‚Quartett für das Ende der Zeit‘ von Olivier Messiaen

So, 2. März 2014, 11:00 Uhr
Kursaal Bad Cannstatt, Königsplatz 1, 70372 Stuttgart
Veranstalter: Cannstatter Stolperstein-Initiative
Wichtiges:

Benefizkonzert zugunsten der Cannstatter Stolperstein-Initiative

Zu allen Zeiten haben Krieg und Gewaltherrschaft nicht nur in dokumentarischen, sondern auch in künstlerischen Überlieferungen ihre Spuren hinterlassen. So auch im 20. Jahrhundert – man denke an Gemälde wie Pablo Picassos „Guernica“ oder Anna Seghers Roman „Das siebte Kreuz“. Beispiele für solche Zeugnisse kennt auch die Musik. Eines dieser Werke, das „Quartett für das Ende der Zeit“ für Klavier, Violine, Violoncello und Klarinette von Olivier Messiaen entstand während der Kriegsgefangenschaft des Komponisten in Görlitz und wurde im dortigen Lager Stalag VIII A am 15. Januar 1941 uraufgeführt. Zur Komposition angeregt wurde Messiaen vom zehnten Kapitel der Johannes-Apokalypse. Die acht Sätze des Werkes nehmen mit ihren Titeln darauf unmittelbaren Bezug. Messiaens Quartett sind Kompositionen der Wiener Schule an die Seite gestellt. Es musizieren Florian Kunz, Klavier, Olga Perelmann, Violine, Uschi Dahlhausen, Klarinette und Stefan Kraut, Violoncello.

Freier Eintritt – um Spenden wird gebeten

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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