Stuttgarts Kulturgeschichte im Nationalsozialismus – Ein blinder Fleck?

Do, 26. März 2020, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr
Stadtarchiv Stuttgart, Bellingweg 21, 70372 Stuttgart
Veranstalter: Stadtarchiv Stuttgart
Wichtiges:

Stuttgarts Kulturgeschichte im Nationalsozialismus – Ein blinder Fleck?

Eine Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung „Der Traum vom Museum ‚schwäbischer‘ Kunst. Das Kunstmuseum Stuttgart im Nationalsozialismus“

Die Geschichte der Stuttgarter Kulturinstitutionen, der politischen wie künstlerischen Akteure in der NS-Zeit ist bisher nur in Ansätzen erforscht. Eine umfassende Darstellung der Theater und Literatur, der Musik, der Museen, der Kunsthändler- und Kunstsammlerszene, der intellektuellen Führungspersönlichkeiten und der kulturellen Organisationen steht noch aus. Was sind die Gründe für dieses Desiderat der stadtgeschichtlichen Forschung, wie könnte diese Lücke geschlossen werden? Unter der Moderation von Adrienne Braun (Stuttgarter Zeitung) diskutieren Dr. Bettina Keß (kulturplan Würzburg), Johanna Poltermann (Staatsgalerie Stuttgart) und Prof. Dr. Roland Müller (Stadtarchiv Stuttgart).

Adrienne Braun ist in Stuttgart als freie Kulturjournalistin, Autorin und Moderatorin tätig. Sie hat mehrere Bücher veröffentlicht und ist seit vielen Jahren Kolumnistin der Stuttgarter Zeitung.

Bettina Keß ist Kunsthistorikerin und Kulturwissenschaftlerin. Sie ist Inhaberin von kulturplan, einer Agentur, die Museen berät und Ausstellungen konzipiert. 2012/13 hat sie eine Ausstellung mit dem Titel „Eine Bestandsaufnahme. Kunst aus der Zeit des Nationalsozialismus in der Städtischen Sammlung Würzburg“ kuratiert.

Johanna Poltermann ist Kunsthistorikerin und Provenienzforscherin an der Staatsgalerie Stuttgart. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreis Provenienzforschung e.V.

Roland Müller ist seit September 1996 Leiter des Stadtarchivs der Landeshauptstadt Stuttgart.

In Kooperation mit dem Kunstmuseum Stuttgart

 

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