Hannah Arendt und die Pflicht zum Ungehorsam

Mi, 9. März 2016, 21:55 Uhr
Veranstalter: kein Veranstalter bekannt
Wichtiges: arte.tv

„Hannah Arendt ist eine der einflussreichsten politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Doch was sagt ihr Werk jungen Leuten von heute, einer Generation, die sich jenseits nationaler oder kontinentaler Beschränkungen bewegt, und die Partei ergreift für ein ‚Denken ohne Geländer‘ (Hannah Arendt) der Systeme, Ideologien und Wunschvorstellungen?

In jüngster Zeit hat Hannah Arendts Werk eine neue Aktualität erhalten. Ihr Buch ‚Über die Revolution‘ nimmt eine zentrale Bedeutung bei der politischen Debatte von Oppositionellen in den Ländern des Arabischen Frühlings ein; ihr Essay ‚Macht und Gewalt‘ hilft bei der Betrachtung der Unrechtsregimes unserer Tage und ihr ‚Bericht von der Banalität des Bösen‘, das vermutlich zu den meist zitierten Versuchen zählt, die Wurzeln und Abgründe des nationalsozialistischen Regimes in der Person von Adolf Eichmann zu erfassen, verweist auf unsere modernen Gesellschaften.“

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Verschlagwortet mit: Bewegungen
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Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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