Alle Beiträge von Burkhard Heinz

Über Burkhard Heinz

Ich bin seit vielen Jahren geschäftsführender Gesellschafter des Medienbeobachtungsunternehmens mediatpress®. Die von mir verfassten Beiträge beschäftigen sich mit den Themen Medien, Kommunikation und Journalismus. Artikel, die auf dieser Website zu lesen sind und nicht von mir stammen, geben nicht immer auch meine Meinung wieder. Anders ist das auf meinem eigenen Blog.

Roboterjournalismus, Textbausteine und menschliche Intelligenz

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Eine ganze Reihe von in- und ausländischen Verlagen läßt bestimmte Presseartikel schon seit Jahren nicht mehr (nur) von Journalisten, sondern von Maschinen schreiben. Ein Beispiel für den sogenannten Roboterjournalismus betreiben die Nachrichtenagentur Press Association und das Start-up Urbs Media in Großbritannien unter dem Namen Radar. Monatlich entstehen hier rund 8.000 Texte. Alle diese maschinell generierten Presseartikel basieren auf Templates oder Mustertexten und werden unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten in jeweils etwas anderer Form für den Lokalteil verschiedener Zeitungen produziert. Die journalistische Arbeit im Radar-Projekt beschäftigten Redakteure besteht nun vor allem darin, diese Mustertexte zu schreiben.

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Händler haben Haltung

Ohne Titel

Das EHI ist ein wissenschaftliches Institut des Handels mit Sitz in Köln. Im Juni führte es eine Befragung von 60 Kommunikationsverantwortlichen großer Unternehmen durch. Herausgefunden werden sollte, ob diese Unternehmen eine Meinung zu umstrittenen gesellschaftsrelevanten Themen haben und öffentlich kommunizieren.

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Factchecking

Ohne Titel

Warum teilen Menschen Falschinformationen, Verschwörungsphantasien und andere missliebige Inhalte in den sozialen Netzwerken, fragt Claire Wardle in der neuesten Ausgabe von Scientific American. Wardle ist Expertin im Thema Falschinformationen.

Die Antwort ist so schwer nicht, meint Wardle, die außerdem Leiterin der regierungsunabhängigen Organisation First Draft ist, wo sie, wie viele andere auch, ehrenamtlich arbeitet.

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Datenschutzerklärung
lesen und lesen lassen

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Die Zeitschrift Focus hat Allensbach damit beauftragt, Menschen ab 14 Jahren zu fragen, wie sie es mit der überall im Netz zu findenden Datenschutzerklärung halten. Das Ergebnis ist wenig überraschend, die Folgerungen daraus könnten für die Big Five des Internets aber unangenehm werden.

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Pressefreiheit
Linksunten

Angela Furmaniak ist Rechtsanwältin. Sie hat im Spätsommer 2017 gegen das Verbot des Nachrichtenportals linksunten.indymedia.org durch das Bundesinnenministerium vor dem Bundesverwaltungsgericht Klage eingereicht. In einem Interview, das Moritz Tremmel für Golem.de mit ihr geführt hat, erklärt sie die Hintergründe des Falls.
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Künstliches Vertrauen

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Statista veröffentlicht eine Studie der Next Media Hamburg, die zeigt, dass 83% von 1000 Befragten sich vorstellen können, mit KI zu kommunizieren.

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Internet
Wer ist PewDiePie?

Videogaming

Zu Anfang dieses Textes könnte auch die Frage stehen, wer Felix Kjellberg ist. Die Antwort wäre mehr oder weniger dieselbe.

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Wen fürchten Unternehmen?

Etwas mehr als 500 Fach- und Führungskräfte nehmen an einer Umfrage teil. Die Frage lautet, vor welchem Rechercheteam sie besonderen Respekt haben. Die fünf Erstplazierten sind mehr…

Internet
Hassbeiträge nehmen in Baden-Württemberg zu

Bei Heise-Online heißt es heute in einem kurzen Bericht u.a.: „2018 waren in Baden-Württemberg 204 Hassbeiträge und damit rund 28 Prozent mehr als 2017 erfasst worden. Bundesweit war die Zahl hingegen um rund 35 Prozent zurückgegangen. Das baden-württembergische Innenministerium erklärt die Zunahme im Südwesten unter anderem damit, dass Beiträge eher gemeldet werden und in diesem Bereich verstärkt ermittelt werde.“

siehe Heise Online

Schweine im Weltall?

Neil Armstrong, fotografiert von Buzz Aldrin, vor der Mondlandung

Der erste Mann auf dem Mond war Neil Armstrong, auch wenn die Fotos, die man von ihm kennt, seinen Kollegen Buzz Aldrin zeigen, was wiederum Armstrong egal sein kann, weil diesen Umstand kaum jemand kennt. In der Weigerung Aldrins, Fotos von seinem Kollegen zu machen, mag zwar etwas Böswilligkeit mitgespielt haben, Absichten verbrecherischer Natur gab es jedoch nicht.

Das erste im Weltraum begangene Verbrechen geht also wahrscheinlich nicht auf das Konto eines weißen Mannes, sondern auf das einer weißen Frau: Anne McClain. mehr…

Schadsoftware
Emotet wieder aktiv

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Die vielleicht bösartigste Schadsoftware ist zurück, schreibt heise online. Die Sommerpause, während der es wenig bis keine Aktivitäten gab und während der die für die Verbreitung der Schadsoftware nötige Server-Infrastuktur runtergefahren war, ist vorbei. Infizierte Computer werden, so heise, seit vergangenen Freitag wieder mit Schad-Modulen von Emotet gespeist.

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Paid Content, Paywalls, Bezahlschranken
kostenlos war gestern

Schranke

Die englischsprachigen Medien wie Economist, New York Times und Washington Post haben es vorgemacht. Große deutschsprachige Medien wie Spiegel, Zeit und Bild haben es auf den deutschen Markt übertragen. Andere Medien sind nachgezogen, aber nicht alle machen es gleich.

Im Grunde sind fünf Modelle zu unterscheiden, mit denen Zeitungs-Verlage versuchen, ihr Onlineangebot zu verkaufen.

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Aha
Kohlendioxyd kann man essen.

„Zu viel Kohlendioxyd? Sollen es die Leute doch fressen!“ hört sich an wie das uncoole Gequatsche von Klimaleugnern. Ist es aber nicht. mehr…

Aha
Fahrradfahren als Zumutung?

Ohne Titel

In der Fahrrad-Zeitschrift velobiz.de-Magazin Nr. 8/19 finde ich auf der Seite 46 ein kleines Interview mit Michael Braungart, der sich im Bereich Umweltschutz mit seinem Konzept „Cradle to Cradle“ also „Ursprung zu Ursprung“ einen Namen gemacht hat.

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Aha
Freifunk statt kommerzielle Hotspots

Kostenlose Hotspots für die Datenübertragung, Chats, für billige Telefonate und kleine Videokonferenzen gibt es in großen Einkaufszentren, in Cafés, in der S-Bahn, im Zug und hier und da. Die Bemerkung „ungesichertes Netzwerk“ ist nichts, was glücklich macht; die oft erforderlichen Anmeldeprozeduren nerven. Betreiber werden darüber hinaus „ordentlich“ zur Kasse gebeten auch wenn sie juristische Konsequenzen seit Abschaffung der „Störerhaftung“ nicht mehr so sehr fürchten müssen. mehr…

Zeitschriften, Digitalisierung und Journalismus

Zeitschriften
Patrick Priesmann ist seit 2015 Geschäftsführer des Südwestdeutschen Zeitschriftenverleger-Verbands, der Interessenvertretung der Zeitschriftenverlage in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

In einem mehrseitigen Interview für die Zeitschrift Blickpunkt wird er u.a. nach einer Erklärung dafür gefragt, dass die Zeitschriftenbranche einerseits jammert, andererseits aber 2019 deutlich mehr Zeitschriften als 2017 herausgibt. Patrick Priesmann antwortet mit einem Hinweis auf den sehr starken Verdrängungswettbewerb. mehr…

Media-Analyse
Aktuelle Reichweitenveränderungen von Tages- und Wochenzeitungen

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) weist in ihrer neuesten „ma“ zwar generell sinkende Auflagen für Tages- und Wochenzeitungen, jedoch für zahlreiche Titel Gewinne in der Reichweite aus. mehr…

„Newsrooming“

Die größte Oppositionspartei im Bundestag macht es vor.

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Künstliche Intelligenz
Gesichtserkennung in der Praxis

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Zwei Wissenschaftler der Universität Essex haben jetzt eine Untersuchung vorgelegt, die die von der Londoner Polizei eingesetzte automatische Gesichtserkennung bewertet. Entsprechende Tests, auf die sich diese Untersuchung stützt, wurden durchgeführt im Zeitraum zwischen Juni 2018 und Februar 2019.

Das Urteil der Forscher: mit einer miserablen Trefferquote von gerade einmal 20% ist das System der Life Facial Recognition – LFR – nicht zu gebrauchen.

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Journalismus
Die besten Wirtschaftredaktionen

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Die Zeitschrift „Der Wirtschaftsjournalist“ hat jetzt die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht, die sie jedes Jahr mit dem Ziel durchführt, zu wissen, welche deutsche Wirtschaftsredaktion die Beste ist.

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