Schlagwort-Archive: Rockfrauen

Frauen im Rock (IX)
Ruth Brown

Ruth Brown
Foto: Amazon

Mit Ruth Brown möchte ich meine kleine Serie über Musikschwestern im frühen Rock’n’ Roll, Rhythm-and-Blues, Rockabilly, Gospel, Blues, kurz Frauen im Rock beenden, mit der ich mich vor diesen Ausnahmekünstlerinnen verbeugen wollte. Sie waren Wegbereiterinnen für alle Musikerinnen, die heute wie selbstverständlich auf der Bühne stehen und uns mit ihrer Kunst glücklich machen, wobei von einer Geschlechterausgeglichenheit bis heute nicht die Rede sein kann.
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Frauen im Rock (VII)
Janis Martin

Janis Martin- Bang Bang

Janis Martin (* 27. März 1940 in Sutherlin, Virginia; † 3. September 2007 in Danville, Virginia) war eine US-amerikanische Rockabilly-Sängerin, die als eine der wenigen Frauen in dieser von Männern dominierten Szene Erfolg hatte. Sie war vor allem für ihre starke Bühnenpräsenz bekannt. mehr…

Frauen im Rock (VI)
Wynona Carr

Wynona Carr

Auch Wynona Carr (23. August 1923 – 11. Mai 1976) kam ursprünglich aus der Gospel-Ecke. Ihrem Vorbild Rosetta Tharpe entsprechend nannte sie sich «Sister» Wynona Carr. Obwohl sie damit auf Little Richards Specialty-Label gehörigen Erfolg hatte, munkelte man zeitlebens, ihre rauchige Stimme wäre wohl besser geeignet für säkularere Gesänge. Und so nahm sie rund zwei dutzend groovige R’n’B-Nummern auf, von denen die folgende vielleicht die grossartigste ist: „Please Mr. Jailer“ (zu diesem wunderbaren Song bitte auf den Link klicken)

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Frauen im Rock (V)
Sister Rosetta Tharpe

Auch Gospel Music gehört zu den Wurzeln des Rock’n’Rolls. Schwester Rosetta Tharpe war keineswegs eine andächtige Kirchensängerin. Sie war die Erste, die Gospelmusik mit fetten R’n’B-Beats versah und somit das Genre ein für alle Mal veränderte. Zudem war sie eine Gitarrenheldin erster Güte. Ihr phantasitsches Gitarrensolo in dem Song «Up Above My Head» ist ab 1:20 zu sehen und zu hören.

Sister Rosetta Tharpe – Up Above My Head

Quelle: Watson und „Projekt Woman in Rock“

Frauen im Rock (IV)
Sparkle Moore

Sparkle Moore aus Nebraska nimmt ihren rechtmäßigen Platz in dieser Auswahl ein, obwohl sie nicht die beste Sängerin der Welt war. Sie nimmt ihn wegen schieren Exzentrik ein. Knickerbocker-Hosen, gestreifte Jacken-Ensembles oder Leopardenfell-Blusen. Dazu eine Tolle, die Elvis gut zu Gesicht gestanden hätte. Im Jahr 1956 ein gewagter Look. Hier ihr phantasischer Rock’n’ Roll Titel Skull and Crossbones. (Zum Abspielen des Songs einfach auf das Bild klicken)

Quelle: Watson und „Projekt Woman in Rock

Frauen im Rock (III)
Big Mama Thornton

‎Big Mama Thornton Hound Dog Down Home Shakedown Live 1965

Willie Mae „Big Mama“ Thornton (* 11. Dezember 1926 in Montgomery, Alabama; † 25. Juli 1984 in Los Angeles) war eine US-amerikanische Bluessängerin, Songwriterin und Mundharmonikaspielerin. Von ihr stammt die Komposition und Originalaufnahme von Ball and Chain, einem späteren Hit für Janis Joplin. mehr…

Frauen im Rock (II)
Die Pianistin und Bluessängerin Julia Lee

Rock’n’Roll erhielt seinen Namen, als die ehemals schwarze Musikform von weißen Jugendlichen entdeckt wurde. Dabei sollte man wissen, dass Rock’n’Roll ein Slangausdruck für Sex ist und trug sicher dazu bei, diese Musik als subversiven Kraft angesehen wurde. Vorher spielte man Rhythm’n’Blues und er richtete sich thematisch eher an ein erwachsenes Publikum.

Die Boogie-Woogie-Pianistin Julia Lee (* 31. Oktober 1902 in Boonville (Missouri); † 8. Dezember 1958 in San Diego) wuchs in Kansas City auf und machte schon als Kind zusammen mit einem Saiteninstrument-Trio ihres Vaters und auf Veranstaltungen ihrer Kirchengemeinde Musik. Ab 1947 sang sie eindeutig-zweideutigen Songs und landete eine Reihe von Hits: Titel wie „King Size Papa“, „I Didn’t Like It the First Time“, „Gotta Gimme Whatcha Got“ machten sie bekannt. Und auch dieser Song:

Julia Lee – Snatch And Grab It (Opportunity Knocks But Once)

Quelle: Watson und „Projekt Woman in Rock“