Wann: Dienstag, 3.11.2026 um 19:00 Uhr
Wo: StadtPalais – Museum für Stuttgart
Wer: StadtPalais – Museum für Stuttgart, Deutsch-Amerikanisches Zentrum, Freundeskreis StadtPalais – Museum für Stuttgart
: „Das amerikanische Volk wünscht, dem deutschen Volk die Regierung Deutschlands zurückzugeben. Das amerikanische Volk will dem deutschen Volk helfen, seinen Weg zurückzufinden zu einem ehrenvollen Platz unter den freien und friedliebenden Nationen der Welt.“ Bevor der damalige US-Außenminister James F. Byrnes am 6. September 1946 im Stuttgarter Opernhaus diese Worte sprach, war die Zukunft Deutschlands ungewiss. Doch in seiner „Rede der Hoffnung“ setzte er ein starkes Zeichen: Statt weiterer Bestrafung stellte Byrnes ein Jahr nach Kriegsende den Wiederaufbau, wirtschaftliche Stabilität und politische Verantwortung des besetzten Landes in den Mittelpunkt.
Für einen Teil des Nachkriegsdeutschlands und seine Bevölkerung bedeutete dies Hoffnung und Orientierung; die Rede öffnete den Blick des Landes nach Westen. Für die USA leiteten Byrnes‘ Rede die Neuorientierung der amerikanischen Deutschlandpolitik ein. Die „Speech of Hope“ gilt als Wendepunkt der deutsch-amerikanischen Beziehungen und Beginn einer engen transatlantischen Zusammenarbeit.
80 Jahre später kommen Prof. Dr. Wolfram Pyta (Universität Stuttgart), Jun-Prof. Dr. Nadja Klopprogge (Universität Tübingen) und Dr. Torben Giese (StadtPalais) in einer Paneldiskussion zusammen und werfen einen Blick zurück auf diesen historischen Wendepunkt: Welche Interessen standen hinter der Hoffnungsrede? Welche Auswirkungen hatte sie? Und wie prägt sie die deutsch-amerikanischen Beziehungen bis heute?
Eintritt frei.
