Edward Snowden
Einnahmen aus Autobiographie gehen an US-Regierung


Edward Snowden schreibt ein Buch, das zum Welt-Bestseller wird, muss nun aber hinnehmen, dass die Einnahmen aus dem Verkauf nicht an ihn gehen.So jedenfalls die jüngste Entscheidung eines US-Bundesgerichts in Virginia. Die US-Regierung hatte gegen Snwoden und seinen Verleger geklagt, denn Snowden hatte bei der NSA und der CIA eine Vereinbarung unterschrieben, derzufolge jede Veröffentlichung von Informationen über seine Arbeit vorab den Behörden vorgelegt und von diesen genehmigt werden müsse. Dem Staat, so die Richter, stehen darüber hinaus auch die Einnahmen aus öffentlichen Vorträgen – einer Haupteinnahmequelle für den Ex-Agenten – zu, in denen geheime Dokumente zu sehen waren. Gegen das die Autobiographie betreffende Urteil argumentierten Snowdens Anwälte, dass entsprechende Dokumente dort nicht zu sehen seien und auch keine Geheimnisse zum Besten gegeben werden. Alle Inhalte von „Permanent Record“ seien darüber hinaus auch in anderen Medien schon veröffentlicht worden, enthielten also nichts Neues. Ob das Preisgeld für den Stuttgarter Friedenspreis, den Edward Snowden 2014 erhielt, nun auch an die US-Regierung geht, war bis Redaktionsschluss nicht zu klären.

siehe auch heise online

Über Burkhard Heinz

Ich bin seit vielen Jahren geschäftsführender Gesellschafter des Medienbeobachtungsunternehmens mediatpress®. Die von mir verfassten Beiträge beschäftigen sich mit den Themen Medien, Kommunikation und Journalismus. Artikel, die auf dieser Website zu lesen sind und nicht von mir stammen, geben nicht immer auch meine Meinung wieder. Anders ist das auf dem Unternehmensblog Blog.