Was macht Angst bei Digital?

Angst vor Digitalisierung

Umfragen kann man viele machen. Oft reicht ein Telefon. Umfragen sind unterhaltend und werden gerne als Grundlage für kleine Pressetexte verwendet. In der Umfage dieses kleinen Textes geht es um die Angst der Menschen vor der Digitalisierung.

Es geht also weniger um Fakten, sondern um Gefühle. Und so sind es 89 Prozent der befragten Bürger und Bürgerinnen, die befürchten, von fremden Regierungen ausspioniert zu werden. 75 Prozent machen sich Sorgen, das es Kriminellen gelingen könnte, zentrale Infrastrukturen im Bereich Verkehr oder Energie in die Knie zu zwingen. 50 Prozent haben Befürchtungen, dass mit den digitalen Technologien die Abhängigkeit von China und den USA wachsen könnte. 35 Prozent der Personen, die bei dem Anruf durch das Umfrage-Institut nicht sofort aufgelegt haben, hat Sorge, dass Falschmeldungen sich zu leicht verbreiten lassen und die Demokratie gefährden. Wodurch sich das Wertesystem verändern und der gesellschaftliche Zusammenhalt verlorengehen könnte. Konkret befürchten das 32 Prozent. Dieselbe Menge verbindet Digitalisierung mit Veränderungen im Bereich Beschäftigung und befürchtet Arbeitsplatzverluste und Massenarbeitslosigkeit. Immerhin noch 7 Prozent denken, dass immer intelligenter werdende Maschinen irgendwann die Herrschaft übernehmen könnten.

Anmerkung: Die repräsentative Umfrage wurde telefonisch von Bitcom Research durchgeführt. Befragt wurden 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren. Die Frage lautete „Bitte geben Sie an, vor welchen dieser möglichen konkreten Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Gesellschaft Sie ganz persönlich Angst haben.“.

Burkhard Heinz
mediatpress®

Über Burkhard Heinz

Ich bin seit vielen Jahren geschäftsführender Gesellschafter des Medienbeobachtungsunternehmens mediatpress®. Die von mir verfassten Beiträge beschäftigen sich mit den Themen Medien, Kommunikation und Journalismus. Artikel, die auf dieser Website zu lesen sind und nicht von mir stammen, geben nicht immer auch meine Meinung wieder. Anders ist das auf dem Unternehmensblog Blog.