Rassismus & Faschismus? Läuft nicht!

Sa, 22. Oktober 2016, 14:00 Uhr
Lutherkirche Fellbach, Kirchplatz, 70734 Fellbach
Veranstalter: Bündnis aus von Antraf-Gruppen über Gewerkschaften bis zu attac
Wichtiges:

Ja es geht noch brauner! Nach drei erfolglosen rassistischen Aufmärschen in Fellbach erwartet uns für den 22. Oktober die Veranstaltung einer extrem rechten Aktivistin, welche schon mehrfach dutzende Nazis auf die Straße gebracht hat.

Verantwortlich für diese Radikalisierung zeigt sich mit Ester Seitz eine Aktivistin, welche unter anderem Karlsruhe mit ihren regelmäßigen Aufmärschen aus Rassisten und Nazis terrorisiert.
Dass diese Verbindung gewollt ist, zeigt sich unter anderem an der Teilnahme Ester Seitzs am Bundesparteitag der faschistischen Kleinstpartei „Die Rechte“, sowie der Unterstützung der Aufmärsche in Karlsruhe durch den bisherigen Initiator.
Auch die letzte „Fellbach wehrt sich“-Kundgebung zeigte, was diese angeblich „besorgten Bürger“ in Wirklichkeit sind. Neben der üblichen, rassistischen Hetze wurden dort auch erstmals offen antisemitische und neonazistische Reden gehalten. So wurde im reinsten Nazijargon das Bild einer jüdischen Weltverschwörung gemalt und von
„Blutdeutschen“ gesprochen.

Dieser hetzerische Angriff auf einen Großteil unserer NachbarInnen, FreundInnen und KollegInnen ist für uns nicht hinnehmbar!
Dementsprechend wollen wir uns dem rechten Aufmarsch am 22. Oktober gemeinsam und solidarisch entgegen stellen.

Ob in der BRD oder der restlichen Welt profitieren stets einige wenige von Krieg, Krise & Umweltzerstörungen, während die breite Masse den Preis dafür bezahlt. RassistInnen verschleiern diesen Umstand und spielen die Menschen gegeneinander aus.
Dabei liegt die Perspektive dieser Welt nicht in einer Rückkehr zum Nationalismus, sondern der Verbindung der weltweiten Kämpfe für ein würdiges Leben. Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen! Gemeinsam
Fluchtursachen und nicht Flüchtlinge bekämpfen!

Verschlagwortet mit: Rassismus‚ Rechtsextremismus und -terrorismus

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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