Ausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“

Di, 17. März 2015 - Fr, 24. April 2015, Ganztägig
Rathaus Stuttgart, Marktplatz 1, 70173 Stuttgart
Veranstalter: Die Anstifter, Initiative Lern- und Gedenkort „Hotel Silber“, Stadtjugendring, Türkische Gemeinde Baden-Württemberg, Evang. Bildungswerk Hospitalhof Stuttgart, Gegen Vergessen - für Demokratie e.V., GEW Baden-Württemberg, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V., Katholisches Bildungswerk, Landeshauptstadt Stuttgart, Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Stadtjugendring Stuttgart, Türkische Gemeinde Baden-Württemberg, VVN/ BdA e.V.
Wichtiges: Eintritt frei

„Die bilderreiche Ausstellung setzt sich auf 22 Tafeln mit den Verbrechen des NSU in den Jahren 2000 bis 2007 sowie der gesellschaftlichen Aufarbeitung nach dem Auffliegen des Nationalsozialistischen Untergrundes im November 2011 auseinander. Im ersten Teil der Ausstellung werden die Biografien von Enver Simsek, Abdurrahim Özüdogru, Süleyman Tasköprü, Mehmet Turgut, Habil Kilic, Ismail Yasar, Mehmet Kubasik, Theodoros Boulgarides, Halit Yozgat und Michele Kiesewetter dargestellt. Zu Wort kommen auch Angehörige der Mordopfer. Weitere Tafeln beschäftigen sich mit den Bombenanschlägen in Köln sowie den Banküberfällen, bei denen unschuldige Menschen teilweise lebensbedrohlich verletzt wurden.

Der zweite Teil beleuchtet die Neonaziszene der 1990er Jahre sowie die Hilfeleistungen an den NSU-Kern aus einem neonazistischen Netzwerk. Dargestellt werden auch die Gründe, warum die Mordserie nicht aufgedeckt wurde sowie der gesellschaftspolitische Umgang mit dem Themenkomplex nach dem Auffliegen der neonazistischen Terrorgruppe am 4. November 2011.“

Eine Ausstellung von Birgit Mair im Auftrag des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB), www.opfer-des-nsu.de

Öffnungszeiten: Montag-Freitag, 8-18 Uhr

Führungen können angefragt werden unter ausstellung@die-anstifter.de.

Verschlagwortet mit: Internationale Wochen gegen Rassismus, Rassismus‚ Rechtsextremismus und -terrorismus

Über Dominik Blacha

Dominik Blacha, Sozial-Pädagoge, Jahrgang 1982, ist Anstifter der letzten Stunde, studiert einen internationalen und interdisziplinären Master in Politik, Soziologie und Geschichte. Er beschäftigt sich mal damit, mal hiermit, oft mit Menschenfeindlichkeit und dem Gegenteil davon. "Mit beiden Füßen fest auf dem Boden, mit dem Kopf in den Sternen."

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