Doro Moritz
Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf Bildung und Beschäftigung

Di, 23. Juni 2015, 19:00 Uhr
Uni Konstanz, Universitätsstraße 10, 78464 Konstanz
Veranstalter: AStA Uni Konstanz
Wichtiges: Raum A701

„Gute Bildung ist teuer – schlechte Bildung ist so teuer, dass unser Land sie sich nicht leisten kann.“ Mit diesem Aufkleber reagiert die GEW Baden-Württemberg 2012 auf die Ankündigung der Landesregierung, bis 2020 11.600 Lehrerstellen zu streichen. Denn 2020 droht die Schuldenbremse. Steuersenkungen für Vermögen und Unternehmen sorgen seit 1998 dafür, dass der Staat immer weniger Einnahmen hat, mit denen er seine Aufgaben erfüllen kann. Notwendige Reformen werden angepackt, aber unzureichend ausgestattet. In der frühen Bildung geht es vorranging um die Zahl der Plätze und zu wenig um Qualität. Lehrerstellen sind von Streichung bedroht, obwohl sie für Inklusion, Ganztag, Individualisierung und vieles mehr gebraucht werden. Die Folge: Bildungsbenachteiligung bleibt bestehen, die Akzeptanz für Reformen fehlt, Arbeitsbedingungen verschlechtern sich.

Verschlagwortet mit: Ökonomie/Wirtschaft

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