75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz
Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau startet Kampagne auf Twitter

Foto: © Eva Haag
Foto: © Eva Haag

Ziel der Kampagne: bis zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzententrations- und Vernichtungslagers der Nazis am 27. Januar 2020 sollen mehr als eine Million Follower erreicht werden. Gezielt werden internationale Multiplikatoren angesprochen. Darunter ist auch der deutsche Satiriker Jan Böhmermann. „Wir möchten Sie noch einmal um Ihre Unterstützung bitten“, schrieb das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau an den ZDF-Moderator.

Jan Böhmermann folgen auf Twitter 2,2 Millionen Menschen. Das Museum fügten dem Aufruf hinzu: „Verbreitet die Nachricht, informiert die Twitter-Gemeinde über unseren Account, auf dem wir jeden Tag über die Geschichte von Auschwitz aufklären.“ Böhmermann und andere reagierten mit Retweets. Derzeit folgen dem Auschwitz-Museum rund 820.000 Follower, Stand: 3.1.20

Am 27. Januar 1945 wurde Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Seit 2005 wird das Datum als internationaler Gedenktag für die Opfer des Holocaust. Die Nationalsozialisten haben in Auschwitz bis zu 1,5 Millionen Menschen umgebracht.

Quelle: Deutschlandradio

Über Seehoff Michael Maria

M. Seehoff schreibt über ungewöhnliche akustische Musik und zu bewegenden Ereignissen. Eventuell bringt die Musik auch die Seelen anderer AnStifter in Resonanz und lässt sie staunen (eine Hoffnung!). Auf dem Blog "Elsternest" erscheinen M's. Texte vor allem über kleine literarische Ereignisse in Stuttgart.

Ein Gedanke zu „75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz: Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau startet Kampagne auf Twitter

  1. Ich habe den Ausschwitz-Appell-2020 über die Naturfreunde Hessen erhalten und unterstütze diesen Appell. Die Gedenkstätte muss unbedingt erhalten werden, um nachfolgende Generationen diesen industriell betriebenen Völkermord vor Augen zu führen. Sie zeigt uns, zu welch‘ mörderischen Handlungen Menschen fähig sind, wenn erst einmal anderen Menschen das „Menschsein“ durch ideologische Beeinflussung aberkannt wird.
    Mit freundlichen Grüßen
    Roslinde Grob

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