Wann: Samstag, 13. Juni 2026, 09.30 – 13.30 Uhr
Wo: online
Wer: Heinrich Böll Stiftung BW
Hate Speech ist ein ernstzunehmendes Problem – ob Ableismus, Klassismus, Rassismus, Sexismus oder andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Hassrede im Netz schüchtert viele Menschen ein und schränkt die demokratische Meinungsvielfalt ein. Doch wir können etwas dagegen tun!
In diesem Workshop analysieren wir, woher der Hass im Netz kommt, welche Gruppen besonders betroffen sind und welche Strategien Hater*innen nutzen. Vor allem aber geht es darum, wie wir mit Counter Speech aktiv werden und digitale Räume zurückerobern können.
Schwerpunkte:
Hate Speech verstehen – Definitionen und Mechanismen digitaler Hetze
Hass im Netz – Wer ist betroffen, und welche Dynamiken stecken dahinter?
Strategien der Hater*innen – Welche Taktiken werden genutzt?
Counter Speech als Antwort – Wirksame Gegenstrategien und Handlungsoptionen
Für wen?
Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich gegen digitale Hetze engagieren und sich für eine demokratische, respektvolle Diskussionskultur im Netz einsetzen möchten.
Warum solltest du teilnehmen?
Hate Speech bedroht den offenen Meinungsaustausch und kann Menschen zum Schweigen bringen. Wer Mechanismen versteht und Strategien kennt, kann sicherer mit Hassrede umgehen, gezielt gegensteuern und positive Akzente setzen.
Methoden
Inputs und praxisnahe Beispiele
Interaktive Übungen und Gegenstrategien
Reflexion und Feedback für den souveränen Umgang mit Hate Speech
Ziele des Workshops
Sensibilisierung für digitale Hetze und ihre Auswirkungen
Stärkung der Teilnehmenden, um sich aktiv für eine vielfältige und demokratische Debattenkultur einzusetzen
Lasst uns das Netz nicht den Hater*innen überlassen – sondern es gemeinsam zurückholen!
Mit wem?
Said Rezek ist Politikwissenschaftler, Trainer und freier Journalist. Er schreibt insbesondere über Medien, Muslime, Migration und Rassismus – unter anderem für die „taz“, den „NDR“ und „MIGAZIN“.
