Die AnStifter sind ein gemeinnütziger Verein mit durchlässigen Strukturen, der vom Engagement seiner Mitglieder getragen wird, zur Mitarbeit einlädt und Kooperationspartner willkommen heißt. Er finanziert sich zum großen Teil aus Mitglieds- und Förderbeiträgen sowie Spenden und öffentlichen Fördergeldern.
Unsere Wurzeln reichen bis ins Jahr 1987, als eine Gruppe engagierter Leute in der Stuttgarter Römerstraße 8 ein Kulturlokal eröffnete. Zeitgleich gründeten sie die interCulturellen Initiativen – ein offener und organisatorischer Rahmen für Lesungen, Konzerte und Vorträge. 1993 schlossen sich die iCi mit der nach dem Fall der Mauer in Dresden gegründeten AnStiftung zu den AnStiftern – interCulturelle Initiativen zusammen.
Das Menschel: Ein Symbol, das bewegt

Es ist weit mehr als nur ein Logo – das „Menschel“ ist das Herzstück der visuellen Identität der AnStifter. Seit Mitte der 90er, gestaltet von Jochen Stankowski, prägt es als unverwechselbares Zeichen unsere Arbeit.
Ursprung und Bedeutung des Namens
Der Name leitet sich aus dem Jiddischen ab. Ein „Mensch“ (oder eben das liebevolle „Menschel“) zu sein, bedeutet in dieser Tradition weit mehr als nur die biologische Zugehörigkeit zur Gattung – es steht für Anständigkeit, Humanität und Integrität.
Wofür es steht
Das tanzende Menschel symbolisiert die Gleichheit aller Menschen und verkörpert:
- den AnStifter – den Impuls zum Handeln,
- das AnStiften – gemeinsames Tun,
- die AnStifter – die Gemeinschaft für eine offene Gesellschaft.
Die Idee dahinter
Wie Jochen Stankowski selbst beschreibt, entstand die Figur bereits Ende der 1980er Jahre – ursprünglich „als Peter“. Ihr Wesen ist geprägt von Lebendigkeit: munter, immer auf Achse, unruhig, spontan. Genau diese Eigenschaften spiegeln sich bis heute im Menschel wider.
So ist das Menschel nicht nur ein Bild, sondern eine Haltung – lebendig, verbindend und immer in Bewegung.
