Literatur im Lapidarium
Vom „Römischen Garten“ der Villa Ostertag-Siegle zum Lapidarium der Stadt Stuttgart – Lesung mit Frank Ackermann, musikalisch begleitet von Frank Eisele am Akkordeon

Sa, 18. Juni 2022, 18:00 Uhr
Städtisches Lapidarium, Mörikestr. 24/1, 70178 Stuttgart
Veranstalter: Die AnStifter
Wichtiges:

Das Lapidarium an der Karlshöhe gilt als ein „besonderes Kleinod in der baden-württembergischen Museumslandschaft. Keine andere Stadt kann eine ähnliche Sammlung in einer vergleichbaren, historischen Gartenanlage aufweisen.“

Kaum einer weiß jedoch, dass der Bauherr dieser Gartenanlage Gustav Siegle (1840 – 1905) war, Mitbegründer, Haupaktionär und Vorstandsvorsitzender der BASF, mit einem Vermögen, welches sogar das des Königs übertraf. Gustav Siegle hatte fast die gesamt Karlshöhe erworben und sie zu einem äußerst kostbaren Familienanwesen und Gesamtkunstwerk umgestaltet. Ein Teil dieses Gesamtkunstwerks war der „Römische Garten“, aus welchem nach dem Krieg das Lapidarium wurde, das „steinerne Bilderbuch“ der Stadt Stuttgart.

In dieser Veranstaltung wird die unbekannte, facettenreiche Geschichte des Gartens erzählt und ein Teil der ebenso spannenden Familiengeschichte.

Frank Ackermann, Philosoph und Schriftsteller, veröffentlichte zu diesem Thema das Buch „Die Villa Gemmingen und das Gustav-Siegle-Anwesen auf der Karlshöhe“ (Belser-Berlag, 2018).

Kostenbeitrag: je 10 Euro

Verschlagwortet mit: Literatur im Lapidarium