Jens Kolata
Die Verfolgung von „Asozialen“ während des Nationalsozialismus in Württemberg und Hohenzollern

Do, 8. Oktober 2015, 20:00 Uhr
Volkshochschule Tübingen, Katharinenstraße 18 , 72072 Tübingen
Veranstalter: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., NSDOK-Tübingen, Volkshochschule Tübingen mit Unterstützung der Universitätsstadt Tübingen
Wichtiges: Eintritt frei

Bereits seit dem Wilhelminischen Kaiserreich wurden Bettler, alkoholkranke und arbeitslose Menschen durch die Kriminalbiologie als „Asoziale“ stigmatisiert und sozial diszipliniert. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde ihnen gegenüber auch in Württemberg und Hohenzollern Pflichtarbeit, Zwangssterilisationen sowie Haft in Arbeitshäusern, Bewahrungsanstalten, Konzentrationslagern und ‚Arbeitserziehungslagern‘ angeordnet. Der Vortrag behandelt diese Verfolgungsmaßnahmen in der Region.

Verschlagwortet mit: Nationalsozialismus, Rassismus‚ Rechtsextremismus und -terrorismus

Über Dominik Blacha

Dominik Blacha, Sozial-Pädagoge, Jahrgang 1982, ist Anstifter der letzten Stunde, studiert einen internationalen und interdisziplinären Master in Politik, Soziologie und Geschichte. Er beschäftigt sich mal damit, mal hiermit, oft mit Menschenfeindlichkeit und dem Gegenteil davon. "Mit beiden Füßen fest auf dem Boden, mit dem Kopf in den Sternen."

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