Palästina-Nakba-Tag – 66 Jahre Vertreibung der PalästinenserInnen

Sa, 10. Mai 2014, 15:00 Uhr
Marktplatz Stuttgart, Marktplatz, 70178 Stuttgart
Veranstalter: Palästinakomitee Stuttgart u.a.
Wichtiges:

Am 15. Mai erinnern sich die PalästinenserInnen an ihre Nakba/Vertreibung. Die Vertreibung von 800 Tausend Palästinenser durch zionistische Milizen, die unmittelbar nach dem Beschluss des Teilungsplans im November 1947 begann, wird heute durch den Staat Israel fortgesetzt (Prawer-Plan bzw. Blueprint-Negev, Zerstörungen von Dörfern und Häusern, Siedlungsbau usw.).

Darauf möchte das Palästinakomitee Stuttgart wir in Stuttgart am Samstag, 10. Mai 2014, mit einer Aktion zum Palästina-Nakba-Tag auf dem Stuttgarter Marktplatz aufmerksam machen.

Von 15 bis 19 Uhr zeigen wir die Nakba-Ausstellung und informieren in Redebeiträgen von bekannten palästinensischen, jüdischen, und internationalen AktivistInnen. Außerdem gibt es kulturelle Aufführungen und viel Gelegenheit zur Diskussion.

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

Ein Gedanke zu „Palästina-Nakba-Tag – 66 Jahre Vertreibung der PalästinenserInnen

  1. Den Veranstaltern ist bei der Einladung sicher ein Fehler unterlaufen mit “ Milizen vertrieben 800 Tausend „. Nun, es gab nur eine Untergrundguerilla gegen die englische Besatzung, Haganah, die in der Hauptsache aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen bestand und die schon rein zahlenmäßig nicht in der Lage gewesen wäre, achthunderttausend (800 000) Menschen zu vertreiben, zumal sie in der Hauptsache damit beschäftigt waren, jüdische Dörfer (Kibbuzim) und Einrichtungen gegen arabische Angriffe zu verteidigen.

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