Umfrage
Die wollen nicht nur spielen!

Wähler und Wählerinnen der größten Oppositionspartei meinen es gar nicht so. Sie geben der Rechtsaußenpartei ihre Stimme vor allem weil sie damit ihre Unzufriedenheit mit den anderen Parteien ausdrücken wollen.

So eine sehr verbreitete Annahme, deren Richtigkeit nun angezweifelt werden muss.

Laut einer aktuellen Untersuchung, an der rund 2.500 Personen teilnahmen, sind rechtsextreme Überzeugungen in der Rechtsaußenpartei alles andere als selten.
Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, völkisches Gedankengut und Antisemitismus sind den Anhängern und Anhängerinnen dieser Partei mehr als nur vertraut. Drei Viertel derjenigen, die die Partei von Meuthen, Gauland, Storch und Waibel bevorzugen, geben an, dass rechtsradikale Gruppen mit „manchem durchaus Recht“ haben. Dass ein Fünftel der Anhängerschaft anderer Parteien diese Ansicht auch vertritt, muss keine Beruhigung sein.

Fast 90% der sich der Rechtsaußenpartei zuordnenden Befragten meinen, dass es in Deutschland zu viele Menschen gebe, die nicht Deutsche seien; 25% der anderen Parteienanhänger meinen das auch.

Dass Deutschland wieder einen starken Mann als Führer brauche, meinen 7% der Anhänger/innen der demokratischen Parteien; bei der Partei, die diesen demokratischen Anspruch nicht hat, sind es 42%.

„Die AfD-Anhänger zeichnen sich durch große Nähe zu rechtsradikalen Bewegungen und durch extreme Fremdenfeindlichkeit aus. Sie sind für völkisches Gedankengut anfällig und haben große Distanz zum demokratischen System.“

Quelle: watson.de

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