Gedenkveranstaltung anlässlich der Pogromnacht des 9./10. November 1938

Sa, 9. November 2013, 15:00 Uhr - 16:00 Uhr
Ehemalige Synagoge Cannstatt, König-Karl-Straße 47, 70372 Stuttgart
Veranstalter: Bezirksbeirat Bad Cannstatt
Wichtiges:

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, vor nunmehr 75 Jahren, brannten im ganzen Deutschen Reich die Synagogen, jüdische Geschäfte wurden verwüstet, Tausende jüdische Männer ihren Familien entrissen und in Konzentrationslager verschleppt. Diese Ereignisse waren ein deutliches Zeichen des nationalsozialistischen Antisemitismus, eine Station auf dem Weg in die geplante Vernichtung des Judentums, und es gab sie auch in Stuttgart-Bad Cannstatt. Hier wurde in den frühen Morgenstunden des 10. November die Synagoge an der König-Karl-Straße von Mitgliedern der Cannstatter Feuerwache angezündet, nachdem Angehörige der Gestapo die Kultgegenstände zerstört hatten. Der Bezirksbeirat von Bad Cannstatt erinnert mit einem einstündigen Stadtrundgang mit dem Historiker Olaf Schulze an die Ereignisse in Bad Cannstatt. Dabei werden auch einzelne Schicksale Cannstatter Juden vorgestellt. Die Gedenkveranstaltung beginnt am Samstag, den 9. November 2013, um 15.00 Uhr am Platz der Synagoge, König-Karl-Straße 49.

Verschlagwortet mit: Pogromnacht

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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