Dr. Boris Wandruszka: Antike Philosophie IV: Stoiker und Epikuräer – ein antiker und moderner Gegensatz

15. August 2013
Bürgerforum Esslingen, Schelztorstraße 38
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Mit dem Ende der klassischen Philosophie (Platon und Aristoteles) im antiken Griechenland verlagerte sich das Denken in den praktisch-ethischen Lebensbereich und versuchte, Lebenskunst bzw. Anleitung zum guten Leben zu werden. Dabei bildeten sich zwei Schulen heraus: die von Zenon gegründete „Stoa“ (= Wandelhalle) und die Schule Epikurs, die den Namen „Garten“ erhielt. Diese beiden Schulen zeigen neben manchen Übereinstimmungen auch erhebliche Differenzen: Begriffe wie Lust und Pflicht, Individuum und Gemeinschaft, Glück und Tugend, Gottnähe und Gottferne wurden unterschiedlich akzentuiert. – Wir wollen diese antike Auseinandersetzung in Hinblick auf unsere heutige Situation bedenken und fruchtbar machen.

Boris Wandruszka promovierte in Medizin und Philosophie; er ist Arzt und Psychotherapeut mit eigener Praxis in Stuttgart. – Buchveröffentlichungen: „Der Traum und sein Ursprung – eine neue Anthropologie des Unbewussten“ (2008), „Philosophie des Leidens – zur Seinsstruktur des pathischen Lebens“ (2009).

Kostenbeitrag: je 8 Euro

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