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Deutschlandfunk Kultur
Tod in den Anden

Vor 50 Jahren wurde Che Guevara erschossen
Von Matthias Bertsch (9.10.2017)

Er ist eine Ikone des 20. Jahrhunderts: Der gebürtige Argentinier Ernesto „Che“ Guevara widmete sein Leben dem militanten Kampf gegen die Unterdrückung. Noch heute wird der „Commandante“ dafür verehrt. Vor 50 Jahren wurde er in Bolivien erschossen.

„Uns bleibt, was gut war und klar war //

Daß man bei dir immer durchsah //

und Liebe, Hass, doch nie Furcht sah // Comandante Ché Guevara.“

So dichtete und sang Wolf Biermann über „Commandante“ Che Guevara – mit bürgerlichem Namen: Ernesto Guevara de la Serna. Als er 1928 in Argentinien geboren wird, deutet zunächst nichts auf eine Zukunft als Guerilla-Kämpfer und Revolutionär hin. Seine Familie ist wohlhabend, er selbst studiert Medizin. Doch dann begibt er sich auf eine lange Reise durch Lateinamerika, die ihm seine eigenen Privilegien vor Augen führt – und die Armut und Ausbeutung vor allem der Landbevölkerung, so der Lateinamerika-Experte Roman Rhode
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