29. Mai 2026
14:00 - 18:00

Nachbarschaftstreffen | Entdeckungs-Tour

Wann: Freitag, 29.05.2026, 14:00 – 18:00 Uhr

Wo: DenkMacherei, Werastraße 10

Wer: Die AnStifter


Wir, die AnStifter, laden Euch herzlich ein zu einem besonderen Tag der Begegnung rund um die DenkMacherei in der Werastraße 10. Gemeinsam machen wir uns auf einen Spaziergang durchs Quartier – mit kleinen Impulsen und einem Quiz rund um das Thema Menschenrechte. Dabei entdecken wir unsere Nachbarschaft aus neuen Blickwinkeln und kommen ganz nebenbei ins Gespräch.

Im Anschluss wird es gemütlich: Bei frisch gebackenen Waffeln ist Zeit zum Ankommen, Austauschen und Kennenlernen. Für musikalische Begleitung sorgen Gutmann & Schmolz und geben dem Nachmittag eine lebendige Note.

Lernen wir uns kennen – wir freuen uns auf unsere Nachbarinnen und Nachbarn und auf alle, die sie mitbringen!

Wann: Mittwoch, 24.06.2026, 19:00 Uhr

Wo: Hotel Silber

Wer: Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber, die AnStifter,
Botnang Hand-in-Hand und Sillenbuch Hand-in-Hand


Die Dokumentation „Kein Land für Niemand” von Max Ahrens und Maik Lüdemann begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs. Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck. (zit. Website Filmverleih)

Gespräch mit Bärbel Mauch vom Flüchtlingsrat Baden-Württemberg
und Thomas Nuding, Aktivist bei SARAH Seenotrettung https://sarah-seenotrettung.org/.
Moderation: Brigitte Lösch, 1. Vorsitzende Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber.

Ein Infotisch und die Möglichkeit, Geflüchteten mit der Aktion „Nein zur Bezahlkarte“ ein Stück Freiheit zurückzugeben, bieten Ihnen als Besucher:in konkrete Ideen, etwas gegen deren Ausgrenzung und Diskriminierung zu tun.

Filmdaten: Produktionsland Deutschland, Produktionsjahr 2025, Produktionsfirma Nashorn Filmhaus KG, Regie Max Ahrens · Maik Lüdemann, Buch Max Ahrens · Maik Lüdemann Kamera Maik Lüdemann · Nils Kohstall, Musik Ophelia Hausmann Schnitt Lino Thaesler Länge 111 Minuten Kinostart 03.10.2025 FSK ab 12 Pädagogische Empfehlung – Ab 14. Genre Dokumentarfilm

Wann: Freitag, 10. Juli 2026, 18:00 Uhr

Wo: Stadtteilhaus Hallschlag, Am Römerkastell 69, 70376 Stuttgart

Wer: ’s Dudelsäckle e. V. und Die AnStifter e. V.


Zur Ausstellungseröffnung präsentiert Peter Grohmann Auszüge aus seinem Kabarettprogramm. Sein Anliegen: das Thema Menschenrechte aus der Sackgasse zu holen, seine Aktualität aufzuzeigen – für die Menschen, die ihre Rechte verloren haben, für jene, die nie ihre Rechte kannten, für alle, die auf Menschenrechte pfeifen, und die werden mehr und mehr.
Schüler:innen der Silcherschule Kornwestheim stellen ihre Werke vor: Video-Arbeiten zum Thema „Menschenrechte“, die sie zusammen mit ihrer Lehrerin Dagmar Müller Buchalik zum Europäischen Wettbewerb eingereicht hatten.
Die beiden Gitarristen Achim Fiechtner und Stefan Kratt entführen uns musikalisch zurück ins 20. Jahrhundert. Ihre stimmungsvolle „Zeitreise“ beschwört mit Bob Dylans „The times, they are a-changin“ den Glauben daran, dass immer auch wieder andere, d. h. bessere, Zeiten kommen … Ein bisschen Ermutigung kann heutzutage ja gewiss nicht schaden. Und wenn sie dann womöglich zum Abschluss wieder Tom Pettys „I won’t back down“, was so viel heißt wie „aufgeben ist keine Option“ spielen sollten, dann sagen wir nur: Genau.

Wann: Freitag, 17.07.2026, 14:30 Uhr

Wo: Fahrbibliothek, im Römerkastell (vor dem REWE)
Stadtteilhaus Hallschlag, Am Römerkastell 69, 70376 Stuttgart

Wer: ’s Dudelsäckle e.V. und Die AnStifter e.V.


Lesung an der Fahrbibliothek im Römerkastell aus dem Buch „Open Your Heart“ zur Dokumentarfilmreihe „199 Kleine Heldinnen“, anschließend Filmvorführung im Stadtteilhaus Hallschlag mit Sigrid Klausmann und Walter Sittler. „199 Kleine Heldinnen“ ist ein weltumspannendes Filmserienprojekt. Es stand mehrere Jahre unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission. Das Ziel ist es, in möglichst vielen Ländern der Welt ein Kind zu porträtieren um ihm eine Stimme zu geben. Der verbindende Rahmen, der Schulweg, dient als Sinnbild für den Weg ins Leben, das Recht auf Bildung und eine gute Zukunft für alle Kinder.

Wann: Sonntag, 2. August 2026, 17 Uhr

Wo: Lapidarium

Wer: die AnStifter, StadtPalais –Museum für Stuttgart.


Der Tübinger Ludwig Uhland, der Ludwigsburger Justinus Kerner und der Stuttgarter Gustav
Schwab lernten sich während ihres Studiums
in Tübingen kennen und knüpften hier ein lebenslanges Band der Freundschaft.
Was den Juristen Uhland, den Mediziner Kerner und den Theologen Schwab vereinte, war
ihre Liebe zur Dichtkunst: Man kann sie als das
klassische Trio der Schwaben-Dichter bezeichnen.
Wir präsentieren ihre schönsten Lieder und berühmtesten Balladen, wie »Des Sängers Fluch«
und »Schwäbische Kunde«, »Der reichste
Fürst«, »Der Ritt über den Bodensee« und »Das
Gewitter«.
Barbara Stoll (Schauspielerin & Sprecherin),
Frank Ackermann (Philosoph & Schriftsteller)
und der Akkordeonist Frank Eisele machen
seit Jahren literarisch-musikalische Bühnenprogramme.
Eintritt: 15 €

Wann: Freitag, 7. August 2026, 17 Uhr

Wo: Lapidarium

Wer: die AnStifter, StadtPalais –Museum für Stuttgart


Tucholsky (1890 – 1935) ist allgemein bekannt,
und ebenso seine Pseudonyme Theobald Tiger,
Peter Panter, Ignaz Wrobel und Kaspar Hauser,
welche die Vielseitigkeit seines Wesens und seiner Schriftstellerei ausdrücken. In der Tat war
er Journalist und Redakteur, Kritiker und Romancier, Lyriker und Satiriker, Aphoristiker und
Kabarettist – dazu noch ein Kämpfer für die
Republik und Demokratie, ein Kämpfer gegen
den Militarismus, Chauvinismus und Nationalsozialismus.
Wie präsentieren eine Auswahl seiner unsterblichen Satiren, vermischt mit Liedern, Gedichten und Aphorismen.
Tucholsky starb durch Selbstmord, im schwedischen Exil, am 21. Dezember 1935.
Eintritt: 10 €

Wann: Samstag, 8. August 2026, 17 Uhr

Wo: Lapidarium

Wer: die AnStifter, StadtPalais – Museum für Stuttgart.


Hölderlin, der zur geistlichen Laufbahn bestimmt war und am Tübinger Stift zusammen
mit Hegel und Schelling Theologie studiert hatte, war öfters in Stuttgart und vor allem erlebte
er hier, im Sommer und Herbst des Jahres 1800,
eine dichterisch sehr fruchtbare Zeit; das zeigen u.a. die Elegien »Brot und Wein«, »Stuttgart« und »Der Gang aufs Land«.
Wir erinnern mit dieser Veranstaltung an den
großen und unglücklichen Dichter: Barbara
Stoll spricht Gedichte und Prosa von Friedrich
Hölderlin, auf der Flöte begleitet von Jerry Willingham, eingebettet in einen Rahmentext von
Frank Ackermann.
Eintritt: 15 €

15. August 2026

Wann: Samstag, 15. August 2026, 15:00 Uhr

Wo: Steigkirche, Auf der Steig 21, 70376 Stuttgart

Wer: Evangelische Steigkirchengemeinde und Die AnStifter e.V.


Anmeldung:

Führung durch die Ausstellung von und mit Dagmar Buntins
Mit ihren in der Steigkirche gezeigten Arbeiten fragt sie sich: „Welche Spuren hat der 500 Jahre alte europäische (und auch deutsche) Kolonialismus in meinem Bewusstsein, in meinen Grundhaltungen, meinem Weltbild und in meinem alltäglichen Verhalten hinterlassen? Es geht mir vor allem um den impliziten Rassismus, der zum Teil unbewusst wirksam ist und den ich nicht beabsichtige, weil ich mich als Demokratin verstehen möchte.“
Die Künstlerin lebt und malt in Schwieberdingen bei Stuttgart.

Wann: Sonntag, 16. August, 17 Uhr

Wo: Lapidarium

Wer: die AnStifter, StadtPalais – Museum für Stuttgart


Sokrates ist die faszinierendste Gestalt der
antiken Philosophie und zugleich ihr Wendepunkt, weshalb die ihm vorangegangenen
Philosophen als »Vorsokratiker« bezeichnet
werden.
Er, der von sich gesagt haben soll „Ich weiß,
dass ich nichts weiß“, wurde vom Orakel in Delphi zum weisesten aller Menschen erklärt. Er,
der nichts schrieb, und von dem wir vor allem
durch seinen berühmtesten Schüler Platon wissen, wirkte durch seine Gespräche, die er mit
jedermann auf dem Marktplatz oder bei Gastmählern hielt.
Er, der wegen seines Philosophierens zum Tode
verurteilt wurde, nahm den Tod auf sich, obwohl er leicht hätte fliehen können und eine
solche Flucht wohl auch von seinen Richtern erwartet wurde. Sein gleichsam freiwilliger Tod
war der höchste Triumph seines Philosophierens.
Frank Ackermann ist Philosoph und Schriftsteller. Er initiierte die Reihen »Philosophisches
Café im Hegelhaus« und »Literatur und Philosophie im Lapidarium«. – Zahlreiche Bücher zur
Philosophie-, Literatur- und Landesgeschichte,
u.a. über das »Lapidarium« (in »Die Villa Gemmingen und das Gustav Siegle-Anwesen auf
der Karlshöhe«)

Eintritt: 8 €