Archiv der Kategorie: Termine

Schriftsteller/-innen gegen die Schere – Literarische Zensur als Machtmittel

Veranstaltungstyp
Vortrag
Organisation/Veranstalter
Buch & Plakat – Antiquariat
Website
www.buch-plakat.de
Datum
28.06.2013
Uhrzeit
19:30 Uhr
Ort
Buh & Plakat, Wagnerstr. 43, 70182 Stuttgart-Mitte (Bohnenviertel)
Terminbeschreibung
Zensur von Schriftgut gibt es nicht erst in der Neuzeit. Sie diente als Instrument zur Sicherung einer Machtposition. Vor allem dann, wenn diese Machtstellung nicht mehr sicher war, wenn also ein Umschwung drohte.

Die literarische Zensur wandte sich meist gegen den Autor/die Autorin eines Werks, aber auch gegen den Vertrieb (Verlage, Buchhändler, Bibliotheken) und nicht zuletzt auch gegen die Leser/-innen, denen bestimmte Werke vorbehalten wurden.

Der Vortrag konzentriert sich auf die Zensur in Deutschland (West und Ost) und stellt verschiedene Beispiele aus dem 19. und 20. Jahrhundert vor (u.a. Autoren des Vormärz, Klaus Mann und sein „Mephisto“, „Verbotene Bibliothek“, F. C. Delius).

Der Eintritt ist frei!

Georg Büchner (1813 – 1837) – ein Vortrrag mit Janka Kluge

Veranstaltungstyp
Vortrag
Organisation/Veranstalter
Buch & Plakat – antiquariat
Website
www.buch-plakat.de
Datum
24.05.2013
Uhrzeit
19:30 Uhr
Ort
Wagnerstr. 43, 70182 Stuttgart (Bohnenviertel)
Terminbeschreibung
“ Ein Kopf merkwürdiger Frühreife, ein Freidenker in politischen Dingen, wie keiner sonst von allen, die im damaligen Deutschland politisch hervorgetreten sind.“
So charakterisierte Franz Mehring 1897 den früh verstorbenen Schriftsteller und Radikaldemokraten Georg Büchner. Zusammen mit Friedrich Weidig schrieb er den „Hessischen Landboten“, aus dem der berühmte Satz „Friede den Hütten, Krieg den Palästen“ stammt. Büchner, der Medizin in Frankreich (Straßburg) und in Gießen Medizin studierte, schrieb Dramen wie „Dantons Tod“ und „Woyzeck“, aber auch das kritische Lustspiel „Leonce und Lena“, und die Novelle „Lenz“, in der er sich mit dem geistig umnachteten Dichter Jakob Michael Reinhold Lenz auseinander setzte.

Sein Werk ist geprägt von der Sympathie mit den sozialen Schwachen und der Kritik an der Obrigkeit. In vielem ist er seiner Zeit voraus: so ist „Woyzeck“ das erste soziale deutsche Drama und „Lenz“ eine frühe sozialpsychologische Studie.

Europa in der Krise

Veranstaltungstyp
Vortrag
Organisation/Veranstalter
attac Stuttgart, VHS Stuttart
Website
http://www.attac-netzwerk.de/stuttgart
Datum
8.4.2013
Uhrzeit
20:00
Ort
VHS Stuttgart
Terminbeschreibung
Veranstaltung mit
Lucas Zeise:
Europa in der Krise
Die Krise EU-Europas und der Euro-Währungsunion hat sich schlimmer und radikaler entwickelt, als selbst Pessimisten angenommen hatten. Lucas Zeise erklärt, warum die Interessen der deutschen Unternehmen diese katastrophale Entwicklung geradezu herausgefordert haben und warum die globale Finanzkrise sich im Europa des Euro besonders verheerend auswirkt. Zeise liefert einen knappen Wegweiser durch die Etappen der Finanz-, Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise Eurolands und begründet, weshalb die Rettung aus der Misere weder aus dem Spardiktat der deutschen Regierung noch der Regierungsübernahme durch die Europäische Zentralbank bestehen kann. Auswege aus der Krise sieht er in einem einheitlichen Schuldenschnitt sowie im Beginn einer Umverteilung des Reichtums.

Lucas Zeise, Finanzjournalist, bei der Börsen-Zeitung und der Financial Times Deutschland. Autor des Buches ‚Euroland wird abgebrannt‘ wird sich gerne an dem Abend mit anderen Meinungen, Entwürfen und Wegen, wie Europa die aktuelle Situation überwinden kann, auseinandersetzen.

Aleppo

Veranstaltungstyp
Ausstellung
Organisation/Veranstalter
Theaterhaus Stuttgart
Website
http://www.theaterhaus.com/theaterhaus/index.php?id=1,2,143
Datum
24.03.2013
Uhrzeit
11:30 Uhr
Ort
Theaterhaus Stuttgart
Terminbeschreibung
26.04.2013

Die BIOENERGIE-REGION Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T)

Veranstaltungstyp
Vortrag
Organisation/Veranstalter
Verein zur Förderung kommunaler Stadtwerke e.V.
Website
www.kommunale-stadtwerke.de
Datum
24.04.2013
Uhrzeit
19:00 Uhr
Ort
Rathaus Stuttgart, Kleiner Sitzungssaal
Terminbeschreibung
Thema
Die Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T)
Das Baden-Württemberg-Modell

Was ist H-O-T?
Der Hohenlohekreis, der Neckar-Odenwald-Kreis und der Main-Tauber-Kreis liegen im Norden von Baden-Württemberg und haben zusammen eine Fläche von 3.207 km².
Etwa die Hälfte davon wird landwirtschaftlich genutzt, der Waldanteil an der Gesamtfläche liegt bei gut einem Drittel. Über 4.500 Betriebe bewirtschaften die landwirtschaftlich genutzte Fläche. In der Region H-O-T leben und arbeiten rund 400.000 Menschen.

Was ist eigentlich Bioenergie?
Bioenergie gehört zu den Erneuerbaren Energien. Sie ist umweltfreundlich und wird insbesondere aus nachwachsenden Rohstoffen (Biomasse) gewonnen. Biomasse ist gespeicherte Sonnenenergie. Sie wird beispielsweise in Energiepflanzen, Holz oder Reststoffen wie Stroh, Biomüll oder Gülle gespeichert. Bioenergie lässt sich universell einsetzen, da es Biomasse in festem, flüssigem und gasförmigem Zustand gibt. Dadurch können sowohl Strom, Wärme oder Kraftstoffe erzeugt werden.
Der große Vorteil: Bioenergie ist unabhängig von der Preisentwicklung bei Öl, Kohle und Gas und ist deshalb wirtschaftlich interessant. Außerdem fördert die dezentrale Nutzung der Bioenergie die regionale Wertschöpfung.

Was bietet H-O-T?
Bioenergie bietet vielfältige Möglichkeiten Öl und Gas zu ersetzen oder zu ergänzen. Die Bioenergie-Region H-O-T will diese Einsparpotentiale aufzeigen und anschaulich darstellen, was mit Bioenergie alles möglich ist.
BIOENERGIE spart Geld
Dafür bieten wir den Städten und Gemeinden in der Region H-O-T Machbarkeitsstudien an: kostenlos, individuell und klimafreundlich. Auch Ihre Gemeinde kann davon profitieren: Wir identifizieren mit speziell geschulten Beratern wirtschaftlich sinnvolle Projekte und begleiten diese von der Planung bis zur Umsetzung.

Vorteile von H-O-T
Wenn in der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber ausreichend Strom und Wärme produziert wird, müssen wir weniger Energie von außerhalb zukaufen.
BIOENERGIE sichert Zukunft
Das heißt, unser Geld bleibt hier bei uns. Davon profitieren alle, vom regionalen Handwerk bis zum Einzelhandel vor Ort. Außerdem werden Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen, beispielsweise in der Land- und Forstwirtschaft.

Referent
Sebastian Damm, Geschäftsführer
BIOENERGIE-REGION Hohenlohe-Odenwald-Tauber GmbH

Podiumsdiskussion
Die Energiewende in Stuttgart

Veranstaltungstyp
Podiumsdiskussion
Organisation/Veranstalter
Verein zur Förderung kommunaler Stadtwerke e.V.
Website
www.kommunale-stadtwerke.de
Datum
15.05.2013
Uhrzeit
19.00 Uhr
Ort
Rathaus Stuttgart, Mittlerer Sitzungssaal
Terminbeschreibung
Die Energiewende in Stuttgart –
Podiumsdiskussion mit Vertretern der Stuttgarter Parteien

Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Winfried Kretschmann ausgerufene Energiewende scheint im Bundestagswahlkampf der Polemik zum Opfer zu fallen.
Der neue EnBW-Chef Mastiaux hat sich bis Juni eine Denkpause verordnet.
Derweil nutzt nach Pressemeldungen das Staatsunternehmen EnBW die Stuttgarter Wasserversorgung als Druckmittel zur Erlangung einer günstigen Position bei der Konzessionsvergabe der Strom- und Gasnetze.

Wie in der Landeshauptstadt stehen auch in der Bundeshauptstadt die Konzessionsvergaben bevor.
Doch während in Berlin ein durch die Presse begleiteter Dialog zwischen Bürgern, Oberbürgermeister und Senat stattfindet, wird in Stuttgart geschwiegen.
Die Presse scheut sich angemessen zu berichten. Wohin das führen kann, hat ein bekanntes Stuttgarter Großprojekt gezeigt.

Oberbürgermeister Kuhn feiert die Eröffnung eines Vertriebsbüros für „Grünen Strom“. Zu der in der Industriestadt Stuttgart anstehenden Energiewende scheint er sich, wie auch der Gemeinderat, ein Redeverbot auferlegt zu haben.

Wird hier die Chance für eine Beteiligung der Bürgerschaft an einem zentralen politischen Projekt vergeben?

Positionen, Ziele, Beschlüsse, Programme der Stuttgarter Parteien zur Energiewende in Stuttgart sollen auf dem Podium vorgestellt und diskutiert werden.

Teilnehmer
Joachim Fahrion, Freie Wähler Stuttgart, Stadtrat
Philipp Franke, Kreisvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, KV Stuttgart
Alexander Kotz, CDU, Fraktionsvorsitzender Gemeinderat
Christoph Ozasek, Geschäftsführender Vorstand des Kreisverband Stuttgart DIE LINKE
Dejan Perc, Kreisvorsitzender SPD-Kreisverband Stuttgart
Hannes Rockenbauch, Parteifreies Bündnis SÖS, Stadtrat
Armin Serwani, Kreisvorsitzender FDP Stuttgart

Moderation
N.N.

Mit den AnStiftern nach Sils-Maria – Mit den AnStiftern nach Sils-Maria

Auf den Spuren von Friedrich Nietzsche

vom 10. –15. Juni 2013

mit Frank Ackermann und Rüdiger Vaas

 Roof of Europe – so tauften die Engländer das Oberengadin und begeisterten sich für St. Moritz. Nietzsche aber wählte das nahegelegene, beschaulichere Sils-Maria für seinen Aufenthalt. Und hier in Sils-Maria, dem „lieblichsten Winkel der Welt“, erlebte er die Zeiten seiner höchsten Schaffenskraft, hier kam ihm auf einer seiner vielen Wanderungen der Gedanke der „Ewigen Wiederkehr des Gleichen“ in den Sinn.

Das Haus und das Zimmer, worin Nietzsche in den Sommermonaten der Jahre 1881–1888 wohnte, wurden weltberühmt, und lang ist die Liste derer, die Nietzsche folgten, um in Sils-Maria Erholung und Inspiration zu finden: Thomas Mann, Hermann Hesse, Kurt Tucholsky, Albert Einstein, Richard Strauss, Claude Chabrol, Donna Leon…

 

 Friedrich Nietzsche: Sils-Maria

Hier saß ich, wartend, wartend,  – doch auf Nichts,

Jenseits von Gut und Böse, bald des Lichts

Genießend, bald des Schattens, ganz nur Spiel,

Ganz See, ganz Mittag, ganz Zeit ohne Ziel.

Da, plötzlich, Freundin! wurde Eins zu Zwei –

– Und Zarathustra ging an mir vorbei…

 

Im „Philosophischen Café der AnStifter im Hegelhaus“ hatten Frank Ackermann und Rüdiger Vaas die Idee, eine Reise (sozusagen vom Stuttgarter Hegelhaus aus-gehend) zum Nietzsche-Haus in Sils-Maria anzubieten und zu organisieren – eine Reise, um auf den Spuren Nietzsches zu philosophieren und zu wandern, mit Lesungen und Gesprächen und kleineren Ausflügen: nach St. Moritz und Pontresina, nach Stampa, berühmt durch die Künstlerfamilie Giacometti, nach Soglio, dem „Tor zum Paradies“, wo Rilke sich eine Zeitlang aufhielt…

 

Weil das Nietzsche-Haus nur eingeschränkte Unterkunftsmöglichkeiten ohne Verpfle-gung bietet, werden wir Quartier nehmen im nahegelegenen „Silserhof“, einem Gästehaus, das Frühstücksbüffet mit 3-gängigem Abendessen anbietet; alle Zimmer mit Dusche, WC, Telefon und W-LAN.

 

Preis und Leistung:

5 Übernachtungen mit Halbpension, inklusive aller gesetzlichen Gebühren sowie freier Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und Bergbahnen im Oberengadin.

 

Im Doppelzimmer:  470 Euro je Person

Im Einzelzimmer:    530 Euro je Person

 

Im Preis sind weiterhin enthalten die Nietzsche-Vorträge und Lesungen von Frank Ackermann und Rüdiger Vaas.

Mit der Anmeldung ist eine Anzahlung in Höhe von 100 Euro zu überweisen auf das Konto der AnStifter, Verwendungszweck: Sils-Maria.

 

Geplant ist, die Fahrt mit privaten Pkws zu organisieren und die Kosten anteilig um-zulegen. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie mitfahren möchten, selbst fahren und wie viele Mitfahrerplätze Sie haben.

Organisation und Anmeldung: Frank Ackermann

Tel: 0711-612492, Email: hegelhaus@web.de

 

Zur Person:

Frank Ackermann organisiert die Reisen der AnStifter und das „Philosophische Café im Hegelhaus“. – Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u.a. „Schopenhauer – Kritische Darstellung seine Systems“, „Schiller als Schüler“, „Kant, Goethe, Schiller, Hegel: 100 Gedanken und Aussprüche“ (4 Bände). – Wurde vor Jahren durch Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ angeregt, nach Sils-Maria zu reisen, und hat sich seitdem für das Oberengadin begeistert.

Rüdiger Vaas ist Philosoph, Publizist sowie Astronomie- und Physikredakteur bei der Monatszeitschrift „bild der wissenschaft.“ – Zahlreiche Buchveröffentlichungen, u.a. „Hawkings neues Universum“, „Gott, Gene und Gehirn“, „Tunnel durch Raum und Zeit“ sowie Artikel und Essays zur Kosmologie, Naturphilosophie, Wissen-schaftstheorie, Anthropologie und Philosophie des Geistes. – Zu Nietzsche hat er vor allem über den „Gedanken der Ewigen Wiederkehr des Gleichen“ gearbeitet.

 

Samstag, 6. April Busfahrt nach München

München ist allemal eine Reise, weshalb es jetzt von den AnStifter zum Ziel eines nachösterlichen Ausflugs gewählt wurde.

 

Nach der (hoffentlich staufrei verlaufenden) Fahrt auf der A 8 gibt es zuerst eine von zwei Münchner Stadtführern geleitete Kombination aus Stadtrundfahrt und Stadtspaziergang. Dieser endet um ca. 13h vor dem „Augustiner“, wo für uns zum Mittagessen (à la carte) reserviert ist.

Den Nachmittag (bis 17.30h) kann jeder nach Lust & Laune verbringen: Stadtbummel, Englischer Garten, Besichtigung der Residenz, Besuch des Deutschen Museums, der Glyptothek, der Alten Pinakothek, der Neuen usw.

 

Preis: 45 Euro pro Person

Leistungen: Hin- und Rückfahrt im komfortablen Reisebus, geführte Stadtrundfahrt und Stadtspaziergang

Abfahrt in Stuttgart: 7 Uhr am Treffpunkt Rotebühlplatz (Rotebühlstrasse)

Rückkehr in Stuttgart: ca. 20.30 Uhr am Treffpunkt Rotebühlplatz

Irrtum und Änderungen vorbehalten

 

Reiseleitung: Peter Grohmann und Frank Ackermann

 

Es ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich.

Der Teilnehmer-Betrag ist zu überweisen auf das Konto der AnStifter, Verwendungszweck „München“

 

Jetzt aber ganz schnell anmelden:

peter-grohmann@die-anstifter.de, 0711 248 56 77, fax 0711 248 56 79

 

Studienreise nach Breslau – 16. bis 19. Mai

Etwas größer als Stuttgart ist die Stadt an der Oder die viertgrößte Stadt Polens und 1000 Jahre alt. Zweimal wurde die Stadt verwüstet: Beim Mongolensturm 1241 und 1945 durch Nationalsozialisten.

Edith Stein  und Rosa Luxemburg lebten hier, Angelus Silesius, Peter Hacks, Ferdinand Lassalle und Adolph Menzel, Max Born und Paul Ehrlich, Ignaz Bubis und Dietrich Bonhoeffer.

Nach 1945 mussten die meisten Deutschen die multikulturelle Stadt verlassen, in der zeitweise zehntausende Menschen jüdischen Glaubens lebten.

Unsere Studienreise nach Breslau, die weltoffene Metropole Schlesiens mit Hochschulen und Theatern, Museen und ehrwürdigen Bauten, die den Krieg überstanden, ist ein besonderer Leckerbissen.

Stadtrundgänge und Stadtrundfahrten, Ausflüge ins Umland, Spaziergänge an der Oder zur Dominsel und dem Dom, ein Besuch der Jahrhunderthalle, der Bauhaus-Siedlung und des Ehrenmals der Roten Armee, der Bummel über den Ring und die Einkehr im historischen Rathaus stehen genauso auf dem Programm wie der Rundgang durch das jüdische Viertel und ein gemeinsamer Abend mit polnischen Freunde aus den neuen Bürgerbewegungen.

Die Reiseleitung haben der Breslauer Peter Grohmann und Frank Ackermann.

Abfahrt in Stuttgart: Donnerstag, 16. Mai 2013, 6 Uhr am Treffpunkt Rotebühlplatz (Rotebühlstrasse)

Rückkehr in Stuttgart: Pfingstsonntag, 19. Mai 2013, ca 22 Uhr

Im Reisepreis von 440 Euro sind enthalten:

Hin- und Rückfahrt im komfortablen Reisebus (Fa. Schlienz), 3 Hotel-Übernachtungen in Breslau im DZ mit Frühstück, 3 Hauptmahlzeiten, alle Besichtungen, Rundfahrten und Eintritte.

Einzelzimmerzuschlag 75 Euro.

Ein detailliertes Programm – Änderungen vorbehalten – erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung.

Mit der Anmeldung sind 100 Euro Anzahlung fällig (Stornokosten 75,00 Euro), zu leisten auf das Konto der AnStifter, Kennwort: Studienreise Wroclaw/Breslau.

Verbindliche Anmeldung nur mit vollständiger Adresse

an Die AnStifter, Werastraße 10, D 70182 Stuttgart, kontakt@die-anstifter.de

 

 

 

Workshop Bürgerbeteiligung und Transparenzgesetz

Veranstaltungstyp
Workshop
Organisation/Veranstalter
Verein Mehr Bürgerbeteiligung
Website
astrid.koppenhoefer@t-online.de
Datum
17. März 2013
Uhrzeit
11 – 13 Uhr
Ort
Familienzentrum Stöckach, Metzstr. 26
Terminbeschreibung
„Transparenz in Stadt und Land“: wir wollen die Vorstellungen zur Transparenz bei allen Vorhaben der Verwaltung weiter vorantreiben und schreiben einen Brief an OB kuhn.

Gruppentreffen Schwabenstreich

Veranstaltungstyp
Sonstiges
Organisation/Veranstalter
Schwabenstreich 70619 Sillenbuch
Website
schwabenstreich70619@gmx.de
Datum
6. März 2013
Uhrzeit
19°° Uhr
Ort
Clara-Zetkin-Waldheim, Gorch-Fock-Str. 26, S-Sillenbuch
Terminbeschreibung
Der Schwabenstreich70619 trifft sich 14tägig im Clara-Zetkin-Waldheim, Gorch-Fock-Str. 26 in S-Sillenbuch. Hier diskutieren und planen die FreundInnen des Kopfbahnhofes aus dem Stadtbezirk und angrenzenden Gemeinden über Inhalte, Aktionen und Veranstaltungen, um S21 endlich zu beenden und sinnvolle Alternativen zu etablieren.

Friedenspreisträgerin Prof.Dr.Bardocz in Erdmannhausen

Veranstaltungstyp
Vortrag
Organisation/Veranstalter
Verein für Gentechnikfreie Landkreise Ludwigsburg/Rems-Murr, ErdmannHAUSER Getreideprodukte
Website
www.gentechnikfrei21.de
Datum
26.2.2013
Uhrzeit
19.30 Uhr
Ort
Erdmannhausen, Brezelfabrik, Riedstraße
Terminbeschreibung
Thema des Vortrags: „Sicherheitsrisiko Gentechnik“ . Mehr über die Preisträgerin des Stuttgarter Friedenspreises 2009 auf https://www.die-anstifter.de/?cat=15

HEGELHAUS – Prof. Dr. Michael Weingarten
Die Bücherverbrennung – Zäsur, Epochenbruch oder Kontinuität?

Samstag, 11. Mai 10.30h, Hegelhaus

Prof. Dr. Michael Weingarten: Die Bücherverbrennung – Zäsur, Epochenbruch oder Kontinuität?

Uns, die wir die Nachgeschichte der Bücherverbrennung kennen, erscheint diese als markante Zäsur, als Zivilisationsbruch. War das aber auch schon das Verständnis der Zeitgenossen? Oder erschien diesen die Bücherverbrennung als Fortsetzung und Konsequenz von Diffamierungen kultureller Leistungen seit Beginn des 20. Jahrhunderts? Man denke hier nur an Thomas Manns Polemik
gegen den „Zivilisationsliteraten“. Und ist der eigentliche Epochenbruch nicht markiert mit der Vernichtung der europäischen Juden?

Diese beiden Ereignisse sollen in dem Vortrag so zueinander in Beziehung gesetzt werden, dass deutlich wird, warum nach 1945 so viele exilierte Schriftsteller an deren ästhetischer Gestaltung scheiterten.

Michael Weingarten lehrt Philosophie an den Universitäten Stuttgart und Marburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Dialektik und Sprachphilosophie sowie Politische und Sozial-Philosophie.

Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. Kaffee/Brezeln oder Hefezopf

Dr. Claus Baumann
Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit? – Zu Aktualität und Grenzen von Hegels Grundlinien der Philosophie des Rechts

Samstag, 20. April, 10.30h Hegelhaus

Dr. Claus Baumann: Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit? – Zu Aktualität und Grenzen von Hegels Grundlinien der Philosophie des Rechts

Hegels Diktum, Philosophie sei „ihre Zeit in Gedanken erfasst“, fordert uns heraus, seine Überlegungen geschichtlich zu interpretieren. Das heißt, dass wir nur von unserer jeweiligen Gegenwart aus Hegels Gedanken rekonstruieren und reflektieren können, mit Bezug auf ihren geschichtlichen Ort. Zugleich wirft ein solches Vorgehen ein bestimmtes Licht auf unsere eigene Lebenssituation zurück, auf die Gestalt unserer derzeitigen gesellschaftlichen Verhältnisse und auf die prägenden Vorstellungen unserer Zeit.

In diesem Sinne thematisiert Claus Baumann Hegels Fortschrittskonzeption mit Blick auf die gegenwärtigen Verhältnisse; er fragt nach der Aktualität der Hegel’schen Gedanken sowie nach deren historischer Schranke. Eine zentrale Rolle werden dabei Hegels Überlegungen zur „bürgerlichen Gesellschaft“, zu „Arbeit“, „Krieg“ und „Weltgeschichte“ spielen.

Claus Baumann ist Lehrbeauftragter für Philosophie an der Universität Stuttgart sowie für Gesellschaftstheorie und Sozialphilosophie an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Dialektik, Kritik der politischen Ökonomie, Geschichts- und Entwicklungstheorie, Philosophie der Kunst und Ästhetik.

Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. Kaffee/Brezeln oder Hefezopf

 

Hegelhaus – Prof. Dr. Michael Weingarten
Der Flug der Eule der Minerva…

Samstag, 13. April, 10.30h, Hegelhaus

Prof. Dr. Michael Weingarten: Der Flug der Eule der Minerva…

beginnt bekanntlich in der Dämmerung.“ – Mit diesem Bild kennzeichnet Hegel die Grenzen auch philosophischer Theorie und markiert den Umschlagspunkt von Theorie in wirkliches, insbesondere politisches Handeln. Das rekonstruktive Begreifen der Gegenwart soll zu einer Formbestimmung des Politischen führen, um uns in unserem politischen Handeln, dem Politik-Machen, zu orientieren.
Dieses Bestimmung des Verhältnisses vom Medium des Politischen und dem Mittelhaften der Politik jenseits des Verdachts einer Politischen Theologie steht im Zentrum des Vortrages.

Michael Weingarten lehrt Philosophie an den Universitäten Stuttgart und Marburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Dialektik und Sprachphilosophie sowie Politische und Sozial-Philosophie.

Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. Kaffee/Brezeln oder Hefezopf

Fällt aus!!! -HEGELHAUS – ZUM 250. GEBURTSTAG VON JEAN PAUL

ZUM 250. GEBURTSTAG VON JEAN PAUL

Fällt aus! Neuer Termin im Herbst.

Samstag, 23. März, 10.30h Hegelhaus

Dr. Markus Raab: Jean Paul und Fichte

Neben Hegel ist Jean Paul der schärfste Kritiker Fichtes. Bis heute wird seine Kritik aber immer noch wenig ernst genommen, weil sie nicht im üblichen akademischen Stil verfasst ist. Ja, im höchsten Maße unüblich kommt sie daher: Im Gewande des Humors. Sie trifft deshalb aber nicht weniger genau ins Zentrum der Fichteschen Philosophie – ganz im Gegenteil.

Dr. Markus Raab studierte Philosophie an der Universität Tübingen und der Washington University St. Louis – Stuttgarts Partnerstadt. Dort auch Lehrtätigkeit. Markus Raab ist Kulturbürgermeister der Stadt Esslingen am Neckar.

Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. Kaffee/Brezeln oder Hefezopf

HÖLDERLIN-GEBURTSTAG

HÖLDERLIN-GEBURTSTAG

Mittwoch, 20. März, 16.30 – 18.30

Idealistischer Stadtspaziergang mit Frank Ackermann – Auf den Spuren von Hegel, Hölderlin, Schiller und Schelling

Es ist bekannt, dass Hegel die ersten achtzehn Jahre, bis zur Aufnahme seines Studiums am Tübinger Stift, in seiner Geburtsstadt lebte. Weniger bekannt ist, dass auch seine Jugend- und Studienfreunde Schelling und Hölderlin häufig in Stuttgart waren. So wohnte Schelling eine Zeitlang direkt hinter dem Hegelhaus, wo Hölderlin ihn besuchte, der dann später längere Zeit in der heutigen Königstraße wohnte und hier seine dichterisch fruchtbarste Periode erlebte: Hier entstanden u.a. die Elegien „Stuttgart“, „Brot und Wein“ und „Der Gang aufs Land“.

Wir beginnen diesen idealistischen Stadtspaziergang am Hegelhaus, kommen an den Orten vorbei, wo einstmals Schiller und Goethe wohnten, am Sterbehaus Schubarts, am Geburtshaus von Gustav Schwab – und, als realistischer Kontrapunkt, an dem ehemaligen Gasthaus, in dem Casanova arretiert war…

Treffpunkt: Hegelhaus, Eberharstraße 53;  Dauer des Rundgangs: ca. 1,5 Stunden

Kostenbeitrag: je 10 Euro

Zum Abschluss gibt es im Gewölbekeller des Hegelhauses für jeden Teilnehmer ein Glas Hegel-Wein.

Frank Ackermann initiierte und leitet die Veranstaltungsreihen „Philosophisches Café im Hegelhaus“, „Literarischer Abend im Hegelhaus“, „Philosophie im Lapidarium“. – Zahlreiche Buchveröffentlichungen, zuletzt die vier Bände „Kant, Goethe, Schiller, Hegel – 100 Gedanken und Aussprüche“ (Peter Grohmann-Verlag).

 

HEGELHAUS

DER LITERARISCHE ABEND

Dienstag, 19. März 19.30 Uhr, Hegelhaus

Eleonore Lindenberg: Zum 99. Geburtstag von Thaddäus Troll – Deutschland, dein Schwabe?!
Versuch einer Erinnerung an den „Tucholsky“ aus Bad Cannstatt in Wort und Musik

Das Stuttgarter Hegelhaus ist ein würdevoller und idealer Ort, aus Anlass des 99. Geburtstags an Thaddäus Troll, den Schriftsteller, Journalisten, Zeitkritiker, den „kritischen Landvermesser“ (Irmela Brender), den „homo politicus“ (Hans Abich) zu erinnern.
Mit seinem Bestseller „Deutschland, deine Schwaben“ hat er vielen Schwaben, die –oft von den eigenen Mitbewohnern veranlasst – ein beschädigtes Selbstbewusstsein hatten, berechtigte Anerkennung und verdientes Ansehen zurückgegeben. Zu Unrecht haben ihn manche seiner Landsleute reduziert auf einen „schwäbischen Mundartautor“, ihn, der den Bilderreichtum seines heimatlichen Dialekts nicht den Vereinsmeiern und Gaudimachern überlassen wollte, sondern den Dialekt als Stilmittel einsetzte.

An seine Verdienste, die er sich in seinen sich selbst auferlegten Ehrenämtern, zum Beispiel als hochgeschätztes Rundfunkratsmitglied des Süddeutschen Rundfunks, erworben hat, darf, nein muss aus diesem Anlass auch erinnert werden.

Eleonore Lindenberg war Thaddäus Trolls Sekretärin von 1966 bis zu seinem Tod im Juli 1980. Als „Verwalterin und Sichterin des gesamttrollschen Oeuvre“ (T. Troll) trägt sie seit November 2002 ihre Erinnerungen an den Schriftsteller mit wechselnden Schwerpunkten vor. – Musikalisch begleitet wird ihr Vortrag von Michel Biehler, dem französischen „Akkordeon-Virtuosen. Er spielt nicht nur Musik aus seiner derzeitigen Wahlheimat Schwaben, sondern stellt ihr internationale Folklore gegenüber – ganz so, wie das der patriotische Weltbürger Troll wohl auch geschätzt hätte.“ (Martin Hinze)

Kostenbeitrag: je 8 Euro incl. ein Glas Hegel- bzw. Hölderlinwein