktivitäten der AnStifter koordinieren oder für diese Aktivitäten (mit-)verantwortlich sind. Die Liste dieser Aktivitäten finden Sie auf der Startseite dieser Website unter der Rubrik Themen>Was wir machen. Gerne sind Sie eingeladen die eine oder andere genannte Aktivität zu unterstützen oder neue Aktivitäten anzuregen. Vielen Dank für Ihr Interesse!

  318. Ich halte es für falsch, zu sagen, “man kann das Geld für S21 für etwas anderes (als Bahn-Investitionen) besser verwenden”. Der Staat muß investieren, aber er muß auch mit Vernunft regulieren.
    Man soll das Geld m.E. in die Hand nehmen – und dabei “oben bleiben” mit K21.
    Schließlich wurde 40 Jahre nichts Substantielles mehr in den Stuttgarter Bahnhof und das Vorfeld hineingesteckt, übrigens mit Kalkül. “Investitionen” sind keine Leistung die Herrn Mappus oder Herrn Grube auszeichnen, sondern sie den Bürgern verpflichten. Kurz: In K21 steckt mehr Nachhaltigkeit, mehr Rücksicht, mehr Augenmaß, – nicht Spekulation, nicht kalte Fassaden, nicht unterirdische Röhrenkultur, wie in S21.
    Die Quellen des Protests gegen S21 sind vielfältig: Es geht in der Sache um K21; – dann aber auch um eine bessere Qualität der „repräsentativen Demokratie“, darum, ein scheinbar „alternativloses“ (Merkel), alles bestimmen-wollendes Geld-Wachstums-System zu überwinden.
    Natürlich gibt es immer Alternativen, wenn man sich nur traut.
    Auch steigt der Frust über die “demokratische” Kultur innerhalb der Parteien, wo die Unterordnung und das Machtkalkül sehr oft autoritären Systemen ähnelt und viel zu oft zum Nachteil für die Vielen zugunsten von Wenigen führt.
    In Stuttgart artikuliert sich etwas zugunsten der Verantwortung und dem Verständnis für das Gemeinwohl in Deutschland. Wir Bürger können und wollen mehr, als die Parteien in den Gremien es können, wo sie mit Lobbyisten sitzen, die vorne die Hand aufhalten und denen hinten das Gemeinwohl am Popo vorbei geht.
    Die Bequemen und die Weiter-so-Leute begreifen offenbar nicht, wie tief die deregulierende neo-liberale Wirklichkeit in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren das soziale Wohlergehen zersetzt und unterminiert hat. Daß der Staat “kein Geld” hat, ist hausgemacht und abwendbar, von jeder Partei.
    Eine immer subtilere Umlenkung von Gewinnen bei gleichzeitiger Sozialisierung von Risiken (z.B. Atommüll) und Verlusten (Folgekosten, mit Wirkung bis in schlechtere Bildung, prekäre Arbeit, unsichere Renten und weniger Gesundheitsversorgung hinein) ist zerstörerisch und das nehmen die Leute nicht mehr lange hin. Egal welche heldenhaft-bessere Partei dran ist.

  319. Ich muss mich nun doch einmal zum Thema melden. Ich bin ein junger Architekt und mit der Geschichte Stuttgarts sehr vertraut. Jeden, wirklich jeden möchte ich dazu aufrufen diese Stadtgeschichte zu lesen und zu verinnerlichen. In erster Linie reicht ein Blick auf die Wikipediaseite von Stuttgart die zumindest zwei ältere Stadtgrundrisse vorhält. Darüber hinaus möchte ich auf die Grafen von Württemberg aufmerksam machen, die die Stadtgründung von Stuttgart stark gefördert haben, da diese doch so pittoresk im Kessel lag… Es gab schon im Mittelalter sehr viele Stimmen hoher Ränge die für den Ausbau Cannstatts eingetreten sind. Wie gesagt, es ist ein Stück weit dem Gestaltungswillen der Grafen von Württemberg und dem hohen Reichtum Canstatts zu verdanken, dass Stuttgart dort liegt wo es liegt. Es ist Geschichte!
    In der Karte von 1634 und 1888 bei Wikipedia kann man die Entwicklung der Stadt deutlich erkennen. So kann auch der Schloßgarten, eine alte Renaissanceanlage deutlich erkennen. Man sollte anerkennen, dass der Bonatzbau mit den Bahngleisen dem Schlosspark durchaus wahnsinnig an Fläche genommen hat, denn diese Achse die hier zu sehen ist führt dierekt zum Rosensteinschloss… es sit die Achse, die an den Gleisen entlang fürht und so unmotivert asphaltiert sich in der Peripherie des Schlossparkes befindet…. von der einstigen Pracht ist in dem Park garnichts mehr zu sehen… und wer mir die Wirkung einer solchen Achse nicht glauben mag…. bitte besuchen Sie Schloss Biebrich in Wiesbaden…. (P.S. Ich habe dort gearbeitet: Landesamt für Denkmalpflege Hessen) Also Fakt 1… der Park wurde durch Bonatz beschnitten, verkleinert und um seine existenzielle Achse gebracht.
    Das Verlegen des Bahnhofs war auch damal notwendig, Stuttgart wuchs und wuchs, besser gesagt ist schon längst gewachsen und hat darauf reagiert. Aus diesem Grund sehe ich die Entwicklungen hier am Bahnhof heute nur als Folge des Wachsens, eine logische Konsequenz in der Geschichte. Das hat auch viel damit zu tun, dass Stuttgart dort entstand und nicht in Cannstatt. Die Kessellage war und ist noch heute ein besonderes Merkmal, was jedoch zu Zwängen auf anderer Seite gehört. So wird Stuttgart heute die Stadt der Tunnel genannt, so wird Stuttgart auch die Stadt der Tiefgaragen genannt. Die ganze Innenstadt ist heute unterkellert und dient dem Parken! Die U-Bahn und S-Bahn Röhren bohren sich durch unseren Untergrund und da soll nun ein weiterer Tunnel so katastrophal sein!??? Das verstehe ich beim besten Willen nicht…. und erzählen sie mir nichts von Gesteinsschichten! Sie sind keine Geologe und auch kein Statiker… ich jedoch Architekt und halte hier neben mir die Statik für einen Dachausbau in den Händen. Glauben Sie mir ich habe kein Vertrauen in die Deutsche Statik… die ist der absolute Witz! Bei dem Buch was ich hier halte geht es rein um absolutes Übertreiben und 300fache Sicherheit… Die Deutsche Statik ist so konzipiert, das Vertrauen schon nicht mehr nötig ist… Glauben Sie! In Deutschland stürzt nichts ein, es sei denn es wird nicht gewartet! Haben sie von den Gutachten gelesen die für die Commerzbank in Frankfurt eine Standsicherheit bei Flugzeugkollision nachweist!? In Deutschland wäre das Fiasko von 9/11 nicht passiert… aber deswegen sind unsere Türme auch nur halb so hoch! Ruhe also… der Deutschen Statik kann nur vertraut werden….
    Ja und nun zu den Kosten! Hier weiß ich auch nicht welches Projekt für Stuttgart gerade sinnvoller sein sollte als dieses. Es gibt eine Rückfinanzierung durch die freiwerdenden Flächen, die Bahn und der Bund zahlen einen Großteil der Kosten und Stuttgart bekommt ein Plus an Steuereinnahmen. Stuttgart ist auf dem Vormarsch… schon immer gewesen und heute mit noch größeren Schritten und das ist doch gut so! So kann es doch weiter gehen. Doch Opfer muss man dafür auch bringen…. Dieses Opfer scheint mir im Fall von Stuttgart 21 doch sehr gering!
    Ich sehe das Positive in dem Projekt. Ich stelle mir vor, wie ich von der Türlenstrasse hinüberlaufe in den Schlosspark und anschließend im Leuze ein paar Runden drehe, wofür ich heute durch die stinkigen Strassen wandern muss. Das Ufa-Kino hinten an den Gleisen bekommt eine solche Aufwertung … mit dem Fahrrad durch den Park ins Kino.
    Die Anbindung an den Pragfriedhof vom Schlosspark, schön! Die Museen entlang des Rosensteinparks leiden auch unter dem Nachbar schiene wie ich finde… hier gibt es doch Ptentiale, oder? Die Bäume!? Die sind nicht so alt wie man glaubt! Der Schlosspark war einmal eine barroke Anlage… damals gab es diese Bäume noch nicht! In 100 Jahren spricht kein Mensch mehr davon, dass wir ein paar Bäume gefällt und neue dafür gepflanzt haben, so wie auch heute kein Hahn nach dem verlorenen Stück Schlosspark kräht…. Hey Leute! Aufwachen! Wir bekommen unseren Park zurück…. Ich bin Parkschützer!!! Aber ich bin es auf der richtigen Seite…. einen Baum zu fällen und einen neuen zu pflanzen, das hört sich gerecht an! Eine Fläche wegzunehmen ohne einen Ausgleich zu schaffen sondern mehr Lärm scheint mir unfäir, doch ist zu beachten, dass Stuttgart der Bahn sehr viel zu verdanken hat…. wenn nicht sogar alles! Die gesamte Stadtexplosion im 19. Jhd. kann nur mit der Bahn erklärt werden…
    Ich habe einmal ein Referat über die Entwicklung des Miethauses in Stuttgart geschrieben und mich dabei auch mit der städtebaulichen Entwicklung auseinander gesetzt… vielleicht lesen sie die paar Zeilen einmal! http://www.bastian-voeller.com/daten/uni/031_Mietshaus.pdf
    Ich bin dafür… und zwar aus Überzeugung…. und wer mit nicht glauben schenken mag, soll erst Schloss Biebrich besuchen die einen fantastischen Park haben, der von allen Seiten zugänglich ist…. den kenne ich eben! Es ist so wundervoll! Da kann ich auf 8 unterirdische Gleise mit Kweißen Kuppeln im Park gut umgehen! Ich glaube sogar, dass die cool werden…

  320. Ach ja…. und noch etwas. Würde man sich heute dazu entscheiden Cannstatt als Hauptbahnhof auszubauen, so hätte dieses fatale Folgen in der Raumplanung. Cannstadt würde zu einem zweiten industriellen und dienstleisterischen Oberzentrum werden, denn die günstige Anbindung und die dazu niedrigeren Mieten würden ein enormes Pro für Cannstatt bedeutet. Sie können sich vorstellen, was mit Cannstadt passiert. Es würde Geld bekommen, ein Mehr an Einnahmen ein Pro an Wohnqualität, viele Cannstatter würden sich die Miete nicht mehr leisten können, Läden würden umziehen und in angemessene Stadtviertel ziehen… vielleicht dann in den Westen und der Westen nach Cannstatt… die angrenzenden „Dörfer“ bekämen Zuzüge und würden teils explodieren… auch hier mehr Miete, mehr Kosten und mehr mehr mehr…. das sind strukturelle Problemstellungen die einen Ort ganz schön aufwühlen könnten! Und sein sie ehrlich. Sie würden doch nicht mit ihrem Dienstleistungsbüro nach Stuttgart an den Kopfbahnhof ziehen, wenn sie in Cannstatt neben der ersten Anschlussstelle die Kunden schon begrüssen können, oder!? Ja… und so würden viele denken! Fellbach, Schmieden, Neugereut…. dort gäbe es doch einige interessante Spots, dazu die bessere Anbindung an Bahn, Autobahn und Fluss…. kommen Sie… Sie glauben doch nicht wirklich, dass Unternehmer sich das nicht alles unter den Nagel ziehen würden! Allerdings entsteht dann dort der Schrott der heutzutage gebaut wird….
    Aber auch dazu gehören Sie. Sie werden wohl demnächst ihr Haus mit EPS oder PUR dämmen… ganz ökologisch und etwas Putz der Marke Standard. Auf ein Bodengutachten pfeifen sie direkt, weil Sie das Teil viel zu teuer finden und der Nachbar vom Nachbarn schon eins gemacht hat. Am Ende haben Sie auch noch einen Fertighausbauer beauftragt oder einen dieser Architekten, die sich selbst verwirklichen wollen und ihnen so eine indviduelles Gebäude vorgeschlagen haben, was sich deutlich aus der Nachbarschaft heraustritt und sich behauptet…. warum kehren die Menschen nicht ersteinmal vor der eigenen Haustür! Sie glauben gar nicht, mit welchen grausigen Augen ich durch die Neubau und Sanierungswelt gehen muss! Sparen sparen sparen…. Optik und Quantität vor Qualität… das sind die Leitsätze eines jeden Häuslebauers…. da muss ich gestehen… gefällt mir der Entwurf von S21 sogar recht gut, denn der nimmt sich zumindest zurück! Ich glaube es wird gut… ich habe das Vertrauen… Ich habe es!

  321. Ist dieser Artikel eigentlich Satire oder ernst gemeint?

    Die Auflistung mit Gedankenstrichen, wer hinter Stuttgart 21 stehen sollte, ist doch billigster Populismus und Hetze.

    Wie passt das zum Motto der Anstifter, sie stünden für Toleranz?

    Was mir zudem missfällt ist der einseitige Vorwurf, die „Befürworter“ würden beleidigt. Toleranz fängt damit an, beide Seiten zu sehen. Beleidigungen sind abzulehnen, aber:

    Seit Wochen ist es umgekehrt viel krasser. Ich erinnere mich daran, wie ein Freund von mir als „Spießer“ beschimpft wurde, als er einen angebotenen Anti S21 Flyer dankend ablehnte.

    Ich erinnere mich an die verbale Aggression, die einem teilweise entgegenschlägt, wenn man an der Abrisstelle bekennt, für den Abriss zus ein.

    Ich erinnere mich daran, dass in den heute-Nachrichten eine Frau sich gegenüber einem TV Team positiv über S21 ausließ und sofort von einer beistehenden Dame unterbrochen wurde…

    1. Hallo, Hr. Bender, schön, dass Sie dabei bleiben. Zu Ihrer Anmerkung kann ich nur sagen, dass wir nicht das ZK sind und es manchmal vorkommt, dass Sie hier Texte lesen, die dadurch für Toleranz stehen, dass Sie sofort darauf reagieren und Ihre Meinung sagen können. Dafür bedanke ich mich.

    1. Ich fürchte das stimmt etwas nicht mit dem „Es stimmt“-Satz. Es muss wohl heißen …, dass die unsinnigen Plakataktionen für Stuttgart 21 auch nicht umsonst sind. Oder?

  322. Danke für die Antwort. Verwechseln sie da nicht Meinungsfreiheit mit Toleranz?

    Seine Meinung frei zu äußern sollte aufgrund des schönen Art. 5 Grundgesetz eigentlich selbstverständlich sein.

    Toleranz ist es (leider) nicht. Auf einen Vergleich mit einem ZK wäre ich jetzt gar nicht gekommen. Aber wenn Sie es schon thematisieren: Vereinfachtes Freund-Feind denken war stets Zeichen von Intoleranz und Auslöser von Gewalt. Ob zu Inquisitionszeiten in der Katholischen Kirche, im Kaiserreich, im Dritten Reich oder in der DDR. Steter Tropfen höhlt den Stein. Bleibt zu hoffen, dass Sie ihn mit solchen Kommentaren nicht im Ergebnis ebenfalls höhlen – denn das wollen Sie sicher selbst nicht!

    Viele Grüße und frohes Protestieren

  323. Ich habe die Formulierung ohne ein „nicht“ als bewusste satirische Übertreibung verstanden.

    Weil ja klar ist, dass die Plakate nicht umsonst sind.

  324. Sie sind kein Geologe das glaube ich Ihnen gerne !
    Sonst würden Sie dieses Thema anders angehen .
    Die Kölner katastrophe ist Beispiel für die Selbstherrlichkeit
    dieser Branche ! Auch die Stadt Stufen hebt sich immer noch an ! Nicht zu vergessen der Engelbergtunnel eine Reparatur
    folgt der anderen ! Tolle Geologen ! Am Ende will niemand
    den Schaden bezahlen ! Und noch etwas Herr Architekt
    die Bewohner der Liststrasse und der Alten Weinsteige haben ebenfalls auf die Geologen und Statiker vertraut! Noch Jahre nach dem tunnelbau gab es Prozeße und Klagen gegen die Stadt und das Land ! Es ist einfach unseriös und zeugt von wening Fachkenntnis ein Projekt mit sovielen Riskien,abgesehen vom finanziellen Desaster,
    über den Klee zu loben !
    Wohin soll eine Stadt eigentlich noch wachsen ?
    Wo sind die Grenzen ? Die Architektur der letzten jahrzehnte ist das absolute grauen in Beton oder wie es ein Kollege von Ihnen so treffend bezeichnet „Betonierte Scheiße“ !Es ist doch geradezu lächerlich den S21 Ingehoven Schrott zu loben ! Eine 8 m hohe Böschung mitten in der Stadt , tolle Idee ! Mein Auto Cad macht da in 5 Minuten! Die Wunden in Suttgart ,durch Architekten ihrer Couleur sind unübersehbar ! Eine einzige Schande!
    Diese Stadt hat den Weltkrieg überstanden aber nicht den Pfusch ihrer Zunft nach dem Krieg .

  325. Am letzten Satz ist zumindest richtig, dass nach dem 2. Weltkrieg in Stuttgart heftige Bausünden begangen sind, die nur teilweise – aber immerhin – beseitigt sind.

    Das ist aber kein Argument gegen den neuen Bahnhof.

    Sie schreiben: „Es ist einfach unseriös und zeugt von wening Fachkenntnis ein Projekt mit sovielen Riskien,abgesehen vom finanziellen Desaster über den Klee zu loben!“

    Merkwürdigerweise scheinen Sie die Fachkenntnis zu haben, die Tieferlegung als Fehler zu bezeichnen. Natürlich haben Sie sie nicht. In Wirklichkeit geben Sie einem diffusen Unmuts- und Angstgefühl nach.

    Der Vergleich mit der Kölner U-Bahn ist überflüssig. Wir haben auch hier in Stuttgart U-Bahnen und S-bahnen gebaut – ohne Katastrophen.

    In Köln hat man aber mal einen Dom gebaut. Auf Kiesgrund(!). Direkt neben dem Rhein. Den Bau hätten Sie sicher auch stoppen wollen, denn ein Bau auf Kies ist weit schwieriger und gefährlicher als auf dem Grund in Stuttgart.

  326. Es gab beim S-Bahn Bau in Stuttgart ,der ja zum großen Teil in offner Bauweise erstellt wurde ,einige Unfälle und sogar Tote! http://de.wikipedia.org/wiki/Stuttgarter_Stra%C3%9Fenbahnen#Geschichte
    Der S Bahntunnel und die Wendeschleife unter dem Westbahnhof sind doppelt so teuer geworden wie berechnet ! Die Schäden durch den Tunnelbau an den Bauwerken in der Röckenwiesenstr in S West wurden jahrelang verschwiegen! Eine weitere Gefahr geht von den in Stuttgarter Untergrund und den Hängen gebauten Stollenanlagen aus! Ca 400 Stollen wurden offiziell gebaut ! Zahllose kleine Schutzräume und Stollen sind bis heute nicht gelistet.
    Viele Stollen haben durch die extremen geologischen Verhältnisse ihre Standfestigkeit eingebüßt! Es sind tickende Zeitbomben ! Gerade beim Tunnelbau werden solchen Stollen oft zum Problem ! Schauen Sie sich einmal den Fluchtunnel im Wagenburgtunnel an ! Dort wurde nur Zentimeterweise gearbeitet ! Bilder stellen ich ihnen gerne zur Verfügung ! Das alle Gutachten nicht das Papier wert sind auf dem diese gedruckt werden wissen Sie auch genau! Noch nie wurde im Falle eines Unglücks ein Schuldiegr direkt verurteilt !
    Deshalb oben bleiben Sicher bleiben !

  327. So ich muss mal was sagen……

    Ich hab mir jetzt mal alle Komentare hier angesehn und festgetellt das der einzigste der hier Fakten auf den Tisch legt Rolf der Gegner ist.
    Von den Befürwortern kommt immer nur Zukunftsweisend, stillstand ist Rückschritt und bla bla bla.
    Könnt ihr keine richitgen Fakten auf den Tisch legen warum Stuttgart 21 sinnvoll sein soll?
    Gibts es überhaupt einen SInn Milliarden für sowas zum Fenster raus zu hauen?
    Der Bahnhof hat doch all die Jahre gut funktioniert.
    Und wenn ich mir dann den toten Pariser Platz anschaue und die Büroleichen die da tag täglich arbeiten müssen kann ich mir sehr gut vorstellen wer den nun alles für dieses sinnlose Projekt ist.
    Nämlich die Büroleichen die es dann in der Mittagspause nicht mehr so weit in den Park haben der zur Zeit noch durch Gleise von ihrem Toten Arbeitsplatz abgeschnitten ist. Ich habe übrigens auch 2 Jahre am Pariser Platz gearbeiten und weis was dort los ist (nämlich nichts). Machtgier,Profitgeilheit und ausnützen der Bürger wurde in Deutschland schon immer irgendwann bestraft.
    Legt Fakten auf den Tisch oder haltet den Mund.
    Bla la bla mag der grossteil der Bürger und ich in Stuttgart nicht mehr hören.
    Nur blinde Maulwürfe leben gerne unter der Erde.

  328. Danke Dir lieber Mitstreiter! Die Befürworter haben einfach keine Argumente ! Es gibt nämlich keine !
    Es sind nur die Wirtschaftsverbände die hier Druck machen. Wenn es schief läuft und das ist absehbar ,
    tauchen diese grauen Eminezen sofort ab!
    Mit Häussler (vom Bürostuhlhändler zum Immobilienspekulant) ging der erste schon vom Traumschiff S21 ! Der Rest wird am 11 März die Brücke des Seelenverkäufers verlassen.Die Polizei als Exikutive ,wird zum durchsetzen des Projekts von der Politik und Wirtschaft mißbraucht, soetwas gibt es nur in totalitären System!
    Mit dem Andriof (wieviel Schmiergeld bekam den der Staatsanwalt im Flüssigeiskandal)kommt jetzt
    eine Gallionsfigur an Bord ! Er wird vermutlich den Konflikt soweit anheizen das es zu Auseinandersetzung zwischen Gegner (wir)und der Polizei kommt ! Dann läuft alles nach Plan ! Diesen Gefallen dürfen wir diesen Musterbeamten nicht tun!
    Wir bleiben friedlich aber hart ! Sprich leise und trage einen großen Knüppel! Roosevelt .

    Wir haben in dieser Stadt genug unter dem vermeitlichen Fortschritt gelitten. Ganze Viertel wurden für schlichten Betonzweckbauten plattgewalzt.
    Viele angeblich zuknftsweisende Projekt stehen leer.
    Dazu kommen jetzt noch die“ Häusslersche Dörfer“
    (potemkische Dörfer)! 450 halbfertige Wohnungen haften jetzt unserm Tolpatsch in Nadelstreifen unser Haus und Hofnarr Fassanstecher Schuster an der Backe. Vielleicht können die Häuser auf die Fläche A1 umziehen das dort wengstens etwas steht.
    Ich persönlich plädiere für einen riesigen Park hinter dem oben gebliebenen HBF ! Die 5000 Bäume hätten dort optimal Platz ! Und Stuttgart ginge in die Geschichte ein ,als Stadt mit dem größten Innenstadtpark Europas ! Dazu noch ein paar schöne Mineralwasserseen die im Abendlicht rötlich schimmern und im Winter nie zufrieren ! Ein Paradies in der Stadt ,lebenswert und liebenswert!
    Und kein Tummelpaltz für 3 klassige Architekten die sich mit Betonorigien ein zweifelhaftes Denkmal setzen! OBEN BLEIBEN

  329. Da habe ich noch eine Frage an die Befürworter von S21 !
    Was passiert eigentlich mit dem Notbrunnennetz in der Innenstadt sollten die Bauarbeiten kommen!
    Es gibt viele Hinweise dafür das diese Brunnen unbrauchbar werden. Die Mikroorganismen im Brunnen
    werden zerstört und die Wasserqualität verändert sich dramatisch! Das Notbrunnennetz wurde angelegt um im Katastrophenfall die Wasserversorung der Stuttgarter zu übennehmen Mehrere solcher Notbrunnen befinden sich im Baugebiet von S 21 .
    Einer davon im BW Parkhaus das unmittelbar vom Abriß betroffen ist.
    Warum wird hier soviel verschwiegen?
    Es werden Katastrophenschutzpläne ausser Kraft gesetzt ! Die Bevölkerung wäre im Notfall auf Oberflächenwasser oder Uferfiltratwasser vom Neckar angewiesen.
    ICh bitte um fundierte Anwort ! Und bitte kein BLA BAL Fortschritt und Zukunft und Anschluß an Europa usw.

  330. Die Stadt Stuttgart hat bereits einige Erfahrungen mit Gipskeuper hinter sich. Zum Beispiel im Wagenburgtunnel nahe der Innenstadt: Der war bei seiner Eröffnung 1958 mit rund 800 Metern der längste Straßentunnel Deutschlands und ursprünglich als zweiröhriger Tunnel veranschlagt – doch schon beim Bau der Südröhre kam den Arbeitern der Gipskeuper in die Quere, der Boden begann sich zu heben. Schließlich war die Nordröhre wegen der unkontrollierbaren Quellvorgänge nicht fertigzustellen. Pikant: Der Ausgang des Wagenburgtunnels liegt nur einen Steinwurf entfernt vom Stuttgarter Hauptbahnhof, wo demnächst die Ausschachtungsarbeiten beginnen.

    Dass es auch bei den Stuttgart-21-Grabungen zu Problemen mit Gipskeuper kommt, ist nicht auszuschließen. Der Geologe Jakob Sierig, der sich in seiner Doktorarbeit mit Anhydrit und Salzgestein beschäftigt hat, schätzt die Wahrscheinlichkeit sogar auf 80 Prozent. „Wenn solche Tunnel mit einem Durchmesser von 15 Metern gebaut werden, dann geschieht das durch Sprengungen. Und die Gefahr ist groß, dass sich im Umkreis der Sprengung Risse bilden, durch die das Wasser in die Keuperschicht eindringen kann.“
    Bahn zahlte Millionen für Täuschung

    „Die Bahn hat schon in der Vergangenheit Tunnelbauprojekte im unausgelaugten Gipskeuper erfolgreich gebaut, zum Beispiel den Hasenbergtunnel.“ Genau und dieser Hasenbergtunnel hat allesgrößte Probleme bei Bau verursacht ! Die Kosten explodierten schon vor dem Bau!Die Vereisungsmaschinen liefen Tag und nacht mit einem riesigen Energieverbrauch !
    Kein Vergleich zum jetzt geplanten Tunnel ,während unter dem Hasenberg relativ wenig Häuser stehen werde die Südlichen Tunnel unter stark bebauten Gelände vorgetrieben. Das Risiko ist enrom!
    Staufen läßt grüßen !
    http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/bahnhofsprojekt-stuttgart-21-wie-die-bahn-milliarden-in-den-sand-setzt;2640672

  331. „MCBuhl // Sep 17, 2010 at 10:23

    @Philipp

    ich verstehe deinen Beitrag leider nicht: inwiefern ist es ein Widerspruch in sich, mit den Öfis zu einer Demo zu fahren? Ich meine sogar: im Gegenteil. “

    @MCBuhl
    eigentlich ja schon, aber wem bläst man denn wenn man mit öffentlichen fährt das Geld in allerwertesten?! Genau – Der Stadt die das ding zahlt zum teil – aber soweit denkt halt keiner…

  332. Oh jee… hier gibt es kein Vertrauen! Ich habe keinen Bock mehr mich damit auseinanderzusetzen…. Kein Mensch hat gesagt, dass es keine Risiken gibt, natürlich gibt es Risiken, die schließe ich nicht aus… und im Grunde würde ich auch sagen wir lassen den ganzen Scheiß… aber dann konsequent. Dann geht mir das Bankensystem auf die Nerven… Globalisierung kann ich nicht verstehen, was das mir als Mensch helfen soll…. außer zu einem unvernünftigen Leben mit ungesunden Rahmenbedingungen zu führen. Ich empfehle das Buch: Walden von H.D.Thoreau. Wenn hier jeder jedoch weitermachen möchte wie zuvor, dann heißt dies für mich Bahnhof abreißen und her mit der Naherholung… Ausbau der Schienen… wer fährt von euch eigentlich regel,mäßig mit der Bahn!? Ich fahr so zwei bis drei Mal die Woche… als ob ihr überhaupt eine Ahnung habt! Was ist denn das für ein Nadelöhr vor Stuttgart im Vergleich zum Frankfurter Kreuz, der A8 nach München oder der Heilbronner am Freitagnachmittag zum Pragsattel…. oh so ein Nadelöhr… Benztown lässt grüßen… viel Spaß beim Streuerradbeißen! Und ja… wir zerstören mittlerweile die gesamt Infrastruktur Deutschland… das ist richtig. Wir haben uns Prostituiert und sogar Kläranslagen an amerikanische Fonds verkauft… warum also nicth die Brunnen schlachten…. Im Grunde hat man gewissermaßen Recht gegen das Projekt zu protestieren… Unsere Geldgeilheit hat uns mittlerweile Taub gemacht … Profit… Und wenn sie schon am Pariser Platz geabreitet haben… welchen Job haben sie ergriffen… was machen Sie…. Sie gehören so sehr in dieses System aus Globalem Handel, Geld verdienen und Kapitalismus leben… denken sie ein paar Momente darüber nach!!!… Haben sie sich aus dem System verabschiedet um hier große Anschuldigungen an Stadt, Land und Bund zu machen, die nur funktionieren in einer größeren Welt als Deutschland!? Können sie dies!
    Ich bin für ein bewusstes Leben…. heute lebt hier doch kein Mensch bewusst! Mit mehr Bewusstsein für das Existenzielle würde ein Projekt wie Stuttgart 21 niemals auf den Tisch kommen… und ich fände es gut so! Doch ihr unbewusst lebenden… ihr fördert solchen Projektsinn doch erst. Soll sich doch vorerst jeder an die Nase greifen…. und ich greife mir an die Nase! Betrachtet man die Geschichte der Stadt, der Gemeinden dann landet man irgendwann bei dem Begriff der Allmende…. bitte lesen. Und wer glaubt, dass die Stadtregierung mit diesem Mittelalterlichen Begriff nichts mehr zu tun hat, dem wünsche ich alles Gute und hoffe, dass er möglichst bald auswandern kann…. vielleicht in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, damit er wieder einen Sinn für Relationen bekommt!

  333. Kurz zu meiner Gesinnung…
    Reißen wir die Notbrunnen ab… legen wir den Nesenbach wieder frei…legen wir den Dobelbach wieder frei… legen wir den Fangelsbach wieder frei… Lasst uns die Straßen wieder für den Einwohner öffenen… lasst uns wieder zum alten Begriff der Straße wieder zurückkehren…. das würde die Msnchen wieder mehr zusemmentreffen lassen und mehr Gleichheit fördern.
    Man muss nicht alles machen was man machen kann… Richtig! Dann bitte aber bewusst… wer ist hier schon ein bewusster Stuttgarter!? Wer ist hier nicht alles Zugezogener… und warum ist er Zugezogener… Profit! Ist es nicht der Profit, der hier so manchen in die Stadt hat wandern lassen??? Fortschritt…. ja ja… Fortschritt… einen Schritt fort von dem was man hat… das hat nichts mit Bewusstsein zu tun. Wer lebt den Demokratie?? Ich lasse mich heute privat versichern! Warum…. weil ich keine Hoffnung habe in der gesetzlichen gut wegzukommen. Natürlich höhle ich das System aus… aber nur weil jeder andere das auch tut! Eine Demokratie nach der Begrifflichkeit sind wir schon lange nicht mehr. Noch ein paar Literaturtipps:
    Rosendorfer: Birefe in die chinesische Vergangenheit
    Norberg-Schltz: Genius Loci – Landschaft, Lebensraum, Baukunst
    Bevor man über das Bauen sich ein Urteil erlauben darf sollte man zumindest in diesem ein Fachmann sein. Im Bauen sind schon lange keine Fachleute mehr am Hebel!

  334. Hier lege ich mein Veto ein: ich war für unterschiedliche Musik, jeder Titel von einer anderen Kompaktscheibe, ich war für längere freie Textstücke (mehr als 5 Minuten analog der gebauten Beiträge, die oft länger sind). Und der zweite Teil war nicht unkonzentriert, ich hatte mich mit Hans über politische Zusammenhänge ausgetauscht, während Petrs Beitrag lief, den ich schon kannte. Das Radio zahlt eine GEMA-Pauschale, so daß die Musikbeiträge drauf bleiben können. Wegen Terminen und Gute Nacht-Geschichten kann ich mich nicht daran erinnern, daß wir darüber gesprochen hätten. Und mein Wunsch, Hans nicht als Boulevard, sondern als Rasender Reporter zu titulieren hast du auch ignoriert. Abgesehen von diesen Details kann derjenige, der immer einen ersten Fehler machen muß, dem Protokoll zustimmen. amokfisch

  335. Nette Idee. Allerdings würde die in Umlaufbringung solcher Geldmengen die Umlaufgeschwindigkeit des Kapitals erhöhen und damit auch (gewaltig) die Inflation. Am Ende bleibt es leider nur eine Idee. Ein weitaus besserer Ansatz wäre es ein Hortungsstrafgeld für Geldparken einzuführen. Damit würden solche Wirtschaftsbremser wie Bill Gate…s oder die weiteren der Top-Ten vom Forbes endlich wirklich der Wirtschaft helfen. Geld horten sollte als ASOZIAL gelten!

  336. Man möchte Ihnen spontan zustimmen. Nur: Was verstehen sie unter Geld horten? Bill Gates hat ja kein Bargeld in seinem gGldspeicher a la Dagobert Duck.

    Das Geld liegt ja auf Bankkonten und in Anlagen. Wenn es auf dem Konto liegt, dann arbeitet de facto die Bank damit und macht irgendetwas damit. Es ist ja im Wirtschaftskreislauf.

    Das Problem dürfte sein, dass viel Geld nicht mehr in tatsächlicher Wirtschaft zirkuliert, sondern in Derivaten usw.

  337. Seit 1999 wird mit dem Wasser und Abwasser Berlins Profit gemacht. Die Stadt Berlin besitzt heute 50,1 Prozent, die Konzerne RWE und Veolia zusammen 49,9 Prozent der Anteile an den Berliner Wasserbetrieben. Die Verträge sind geheim und haben unerträgliche Folgen für die Berliner Bevölkerung. Diese Teilprivatisierung ist das bisher größte Projekt europaweit, in dem ein öffentliches Unternehmen mit Privatfirmen zusammenarbeitet.

    Seit Jahren setzt sich die Bürgerinitiative «Berliner Wassertisch» dafür ein diese Teilprivatisierung rückgängig zu machen. Endlich, am 28. Juni 2010, hat die zweite Stufe des Volksbegehrens über die Offenlegung der Teilprivatisierungsverträge bei den Berliner Wasserbetrieben begonnen. Es müssen ca. 173.000 Unterschriften gesammelt werden, damit ein Volksentscheid stattfinden kann. Zunächst wollte der Senat von Berlin das Volksbegehren verbieten, doch das Landesverfassungsgericht zeigte ihm die rote Karte (Urteil vom 6. Oktober 2009 – VerfGH 63/08).

    Sollte das Volksbegehren gelingen, handelt es sich um einen Präzedenzfall und einen Meilenstein im Kampf gegen die Privatisierung öffentlicher Güter. Die Zeit ist jedoch knapp, nur noch bis zum 27. Oktober 2010 können die Einwohner Berlins ihre Unterschrift leisten.

    Alle Informationen zum Volksbegehren:
    http://www.berliner-wassertisch.net/

  338. In Stuttgart geboren und aufgewachsen. Meine Liebe zu meiner Stadt ist ungebrochen!

    Stuttgart 21

    Wie der Slogan sagt, wir leben im 21ten Jahrhundert und sollten etwas offener zu Neuerungen stehen.
    In den großen Stätten der Welt wird ständig etwas Neues gebaut. Davon leben unsere Wirtschaft und die Konjunktur.
    Unsere Existenz ist in großen Teilen davon abhängig.
    Stuttgart will sich doch zu den großen fortschrittlichen Städten zählen.
    Mimosenhafte Endscheidungen haben hier keinen Platz.
    Weitsichtige Endscheidungen können im ersten Moment dem Einzelnen suspekt erscheinen. Große Architekten aus der Vergangenheit würden genau so bauen, wie diejenigen von heute, jedoch die Vorraussetzung war zu deren Zeit eine ganz andere.

    Jetzt haben wir in BW die Möglichkeit aus Stuttgart eine echte Großstadt zu bauen. Dies sollten wir uns nicht entgehen lassen.

    Die Bäume wachsen wieder. Die Gelegenheit in die Zukunft zu investieren ist eine rissen Möglichkeit beim Fortschritt dabei zu sein.

    Die Demonstranten haben noch nicht gemerkt, dass sie von gestern sind.
    Ein beträchtlicher Teil der Demonstranten sind nur wegen des Klamauks
    dabei.
    Die waren noch nicht geboren als der momentane Bahnhof von der Innenstadt in der Bolzstrasse nach Außen in die schöne Landschaft gebaut wurde. Ob es damals Demonstranten gab?
    Damals wurde wohl einfach beschlossen zu bauen.
    Aus heutiger Sicht war das doch gut so, oder?

  339. Die Diktatur in der ich lebe. Oh verzeiht bitte. Die Diktatur in der wir leben, spricht Derzeit in Stuttgart ein Machtwort. Erschütternd! Wir riefen vor etwas über 20Jahren: „Wir sind DAS Volk!“ und „Keine Gewalt!“. Dann kamen neue Diktatoren und verniedlichten sehr, sehr schnell den Satz in: „Wir sind ein Volk“. Toll, hört sich viel sanfter an und mit gefallener Mauer sind wir es ja auch. Nun da wir ein Volk sind, könnten wir ja den alten Spruch aufgreifen und klarstellen: „Wir sind DAS Volk“ jedoch immer mit der dringenden Aufforderung „Keine Gewalt!“. Da die Schergen immer ihren (übrigens vom Volk) bestens bezahlten Job verteidigen werden.
    S21 wird kommen sowie die AKW´s bleiben. Die einzelnen, demonstrierenden „Splittergruppen“ sind zu klein um richtig aufzufallen. Aber ich sehe in der Zukunft ein sich immer mehr wehrendes Volk und ich hoffe, dass der Blödsinn der nicht nur in der großen Politik sondern viel, viel mehr in der kleinen Politik betrieben wird dann ein Ende hat.
    Nun noch einen kurzen Hinweis an die Faultierfarmen (Behörden) in S.: lernt aus Köln!
    Gruß Micha

  340. Moin,

    ich wohne in Hamburg und bin entsetzt über das was gestern in Stuttgart passiert ist. Wer kann mir sagen wie wir Nordlichter an Buttons, Pullis oder Shirts kommen?

    Je mehr Leute sich in vielen Städten mit den Stuttgartern sympathisieren umso besser!

    Macht weiter so!

  341. Sehr geehrte Frau Merkel,
    es hat uns tief enttäuscht wie spontan und uneingeschränkt Sie die Ignoranz der baden-württembergischen Regierung unterstützt haben, die unseren Protest gegen Vernichtung traditioneller Werte – wie sich jetzt zeigt – brutal unterdrückt.
    Für uns sind es nicht nur ein paar alte Bäume (z.T. bis 200 Jahre) die man fällt, es ist die grüne Lunge Stuttgarts die man vernichtet!
    Der Schlosspark der vom Bahnhof – dem anderen Brennpunkt der Zerstörung – sich über eine lange Strecke bis zum Neckar zieht, war schon früher und ist es geblieben die Verbindung zu den Mineralbädern und nach Bad Cannstatt.
    Dort bin ich vor dem Krieg aufgewachsen. Am Sonntag war es Tradition für uns Cannstatter durch den Park nach Stuttgart zu spazieren. Die Leute die von dort kamen wollten zu den Bädern oder in die Wilhelma unserem Tiergarten.
    Es war reger Verkehr wie auf den Boulevards von Paris oder unter den Linden in Berlin. Die Männer zogen den Hut wenn man Bekannte traf wir Kinder hatten Bälle und Reifen.
    Das ist lange her und ich bin nun sehr alt. Wie Sie habe ich evangelische Wurzeln. Über zwanzig meiner Vorfahren waren evangelische Pfarrer – Protestanten! Protest ist uns also kein Fremdwort.
    Ich appelliere deshalb an Sie sprechen Sie ein Machtwort. Es sind Ihre Wähler die in Stuttgart rebellieren. Es geht nicht nur um Bäume es geht um mehr!

    Marlis Heck, 86 Jahre, Stuttgart

  342. Nun sehen wir ganz deutlich, wieviel Geld der Mammon einsetzt, um Landesregierungen, Gemeinderäte und Stadträte so zu manipulieren oder besser gesagt zu kaufen, damit diese dem Mammon dienen.
    Es würde mich brennend interessieren ob all die beteiligten Personen die die Entscheidung für die Durchführung des Projektes getroffen haben, nochmal so entscheiden würden, wenn sie persönlich für alle baulichen und finanziellen Risiken haftbar gemacht werden würden.
    Das Problem aller politisch getroffenen Entscheidung ist doch, dass die Beteiligten ihren Kopf nicht hinhalten müssen, wenn es schief geht.

  343. Wie bescheuert muss man sein, dass ihr denkt ein Projekt, welches politisch und gerichtlich durch alle Instanzen genehmigt wurde, wird gestoppt.
    Warum geht ihr erst jetzt auf die Strasse und nicht vor zwei jahren als die Entscheidung noch nicht endgültig gefallenwar?
    Warum schreien jetzt die Grünen und die SPD wie die Geisteskranken, sie haben bei der Entscheidung für Stuttgart 21 auch zugestimmt.
    Warum stelltihr jetzt Kinder, jugendliche und alte Mnschen als Schutzschilder vor Euch?
    Die S 21 Gegner sind absolute Träumer und gehören zu der Gruppe, wir brauchen das Moderne, aber nicht vor unserer Haustüre, sondern bei den anderen. Versucht doch einmal Eure grünen Brillen abzunehmen und realistich zu denken. K 21 ist kein Deut besser als S 21, wer dies nicht erkennt, will es nicht erkennen und nur pöbeln.
    in vielen Gesprächen mit den S 21 Gegnern muss ich feststellen, dass die allermeisten sich nicht mit der Materie ehrlich und realistisch auseinander gesetzt haben. Sie kennen die Hintergründe und die Details des Projektes gar nicht, sie sind auf die populistischen Schreihälse vor allem aus dem grünen und Linken Lager hereingefallen.
    Armes Volk.
    Glaubt ihr ernsthaft, dass bei einem Stoppp des Projektes auch nur ein müder Cent der EU-, Bund- Land- oder Bahngelder nach Stuttgart fliessen?
    Ihr seid

  344. Dieses neue Spielzeug, überblendendes Fenster, gefällt euch, gell? Mich nervt’s…

    Grüße von daheim

  345. Liebe Anstifter ! Da ich möglicherweise mit einem anderen Zug nach Berlin fahre und etwas länger bleibe, bitte ich gelegentlich das dortige Programm zu veröffentlichen.
    Gruß, Chr. Loubier

  346. Hallo Marlise, ich unterstütze dich 100%. Ich war am Donnerstag dabei und entsetzt wie sie die Bäume einfach plattgemacht haben…auch wird meine jüngste Tochter sich nie mehr in ihrem Leben an einer Demo beteiligen… was an diesem Tag in den Seelen so vieler Kinder und Jugendlichen angerichtet worden ist, ist unfasslich!

  347. es wäre schön, wenn du in der Lage wärst, normal zu denken. Die Fakten: 1. Der Bahnhof bringt keine nennenswerte zeitliche Verbesserung für Bahnreisende. 2. Die investierten Milliarden fehlen für viele andere Projekte bzw. den Erhalt bestehender Einrichtungen. Wir sprechen nicht über die Gelder vom Bund bzw. der EU. Milliarden werden am Land und der Stadt hängenbleiben. 3. Ein Antrag für einen Bürgerentscheid wurde trotz ausreichender Stimmen (Unterschriften) in 2007 wegen formaler Fehler abgelehnt. 4. Ein unabhängiges Gutachten, welches von der Landesregierung in Auftrag gegeben wurde, bringt im Ergebnis ein inakzeptables Kosten/Nutzen Verhältnis. Ganz zu schweigen von den baulichen Risiken. Mein lieber Normaldenker, der du ja die Fakten kennst, fange doch bitte einmal an „normal zu denken“ und er Realität ins Auge zu sehen. Dein Normaldenken kann ja nur damit zusammenhängen, dass du an diesem Projekt auf irgendeine Art und Weise mitverdienst.

  348. Hallöchen,
    erstmal ganz liebe Grüßchen aus Japan! Ich möchte nur ein paar Worte zitieren. Vielleicht hat der Achitekt Bastian Recht und vielleicht haben wir durch das umstrittene Projekt Stuttgart 21 wirklich eine besee Zukunft. Ich weiss es nicht, trotdem sollet ihr nichmals aufgeben das Positive zu sehen! Ich weiss das es sehr schwer ist! Ich kann ein Lied davon singen. Vor gut 10 Jahren bin ich mit meiner Familie nahc Japan. Aus geschäftl. Gründen. Es war am Anfang sehr schwer für mich, doch hörte ich niemals auf, andas Gute oder Positive zu denken. Und ich sage ihnen, es hat trotzt viel weinen, Einsamkeit etc. gklappt. Darüber bin ich stolz. Sehen sie bitte die Sache nicht so Schwarz. Ich wünsche ihnen alles wirklich alles Gute und vertrauen zu den Bauherren. Nochmal ich weinte 2 Tage lang wegen den alten Plantanen, aber es weren neue Bäume kommen, sie kommen.
    Grüßchen Tama

  349. finden sie es eigentlich passend ausgerechnet mit der bahn nach berlin zu fahren?

  350. Zum Kommentar Nr. 66 oben, Zitat

    „(…)Dein Normaldenken kann ja nur damit zusammenhängen, dass du an diesem Projekt auf irgendeine Art und Weise mitverdienst.“

    Wann hören endlich diese Totschlagargumente auf, mit denen Befürworter des Projekts denunziert werden?

    Man kann dafür oder dagegen sein, ohne eigene finanzielle Interessen zu haben.

  351. @Webmaster: War hier nicht mal ein Artikel, wonach „Berufsdemonstrant“ eigentlich keine Beleidigung, sondern positiv sei? :)

    Ernsthaft: Ich finde Pauschalurteile Unfug, egal von welcher Seite sie kommen. Das gilt auch für Mappus‘ Aussage, wobei er – auch das muss man sehen – nicht alle Demonstranten pauschal so bezeichnet. Dass es einen gewissen Demonstrationstourismus gibt (nicht nur bei S21), der bisweilen mit Sachfragen nichts zu tun hat, das düfte wohl kaum streitig sein…oder?

    Es stört mich ganz gewaltig derzeit, dass keine sachlichen Diskussionen mehr stattfinden, sondern nach meiner meinung auf beiden Seiten politische Scharfmacher und Pauschalierer den Ton angeben – auf beiden Seiten.

    1. Hallo, Hr. Bender, wie wäre es, wenn wir hier mal anfangen ganz, ganz sachlich zu argumentieren und so kurz wie es eben geht. Mit strengen Spielregeln: Wie wäre es mit 60 Worten?! Mehr nicht. Ein Argument nach dem anderen. Rede und Gegenrede. Wäre es okay, wenn Sie beginnen? Und, wenn es geht, mit einem Hinweis darauf, woher die genannten Fakten stammen.
      (Das waren jetzt genau 60 Worte und 300 Zeichen.)

  352. stuttgart 21: berlin 146 !!!

    wenn ende oktober der sonderzug nach pankow, sorry: nach berlin fährt und auch sonst bitte dies bedenken:

    die identität unseres grundgesetzes, unserer demokratie, ist inzwischen beroht und in höchster gefahr! so funktioniert die gewaltenteilung oft genug nicht mehr effektiv, weil die ämter von parteien so besetzt werden, daß die parteienerwartungen weitgehend erfüllt werden. auch auf kosten der menschen, des gemeinwohls und der natur. das ganze wird dann nochmal potenziert durch einflußnahme von lobbyisten auf allen ebenen: kommune, land, bund + EU. prestigeobjekte, die zuallererst macht- und profitinteressen dienen. steuergeldverschwendung in milliarden-dimension geht damit einher.
    auch deshalb ist es über stutttgart 21 hinaus n o t wendig, jetzt endlich artikel 146 grundgesetz zu aktivieren. art 146 GG sieht den volksentscheid über eine g e s a m t deutsche verfassung vor. es gibt viele gute gründe für die verfassungsgebung durchs volk, den citoyen: effektive normen/regeln gegen ämterpatronage über art 33 GG hinaus – wirksame schuldenbegrenzung – neugliederung der bundesländer einschließlich verknüpfung mit reform der finanz- und haushaltsordnung (daniel buscher) – gestaltung eines ökologischen geldsystems und einer gerechten eigentumsordnung – direkte demokratie bei wesentlichen themen – festlegung des wahlverfassungsrechts (wahlsystem…) durch den souverän…

    das bundesverfassungsgericht könnte den 146 GG in meinem verfahren zur überprüfung der bundespräsidenten (2 BvR 1598/10) aktivieren.
    schon wegen der auschließlich parteipolitisch dominierten richterwahl können wir darauf aber nicht allein setzen. eine intitiative/stiftung kann den 146 GG auch aktivieren:

    siehe etwa > ZAS/FAZ vom 8.11.09 feuilleton s. 26: weckruf verfassungskonvent CITOYEN 2010! (anzeige)

    ein schlichter reicht schlicht nicht!

    stuttgart, nicht: gutsherrenart!

    stutt GG art!

    carlo.difabio@yahoo.de

  353. siehe mein kommentar zu:

    stuttgart 21 und demokratie!

    aufruf für verfassungskonvent gemäß artikel 146 grundgesetz: regelung direkter demokratie in gesamtdeutscher verfassung…

    der bau von bahnhöfen und bahnstrecken ist bundessache: paul kirchhof, gutachter der landesregierung BaWü.

    machen wir also einen volksentscheid möglich!

    carlo di fabio

    politkünstler, bürgerrechtler, zukunftsgestalter…

    carlo.difabio@yahoo.de

  354. Hallo Susanne,
    ich habe mich sehr gefreut über Deine Reaktion auf meinen „Liebesbrief“ an die Merkel. Postwendend habe ich versucht Dich anzurufen, aber die lange Nummer über die man Dich erreichen kann sieht für mich ganz nach Handynummer aus und das ist ja verdammt teuer. Deshalb ruf mich doch einfach mal an, dann können wir mal wieder quatschen.
    Gruss
    Deine Marlis

  355. Es stimmt, dass uns 146 GG einen enormen gestalterischen Freiraum bietet, der – mit einer wohl durchdachten Füllung – viele uns aktuell belastende Probleme nachhaltig lösen könnte. Und da gibt es ja bekanntlich einige…z.B. chronisch intransparente (Hinterzimmer-Geldkoffer-)Politik, keine reale politische Einflussmöglichkeit des (angeblich entscheidenden) Volkes darauf (es darf alle paar Lenze die Stimme allzu buchstäblich abgeben und verweilt sodann bis zur nächsten Wahlperiode ungehört), eine anhaltende Abtretung unserer Souveränität an die EUDSSR (einen noch weniger demokratischen und umso zentralistisch-bürokratischeren Apparat!), die Duldung eines scharlatanistischen Geldsystems, in dem „unser“ Staat in zunehmende Abhängigkeit von „Geld“ privater Banken begibt (die dieses zu allem Überfluss auch noch frei erfinden dürfen), die Teilnahme an unprovozierten kriegerischen Handlungen in fernen Ländern (un das, um einem Phantom nachzujagen!), etc…

    Nun denn, ich denke Ansätze zur Lösung dieser und auch noch anderer Probleme gibt es, was noch fehlt ist der Wortlaut eines neuen Verfassungsvorschlags, der sie adequat verklausiert. Und mit „man“ meine ich dabei „wir“ – das wäre doch mal ein wahrhaft eleganter Coup! Kennt sich vielleicht jemand mit sowas aus?

  356. Ich bin auch Stuttgarter und mich regen Eure Demos auf! Es sind prozentual sogar mehr Bürger FÜR 21! Allerdings machen die sich nicht so wichtig wie die Gegner! Wo wart Ihr als Bänker die ganze Welt in eine Wirtschaftskriese getrieben haben? Wo waren da eure Demos bei denen es um VIEL MEHR GELD ging? Da geht es genauso weiter wie zuvor! Demonstriert doch mal dagegen! Und jetzt kommt mir nicht mit ihr wollte „mehr Demokratie“! Ihr tribt uns in die Anarchie! Der Genehmigungprozess ist durch! Eure Demos sind zu spät! Demokratie ist, wenn in einem demokratischen System bestimmte Maßnahmen auch durchgeführt werden!

  357. Sehr geehrter Hr. hausmeister,

    melden Sie eine Demo an, machen Sie den Termin publik: ich demonstriere sofort mit Ihnen gegen die Geldvernichtung bei der L-Bank und Co.
    Allerdings: haben Sie nicht mitbekommen, dass es eine ganze Serie von Demonstrationen gegen die „Bankenrettungen“ gegeben hat? Auch in Stuttgart?
    Ich kann Ihnen sagen, warum Sie das nicht mitbekommen haben: diese Demos wurden an den Rand geschoben, dass sie den Ablauf des Alltags möglichst nicht stören.
    Bei den K21 Demos sind aber mittlerweile so viele Menschen auf der Straße, dass man diese Demos nicht mehr verstecken kann. Es tut mir persönlich ausgesprochen leid, wenn Sie in Ihrem Alltag davon negativ betroffen sind – ein Vorschlag, den ich in anderem Zusammenhang selbst schon beherzigt habe: nicht über den Lärm ärgern, mitfeiern – bzw. in diesem Fall: nicht ärgern, selber demonstrieren!

    So, und jetzt lege ich den Apfel aus der linken Hand auf den Tisch und schäle die Birne in der rechten, denn die esse ich zuerst auf.

    mit freundlichen Früßen
    Achim Buhl, Stuttgart

  358. Man sollte sich einmal die rechtlich unsicheren Dinge an sehen, R425 cm statt R510 bei reduzierterter Wanddicke, Ausnahmegenehmigung für den Tunnel von Rohr nach Fildern, keine Zulassung für eine Stromschiene im Tunnelbereich für 160 km/h. Und der Güterverkehr, der das Geld bringt, der fährt weiter über Würzburg. Nachdenken!!!!!

  359. ja, hardy schrodt, ich kenn‘ mich aus.

    ein paper konvent (verfassungsgebende versammlung der bürgerInnen) mit aussagen zur zusammensetzung des konvents und seinen aufgaben hat birger priddat auf meine anregung hin und aufgrund meiner vorgaben entwickelt.
    es ist abgedruckt in: priddat, politik unter einfluß, s. 131 ff.. ich bin dafür, den konvent zur hälfte auf bürgerversammlungen wählen zu lassen und die hälfte per los zu bestimmmen (siehe etwa das buch: „demokratie und lotterie“)

    wer vom stuttgarter aktionsbündnis und darüber hinaus in der ganzen republik ist bereit, bei der umsetzung zu kooperieren?

    > stiftungsgründung
    > öffentlicher aufruf
    > demos und kunstaktionen

    kontakt:

    c.m. schulte
    postfach 110826
    60043 frankfurt

    carlo.difabio@yahoo.de

  360. Liebe Mitstreiter, ich würde soooo gerne mitkommen, aber ich habe eine real existierende Zukunft zuhause und da dieses „Teil“ nicht aus Glas, Beton oder Stahl ist braucht es meine menschliche Betreuung, um dieses Wesen in die Schule zu verfrachten!!!
    habe aber die Info an alle Freunde weitergeleitet….
    vielleicht kommt ja der eine oder andere auf Euch zu mit Jonglage, Bällen oder Kaffee
    liebe Grüsse
    Kornelia

  361. Dass ich das richtig verstehe: Es geht hier nicht darum, dass der Verkauf dieser Bücher überhaupt verboten wird (das kann der VSchutz ja wohl auch kaum) sondern darum, dass bei dieser Veranstaltung, die gemeinsam mit dem Verfassungsschutz gemacht wird, dieser nicht will, dass bestimmte Bücher dort verkauft werden. Soweit richtig?

    Falls ja, dann hat das ja nun mit Zensur nix zu tun, sondern damit, dass ein Veranstalter nicht möchte, dass bei einer Veranstaltung, die mit unter seinem Namen läuft gewisse Produkte verkauft werden.

  362. @Hardy Schrodt:

    Und was machen sie, wenn dieser Konvent eine Verfassung entwirft, die viel schlechter ist als die jetztige (die immerhin jahrzehntelange Stabilität in diesem Land garantiert hat). Oder eine Verfassung, die ihren Vorstellungen gar nicht entspricht. Beispielsweise alle rechte an die von Ihnen so genannte EUdSSR abtritt. Akzeptieren Sie die dann?

  363. werter tilo bender,

    das (aus-)wahlverfahren für den konvent gemäß konvents-paper, meine öffentlichen stellungnahmen zu einzelnen themen, eine aufklärend agierende medienlandschaft, ein verbot oder eine begrenzung der konvents-mitgliedschaft von parteimitgliedern, kritik und ermutigung durch stimmen aus den parteien zu (teil-)ergebnissen des konvents sowie stimmen aus der „zivilgesellschaft“ lassen gute ergebnisse erwarten.
    stabilität ist kein wert an sich und dieser begriff wird auch gerfne mal von denen ins feld geführt, die im interesse ihrer privilegien gern alles beim alten lassen möchten. wir brauchen dynamik und kreativität für bessere zukünfte.
    es geht voraussichtlich um nur wenige artikel, bei denen der konvent änderungs- oder neugestaltungsbedarf feststellt. bewährtes kann erhalten bleiben. entscheidend ist, daß der souverän seine verfassungsmäßig garantierten rechte wahrnimmt, sich einmischt…
    wir müssen die parteien vor sich selbst schützen, besser: ihrer schier grenzenlosen machtgier und ihrer wirtschaftshörigkeit zu lasten des gemeinwohls.

    james surowiecki, jeremy rifkins u.a. sprechen mit recht von der weisheit der vielen (the wisdom of crowds). bei nährerem, unbefangenem hinsehen gibt es keinen überzeugenden grund für angst vor dem volk. gefährlich ist eher, (verfassungs-)innovation zu verweigern.

    > direct democracy
    > deep ecology
    > organic security
    = more humantity!

    get upp, stand up… BOB MARLEY

    stuttgart ist überall!
    auch der AKW-ausstieg kann vom konvent in der verfassung verankert werden, wie etwa in österreich.
    so wird (auch) dieses thema den taktischen spielchen von parteien entzogen.

  364. Hallo, warum gibt es hier eigentlich Links zum Buttonverkauf der S21-Befürworter ??? Gruß E. Sch.

  365. Ihr zerstört die Demokratie. Das projekt ist seit 15 Jahren in Planung und demokratisch legimitiert. Die Grünen hatten S21 seit Jahren zum Wahlkampftthema gemacht und kein Direktmandat gewonnen. Özdemir hatte versprochen S21 zu kippen wenn er das Direktmandat holt und? Er hat das Mandat nicht gewonnen. Gewonnen hat ein S21 Befürworter. Was die Gegener von S21 machen ist Zerstörung der Demokratie, naja weiß man ja von der RAF noch. Viele Grüne waren Helfer und Sympatisanten. Schämt Euch.

    1. Hallo, Detlef, danke für Deinen Kommentar! Das hört sich etwas nach „Luft ablassen“ an. Geht’s jetzt wieder?

    1. Wie zerstören Bürger und Bürgerinnen, die friedlich demonstrieren die Demokratie? Braucht die Demokratie andere Bürger oder brauchen die Bürger eine andere Demokratie?

  366. Weil gegen etwas demonstriert wird was demokratisch legimitiert ist.
    Stuttgart 21 wurde allein im Stgt-Gemeinderat über 200 mal behandlet. Fast 10.000 Bürger haben im Planfeststellungsverfahren ihre Postionen eingebracht. Bei Wahlen zum Landtag oder auch OB-Wahl Stuttgart haben die Bürger denen die Mehrheit gegeben, welche für S 21 waren und nicht die Gegener haben gewonnen. Gerade wurde von Seiten der EU aufgezeigt wie wichtig dieses Projekt ist. Der Bahnhof bleibt doch in seiner bisherigen Ansicht (von vorn) erhalten.

    1. Gut, Sie sind der Meinung, dass die Bürger und Bürgerinnen die Demokratie zerstören. Was machen Sie jetzt mit den Bürgern?

  367. Hallo liebes Radioteam,
    Eure treue Hörerin, aufgrund hohen Arbeitsaufkommens etwas in Verzug, mit dem Kommentar…ja S21 unser aller Thema, bin nun auch zur fleissigen Zeitungsleserin mutiert, die Informationslust ist geweckt, vielleicht ist das für viele StuttgarterInnen ebenfalls ein neuer Abschnitt, sich mehr zu informieren. Du hast das sehr schön formuliert Burkhard! Auch gefällt mir immer wieder die „Serie“ Beschreibung Schilder und Kreativität bei der Demo, so auch Kirsten als wandelnder Nordturm. Beates Beitrag war sehr gelungen! Die Antworten von Frau Heuss-Czisch im Kunstauktionsinterview fand ich ein bisschen flach und wurde so manchem Künstler vielleicht nicht ganz gerecht. Die Musik der zweiten Hälfte war sehr schön, muß ich mir gleich besorgen! :-)… besteht eigentlich die Möglichkeit die Sendung ein, zwei Stündchen vorzuverlegen…? evtl. mehr und wachere HörerInnen…..Ich wünsche Euch weiterhin viel Schaffenskraft. Obenbleiben!
    Herzliche Grüße Heike

  368. Nicht die Bürger, die Demonstranten und die sind nicht die Mehrheit. 15 Jahre seit Planung Stuttgart 21 und immer haben bei Wahlen die gewonnen welche für Stgt 21 waren, so auch Cem Özdemir der wörtlich sagte: “ Wenn ich das Direktmandat hole, kippt Stuttgart 21″. Die Mehrheit sprach sich gegen ihn aus und wählte den CDU-Kandidaten und votierte damit für Stgt 21.

    1. Jetzt, Detlef, wiederholst Du Dich. Meine Frage war, was man denn jetzt (nach 15 Jahren….usw.) mit den demonstrierenden Bürgern macht?

    1. Damit wären wir wieder bei den Argumenten. Was ist, wenn ich Fragen darf, für Dich DAS stärkste Argument FÜR Stuttgart 21? (Lass‘ uns uns auf ein Argument beschränken. Dann ist es leichter sachlich zu bleiben.)

  369. Da wären wir wieder an der Basis des Konflikts: die meisten der Demonstrierenden glauben, dass S21 nichts mit Vernunft zu tun hat!

  370. Wettbewerbsfähigkeit Ba-Wü`s, dadurch auch mehr verkehr von der Straße auf die Schiene, dadurch Einsparung von 175.000 Tonnen CO2,neuer Stadtteil nicht an Randbebauung sondern im Zentrum, bessere und schnellere Anbindung an das europ. Fernschienennetz,
    bessere Anbindung Flughafen und Messe,282 Bäume werden gefällt, dafüt aber 5000 neu gepflanzt davon 293 höher als 12 Meter,
    Gegen Kopfbahnhof spricht:
    bisher keine Planung und Linienführung, Finanzierung offen, Engpass im bahnhof würde nicht beseitigt, K21 müßten die Platanen der Mendelssohn Allee gefällt werden und noch viele Argumente mehr

    1. Du nennst gleich eine Reihe von Argumenten, die auch noch miteinander verknüpft sind. Können wir uns auf ein Argument beschränken, dass etwas über den Tiefbahnhof aussagt? Vielleicht dieses: Durch den Tiefbahnhof wird mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagert. Kannst Du KURZ sagen, warum das so ist?

    1. Ich darf neutral zitieren:
      Die privaten Gütereisenbahnen haben … ein Positionspapier veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die geplante Hochgeschwindigkeitsstrecke Stuttgart – Ulm für den Schienengüterverkehr ein ähnliches „Hindernis“ darstellt, wie gegenwärtig die Geislinger Steige (Filstalbahn): Die Neubaustrecke ist noch steiler, als die berühmte Geislinger Steige, ihr Trassenentgelt liegt ca. 60 % höher als die Filstalbahn. Schließlich darf die neue Verbindung nur mit leichten Güterzügen befahren werden, die zudem komplett mit Scheibenbremsen ausgestattet sein müssen. Güterzüge mit Scheibenbremsen sind heute kaum verfügbar.

      1. Aus der Stuttgarter Zeitung (August 2010): Der Gutachter Michael Holzhey in einer für das Umweltbundesamt gefertigten Studie: „Alle reversiblen Bedarfsplanvorhaben umgehend stoppen, die keinen oder nur geringen Nutzen für den Güterverkehr entfalten“, lautet sein Credo. Neben Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm hält Holzhey auch die sogenannte Y-Trasse zwischen Hannover und Hamburg sowie Bremen und die Strecke Nürnberg-Erfurt-Halle/Leipzig für „verkehrlich hochgradig ineffektiv“.

  371. Hallo zusammen,

    leider komme ich erst jetzt zur Beantwortung eurer Folgebeiträge.

    @ Tilo Bender

    Ich habe ausreichend Vertrauen in meine Mitmenschen, um zu erwarten, dass ein schlechterer Entwurf nicht im zur Umsetzung nötigen Umfang befürwortet werden würde. Ich denke, dass sowohl politische Aufgeklärtheit als auch politisches Engagement mit den tatsächlichen politischen Gestaltungsmöglichkeiten steigen. Die von ihnen in den Raum gestellte Verfassung würde der Demokrat in mir akzeptieren, der Rebell indes nicht – der hält nämlich nicht viel von Bevormundung.

    @Carlo di Fabio

    Mir steht das von Ihnen genannte Buch leider nicht zur Verfügung, ich kann dazu also nichts qualifiziertes äussern. In jedem Fall wäre ich dafür, den Entwurfsprozess zumindest zum Teil auf die neugewonnenenn, basisdemokratischen Kommunikationsmittel (i.e. Internet) zu stützen. Das wäre nicht nur zeitgemäß, sondern würde den Eintrag potentiell guter Ideen immens erhöhen.

  372. Hallo, stamme aus dem Schwabenland und wohne nun bei Köln und möchte auch so einen Button gegen Stuttgart21. Wo krieg ich den denn her????
    Gruß
    Susanne

  373. Sehr geehrte Stuttgart 21-Gegner,

    Walter Sittler hatte in einem 45-minütigem Gespräch sehr gut verstanden, dass die neue Volkspartei sehr gute Ziele verfolgt, aufgrund Ihrer realitätsorientierten Taktik definitiv über 5% kommen wird, und die einzige ist, die tatsächlich alles für Volksentscheide tun wird, im Gegensatz zu den Lügen der Grünen bis SPD.

    Die SPV bietet Ihnen an, dass Stuttgart21-Gegner durch die Assistenz der Partei in den Landtag einziehen können und dort dann völlig freie Hand zugesichert bekommen, alles für einen sofortigen Volksentscheid zu tun.

    http://SPV-fuer-Volksentscheide.beepworld.de

    MfG
    Michaela

  374. den entwurfsprozess (auch) im internet gestalten? JA!!!
    z.b. ein internetkonvent als vorstufe eines realen konvents. wer kann das auf den weg bringen, moderieren…?
    heiner geissler bekam von mir vor einiger zeit das paper verfassungskonvent gemailt. offensichtlich baut er seine schlichterstrategie jetzt darauf. es ist uns bürgerInnen allerdings nicht zumutbar, bei jedem (größeren) projekt immer wieder neu zu demonstrieren, zeit und energie gegen lobbyisten, „gekaufte“ politikerInnen aufzuwenden. damit bliebe weniger freizeit mit natuererleben und weiteren genüssen.
    daher werden verfassungs-normänderungen mit direkter demokratie… von vorneherein solche projekte eindeutig richtung gemeinwohl orientieren.

    in seinem neuen buch DIE KUNST, KEIN EGOIST ZU SEIN schreibt richard david precht – wohl auch durch das von mir zugeleitete paper inspiriert, über die „entfremdete republik“ und die „konkordanz der bürger“. davon ist einiges hilfreich. allerdings ist ein „unabhängiges wertegremium“ zur beratung der regierung eher naben der sache. mutmaßlich hat prediger und moralist precht auch schon einen vorschlag, wer diese beraterliga leiten könnte. das alles hat selbstverständlich nichts mit egoismus zu tun: FOCUS 42/10 (134). es gibt schon so viele vom steuerzahler finanzierte berater, kommissionen…, die selbsreferentiell ihrem narzissmus frönen und selten überzeugende lösungen präsentieren. siehe auch den vorschlag von BP wulff, der für sich ein beratergremieum wünscht. wer nach so vielen jahren als ministerpräsident immer noch nicht weiß, wo’s lang geht, stellt sich selbst ein geistiges armutszeugnis aus.

  375. Der vorhergehende Kommentar ist eine Meinung, die eine Seite in diesem Konflikt vertritt. Man sollte jedoch berücksichtigen, dass jeder Nominierte bei Friedens- oder Menschenrechtspreisen meist in einem kontroversen Feld tätig ist. Man sollte mit der Bewertungen von Meinungen beider Seiten vorsichtig sein und sich genau den Verlauf der Dinge ansehen und die einschlägigen Gutachten und Beschlüsse. Um nur ein Beispiel zu nennen: Die genannte Legitimität Marokkos gegenüber der Westsahara ist keine klare Angelegenheit, wie es hier möglicherweise dargestellt werden soll. Ja, Marokko hat vor der spanischen Kolonisierung des Gebietes Beziehungen mit einigen Beduinenstämmen unterhalten, aber dies genügt nicht um einen Anspruch abzuleiten. Das könnte man nun auch als Meinung sehen. Diese kommt aber nicht von mir, sondern ist die Meinung eines 16-köpfigen Gremiums des Internationalen Gerichtshofes:
    http://www.icj-cij.org/docket/index.php?sum=323&code=sa&p1=3&p2=4&case=61&k=69&p3=5
    Diese sagt aus, dass auf Basis der Resolution 1514 der Vollversammlung der Vereinten Nationen von 1960 die Bevölkerung eines Gebietes, das von einer Kolonialmacht verlassen wird, das Recht auf Selbstbestimmung hat: http://en.wikisource.org/wiki/UN_General_Assembly_Resolution_1514
    Dies wurde ebenso in der Waffenstillstandsvereinbarung von 1991 berücksichtigt und es hätte eigentlich schon lange ein Referendum über der Bevölkerung über den Status der Westsahara geben sollen. Welche Seite das eher verzögert? Darüber möchte ich nicht spekulieren, da mir dazu der Einblick fehlt.

    Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille

  376. herr de maiziere hat recht, es haben aber keine eltern eine krankheitschreibung aus gestellt, sondern die schüler haben die erteilte bestrafung akzeptiert und abgesessen. und nicht alle eltern sind begütert.

    leider hatten die organisatoren der aktionen am 30.9. keinen einfluß auf die teilnahme der gewalttäter, die wurden von herrn rech geschickt.

  377. Wir werden zeigen dass wir da sind. Wir werden nicht die Augen zumachen. wir lassen uns nicht einschüchtern. Kommt alle zur Demo noch Stuttgart.

  378. Die vorgetragenen Planungszahlen schreiben in der Regel Trends aus der Vergangenheit fort. Bei den in unserer Gesellschaft auftretenden Veränderungen sollte man wissen wie die Bevölkerungsstruktur lokal und regional in 20-30 Jahren aussehen wird. Sowohl die Bahn wie der Bahnhof sind Versorger unserer Gesellschaft.

    Dazu einige Annahmen: Die Spaltung in arm und reich, in alt und jung beeinflusst sowohl das Bahn- wie das Fluggastaufkommen. Wird die Verstädterung zunehmen und die Zersiedlung weil zudem viele Menschen aus anderen EU-Ländern zuwandern?

    Hartz4, Leiharbeiter und untere Einkommensempfänger haben allenfalls verstärkten Bedarf am Regionalverkehr sofern sie in 20-30 Jahren nicht in Fawela vergleichbaren Verhältnissen hausen müssen.

    Zunehmende Konzentration der Unternehmen und die oberen Rängen der Verwaltung mit überregionalen Kontakten nehmen weit weniger zu, denn ihnen steht zur Verständigung auch das Internet zur Verfügung; notwendige persönliche Begegnung dient „internen“ Absprachen in freudvoller Umgebung. Und ihren Privatjet erreichen sie mit Fahrer und Bodyguard.

    Wen will die Bahn befördern? Die soziale Definition des potentiellen Fahrgasts im Aufkommen ist Teil der zu erwartenden allgemeinen sozialen Zusammensetzung unserer Bevölkerung. Davon war nichts zu hören. Danach sollte gefragt werden, damit wir wissen für wen unser Geld investiert wird.

  379. Und dann? Akzeptiert Genosse-Cem auch das Minarettverbot? Mal abgesehen dass es dann aber bitte zu ALLEN Themen Volksentscheide geben müsste..Warum sollten Themen wie Todesstrafe und Parteiverbote ausgenommen werden?

  380. finde das echt eine sehr gute Aktion!!!!
    Jedoch sehr schade das die Verantwortlichen mir am Samstag sagten ich soll Montag wieder kommen und es am Montag dann keine Tickets mehr gibt!!!
    Bin leider noch in Stuttgart hatte mein Zeug umsonst gepackt und meine Urlaubstage Vergeudet!!!!!

  381. Am Samstag, 6. November findet in Stuttgart genau hierzu eine Bürger-Info-Veranstaltung statt. Thema u.a.:
    Baden-Württemberg: „Unabhängigkeitserklärung oder Beitritt zur Schweiz – Die Lehren aus Stuttgart 21“
    Beginn: 15.oo Uhr
    Ort:
    VINUM im Literaturhaus
    Breitscheidstr. 4
    70174 Stuttgart
    Weitere Infos auf http://www.parteidervernunft.de
    Wenn möglich – Reservierung online (s.Website).
    Freu mich auf Ihr Kommen.
    Volker Schäfer
    Partei der Vernunft
    Landesvorsitzender BW

  382. Heute große Demo in Berlin und die Berufsdemonstranten werden von der Linken(PDS/SED) am Bahnhof empfangen. Da merkt man endlich dass es um Wahlkampf geht und um nichts anderes. Die Demonstranten einer Gruppe Grüner, Altkommunisten der DKP und SEDler wollen eine andere Republik, dies ist und war schon immer ihr Ziel. Wie kann man sich Parkschützer nennen wenn man eine Parkvergrößerung um 20 ha und die Pflanzung von 5000 Bäumen verhindern will.

  383. Lieber Detlef Parkvergrößerer,

    kannst du mir und den geneigten Mitlesern dann erklären, warum Ausgleichsflächen geschaffen werden sollen, wenn der Park größer wird?

    Wo sollen denn die 5000 Bäume hin?
    auf die 20ha?
    40m² pro Baum (200000m²/500Bäume) können etwas knapp sein.
    Oder soll das 20 Jahre nach der Pflanzung ein Dschungel werden?

    Denk doch mal gründlich über die leeren Worthülsen der PRO-S21-PR nach.
    Danach kannst du dir bei der PRO-Demo den Hals mit Freibier und Sekt zukippen. Ein ordentlicher Rausch lenkt von allerleih Filz und neoliberalem Elend ab.

  384. AWK, wie wär es wenn man sich selbst mal im Internet informiert? Da findet man die Planungen und alles. Klar, wenn man stur bei seiner Meinung bleibt, will man sich überhaupt nicht informieren.

  385. Ich hab versucht mich über S21 schlau zu machen und habe die Pro Facebookseite aufgerufen. Das einzigsten was ich leider daraus gelernt habe ist Menschenverachtung und Hetze gegen Anderstdenkende.
    Ihr solltet mal eure Überzeugungsarbeit überdenken ;-)
    Ich wäre ja bereit meine Meinung zu ändern aber nicht in Hass gegen andere.
    P.S.
    Die guten Argumente überwiegen……aber nicht auf den Befürworternseiten ;-)

    1. Danke für den Link, Detlef Hast Du Lust selbst einen wichtigen Grund für Stuttgart 21 in 60 Worten zu beschreiben und dann eine (streng sachliche) Gegenrede zuzulassen, die ebenfalls nicht länger ist? Gruß, Burkhard

  386. gern: verkehrsanbindung Stuttgarts, da Autobahn und Flughafen mittelmäßig ist.
    da das Geld sonst in andere regionen Deutschlands geht, Zweckgebunden an Schnelltrasse paris-Bratislava, Verträge seit 1993
    neuer Stadtteil entsteht nicht am Rand von Stgt, sondern mitt im Herz Stgts, Chance in ökolog. Bauweise, Parkvergößerung, keine Trennung stgts durch riesige Gleisanlagen.
    Habe die Worte jetzt nicht gezählt

  387. Natürlich wäre ein unterirdischer Bahnhof für stuutgart vorteilhaft, wenn denn die beschriebenen Risiken nicht wären. A…ber muß denn so ein bahnhof im Zentrum sein….der könnte auch in einem anderen Stadtteil sein
    mit Anbindung zum alten, den man dann verkleinern könnte.
    Bei dem ganzen Hick-Hack hat man wohl vergessen das die Bahn privatiaiert werden soll; jedenfalls hat man diese Pläne noch immer nicht aufgegeben.
    Es könnte diesen „Heuschrecken“ durchaus passen
    von der Allgemeinheit einen neuen Bahnhof bauen zu lassen und hinterher für ein Butterbrot zu bekommen. Genau das sollte man beim diskutieren und protestieren den Leuten von der Politik vorhalten

  388. Zitat Detlef // Okt 27, 2010 at 10:19

    „gern: verkehrsanbindung Stuttgarts, da Autobahn und Flughafen mittelmäßig ist.
    da das Geld sonst in andere regionen Deutschlands geht, Zweckgebunden an Schnelltrasse paris-Bratislava, Verträge seit 1993
    neuer Stadtteil entsteht nicht am Rand von Stgt, sondern mitt im Herz Stgts, Chance in ökolog. Bauweise, Parkvergößerung, keine Trennung stgts durch riesige Gleisanlagen.
    Habe die Worte jetzt nicht gezählt“

    ——

    „Da das Geld sonst in andere Regionen geht…“
    Das Neidargument….
    Du weißt aber auch, daß Land und Stadt Unmengen in das Projekt buttern und die Bahn das Eigentum der Stadt (Gleisvorfeld, Fläche Gäubahn) seit Jahren nutzt, ohne Pacht zu zahlen?

    „verkehrsanbindung Stuttgarts, da Autobahn und Flughafen mittelmäßig ist.“
    Autobahn mittelmäßig? Frankfurt, München, Freiburg sind per PKW problemlos zu erreichen.
    Der Mallorcaurlauber wird weiterhin fliegen. Das kann die Bahn nicht.
    Die Hand voll Fluggäste (Inland) die statt dessen die Bahn nutzen interessieren mengenmäßig keinen.
    Zudem hat das Land ein Interesse an der Auslastung des Flughafens, es ist dem zu folge nicht in seinem Sinne, wenn die Menschen ihr Geld bei der Bahn lassen.

    „Zweckgebunden an Schnelltrasse paris-Bratislava, Verträge seit 1993“
    Das Magistralenargument….
    Du denkst aber auch an die Rheintalbahn, die auf ihren Ausbau wartet, während in Stuttgart für den Grubenbahnhof Milliarden vergraben werden? Mit der Schweiz bestehen übrigens diesbezüglich Verträge.
    Wer bitte will von Paris nach Bratislava?
    Die Stecke von Wien nach Bratislava ist übrigens eingleisig und es verkehren Dieseltriebwagen wie von Korntal nach Weissach. (Siehe „Drehscheibe Online“ S21-Thread)

    „neuer Stadtteil entsteht nicht am Rand von Stgt, sondern mitt im Herz Stgts“
    Der neue Stadtteil ist vor allem für die Immobilienbranche und ECE Projektmanagement gut.
    Wer bitte will noch mehr Büro- und Einzelhandelsfläche in Stuttgart?
    Für Wohnflächen ist der Baugrund unbezahlbar.

    „keine Trennung stgts durch riesige Gleisanlagen.“
    Die Gleisanlagen trennen B14/Schloßgarten von der B27. Und?

    „Chance in ökolog. Bauweise“
    Die Chance gibt es bei jedem Neubau unabhängig vom Standort.

    „Parkvergrößerung“
    Nochmal: Warum sollen dann andernorts Ausgleichsflächen geschaffen werden?

    Bei genauem Hinsehen entpuppen sich 95% der Pro-Argumente als leere Worthülsen.

    Fazit
    Vorteile bringt S21 vor allem für:

    -Der Bahn, die diese teueren Projekte baut und bei der ~15-20% der Bausumme hängen bleiben. Das ist gut für Bilanz und Börsengang.

    – Der ECE Projektmanagement, die dort ihr Einkaufszentrum baut, das Kaufkraft aus Innenstadt und Umland abzieht.

    – Den ganz großen der Bauwirtschaft

    – Den Beteiligten und das Projekt vorantreibenden Politikern, auf die sicher der eine oder andere Aufsichtsratsjob wartet.

    – Und letztendlich den beteiligten Banken

    Zudem habe ich wenig Böcke darauf, daß der Bahn AG, von meinen Steuergeldern Infrastruktur quasi geschenkt wird
    Geht die Bude an die Börse, schauen wir alle blöd.
    Der reale Wert wird beim Börsengang nicht zu erzielen sein.

    Gute N8
    AWK

  389. Hallo, ich bin seit 30 Jahren bei der DB und seit mind. 15 Jahren wird von dem neuen Bahnhof Stuttgart gesprochen und berichtet.
    Erstaunlicherweise geht der Protest erst los, wenn die Bagger anrollen.
    Allen Gegnern des Projekts würde ich raten, einfach nicht mehr mit dem Zug zu fahren.

  390. Alle Gegner, die behaupten, S 21 ist Schwachsinn, gehören in einen Sack geschmissen und dann mit dem Knüppel drauf gehauen, bis die letzten „Oben Bleiben!“-Rufe verstummt sind.

    Was haben denn die geistig zurückgebliebenen Maultaschenfresser nur immer gegen Neuerungen? Ich bin selber Schwabe, bin aber mittlerweile an dem Punkt, dieses kleine Detail künftig zu verschweigen.

    Mit dem selten dämlichen Verhalten, sprich Demos abzuhalten und Volksabstimmungen zu fordern, machen sich die kleinkarierten Schwaben weltweit zum Volldeppen.

    Jede Nation wäre froh darüber und zudem STOLZ darauf ein solches Projekt geliefert zu bekommen.

    Alleine die Tatsache, dass sich Gegner an Bäume ketten, die zwar weg kommen, jedoch aber durch mehr Bäume ersetzt werden, lässt einen doch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

    Stuttgart wird grüner als jemals zuvor. Zudem werden tausende neue Abrietsplätze geschaffen. 10.000 um genau zu sein. Alleine diese beiden Punkte sollten einen doch vor Freude an die Decke springen lassen.

    In 15 jahren hat es kein Gegner geschafft, sich über die allseits bekannten Pläne zu beschweren, oder zumindest versucht Einfluss auf die getroffenen Entscheidungen zu nehmen.

    Dieses Projekt ist durch sämtliche Instanzen gegangen und hat grünes Licht erhalten.

    Wenn man sich mal die Gegner anschaut und diese dann mit den Befürwortern vergleicht, weiß, dass die Gegner nicht mehr alle Linsen auf den Spätzle haben.

    S21 rocks!!!

  391. Zitat Claude,Nov 4, 2010 at 19:53.
    „Jede Nation wäre froh darüber und zudem STOLZ darauf ein solches Projekt geliefert zu bekommen.“

    Du solltest dich besser über das Thema informieren.

  392. „Präsentiert werden Arbeiten, die im Rahmen eines von den AnStiftern ausgeschriebenen internationalen Plakatwettbewerbs eingesandt wurden.“ – werden alle eingesandten Plakate gezeigt? Wie lang dauert die Ausstellung?

  393. Danke Detlef. Einer der wenigen hier, die die Tragweite des Projekts erkenn und verstehen:-)

    Ach, und zu „awk“. Ihr Gegner solltet euch besser informieren. Schließlich habt ihr lange genug Zeit dafür gehabt. Dieses Argument zieht leider gar nicht mehr…

    1. Ja, das haben wir schon einmal gesendet. Es würde aber, wenn es heute gesendet würde, ganz gut zum Thema Asyl passen.

  394. gestern Besichtigung Schloßgarten:
    alles niedergetrampelt und vermüllt von den Dauerdemonstranten und sogenannten Parkschützern.
    (…)

    1. Sehr geehrter Hr.Detlef, Ihre Ausdrucksweise entspricht nicht mehr dem respektvollen Umgangston dieses Forums. Ich habe mir deshalb erlaubt, einen Teil Ihrer beleidigenden Stellungnahme zu löschen und möchte Sie bitten in Zukunft menschenverachtende Bemerkungen zu vermeiden. Vielen Dank!

  395. Zensur, typisch linksradikale Methoden.
    Sie b rauchen keine Angst haben ich werde hier nichts mehr schreiben.

  396. Ich habe damit kein Problem. Mich wundert es nur ein bisschen, da die Anstifter auf dieser Web-Page eindeutig Position für die S21 Gegner beziehen. Ich wüsste nicht, dass auf den Pro/Contra S21-Homepages jeweils auch Werbung für die Gegenseite gemacht wird. Wäre ja auch irgendwie schizophren.

    1. Ist doch dann eine schöne Ausnahme, oder? Außerdem sind ja ein paar Buttons der Gegner auch ganz schön geworden. Und der „Parkerweiterer“ war Anlass zu vielen schönen Variationen.

  397. Hach, ist das schön:
    Bei Kritik packt man entweder die Nazikeule oder die Linksradikalenkeule aus.

    Zitat Claude:
    „Danke Detlef. Einer der wenigen hier, die die Tragweite des Projekts erkenn und verstehen:-)

    Aktuell verstehen 31587 Parkschützer die Tragweite des Projekts. Nur ist deren Meinung konträr zu der Ihren.
    Nehmen sie die neoliberale Brille ab und schalten sie Ihr von Brot&Spielen, Unterschichtenfernsehen und Hitparadenträllerradio blockiertes Hirn ein.

  398. Hui, da meint einer meinen Intellekt anzugreifen. Das ist doch das Niveau auf dem hier gegen das Projekt angegangen wird.

    Bauarbeiter werden beschimpft und bespuckt, Befürwortern wird ihre Einstellung abgesprochen und sie werden mit „Lügenpack“ beschimpft.

    Straßen werden blockiert, Autos, die dort gezwungen sind stehen zu bleiben, werden beschädigt und mit Aufklebern beschmutzt, Parks werden besetzt und verschmutzt usw…

    Ich glaube, dieses Niveau ist unterirdisch und ist bisher in keinster Weise von irgendeinem Befürworter gezeigt worden.

    Parkschützer schön und gut. Was wird denn mit dem Park veranstaltet? Wart ihr schon mal dort und habt die Zustände gesehen?!?!

    Schämen solltet ihr euch!!!!

  399. Claude Du hast vollkommen Recht. Diesen Leuten geht es doch nicht um den Park. Diese Leute sind einfach gegen alles. Wenn es die Grünen schon vor 5.000 Jahren gegeben hätte, würden wir heute noch in Höhlen leben.

  400. Die Aktion im Park ist zugegebenermaßen etwas aus dem Ruder geraten. Doch es gehören IMMER mindestens zwei dazu. Der Staat oder die Polizei war doch gezwungen zu reagieren.

    Wie das getan wurde, darüber kann man streiten. Doch die Gegner sind nicht ganz unschuldig. Ich finde es einfach nicht fair, dass immer nur eine Seite gesehen wird.

    Wer seine Kinder vorschickt, egal welchen Alters, dem gehört ein Denkzettel verpasst. Schüler gehen doch nur dorthin, um schulfrei zu bekommen.
    Außerdem sollen die Contras nicht immer behaupten, sie seien unschuldig. Dem ist nicht so! Sogar neichweislich!!!

    Und diese Parkschützer sind nichts anderes als P…., die in anderen Städten normalerweise verjagt worden wären. Es sind in der Tat obdachlose, die sich die Hucke vollsaufen, Müll fabrizieren und dies dann Protest nennen.

    Man sollte trotz allen Meinungsverschiedenheiten zum Trotz, vernünftig miteinander umgehen. Das kann man von beiden Seiten erwarten und sich auch mal anderer Meinungen annehmen.

    Ich kann dennoch nicht verstehen, wie man bei den wirklich wichtigen Themen, wie soziale Ungerechtigkeit, zuhause bleibt und nicht auf die Straße geht.
    Es gibt doch wirklich Dinge, die uns mehr bewegen sollten, als ein Projekt, das doch eigentlich der Umwelt zugute kommt. Die Kosten außen vor gelassen. Selbst die Alternative würde annähernd so viel kosten, wie S21.

    1. Sehr geehrter Hr. Claude, gerne können Sie in diesem Forum Ihre Meinung äußern. Bitte versuchen Sie aber sachlich zu bleiben und Beleidigungen zu vermeiden!

  401. Sehr geehrter Herr Dübbers,
    bitte können sie mich anrufen, es geht um den Bonatzbauehr, sehr wichtig
    07156 33689
    Lieben Gruss
    Christine Friedrich

  402. Sehr geehrter Webmaster, wo erkennen Sie denn bitte eine Beleidigung?

    Wenn Sie auf die „Parkschützer“ anspielen, dann gehen Sie bitte mal im Park vorbei und überzeugen sich selber…

  403. Ach, und wenn Sie meinen Text gelesen hätten, würden Sie erkennen, dass ich um einen vernünftigen Umgang bemüht bin. Ihre Abneigung zu diesem Projekt ist ja unverkennbar, als Webmaster sollte man dennoch, zumindest ansatzweise, unparteiisch sein.

  404. Hallo Claude, wann waren denn Sie persönlich zuletzt wegen sozialer Ungerechtigkeiten bei einer Demo?

  405. Herr Detlef und Herr Claude bekommen Sie Geld für Ihre fleißigen Beiträge hier von Frau Gönner? Oder sind Sie arbeitsmäßig nicht ausgelastet?

    1. Und Sie Fr. Conny, wie fänden Sie es, wenn man Ihnen sagt, dass Sie Ihren Beitrag z.B. von Hrn. Stocker bezahlt bekommen?

  406. Ja Conny,dies mußte ja mal wieder …. . Wie wär es mal mit Sachlichkeit, aber dies ist ja bei solchen leuten wie Sie vereehrte Conny zuviel erwartet.

  407. Dann löschen Sie es doch. Bei Conny haben Sie nichts auszusetzen, daran merkt man ja eindeutig dass ich Recht habe.

  408. Tut mir leid, wenn ich auch unsachlich war. Aber es übersteigt einfach mein Vorstellungsvermögen, wie man als Stuttgarter einerseits umfassend über dieses -viele Milliarden verschlingende,hochriskante, das Leben im Herzen Stuttgarts auf Jahrzehnte stark beeinträchtigende und höchstwahrscheinlich für Bahnfahrer keinen nutzenbringende- Großprojekt informiert und gleichzeitig dafür sein kann, ohne einen direkten finanziellen Nutzen davon zu haben. Sorry, ich kann`s mir einfach nicht vorstellen. Es ist für mich ein Widerspruch in sich.

  409. Wissen Sie Conny, man darf doch nicht nur die Zeit während des Baus betrachten, sondern muss den langfristigen Effekt sehen.

    Hätten Sie gedacht dass, der damals so unbeliebte Fernsehturm, heute das Wahrzeichen der Stadt wird? Nur um ein Beispiel zu nennen.

    Das ist zwar von größenverhältnis nicht mit dem Projekt zu vergleichen, aber vom Prinzip her geht es in die Richtung.

    Welches Großprojekt, angefangen beim Straßenbau (bspw. Autobahnen, Tunnels,…) ist denn in Ihren Augen das wert, was es kostet? Geht das nicht alles in Millionen oder gar Milliardenhöhe?

    Wo fängt „preislich gerechtfertigt“ an und wo hören (Zitat) “ Milliarden verschlingende,hochriskante…Großprojekte“ auf?

    Es geht doch nicht nur um die Bahn, sondern darum ein Stück Lebensqualität in die Stadt zu bringen. Wer von Ihnen würde nicht die frei werdenden Parkflächen nutzen? Denken Sie doch mal an die Kinder die in dieses Projekt hineinwachsen.

    Alleine die Tatsache, dass tausende neue jobs geschaffen werden, ist doch fantastisch.

    Wer sich heute immer noch über die, im Laufe der 15 Jahre gestiegenen Kosten beklagt, rechnet wahrscheinlich noch immer in D-Mark um oder schwelgt in guten alten Zeiten, als ein Schokoriegel noch 10 Pfennig gekostet haben.

    Man muss doch endlich verstehen, dass die Vergangenheit gut und schön war, wir jedoch im Heute und in der Zukunft leben… Was haben wir von vergangenen Tagen? Es bleibt nichts als Erinnerung.

  410. Avus Opa Life möchte ein neues Projekt starten, das einen großen Roman zu den Geschehnissen von Stuttgart21 zum Inhalt hat. Es wird kein Forum für Gegner oder Befürworter sein, sondern ein Roman um Macht, Geld, Leben und Liebe in einer Großstadt und seiner Region. Eine Anlehnung an S21 ist jedoch durchaus gewünscht. Intrigen, Lügen und das Zusammenwirken wirtschaftlicher Interessen wird ein Hauptpunkt hierbei sein.
    Hiermit werden alle interessierten Personen, die einen Beitrag zu diesem Roman leisten wollen, aufgefordert, sich auf http://www.avusops.de/life/schwabenstreich.html anzumelden.

  411. Es ist schwer zu ertragen, von so viel Leid zu hören und hier in der warmen Stube zu sitzen. Aber wir können alle ein wenig tun, um aus der Gleichgültigkeit aufzuwachen.
    Danke Eberhard Schmalzried

  412. das ist die zweite aktion auf der y-burg in kernen-stetten
    bürgermeister altenberger präsentiert die quittung für den feuerwehreinsatz zur beseitigung der luftballons – bloß wem ?

  413. Ah, ok wieder was gelernt. Also mir ist die Y-Burg nun sympathisch, werde bestimmt mal einen Ausflug über die Jahre da hin machen. damit bin ich mein eigener Beweis, Zivieler Ungerhorsam und Tourismus passen doch zusammen!

  414. Manchmal kann das Risiko die Sache wert sein. Ich denke das hier wird in die Geschichte als eins der Präzedenzfälle eingehen!

  415. wir haben bei den ersten 50 000 groß getrommelt,
    dann bei 75 000…
    und jetzt läpperts leider nur. wenn 100 000 erreicht sind, gehen die via öffentlichkeit an
    die die da oben, die nicht oben bleiben wollen.

    lieben gruß
    peter grohmann

  416. Schlecht ist, das man jeden Bundesbürger zwingt sich diesem ÖRR samt GEZ zu unterwerfen. Wer es nicht macht, dem drohen saftige Strafe, Pfändungen bis hin zum Ruin. Zwangsgebühr zahlen bis zum Tod und auch darüber hinaus.

    Wir das Volk werden ab 2013 nicht nur die GEZ Gebühr für den eigenen Haushalt zahlen müssen, nein wir alle werden die Gebühren der Firmen, Hotels Mietwagenverleiher, u.s.w. mit bezahlen. Wir sind die DOOFEN uns wird es aufgezwungen für eine Leistung zu bezahlen die man nicht möchte. Wir haben nicht mehr die Wahl nein sagen zu dürfen, wir sind Sklaven des ÖRR. Wer nicht zahlt, der wird gepeitscht. Wir alle zahlen den LUXUS für wenige. Zwang durch ein Staatliches Diktat, wer sich nicht beugt wird gebrochen.

  417. Sehr interessant.Das Buch über die DDR wäre bestimmt sehr aufschlussreich geworden.Der Süd-West-Rundfunk gedachte gewstern abend mit dem aufrüttelnden Hörspiel Die Studenten waren nicht nan allem schuld des Todes von Peter O.Chotjewitz.Ich erinnere mich,wie diese Hörspiel uns alle sehr mitgenommen hat.Ich dachte an den schwarzen Donnerstag.

  418. Ich bin traurig über den Tod von Peter O.Chotjewitz. Seine Literatur hat mich sehr aufgerüttelt.Schade, daß er das Buch über die DDR nicht mehr schreiben konnte. I.B.

  419. Es geht weiter, wieder verliert wikileaks eine Bankverbindung. Visa, Mastercard, Paypal und jetzt die Bank of America: Die Großbank reiht sich bei den Unternehmen ein, die Zahlungen an WikiLeaks sperren. Vielleicht liegt es daran, dass wikileaks als nächstes Ziel eine amerikanische Grossbank anvisierte. Auf der anderen Seite wird man an diesem Beispiel sehen, ob es auch auf Seiten der Banken monopolistische Strukturen gibt. Das wäre wirklich nicht gut.

  420. Einerseits, ist es unöglich sich so schnell auf den Winter vorbereiten zu können, wenn man nicht weis was einen erwartet. Dann kan man genau so gut allen anderen Verkehrsgesellschaften Vorwürfe machen.

  421. Aus Kinderarmut (Überalterung) folgt: vermehrt euch endlich, ihr geilen Leute!
    Der Kindesarmut (Armut des Kindes) geht der unglaubliche Schwachsinn voraus: Kinder brauchen weniger als ihre Eltern bis gar nichts. Vielen Dank für ihre geradezu über-deutliche Sprache, die zeigt, wie sehr Sie mitleiden, obwohl statistische Zahlen keine Gefühle sind. So sehr geht es den ach so lieben Statistikern um alles Gute für sie selbst und für ihre Mitmenschen. Wollen Sie überhaupt dass irgendwer diesen Schwachsinn liest? Warum nennen Sie sich Anstifter, obwohl Sie gar nichts stiften, geschweige denn anstiften?

  422. Mich schockiert, jedes Jahr, praktisch immerzu, wie ungehobelt Redaktionen auf ihre Leser einhämmern:

    Jetzt wollen wir es aber wissen:Was hat Sie gefreut, was schockiert?

    Gar nicht wahr! Denn wer wissen will, weiß es längst und wer erkennen oder erfahren will, was auch immer, und danach fragt und Antwort(-en) erhält, der wird es wissen. Was bedeutet (zu) „wissen“ und was „das Wissen“?

    Selten so gelacht! Das werde ich nächstes Jahr für den Rückblick auf dieses Jahr allen sagen, die mich fragen, was mich im vergangenen Jahr besonders freute, nämlich die Legasdenigger und deren Sprachvergewaltigungen.

  423. Kann der Beitrag nicht einfach für sich sprechen, also ohne musikalische „Unermalung“?

  424. was ist gemeint mit „freiwilliges botneck“ gründen? Bin für alle mögliche Form der unterstützung zu haben….

  425. habe die Kommentare durchgesehen, und mich für folgenden Standpunkt entschieden:
    …wenn ich Wikileaks wäre…würde ich schnellstens die payback -aktion abblasen“.
    Begründung=> Denn komischerweise geht keiner dieser „Operation Payback“- Angriffe auf
    Institute IN den USA oder gegen entsprechende Regierungsorganisationen
    welche sich gegen Wikileaks aussprachen… Nur gegen die, die unter Druck gesetzt wurden… (Anmerkung: Kredtinstitute, twitter etc)
    Fazit: Unterstützung geht anders – nur wie, weiss ich leider auch nicht! Wer hat n Tipp?

  426. der Winter ist keine neue Erfindung unserer Breitengrade….in der Schweiz, Österreich und Bayern ist Schnee und Minusgrade über monate angesagt, und wohl durch bessere Wartung mehr oder weniger im Griff.
    Ich war nach Weihnachten in einem ICE, der evakuiert werden musste wg defektem Stromabnehmer…und hatte von HH bis Stuttgart 3h Verspätung – alle Leute haben nur noch gespottet!
    Die Frage ist nur: wie kriegen wir die Staatskontrolle über die DB AG zurück, die das Allgemeinwohl in den vordergrund stellt ???

  427. Selbst die BaFin steckt tief mit drin. Unsere sogenannten „Volksvertreter“ haben „Finanzoptimierern“ wie Carsten Maschmeyer (AWD) die Türen aufgehalten. „Sozialdemokraten“ wie unser Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder, Franz Müntefering oder Frank-Walter Steinmeier (SPD) haben dem Massenbetrug mit faulen Wertpapieren Vorschub geleistet, durch Wegsehen und Nichtstun. Mir wird schlecht…

  428. und für dieses dumme geschwätz wird die innenstadt blockiert? wenn ich daran denke, wie die gegner bei der schlichtung gelobten, nicht mehr „lügenpack“ zu rufen – und hier steht ein vertreter, selbstverliebt bis zum erbrechen, und macht das maul nicht auf. das wahre lügenpack nennt sich „aktionsbündnis“.

  429. Gibt es eine Liste von deportierten Menschen nach Grafeneck, die aus dem Landkreis LB kommen, z.B. Julie Feucht aus Hemmingen?
    Danke für eine Info
    Druß
    Dagmar Müller-Buchalik

  430. sag mal gehts noch, solangsam habt ihr echt nen Vogel, geschmacklos ist diese Überschrift..

    1. wieso soll es denn nicht mehr gehn? erzaehl doch mal, warum Du die Ueberschrift geschmacklos findest. Wegen dem Geisler doch nicht, oder?

  431. Hallo, die 100 000 sollten es ja jetzt wohl sein. Will die Kleinen keiner??? Bin gerne bereit, die Waisenkinderinitialen zusammen mit Anderen z. B. auf eine oder mehrere Tapetenrolle/n zu übertragen. Natürlich dann auch bei der Montagsdemo „zu Markte“ zu tragen.
    Grüßle Gitta

  432. Schade, es ist in Ägypten zu dem gekommen, was wohl unvermeidlich war. Jetzt wird um die Macht gekämpft. Brandbomben fliegen, Schüsse fallen, Menschen werden gejagt. In Kairo findet eine regelrechte Schlacht zwischen Regimegegnern und Mubarak-Getreuen statt. Am Abend forderte die Armee im Staatsfernsehen den Abzug der Demonstranten vom Tharir-Platz. Mir tun die ganzen armen Menschen einfach leid. Warum, musste es nur dazu kommen.

  433. Liebes Radioteam,
    klasse, klasse, klasse!!
    Eine so kurzweilige und von Burkhard Heinz so freudigschwungvoll durch die Beiträge führende lebendige Sendung hat ‚mal wieder richtig gut getan!!
    Abwechsungsreich, gut gemischt, gut gesprochen, den motivierenden Drive spürend!
    Ich wünsche Euch weiterhin viel Erfolg, jetzt mit neuer Sendezeit, hoffentlich auch mit noch mehr HörerInnen!
    Ich werde den neuen Sendungen höchstwahrscheinlich nur mehr aus der Konserve zeitverzögert folgen können, aber ich bleib Euch treu!
    Alles Gute AnstifterFunken, weiter so!
    Heike

  434. Interessanter Artikel. Ich frage mich allerdings ob es wohl so stimmt mit der Ablehnung von universellen Werten und Demokratie seitens des libyschen Volkes?

    Die Frage trieb mich weiter. Bei der Frage und den Beobachtungen zum Thema „universelle Werte“ im Orient, wie groß ist der Einfluss von „unserem“ Orientbild geprägt? – und hier wurde ich fündig:

    Bauchtanz und Kopfgeburt – unser Orientbild
    Ex orient lux, aber es ist nicht das Licht der Vernunft, das da strahlt. „Der Araber“ ist anders, so viel steht fest – „der Moslem“ erst recht. Gottseindank gibt es Experten, die uns sagen, wie die so sind: von Karl May über Peter Scholl-Latour zu Thilo Sarrazin zieht sich die Reihe der Orienterklärer. Und die können sich reich aus dem Fundus an Bildern, Sterotypen und andere Wahrheiten über das Morgenland bedienen. Ein Morgenland mit gütigen Kalifen, malerischen Untertanen und bärtigen Fundamentalisten. Der reale Ägypter mag dem kaum noch ähneln, aber wir wissen doch, wie tief drinnen es ausieht….
    Quelle: HR, ARD Mediathek vom 17.02.11 / 51:16 min

    Stichworte: Geosteroypen, Orient in der Literatur, Musik, Geschichte, Gegenwart, Blick Osten auf den Westen, Blick Westen auf den Osten

    „Unsere Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann“ Francis Picabia

  435. Es ist Wahlkampf, Baby… War da nicht auch eine Gästebuchaffäre mit einem Minister in einem Nachbarort Besigheims? Die CDU, die CDU, die macht was sie will.
    Man kann es auch „am Nasenring durch die Arena führen“ nennen.
    Oder?

  436. Wegen des sehr starken Besucherandrangs wird die Ausstellung “ Stuttgart 21 – der Widerstand “ bis 4.März in der Galerie Nieser,Stuttgart – Degerloch verlängert.

  437. ehrlich und offen!
    ich fühle mich mit den anstiftern verbunden.
    doch schäme ich mich, wie man mit dem äussern schein eines menschen umgeht. auch wenn er mappus heißt. kommt – das ist keine ebene.
    michael

  438. mächtig festhalten
    diese „lichtgestalt“ (KTvG) im politischen betrieb hat vielleicht, in diesem fall einmal wieder, etwas verzögert angemessen auf die von ihm verschuldeten umstände reagiert. dies hat lange genug gedauert – aber es kam! angebracht wäre wenn fr. merkel, hr. mappus und hr. rech gleich hinterher maschieren würden. wo bleibt hier der druck der opposition, öffentliche bekenntnis von staatsrechtlern und das abbilden dieser unsäglichen Vorgänge.
    es ist natürlich sehr viel bequemer und folgenloser wenn man sich vom sofa aus über vorgänge in afrika ereifert als hier vor der eigene haustüre sich beim potentiellen „demokratischen“ regierungsPartner unbeliebt zu machen oder gar dinge anzuklagen die auf den missbrauch unseres rechtsstaats hin deuten.
    glauben sie mir ich will dies auch nicht war haben. aber wer da war am 30.09. hat über das unmenschliche vorgehen der instrumentalisierten polizisten keine zweifel. wer nicht da war wissen wir! wer angeordnet, geplant und die ereignisse umgedeutet hat wissen wir auch. deshalb – wir klagen an! noch vor dem 27.3.2011

  439. Sie fragen nach der Würde des Menschen? Würde ist auch verwandt mit dem Wort WERT – die Würde und der Wert der Stuttgarter Bevölkerung ist spätestens seit dem 30.09.2010 von der Landesregierung „mit Füßen getreten worden“. unterstützen Sie uns am:
    6.3.2011 um 17:00Uhr
    Friedenskirche, Schubartstr. 12, Stuttgart

    benefizLesung | ITHAKA zu Gunsten der
    4 schwerverletzten Menschen vom 30.09.2010

    Ein Programm mit Texten über Solidarität, Demokratie, den Souverän, Selbstverständnis, die Bürger und ihre Stadt, Unversehrtheit, Macht und Ohnmacht auseinander. Dazu Musik und Zeit für Gespräche.

    mehr Info: http://www.peter-stellwag.demail@peter-stellwag.de – tel 0711 – 6012682
    Spendenkonto: ITHAKA mit der Kontonummer 804 273 8806 ,
    BLZ 430 609 67

  440. das wirft fragen auf:
    warum haben die prüfer(professoren/doktorvater ) schon damals(bei der bewertung) nicht erkannt, dass dermaßen zahlreiche quellenangaben und fußnoten fehlen? ich bezweifle, dass die dissertation überhaupt von diesen personen gelesen wurde. wie kann man sonst eine solche arbeit mit der note 1 bewerten? denn völlig unmöglich, daß man diese (zitat interview) „collage“ an plagiaten damals schon übersehen hätte…
    (Kommentar von youtube übernommen)

  441. brandNews zum Termin in der Friedenskirche:

    am 6.3.2011 um 17:00Uhr Friedenskirche, Schubartstr. 12, Friedensplatz, Stuttgart – wird auch Daniel Kartmann, einer der Menschen die am Auge schwerverletzt wurden, mit uns auf der Bühne stehen.
    Also live in der Friedenskirche: Sandra Hartmann, Gabi Degenhardt, Joe Bauer, Lotte Llacht, Achim Gross, Tobias Heyel, Reiner Weigand, Ellen Rein, Peter Stellwag und Daniel Kartmann.

    Reservierungen und mehr Info unter: http://www.peter-stellwag.demail@peter-stellwag.de – tel 0711 – 6012682
    Spendenkonto: ITHAKA mit der
    Kontonummer 804 273 8806 , BLZ 430 609 67

    lg | peter stellwag

  442. news für den Termin bei Loretta am 9.3.2011

    Für alle die es in der Friedenskirche verpasst haben – das war ein sehr schöner Nachmittag – oder für die die einfach noch eine andere Fassung erleben wollen! Weiter geht es morgen bei Loretta, römerstr. 8, stuttgart. Hier gibt’s zunächst etwas Leckers von Loretta zum löffeln – wer also Hunger hat sollte nicht zu spät kommen!

    Live bei Loretta: Reiner Weigand, Achim Gross, Lotte Llacht, Max Braun und Peter Stellwag

  443. Als ich heute morgen Nachrichten schaute, habe ich erfahren, dass es eine „kontrollierte Explosion“ gegeben hat. „11 Arbeiter wurden verletzt“ – hmm, da frage ich mich, wie das eine „kontrollierte Explosion“ gewesen sein konnte. Ich hoffe das wir aus dieser Katastrophe etwas lernen und das dies das Ende der Kernenergie ist. Der Glaube an die Beherrschbarkeit einer Kernschmelzung ist erschüttert. Wir sehen im Fernsehen zu, wie ein Block nach dem anderen unkontrollierbar wird. Dafür sind unsere Kraftwerke sicher, wenn es kein Tsunami oder Hochwasser gibt – wenn es kein Menschliches Versagen gibt und wenn es kein Technisches Versagen gibt.

  444. Heute morgen hörte ich im Autoradio, dass es eine „kontrollierte Explosion“ gegeben hat! Es sind dabei 11 Menschen verletzt worden. Wie kann das eine „kontrollierte Explosion“ gewesen sein? Hoffentlich wird diese Explosion endlich das Ende für die Kernenergie bedeuten. Der Glaube an die Beherrschbarkeit einer Kernschmelzung ist entsetzt. Wir sehen im Fernseher, wie ein Block nach dem anderen unkontrollierbar wird. Jedoch sind unsere Kraftwerke sicher wenn es keinen terrorischtischen Anschlag gibt – wenn es kein größeres Erdbeben gibt wenn es kein Tsunami oder Hochwasser gibt und wenn es kein Technisches Versagen gibt.

  445. Schade, da war ich in Nordheim und nächsten Mittwoch bei Marahs Elternabend!

    Aber zu der Lesung im KC, da werd ich kommen.
    Freu mich schon!

    Und, wie gesagt: im Burgtheater wird grad ein neuer Botho Strauss gegeben, gäbe vielleicht Material für zukünftige Lesungen…

  446. oh wie schön, daß euch da der Hölderlin dazu eingefallen ist. so was lieb ich…

  447. Ich habe eine Schwester(FRAU) und bin mit einer
    FRAU verheiratet;aber diese palästinensische
    FRAU imponiert mir am meisten!
    Fred FRENZEL

  448. der hat keine Zei tzum Rasenmähen, der muß an den Bahnhof den Nordflügel wieder hochmauern.

    SN

  449. Kein Abriss vom Hotel Silber.
    Bitte Infos schicken für die nächsten Veranstaltungen
    jeanne-Marie

  450. hallo peter,
    beim pfarrer bofinger kann in der angelegenheit vielleicht ganz schnell geholfen werden – hab eben mit ihm telefoniert.
    lg | peter

  451. wer läd denn so eine stalinistische vorsitzende eines antidemokratischen interessenverhinderervereins an.
    sie vertritt eine klare minderheit der angepassten und sich wegduckenden contis. nur die wahlstrukturen mit indirekter wahl über ortsvereine mit einem riesigen einzugsgebiet mit ein paar 100 contis als stimmvieh konserviert ihren machtgeilen status.
    in der ersten direkten wahl war sie deutlich in der minderheit und längst haben andere interessenvertretungen die initiative die frau huddelmeier nie hatt übernommen.
    sie war früher nichts und ist heute nur eine trittbrettfahrerin des erfolges nach dem film.
    einfach eine unperson der man keine bühne geben sollte.
    einfach mal schlaumachen.
    Schlaumachen? ihr schafft das schon, google ist euer freund

  452. Die Natur hat uns einmal mehr wieder bewiesen sie lässt sich weder steuern noch bändigen. Wenn der Mensch versucht die Natur zu versklaven, darf er sich über den Gegenschlag der Natur nicht wundern. Späte Einsicht ist besser, als keine Einsicht. Hoffentlich zieht die Welt und Deutschland aus dieser Katastrophe die richtigen Schlüsse für die Zukunft unserer Kinder

  453. endlich eine neue art von echtem journalismus,
    ohne loby-beeinflussung,
    was wird für den demokratie – prozeß in
    den nordafrikanischen ländern notwendig
    und wie läßt sich das ändern

  454. Peter Selg und Stolzenbach!
    das kann man nichts verkehrt machen.

    Nürtingen geht es gut mit diesem Event.

  455. Sehr geehrter Herr Freudenreich, meine Dame und Herren,
    mit großer Freude habe ich zur Kenntnis genommen, das kontext auf den Markt kommt.
    Welches Verbrechen die Landesregierung am
    14.10.2003 am Verbraucherschutz begangen hat,
    wird mit der Auflösung des WKD z. 1.1.2005
    bekannt. Eine Katastrohe für BW und die BRD.

  456. Ich habe gelernt, dass man mit konstruktiven Verbesserungsvorschlägen mehr Erfolg hat. Stimme aber zu, dass „Kontext“ verbesserungswürdig und -fähig ist…

  457. Ich schließe mich meinen Vorunterzeichnern vollinhaltlich an.

    Monika Eberspächer-Mägle, Sindelfingen

  458. Ich schließe mich dem Appell voll und ganz an und habe eine Email an die folgenden Adressen geschickt (inklusive Text aus dem Appell):

  459. Auch ich schließe mich diesem Apell „Augen und Ohren öffnen“ vollinhaltlich an!

    Gerhard Haberl
    72172 Sulz am Neckar

  460. Den Appelo sollte man unbedingt auch an die Projektgegner und die Grünen richten. Sollte sich im Stresstest ergeben, dass die geforderte Leistungsfähigkeit erreicht wird, wäre es ein Verbrechen am Land nicht in sich zu gehen und das Projekt zu bauen.

  461. Dieser Aufruf ist Unsinn und verkennt die tatsächliche Situation. Wer möchte, dass S21 neu überdacht wird, hat am 27.03. Grün gewählt, nicht SPD. Aus meinem Bekanntenkreis gibt es alleine drei SPD-Wechselwähler, die gegen Mappus, aber für S21 sind. Durchweg alle Parlamente und Gremien, selbst der Tübinger (!) Gemeinderat, ist zu zwei Dritteln bis drei Vierteln mit Pro-S21-Leuten besetzt. Für die Macht im Ländle wird Kretschmann die Kröte S21 schlucken müssen. Denn niemand weiss besser als er: am Tag, an dem S21 auch nur zu kippen droht, ist die Koalition zu Ende.

  462. S21 wurde schon mehrfach überdacht und es hat sich immer wieder wieder gezeigt, dass die Mehrzahl der Argumente für das Projekt sprechen. Der Stresstest wird ein weiteres Mal zeigen, dass ein vernünftiger Fahrplan gefahren werden kann und das die Ängste und Befürchtungen der Gegner nicht gerechtfertigt sind. S21 wird kommen und das ist auch gut so!

  463. ¡OBEN BLEIBEN! Arme SPD, wohin bist du gegommen? Es gibt wohl zuviele U-Boote unter euch Genossen. Ich empfehle eine dringend eine Rundumerneuerung. ¡OBEN BLEIBEN!

  464. Eigenartig wie vehement die letzten Kommentare sich lesen, als hätten sie Beteiligungen an dem S21-Projekt!?
    Schon allein das hohe Risiko, die Mineralquellen zu gefährden, wäre Grund genug dieses S21-Projekt zu stoppen und eine vernünftige Lösung nämlich K21 in Erwägung zu ziehen!

    Artaperma – Im jetzigen Tun gestalte ich den Morgen!

  465. @Artapema
    Lach – ahaaa jetzt kommt wieder die Argumentation alle die für das Projekt sind, seien Profiteure. Du hast völlig recht; sind wir. Wir alle profitieren von besseren Bahnverbindungen, von der Verlagerung von Bahnlärm in den Tunnel, von der Anbindung der Filder. Ich schau mir ganz gern mal die Netzpläne von Städten wie Frankfurt oder Nürnberg an. Und man erkennt sofort, Stuttgarts bahnverkehr ist mickrig. Natürlich muss man Alternativen in Erwägung ziehen. Aber doch bitte nicht K21 was ist denn daran vernünftig in den Erhalt des Status Quo milliarden zu inverstieren? Eine Hochgeschwindigkeitsstrecke durchs Neckartals bis Hedelfingen zu bauen, dann mit einem Brückenmonster über den Berg und dann in einen Tunnel, der 9,0 statt 9,5 km lang ist. Schließlich wird der Filderraum links liegen gelassen. Ein sinnvolles Umsteigen auf die Strecke nach Ulm ist für die Filderstädte, Tübingen, Reutlingen, Nürtingen, Metzingen, Böblingen, Sindelfingen, Herrenberg… nicht möglich. Was soll an dieser Sammlung halbausgeorener Ideen vernünftig sein. Nicht gleich aufschreien, ich urteile über K21 so hart, weil es in weiten Teilen plänen entspricht, die schon mal auf dem Tisch lagen und, vernünftigerweise um einen Filderbahnhof ergänzt wurden… Damals war um die o.g. Städte anzubinden ein äußerst sinnvoller sogenannter „Turmbahnhof“ bei Wendlingen geplant. Ich halte es für sehr sinnvoll zu diskutieren, und fürs und widers abzuwegen, aber dazu gehört nunmal auch, dass man andere Meinungen zumindest zur Kenntnis nimmt.

  466. Lieber Artaperma, ich bin nur mittelbar für Stuttgart 21. meine Motivation ist: ich bin gegen den Irrsinn K21. Es gibt einen Witz: Die größte Leistung der Österreicher in der Geschichte ist es, die Welt blauben zu machen, Hitler wäre Deutscher und Beethoven Wiener gewesen. Die größte Leistung der Gegner von Stuttgart 21 ist es, den Leuten weis zu machen, bei K21 bliebe alles so, wie es ist. K21 ist der Tod des Neckartals. Da jucken mich die paar Bäume im Schlossgarten nur wenig.

  467. Ich lese immer wieder das Argument, dass die Filder an das Bahnnetz angschlossen gehören. Aber warum denn??
    Und schlimmer noch: wer sagt Flughafenbahnhof, der sagt über kurz oder lang 2. Startbahn. Kann man das wirklich auch noch wollen?

  468. Dem Egoismus und der Eitelkeit ist die Natur, Umwelt und unsere Nachkommen schnuppe! Habt Ihr da darüber schon nachgedacht? oder heißt es hier „nach mir die sintflut“?

    Artaperma – Im jetzigen Tun gestalte ich den Morgen!

  469. @mcbuhl Natürlich kann man darauf verzichten die Fildern anzuschließen warum such? Mach mal die Augen auf. Guck dir die Dauerstaus auf A8 und B27 an. Aber natürlich können wir einfach die ausbsuen? Oder wir lassen auch das. Verschwenden die Zeit tausendrt jeden Tag blasen weiter Dreck in die Luft. Und ohne Bahn das lass dir gesagt sein ist Startbahn 2 viel wahrsxheinlicher. Viele fliegen Richtung Münchel Salzburg wien nur mangels Alternative. Schau dir mal an wieviele heute zum Flughafen Frankfurt die Bahn nehmen. Nach Muc brauchst 4 Stunden statt 1.15 nach Fra. Da nimmt kein Mensch die Bahn.

  470. @arteperma: Deshalb wollen Sie auf dem Altar der Heuchelei das Neckartal opfern? Ich möchte, dass meine Kinder und Enkel in einem schönen, ökologischen Stuttgart leben können, nicht in einer Gleiswüste und einem zerstörten Neckartal. Deshalb bin ich gegen K21.

  471. Ich halte die Risiken und Gefahren bei S21 neben der Zerstörung eines klimatologisch sehr wichtigen Gebietes für die Stuttgarter Innenstadt in jeglicher Hinsicht nicht für vertretbar. Über K21 ist sicherlich noch zu diskutieren. Aber lege