Wann: Freitag, 21. August 2026, 17 Uhr

Wo: Lapidarium

Wer: die AnStifter, StadtPalais – Museum für Stuttgart


»Zärtlichen Herzen gefühlvoll geweiht!
Mit Hunden zerreißt sie,
welchen sie liebet, und isst,
Haut dann und Haare, ihn auf.« Kleist
Heinrich von Kleist war ein Außenseiter im literarischen Leben seiner Zeit; er stand jenseits der
Lager von Romantik und Weimarer Klassik. Insbesondere sein Trauerspiel „Penthesilea“ galt
als unaufführbar.
Barbara Stoll spielt und rezitiert Kleists stärkstes, faszinierendstes Drama über die obsessivverliebte Amazonenkönigin Penthesilea als
Monolog – im passenden, wunderschönen
Skulpturengarten des Lapidariums. Sie schlüpft
in die verschiedenen Rollen, ist anfangs Odysseus, wird zu Achill, dann zu Penthesilea, zur
Priesterin oder auch zu Meroe am Schluss. Die
Veränderungen sind minimal, intentional, vereinigen sich doch alle Stimmen in der des Dichters Heinrich von Kleist.
Barbara Stoll wird musikalisch begleitet von
Jerry Willingham. Sein Raumklang-Konzept
(Keramikobjekte, Flöten, Khaen u.a.) wurde eigens für diese Bearbeitung der „Penthesilea“
geschaffen.
Eintritt: 15 €

Wann: Samstag, 22. August 2026, 17 Uhr

Wo: Lapidarium

Wer: die AnStifter, StadtPalais – Museum für Stuttgart


»Zärtlichen Herzen gefühlvoll geweiht!
Mit Hunden zerreißt sie,
welchen sie liebet, und isst,
Haut dann und Haare, ihn auf.« Kleist
Heinrich von Kleist war ein Außenseiter im literarischen Leben seiner Zeit; er stand jenseits der
Lager von Romantik und Weimarer Klassik. Insbesondere sein Trauerspiel „Penthesilea“ galt
als unaufführbar.
Barbara Stoll spielt und rezitiert Kleists stärkstes, faszinierendstes Drama über die obsessivverliebte Amazonenkönigin Penthesilea als
Monolog – im passenden, wunderschönen
Skulpturengarten des Lapidariums. Sie schlüpft
in die verschiedenen Rollen, ist anfangs Odysseus, wird zu Achill, dann zu Penthesilea, zur
Priesterin oder auch zu Meroe am Schluss. Die
Veränderungen sind minimal, intentional, vereinigen sich doch alle Stimmen in der des Dichters Heinrich von Kleist.
Barbara Stoll wird musikalisch begleitet von
Jerry Willingham. Sein Raumklang-Konzept
(Keramikobjekte, Flöten, Khaen u.a.) wurde eigens für diese Bearbeitung der „Penthesilea“
geschaffen.
Eintritt: 15 €

10. September 2026

Wann: Donnerstag, 10. September 2026, 14:30 Uhr

Wo: Treffpunkt: Stadtteilhaus Hallschlag, Am Römerkastell 69, 70376 Stuttgart

Wer: Stolperstein-Initiative Stuttgart-Ost und Die AnStifter e.V.


Ca. 90-minütiger Rundgang im Stadtteil mit Gudrun Greth (Stolperstein-Initiative Stuttgart-Ost), anschl. Gelegenheit zum Austausch in den Räumen des Stadtteilhauses Hallschlag.
Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln, sogenannten Stolpersteinen, soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus (NS-Zeit) verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die quadratischen Tafeln aus Messing mit abgerundeten Ecken und Kanten sind mit manuell mittels Hammer und Schlagbuchstaben eingefügten Lettern beschriftet. Sie werden meist vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer in den Belag des Gehwegs eingelassen.