21. März 2026
19:00 - 23:00

Wann:  Samstag, 21.03.2026, 19:00, 21:00 und 23 Uhr

Wo: Martinskirche Eckardstr. 2

Wer: Ein gemeinsame Veranstaltung
der Martinskirche und
der Kirchengemeinden Nord,
der Kesselkirche, der Jugendkirche,
dem Bürgerprojekt Die AnStifter.
Mit freundlicher Unterstützung des
Bezirksbeirats Stuttgart-Nord,
der Landeshauptstadt Stuttgart
und weiterer PartnerInnen.


Demokratie stirbt selten mit einem Paukenschlag. Sie erodiert – leise, schrittweise, scheinbar legal. Wir müssen uns einmischen, für die Einhaltung der Menschenrechte eintreten, den Schutz des Grundgesetzes. Dazu braucht es viele gute und neue Ideen und das Engagement der Zivilgesellschaft. Wach bleiben, tolerant und zuversichtlich – gemeinsam für morgen.


30 Plakate von Jochen Stankowski zu den Menschenrechten
Vernissage | Musik | Kabarett

8. April 2026
19:00 - 20:30

Wann: Mittwoch, 8. April 2026, 19–20:30

Wo: Haus der Katholischen Kirche Königstr. 7, Stuttgart

Wer: Die AnStifter in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk, pax christi, Ohne Rüstung Leben, DFG-VK


Nach dem tiefen Zivilisationsbruch der Jahre 1933-1945
wurde am 24. Oktober 1945 in der Gründungscharta der
Vereinten Nationen (UN) das zwischenstaatliche Gewalt-
verbot als verbindliches Völkerrecht verankert. Und mit
der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948
wurden erstmals in der Geschichte individuelle Menschen-
rechte definiert und mit universeller Gültigkeit für alle, in-
zwischen 193, Staaten vereinbart.
80 Jahre später sind diese zivilisatorischen Fortschritte
bedroht wie nie zuvor. Die Normen des Völkerrechts wer-
den immer häufiger verletzt und zunehmend unverhoh-
lener in Frage gestellt – zuletzt auch von der deutschen
Regierung (zum Krieg in Gaza). Die UN ist in Folge von of-
fener Obstruktion und mangels politischen und finanziel-
len Engagements ihrer Mitgliedsstaaten immer weniger in
der Lage, ihre in der Charta von 1945 beschlossenen Kern-
aufgaben – Frieden, Menschenrechte und Entwicklung für
alle BewohnerInnen dieser Erde – wahrzunehmen. Präsi-
dent Trump verschärft den Kurs gegen die UNO: mit seiner
privaten Parallelorganisation „Board of Peace“ („Friedens-
rat“) will er offenbar die UNO zerstören; Grönland will er
unter Missachtung des Selbstbestimmungsrechts der Völ-
ker übernehmen.
Die seit den 1970er Jahren entstandene und für die inter-
nationale Sicherheit so wichtige Architektur bilateraler
und multilateraler Rüstungskontroll- und Abrüstungsab-
kommen ist weitgehend zerstört. Zugleich erreichen die
weltweiten Militärausgaben seit 2020 immer neue Rekord-
höhen.
Waren die letzten acht Jahrzehnte nur eine Schönwet-
terperiode, nur eine Zwischenkriegszeit wie die Jahre
zwischen 1919 und 1939? Oder können die 1945 ff. ver-
einbarten völkerrechtlichen und menschenrechtlichen
Normen noch gerettet werden?

Andreas Zumach ist Freier Journalist zu Themen der UNO
und der internationalen Politik. Er war 1988 bis 2020 Kor-
respondent aus dem Palais des Nations, Genf. 1997 wurde
er mit dem Goldpreis des Verbandes der UN-Korrespon-
denten in New York (UNCA) für die beste Berichterstat-
tung über die UN ausgezeichnet, 2009 mit dem Göttinger
Friedenspreis.

Kostenbeitrag 7 EUR (Ermäßigung möglich)

Sa., 11. April 2026, 10:30 Uhr
Hegelhaus, Eberhardstraße 53, 70178 Stuttgart
Veranstalter: Die AnStifter, Museums Hegel-Haus, StadtPalais – Museum für Stuttgart

„Dieser Beweis“, schreibt Kant, „verdient jederzeit mit Achtung genannt zu werden. Er ist der älteste, kläreste und der gemeinen Menschenvernunft am meisten angemessene. Es würde daher nicht allein trostlos, sondern auch ganz umsonst sein, dem Ansehen dieses Beweises etwas entziehen zu wollen.“
Dieser Gottesbeweis ist in der Tat sehr alt: Er wurde erstmals von Sokrates vorgetragen (in Xenophons „Erinnerungen an Sokrates“); Platon und Aristoteles bildeten ihn weiter. Der Beweis schließt aus der Ordnung und Zweckmäßigkeit in der Natur auf eine ihr zugrundeliegende göttliche Intelligenz.
Ich stelle das Prinzip und die Geschichte des Beweises vor, betrachte Kants Kritik an ihm ein und gehe abschließend noch auf Leibniz ein, auf seine Idee von den unendlich vielen möglichen Welten (von denen unsere die beste ist).

Frank Ackermann ist Philosoph und Schriftsteller. Er initiierte im Jahr 2009 das „Philosophische Café im Hegel-Haus“. – Zahlreiche Bücher zur Philosophie-, Literatur- und Landesgeschichte, zuletzt: „Vom Calwer Handelsmann zum Hofmarschall Ihrer Kaiserlichen Hoheit“ und „Nietzsches großer Mittag am Zarathustra-Stein“ (beide Verlag Peter Grohmann Nachfolger).

Kostenbeitrag: 10 Euro, inkl. Kaffee/Brezeln oder Hefezopf


Aus brandschutztechnischen Gründen dürfen höchstens 22 Besucher in den Gewölbekeller des Museums Hegel-Haus. Es empfiehlt sich deshalb eine vorherige Anmeldung/Reservierung für die Veranstaltungen.
Eine Anmeldung ist möglich auf der Homepage der AnStifter:
www.die-anstifter.de Rubrik: Termine „Philosophisches Café“
oder telefonisch: 0711-248 69 620
Telefonzeiten: Mo-Do 10-13h und 15-18h
Sie können sich 5 Tage vor der Veranstaltung anmelden.

Wann: Samstag, 09.05.2026, 10:30 Uhr

Wo: Hegelhaus, Eberhardstraße 53, 70178 Stuttgart

Wer: Die AnStifter, Museum Hegel-Haus, StadtPalais – Museum für Stuttgart