Zwischen Terror und Hoffnung. Flüchtlinge im irakisch-syrisch-türkischen Grenzgebiet

So, 1. Februar 2015, 15:00 Uhr - 17:00 Uhr
Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart
Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Ba-Wü, Literaturhaus Stuttgart, Stiftung Geißstraße
Wichtiges: Eintritt: 9/7/4,50 €

Der Vormarsch des Islamischen Staats im Nordirak und in Syrien hat zu einer der größten Fluchtbewegungen in der Gegenwart geführt. Hunderttausende KurdInnen, YezidInnen und Angehörige anderer Minderheiten flüchteten vor den Gräueltaten des IS. Schon seit Längerem treibt der Bürgerkrieg in Syrien viele Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Die Lage in den Flüchtlingslagern in der Region ist dramatisch, vielerorts fehlt es selbst an grundlegenden Dingen. Gleichzeitig erleben viele Flüchtlinge ein enormes Maß an Solidarität und Hilfsbereitschaft. Verwaltung und Zivilgesellschaft in vielen Städten und Gemeinden, die mit Flüchtlingszahlen konfrontiert sind, die oftmals ihre Einwohnerzahl überschreiten, nehmen die Herausforderung an und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.

Wie sieht die Situation vor Ort aus? Wie gehen Politik und Zivilgesellschaft mit dieser dramatischen Situation um? Welche Erwartungen haben die Menschen in der Region an die wohlhabenden Staaten Europas? Diese Fragen wollen wir mit Februniye Akyol, seit April 2014 zweite Bürgermeisterin von Mardin, einer türkischen Stadt an der Grenze zu Syrien, die besonders viele Flüchtlinge aufgenommen hat, Songül Tolan vom Zentralrat der Yeziden in Deutschland und dem Journalisten Dr. Knut Krohn, der die Situation in den Flüchtlingslagern der Region aus eigner Anschauung kennt, diskutieren.
Außerdem wird der Stuttgarter Verein Mosaik e.V. Gelegenheit haben, seine Kampagne vorzustellen, die an die Solidarität der Stuttgarter Gesellschaft mit den Flüchtlingen in der Region appelliert.

Mit
Februniye Akyol, Bürgermeisterin, Mardin, Türkei;
Songül Tolan, Zentralrat der Yeziden in Deutschland;
Dr. Knut Krohn, Ressort Politik, Stuttgarter Zeitung, Stuttgart.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Flüchtlingsgespräche „Vom Weggehen und Ankommen – Ein internationales Projekt aus aktuellem Anlass“

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