Tucholsky-Preis vergeben
Herzlichen Glückwunsch Margarete Stokowski!

"Was darf Satire?", fragte weiland Kurt Tucholsky

Die Autorin und Kolumnistin Margarete Stokowski, Jahrgang 1986, befasst sich vor allem mit feministischen Themen. Seit 2015 ist sie Kolumnistin bei „Spiegel Online“. Zuvor war sie vier Jahre taz-Kolumnistin. Sie erhielt den mit 3.000 Euro dotierten Preis am 3. November 2019. Hier ihre Rede anlässlich der Preisverleihung.

Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel waren die Pseudonyme, unter denen der Journalist und Schriftsteller Kurt Tucholsky seine Texte veröffentlichte. Er wurde 1890 in Berlin geboren, war Mitherausgeber der Wochenzeitschrift Die Weltbühne, außerdem Satiriker, Kabarettautor, Liedtexter, Lyriker und Kritiker, verstand sich selbst als linker Demokrat, Sozialist, Pazifist und Antimilitarist und warnte vor der Erstarkung der politischen Rechten – vor allem in Politik, Militär und Justiz. 1929 ging er ins Exil nach Schweden, wo er 1935 Suizid begangen hat.

Über Maria Seehoff

M. Seehoff schreibt über ungewöhnliche akustische Musik und zu bewegenden Ereignissen. Eventuell bringt die Musik auch die Seelen anderer AnStifter in Resonanz und lässt sie staunen (eine Hoffnung!). Auf dem Blog "Elsternest" erscheinen M's. Texte vor allem über kleine literarische Ereignisse in Stuttgart.

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