Karikaturen vor dem und im Ersten Weltkrieg
Feindbildpropaganda und die Spaltung der deutschen Sozialdemokratie

Mi, 2. Juli 2014, 19:00 Uhr
Württembergischer Kunstverein (wkv), Schloßplatz 2, 70173 Stuttgart
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg
Wichtiges:

Logo des Bündnisses «100 Jahre Erster Weltkrieg: Die Waffen nieder! Jetzt»
Ulrich Weitz und Oliver Stenzel werden am Beispiel von Karikaturen erläutern, welche Rolle ein Medium wie die Karikatur in der damaligen Zeit gespielt hat – sowohl für die «geistige Mobilmachung» zum Krieg wie auch für die Versuche der damaligen Friedensbewegung gegen den Krieg zu mobilisieren.

Oliver Stenzel (freier Journalist und Historiker) hat sich mit der damaligen Feindbildpropaganda beschäftigt, die mit Karikaturen viel stärker als in früheren Kriegen den Gegner entmenschlichte, bestialisierte ­– und Stereotype produzierte, die zum Teil bis heute nachwirken.

Ulrich Weitz (Agentur für Kunstvermittlung) wird seinen Fokus auf die Haltung der Arbeiterbewegung/Sozialdemokratie richten. Sein aktuelles Buch handelt vom marxistischen Kulturwissenschaftler Eduard Fuchs, der eine beachtliche Sammlung von Blättern des Grafikers und Karikaturisten Honoré Daumier besessen hatte, die in der Auseinandersetzung der Arbeiterbewegung mit dem Krieg eine besondere Rolle gespielt haben:

Ulrich Weitz: Eduard Fuchs. Der Mann im Schatten

Verschlagwortet mit: Krieg & Frieden

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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