Zwischen Front und Heimat – Weil Im Dorf im 1. Weltkrieg

Sa, 10. Mai 2014 - Sa, 31. Januar 2015, Ganztägig
Weilimdorfer Heimatstube, Ditzinger Straße 7, 70499 Stuttgart
Veranstalter: Weilimdorfer Heimatkreis
Wichtiges: nur samstags 15-17h

Der Weilimdorfer Heimatkreis hat dem Ersten Weltkrieg eine Ausstellung gewidmet, denn auch Weilimdorf war durch die Folgen des Krieges stark betroffen.

Von den rund 3.000 WeilimdorferInnen, die 1914 in „Weil im Dorf“ wohnten, starben 121 junge Mänger in einem sinnlosen Krieg an der West- wie Ostfront. Das Mahnmahl für die Gefallenen steht noch heute an der Oswaldkirche. In der Inschrift sind viele Familiennamen aus Weilimdorf zu lesen, die es noch heute gibt, sei es als Familie – oder Straßennamen.

Nach 100 Jahren gibt es immer noch Notizen, Briefe und Dokumente, die viele Einzelschicksale erfahren lassen, insbesondere Elend, Leid und Verzweiflung. Der Weilimdorfer Heimatkreis öffnet nun vom 10. Mai 2014 bis 31. Januar 2015 seine Heimatstube für historische Zeitdokumente, die Weilimdorfer Familien zur Verfügung gestellt haben. Drei Männer aus Weilimdorf führten damals sehr ausführliche Dokumentationen der Kriegsgeschehnisse, die nun in der Ausstellung auch zu sehen sind: von Jakob Mauser, Gottlob Staiger und Fritz Hornberger.

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Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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