Wann: Sonntag, 2. August 2026, 17 Uhr

Wo: Lapidarium

Wer: die AnStifter, StadtPalais –Museum für Stuttgart.


Der Tübinger Ludwig Uhland, der Ludwigsburger Justinus Kerner und der Stuttgarter Gustav
Schwab lernten sich während ihres Studiums
in Tübingen kennen und knüpften hier ein lebenslanges Band der Freundschaft.
Was den Juristen Uhland, den Mediziner Kerner und den Theologen Schwab vereinte, war
ihre Liebe zur Dichtkunst: Man kann sie als das
klassische Trio der Schwaben-Dichter bezeichnen.
Wir präsentieren ihre schönsten Lieder und berühmtesten Balladen, wie »Des Sängers Fluch«
und »Schwäbische Kunde«, »Der reichste
Fürst«, »Der Ritt über den Bodensee« und »Das
Gewitter«.
Barbara Stoll (Schauspielerin & Sprecherin),
Frank Ackermann (Philosoph & Schriftsteller)
und der Akkordeonist Frank Eisele machen
seit Jahren literarisch-musikalische Bühnenprogramme.
Eintritt: 15 €

Wann: Freitag, 7. August 2026, 17 Uhr

Wo: Lapidarium

Wer: die AnStifter, StadtPalais –Museum für Stuttgart


Tucholsky (1890 – 1935) ist allgemein bekannt,
und ebenso seine Pseudonyme Theobald Tiger,
Peter Panter, Ignaz Wrobel und Kaspar Hauser,
welche die Vielseitigkeit seines Wesens und seiner Schriftstellerei ausdrücken. In der Tat war
er Journalist und Redakteur, Kritiker und Romancier, Lyriker und Satiriker, Aphoristiker und
Kabarettist – dazu noch ein Kämpfer für die
Republik und Demokratie, ein Kämpfer gegen
den Militarismus, Chauvinismus und Nationalsozialismus.
Wie präsentieren eine Auswahl seiner unsterblichen Satiren, vermischt mit Liedern, Gedichten und Aphorismen.
Tucholsky starb durch Selbstmord, im schwedischen Exil, am 21. Dezember 1935.
Eintritt: 10 €

Wann: Samstag, 8. August 2026, 17 Uhr

Wo: Lapidarium

Wer: die AnStifter, StadtPalais – Museum für Stuttgart.


Hölderlin, der zur geistlichen Laufbahn bestimmt war und am Tübinger Stift zusammen
mit Hegel und Schelling Theologie studiert hatte, war öfters in Stuttgart und vor allem erlebte
er hier, im Sommer und Herbst des Jahres 1800,
eine dichterisch sehr fruchtbare Zeit; das zeigen u.a. die Elegien »Brot und Wein«, »Stuttgart« und »Der Gang aufs Land«.
Wir erinnern mit dieser Veranstaltung an den
großen und unglücklichen Dichter: Barbara
Stoll spricht Gedichte und Prosa von Friedrich
Hölderlin, auf der Flöte begleitet von Jerry Willingham, eingebettet in einen Rahmentext von
Frank Ackermann.
Eintritt: 15 €

Wann: Sonntag, 16. August, 17 Uhr

Wo: Lapidarium

Wer: die AnStifter, StadtPalais – Museum für Stuttgart


Sokrates ist die faszinierendste Gestalt der
antiken Philosophie und zugleich ihr Wendepunkt, weshalb die ihm vorangegangenen
Philosophen als »Vorsokratiker« bezeichnet
werden.
Er, der von sich gesagt haben soll „Ich weiß,
dass ich nichts weiß“, wurde vom Orakel in Delphi zum weisesten aller Menschen erklärt. Er,
der nichts schrieb, und von dem wir vor allem
durch seinen berühmtesten Schüler Platon wissen, wirkte durch seine Gespräche, die er mit
jedermann auf dem Marktplatz oder bei Gastmählern hielt.
Er, der wegen seines Philosophierens zum Tode
verurteilt wurde, nahm den Tod auf sich, obwohl er leicht hätte fliehen können und eine
solche Flucht wohl auch von seinen Richtern erwartet wurde. Sein gleichsam freiwilliger Tod
war der höchste Triumph seines Philosophierens.
Frank Ackermann ist Philosoph und Schriftsteller. Er initiierte die Reihen »Philosophisches
Café im Hegelhaus« und »Literatur und Philosophie im Lapidarium«. – Zahlreiche Bücher zur
Philosophie-, Literatur- und Landesgeschichte,
u.a. über das »Lapidarium« (in »Die Villa Gemmingen und das Gustav Siegle-Anwesen auf
der Karlshöhe«)

Eintritt: 8 €

Wann: Freitag, 21. August 2026, 17 Uhr

Wo: Lapidarium

Wer: die AnStifter, StadtPalais – Museum für Stuttgart


»Zärtlichen Herzen gefühlvoll geweiht!
Mit Hunden zerreißt sie,
welchen sie liebet, und isst,
Haut dann und Haare, ihn auf.« Kleist
Heinrich von Kleist war ein Außenseiter im literarischen Leben seiner Zeit; er stand jenseits der
Lager von Romantik und Weimarer Klassik. Insbesondere sein Trauerspiel „Penthesilea“ galt
als unaufführbar.
Barbara Stoll spielt und rezitiert Kleists stärkstes, faszinierendstes Drama über die obsessivverliebte Amazonenkönigin Penthesilea als
Monolog – im passenden, wunderschönen
Skulpturengarten des Lapidariums. Sie schlüpft
in die verschiedenen Rollen, ist anfangs Odysseus, wird zu Achill, dann zu Penthesilea, zur
Priesterin oder auch zu Meroe am Schluss. Die
Veränderungen sind minimal, intentional, vereinigen sich doch alle Stimmen in der des Dichters Heinrich von Kleist.
Barbara Stoll wird musikalisch begleitet von
Jerry Willingham. Sein Raumklang-Konzept
(Keramikobjekte, Flöten, Khaen u.a.) wurde eigens für diese Bearbeitung der „Penthesilea“
geschaffen.
Eintritt: 15 €

Wann: Samstag, 22. August 2026, 17 Uhr

Wo: Lapidarium

Wer: die AnStifter, StadtPalais – Museum für Stuttgart


»Zärtlichen Herzen gefühlvoll geweiht!
Mit Hunden zerreißt sie,
welchen sie liebet, und isst,
Haut dann und Haare, ihn auf.« Kleist
Heinrich von Kleist war ein Außenseiter im literarischen Leben seiner Zeit; er stand jenseits der
Lager von Romantik und Weimarer Klassik. Insbesondere sein Trauerspiel „Penthesilea“ galt
als unaufführbar.
Barbara Stoll spielt und rezitiert Kleists stärkstes, faszinierendstes Drama über die obsessivverliebte Amazonenkönigin Penthesilea als
Monolog – im passenden, wunderschönen
Skulpturengarten des Lapidariums. Sie schlüpft
in die verschiedenen Rollen, ist anfangs Odysseus, wird zu Achill, dann zu Penthesilea, zur
Priesterin oder auch zu Meroe am Schluss. Die
Veränderungen sind minimal, intentional, vereinigen sich doch alle Stimmen in der des Dichters Heinrich von Kleist.
Barbara Stoll wird musikalisch begleitet von
Jerry Willingham. Sein Raumklang-Konzept
(Keramikobjekte, Flöten, Khaen u.a.) wurde eigens für diese Bearbeitung der „Penthesilea“
geschaffen.
Eintritt: 15 €