Débat TRI-Color
Nationalismus, Populismus und Regionalismus im Europa der Krise.

Do, 29. Oktober 2015, 19:30 Uhr
Institut français, Schloßstraße 51 , 70174 Stuttgart
Veranstalter: IZKT der Uni Stuttgart
Wichtiges:

Niederländische, französische und deutsche Erfahrungen im Vergleich

In ganz Europa gibt es heute nationalistische, populistische und regionalistische Bewegungen. Auch zwei Mutterländer der Demokratie in Europa, Frankreich und die Niederlande, sind heute durch nationalistische und populistische Strömungen geprägt. In Frankreich feiert der Front national Wahlerfolge und setzt die Themen; in den Niederlanden treibt Geert Wilders die öffentliche Debatte mit einer Art populistischem Liberalismus vor sich her. Auch in Deutschland entstehen neue populistische Bewegungen. In einem trinationalen Dialog wollen wir diese Phänomene ausleuchten und vergleichen. Wie erklärt sich die neue Sehnsucht nach der Nation? Wann und inwiefern ist Populismus undemokratisch? Wie reagiert man sinnvoll auf die Verführungskraft vermeintlich einfacher Antworten? Stellt der Regionalismus tatsächlich eine Option zur Neugestaltung der EU dar?

Podiumsdiskussion mit:
Prof. Dr. Ton Nijhuis (Amsterdam)
Dr. Alexandre Escudier (Paris) und
PD Dr. Paula Diehl (Berlin)
Moderation: Dr. Felix Heidenreich

Die Podiumsdiskussion eröffnet das diesjährige Deutsch-französische Graduierten-Colloquium zum selben Thema. Die Veranstaltung wird von der DVA-Stiftung gefördert.

Verschlagwortet mit: Rassismus‚ Rechtsextremismus und -terrorismus

Über Dominik Blacha

Dominik Blacha, Sozial-Pädagoge, Jahrgang 1982, ist Anstifter der letzten Stunde, studiert einen internationalen und interdisziplinären Master in Politik, Soziologie und Geschichte. Er beschäftigt sich mal damit, mal hiermit, oft mit Menschenfeindlichkeit und dem Gegenteil davon. "Mit beiden Füßen fest auf dem Boden, mit dem Kopf in den Sternen."

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