Kant, die UN und der Weltfrieden

Sa, 26. November 2022, 0:00 Uhr
Hegelhaus, Eberhardstraße 53, 70178 Stuttgart
Veranstalter: Die AnStifter
Wichtiges:

Vortrag und Diskussion mit Frank Ackermann

Nach der Katastrophe des Ersten Weltkriegs gab der amerikanische Präsident Woodrow Wilson den Anstoß zur Gründung des „Völkerbundes“ mit Sitz in Genf. Wilson, der dafür mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, gab an, dass er sich durch die Gedanken von Kants Schrift „Zum ewigen Frieden“ hätte inspirieren lassen.

Unmittelbar nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs wurden als Nachfolgeorganisation des gescheiterten „Völkerbundes“ die „Vereinten Nationen“ (UN) mit Sitz in New York gegründet. Auch die UN bekennt sich zu Kants Idee des Weltfriedens, denn ihr Zweck ist es, „künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat“. Dies zeigt deutlich, dass Kants idealistische Konzeption, die ich in knapper Form darstellen werde, eine späte Anerkennung und praktische Bedeutung gewonnen hat.

Verschlagwortet mit: 30 Tage im November, philosophisches Cafe