Workshop zum Thema Antisemitismus

Mi, 10. Juni 2015, 18:00 Uhr
RadioRaum Konstanz, Beyerlestr. 1, 78464 Konstanz
Veranstalter: Input Konstanz
Wichtiges: DGB-Haus

Antisemitismus ist in Deutschland nicht nur eine Einstellung, die von Islamisten oder Neo-Nazis geteilt wird. Beispielsweise stimmten 2011 bei einer Umfrage einer Forschergruppe aus Bielefeld rund 13% der Befragten der Aussage „Juden haben in Deutschland zu viel Einfluss“ zu. Ein latenter Antisemitismus lässt sich bei etwa 20% der deutschen Bevölkerung feststellen. Offen antisemitische Parolen wie „Juden ins Gas“ sind einfach als solche zu erkennen. Doch warum sind auch Sprüche wie „Kindermörder Israel“ oder „Apartheidstaat Israel“ als antisemitisch zu klassifizieren? In dem Workshop mit Paul Kraut wollen wir uns fragen: Was kennzeichnet den (modernen) Antisemitismus? Ist Antisemitismus nur eine Form von Rassismus oder etwas qualitativ Anderes? Welche theoretischen Erklärungsversuche gibt es zum Antisemitismus? Und schlussendlich: Was können wir gegen Antisemitismus tun?

Der Radioraum befindet sich im DGB-Haus am Zähringerplatz (Beyerlestr. 1). Wenn ihr vor dem Haupteingang steht lauft rechts an den Briefkästen vorbei, über die Parkplätze. Ihr kommt auf eine braune Holztür zu mit der Aufschrift „Jugendheim“. Rein da, Treppe runter und ihr seid da.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit den Hochschulpolitische Referate des AStA der Uni Konstanz statt und werden gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Rahmen ihres Jugend- und Bildungsprogramms.

Verschlagwortet mit: Rassismus‚ Rechtsextremismus und -terrorismus

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