Wann: Dienstag, 24. November 2026, 18:30 Uhr
Wer: Stefan Fisahn, Holger Brehm
Wann: 24. November 2026, 18:30 Uhr
Wo: Humanistisches Zentrum Stuttgart, Mörikestraße 14, 70178 Stuttgart
Wer: Stefan Fisahn, Holger Brehm
„Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Vorstellungen von den Dingen.“
– Marc Aurel, Selbstbetrachtungen (Buch VIII, 47)
Die antike Lebenskunst der Stoa verspricht Gelassenheit, Selbstbeherrschung und einem bewussten Umgang mit den eigenen Möglichkeiten erscheinen vielen Menschen als zeitgemäße Orientierung in einer unübersichtlichen Welt.
Doch welche Art von Lebensphilosophie bietet die Stoa tatsächlich? Ist sie eine Philosophie der Freiheit, die Menschen hilft, sich von Ängsten und Abhängigkeiten zu lösen? Oder birgt sie auch die Gefahr, sich mit bestehenden Verhältnissen abzufinden und Veränderung eher zu ertragen als anzustreben?
Der Vortrag stellt zentrale Gedanken der stoischen Philosophie vor und beleuchtet ihre Spannungen: zwischen Vernunft und Gefühl, Selbstbestimmung und Schicksal, persönlicher Haltung und gesellschaftlicher Verantwortung.
Eine Einladung zur Auseinandersetzung mit einer antiken Lebenskunst, die bis heute fasziniert – und provoziert.
Denn auch das sagte Herr Aurel aus Rom:
„Was dem Bienenstock nicht nützt, das nützt auch der Biene nicht.“
– Marc Aurel, Selbstbetrachtungen (Buch VI, 54)
