Bezahlbar Wohnen in Stuttgart?

Mi, 5. November 2014, 19:00 Uhr
Kulturzentrum Merlin, Augustenstraße 72, 70178 Stuttgart
Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung
Wichtiges:

Als Wohnungssuchender in Stuttgart muss man viel Geduld oder eine gehörige Portion Glück mitbringen um eine angemessene und bezahlbare Wohnung zu finden. Vor allem sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen und junge Familien haben zunehmend Schwierigkeiten bezahlbaren Wohnraum zu finden.

Gleichzeitig führen die mit dem Wohnungsmangel steigende Mieten zu einer hohen Wohnkostenbelastung, die immer mehr Haushalte im eigenen Geldbeutel spüren. Welche Lösungsansätze sind erfolgversprechend um mit dieser Situation des regional angespannten Wohnungsmarkts umzugehen?

Das Wohnungsproblem ist vielschichtig, denn neben der Wohnungsknappheit lässt sich in Stuttgart ein beträchtlicher Leerstand beobachten. Außerdem wurden in den letzten Jahren kaum Mietwohnungen im unteren und mittleren Preissegment gebaut, da sich, nach Meinung der Immobilieninvestoren, aufgrund teurer Grundstücke und hoher Baukosten erst Mietpreise über 10 €/m˛ finanziell lohnen würden.

19.00 Uhr Begrüßung
Kristina Ulm, für die Stipendiat_innen der FES Stuttgart
Dr. Sabine Fandrych, Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg
19.10 Uhr Referat
Bezahlbar Wohnen in Stuttgart?
Prof. Dr. rer. pol. habil. Tilman Harlander
19.40 Uhr Podiumsdiskussion
Angelika Brautmeier
Geschäftsführerin Mieterverein Stuttgart und Umgebung
Peter Brenner
Immobilienwirtschaft Stuttgart
Axel Fricke
Abteilung Strategie Wohnen, Stadt Stuttgart
Martin Körner
Stadtrat und Vorsitzender der SPD-Fraktion im Stuttgarter Rathaus Moderation Kristina Ulm
Informelle Gespräche bei einem kleinen Imbiss
Verschlagwortet mit: Wohnen

Über Fritz Mielert

Fritz Mielert, Jahrgang 1979, arbeitete von 2013 bis 2017 als Geschäftsführer beim Bürgerprojekt Die AnStifter in Stuttgart. Davor betreute er ab 2011 bei Campact politische Kampagnen im Spektrum zwischen Energiewende und Vorratsdatenspeicherung, engagierte sich in der AG Antragsbearbeitung der Bewegungsstiftung, baute ab 2010 maßgeblich die Parkschützer als eine der wichtigsten Gruppierung im Protest gegen Stuttgart 21 auf und war ab 1996 mehrere Jahre ehrenamtlich bei Greenpeace aktiv.

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