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Songwriting
Es ist zu spät heute Nacht, um die Vergangenheit ans Licht zu zerren

Johnny Cash – "One"

Johnny Cash, der viel zu früh verstorbene  US-amerikanischen Country-Sänger und Songschreiber (* 1932, †  2003), fragte drei Jahre vor seinem Tod, ob alles ans Licht gezerrt werden muss:

Wird es jetzt besser?
Oder fühlst du dich noch wie vorher?
Wird es einfacher für dich,
jetzt, wo du einen Schuldigen gefunden hast?

One

Is it getting better
Or do you feel the same?
Will it make it easier on you now
You’ve got someone to blame?
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Songwriting
Das Gefühl der Jugend

Benjamin Francis Leftwich (Jahrgang 89) hat im Alter von 10 Jahren angefangen Gitarre zu spielen, nachdem er Nina Simone und den Rolling Stones gelauscht hatte. Später entdeckte er Nick Drake, Bob Dylan und Elliot Smith. Er nennt Arcade Fire, Ryan Adams und Bruce Springsteen als Inspiration. In Zeiten von Facebook fragt er nach den wirklichen Freunden.

Benjamin Francis Leftwich – Real Friends

„Real Friends“

So, you told me all the time
Your past had all but left your mind
Real friends, how many of them, how many new?
Cause now, you love him all the time
mehr…

Songwriting
Immer schön in der Mitte bleiben

In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod, war der Titel eines Films von Alexander Kluge aus dem Jahr 1974.

Dies hat der australische Folk-Singer-Songwriter Stu Larsen offensichtlich nicht gewusst, als er dieses Musikvideo für seine wunderbaren Song „Thirteen Sad Farewells“ produzierte.

Stu Larsen – Thirteen Sad Farewells (Official Video)

Stu Larsen lebt aus dem Koffer oder besser gesagt dem Rucksack. Ein paar Klamotten eingepackt, den Gitarrenkoffer über die Schulter und los geht’s. Man findet den Musik-Nomaden immer irgendwo unterwegs.

Dieser Weltenbummler ist ein kluger Erzähler und sehr eigenständiger Musiker und versteht es, aus seinen Erlebnissen archetypische Geschichten zu destillieren und ist damit ein wahrer Nachfolger der Folk-Songwriter alter Schule.

Songwriting
Der letzte Zug nach Memphis

Für die Darbietung eines mitreißenden Songs braucht es wenig Utensilien. Alles kann man in einer Küche einspielen, wie Lula und Wayne Jackson es in Hamburg vorgemacht haben.

Wayne Jackson, in Manchester geboren und Lula, bürgerlich Claudia Stülpner, geboren in einem kleinen Dorf am Tegernsee, treten als Duo unter dem Namen The Dead Lovers auf.

Wären The Dead Lovers ein Film, dann wären sie ein Road Movie. Ihr authentischer Sound eint melodiöse Gesangsharmonien, die über dreckig-stampfenden Blues Riffs liegen, gemischt mit einer Prise Folk.

Rassistische Alltagssprache entlarven – Was ist zu tun?

Die Stiftung gegen Rassismus plant und koordiniert die jährlich stattfindenden Internationalen Wochen gegen Rassismus. Dieses Jahr finden sie vom 11.-24.März statt. Die Anstifter unterstützen das Anliegen der Stiftung.

Was Rassismus in alltäglichen Situation bedeutet und was man dagegen machen kann, beschreibt uns die Sängerin Dota in folgendem Song.

(Dorothea Kehr, Gesang und Gitarre, Jan Rohrbach an der E-Gitarre, Janis Görlich am Schlagzeug, Patrick Reising an den Tasten)

Wer diese Ausnahmesängerin live erleben möchte kann ihren Tourneeplan hier einsehen.

 

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann

Diesen Satz des französischen Schriftstellers, Malers und Grafikers Francis Picabia sollte man sich im Alltag zu Herzen nehmen. Damit gelingt es, die Welt mit anderen Augen wahrzunehmen, Dinge in den Blick zu nehmen, die einem vorher verschlossen waren.

Das hatte vielleicht auch der Cellist Danny Kenyon der Bluegrassband The Dead South im Sinn, als er sein Cello wie eine Bassgitarre spielte.

The Dead South – In Hell I'll Be In Good Company [Official Music Video]

Songwriting
Today

Der Songwriter James Taylor ist seit Jahren auf seinem Weg, im Sound unverwechselbar. Darüber hat er dieses wunderbare Lied geschrieben:

Today, today, today
I’m finally on my way
The time has come to say
Goodbye, goodbye, goodbye

The bird is on the wing
The bell is about to ring
The big girl she’s about to sing
Today, today, today

The world will open wide
And I’m running with the tide
It’s time to cut this side
And I must not miss my ride

Somehow I haven’t died
And I feel the same inside
As when I caught this ride
When first I sold my pride