Soldatenmorde im Schatten des Reichstagsbrandes – Volker Kutscher liest aus „Märzgefallene“

Do, 17. September 2015, 20:00 Uhr
Gems, Mühlenstr. 13, 78224 Singen
Veranstalter: Veranstaltung im Rahmen des Krimisommers
Wichtiges: Eintritt: 5€

Berlin 1933. Nach der Machtergreifung der Nazis ändert sich auch für Kommissar Gereon Rath, der zum Team des legendären Ernst Gennat gehört, vieles an seiner Arbeit. Der neue Polizeipräsident stellt klar, dass die Verfolgung von Kommunisten und Juden Vorrang hat vor den alltäglichen Mordermittlungen. Und dann brennt der Reichstag. Demgegenüber ist die Aufklärung des Mordes an einem zum Bettler gewordenen Kriegsveteranen eher nebensächlich. Nicht, dass Rath klein beigäbe. Er greift tief in die Trickkiste und nutzt seine Verbindungen ins kriminelle Milieu, um weiter zu ermitteln. Ein spannendes und vielschichtiges Zeit- und Sittengemälde, das der Autor geschickt mit einer Mordermittlung verknüpft.

Volker Kutscher, geboren 1962, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte zunächst als Tageszeitungsredakteur, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln. Mit dem Roman „Der nasse Fisch“, dem Auftakt seiner Krimiserie um Kommissar Rath im Berlin der 30er-Jahre, gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller. „Märzgefallene“ ist Gereon Raths fünfter Fall.

Verschlagwortet mit: Nationalsozialismus

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