Prof. Michael v. Hauff
Brauchen wir Fair Trade noch in Zeiten der UN-Nachhaltigkeitsziele?

Do, 1. Dezember 2016, 19:30 Uhr
Bürgerhaus Botnang, Griegstraße 18, 70195 Stuttgart
Veranstalter: Weltladen Botnang
Wichtiges:

Die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (SDGs), auf die sich die Völkergemeinschaft im Herbst 2015 verständigt hat, wurden auch unter dem Begriff Agenda 2030 bekannt und sollen bis zum Jahr 2030 realisiert werden. Positiv anzumerken ist, dass diese Ziele sowohl in Entwicklungs-als auch in Industrieländern umgesetzt werden sollen. Somit sind diese Ziele eine gemeinsame Aufgabe. Es gibt jedoch berechtigte Zweifel, ob die Völkergemeinschaft diese Ziele weltweit wirklich umsetzen wird bzw. verwirklichen kann. Die wichtige Frage hierbei ist, wie stark die Gegenkräfte sind, die an einer Realisierung dieser Ziele kein Interesse haben. Daher sollten auch in Zukunft die Ziele durch bewährte Maßnahmen und Konzepte wie Fair Trade begleitet und gestärkt werden.

Professor Michael von Hauff ist seit 1991 Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Technischen Universität Kaiserslautern. Seine Forschungsschwerpunkte sind Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Umweltökonomie, Entwicklungsökonomie und nachhaltige Entwicklung. Er ist Mitglied in nationalen und internationalen Organisationen und Foren wie der Europäischen Akademie der Wissenschaften zu den genannten Forschungsschwerpunkten. 2009 erhielt er von B.A.U.M. den Deutschen Umweltpreis für seine wissenschaftlichen Leistungen zu dem Forschungsgebiet „Nachhaltige Entwicklung“.

Verschlagwortet mit: Entwicklung, Weltpolitik

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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