US-Präsidentschaftswahlen
Neil Young will US-Bürger werden

Neil Young
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Endlich, nach vielen Jahren, will Neil Young an der Präsidentschaftswahl teilnehmen. Er hat die kanadische Staatsbürgerschaft, lebt aber mit seiner amerikanischen Frau und seinen Kindern seit Urzeiten in den Staaten und mischt sich schon seit vielen Jahren in die US-Politik ein. Nun hat er die US-Bürgerschaft beantragt.

Doch das komplizierte Verfahren verzögert sich nun. Wegen seines Marihuana-Konsums muss er sich nun einer weiteren „Anhörung“ unterziehen, wie der 73-Jährige auf seiner Website mitteilte. Wir erinnern uns: Nach dem Erscheinen seines letzten Albums Colorado  (siehe hier) hatte er im Interview gesagt, dass sei das einzige Album gewesen, bei dem er nicht Marihuana geraucht hätte.

Das Marihuana-Problem der Behörden erklärt der Singer-Songwriter so: „Ein Bewerber, der Marihuana zu sich nimmt, hat laut Vorschriften für die Einbürgerung in die USA unter Umständen einen „Good Moral Character“ vermissen lassen, wenn er gegen Bundesrecht verstößt, auch wenn diese Aktivität nach geltendem staatlichem oder ausländischem Recht nicht problematisch ist.“

Young beteuert: „Ich hoffe aufrichtig, dass ich meinen guten moralischen Charakter bewiesen habe und über Donald J. Trump und seine amerikanischen Mitbewerber um den Platz im Weißen Haus abstimmen kann.“

Er hatte schon vor einiger Zeit untersagt, dass sein Song Rockin‘ In The Free World auf Veranstaltungen von Donald Trump gespielt werden darf. Siehe meinen Artikel dazu hier.

Quelle: Rolling Stone

Über Seehoff Michael Maria

M. Seehoff schreibt über ungewöhnliche akustische Musik und zu bewegenden Ereignissen. Eventuell bringt die Musik auch die Seelen anderer AnStifter in Resonanz und lässt sie staunen (eine Hoffnung!). Auf dem Blog "Elsternest" erscheinen M's. Texte vor allem über kleine literarische Ereignisse in Stuttgart.