Wann: Sonntag, 14.06.26 14 Uhr
Wo: Martinskirche, Eckartstr. 2
Wer: Zeichen der Erinnerung e.V.
Die Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung e.V.“ wurde vor 20 Jahren nach langjährigem
bürgerschaftlichen Engagement im Juni 2006 gegründet. Sie erinnert mit der Wand der
Namen und Informationstafeln, die wie ein Passepartout die Überreste der Gleise im Inneren
Nordbahnhof umschließen, an die in den Jahren 1941 – 1944 von den Nationalsozialisten
deportierten Jüdinnen und Juden und Sinti aus ganz Württemberg, Hohenzollern und Baden.
Von hier fuhren die Deportationszüge in die Lager Riga, Izbica, Auschwitz und Theresien-
stadt.
Aufgabe des Vereins ist es, den Erhalt und die Pflege der Gedenkstätte zu sichern und mit
Gedenkveranstaltungen und Führungen zur Erinnerungskultur der Landeshauptstadt Stuttgart
gart beizutragen. Für die Gedenkstättenpädagogik wurde in Kooperation mit der Stuttgarter
Jugendhaus gGmbH der lernort gedenkstätte (später Lernort Geschichte) gegründet, deren
Jugendguides seither Schulklassen aller Arten zur Bedeutung des Orts und seiner
Geschichte bilden.
Am Sonntag, 14.06.26, laden wir anlässlich des 20jährigen Bestehens sehr herzlich ein zu
einem Festgottesdienst in der Martinskirche, Eckartstr. 2, und anschließendem Gang zur
Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“ e.V. Die Predigt im Gottesdienst hält Landesbischof
Ernst-Wilhelm Gohl.
Grußworte sprechen:
Muhterem Aras, Stellvertretende Landtagspräsidentin des Landes Baden-Württemberg
Isabel Fezer, Bürgermeisterin Referat Jugend und Bildung der Landeshauptstadt Stuttgart
Isabelle Weichselgartner, Vorsitzende Stuttgarter Jugendhaus gGmbH Gesellschafter
Michael Kashi, Vorstandsmitglied der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg
Andreas Keller, mit der Übergabe des Vorsitzes des „Zeichen der Erinnerung e.V.“ an
Monika Renninger
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Monika Renninger:
Mit sehr herzlichem Dank für Ihre Unterstützung grüßen im Namen des Vorstandes
Andreas Keller und Monika Renninger
Vorsitzende/r des „Zeichen der Erinnerung“ e.V.
Ablauf:
11:00 Uhr, Gottesdienst in der Martinskirche, Eckartstr. 2
12:00 Uhr Grußworte
12:45 Uhr Gang zur Gedenkstätte „Zeichen der Erinnerung“, Otto Umfrid Straße
13:15 Uhr Einladung zur Begegnung und zum Austausch beim Mittagessen
14:00 Uhr Finissage der Ausstellung „Mein Name ist Mensch“, Martinskirche
