Dauerausstellung und Jüdisches Viertel

So, 5. Juli 2015, 10:00 Uhr - 11:00 Uhr
Jüdisches Museum Hohenems, Schweizer Straße 5, 6845 Hohenems
Veranstalter: Jüdisches Museum Hohenems
Wichtiges: Eintritt: 7€, ermäßigt 4 € (inkl. Führung)

Entdecken Sie unbekannte Seiten des jüdischen Alltags und der jüdischen Geschichte im Jüdischen Museum und im Jüdischen Viertel von Hohenems, mit seinem einzigartigen Ensemble von der Synagoge bis zur unlängst sanierten jüdischen Schule und der Mikwe, dem ehemaligen jüdischen Ritualbad.

Die Dauerausstellung des Jüdischen Museums Hohenems in der Villa Heimann-Rosenthal vermittelt die Geschichte der Jüdischen Gemeinde von ihren Anfängen bis zu ihrem Ende im Nationalsozialismus nach 1938. Sie erzählt von einem Leben zwischen lokalen Bindungen und transnationalen Familiennetzwerken, von Migration und Heimat, Hoffnungen, Erfolgen und Enttäuschungen, Verfolgung und Fluchtwegen. Thematisiert wird auch der Neubeginn der Überlebenden nach 1945, der Streit um Erinnern und Nicht-Erinnern und die Gegenwart der Hohenemser Diaspora, die Perspektiven der Nachkommen. Exponate zu den Lebens- und Jahreszyklen begleiten den historischen Rundgang. Die Besucher sind eingeladen, sich zwischen den Themen der Geschichte und jenen Fragen zu bewegen, die heute nach wie vor relevant sind.
Audioguides, Videoinstallationen und eine Kinderausstellung bereichern den Ausstellungsrundgang, gleich ob Sie allein, mit Ihrer Familie oder Ihren Freunden das Museum besuchen.

 

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