Wie Presseartikel auch verhindert werden können

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Pressefreiheit ist nicht nur die Freiheit der Journalistinnen und Journalisten zu schreiben, was sie für richtig halten. Eine Gesellschaft, in der es Pressefreiheit gibt, muss auch gewährleisten, dass das Geschriebene seine Leserinnen und Leser erreicht.

Wenn journalistische Recherchen nicht verhindert werden können, dann kann verhindert werden, dass die Rechercheergebnisse die Öffentlichkeit erreichen, indem Druck, Transport oder Verkauf durch mitunter sehr brutale Methoden gestört werden.

Reporter ohne Grenzen hat nun (23.09.2019) einen Themenbericht vorgestellt, für den man mit Journalistinnen und Journalisten und Beschäftigten aus dem Vertrieb aus mehr als 90 Ländern gesprochen hat. Der Bericht zeigt an 28 Beispielen die Risiken, denen Printmedien auf ihrem Weg zur Leserschaft ausgesetzt sind.

In Pakistan sind es oft Sicherheitskräfte die Lieferwagen abfangen und die Fahrer angreifen. Der Geheimdienst im Sudan beschlagnahmt schon mal ganze Ausgaben und verhindert so deren Auslieferung. In Mexiko ist es der Mord an Zeitungsverkäuferinnen und -verkäufern, durch den verhindert werden soll, dass kritische Zeitungstexte gelesen werden.

siehe Reporter ohne Grenzen

Burkhard Heinz

mediatpress®

Über Burkhard Heinz

Ich bin seit vielen Jahren geschäftsführender Gesellschafter des Medienbeobachtungsunternehmens mediatpress®. Die von mir verfassten Beiträge beschäftigen sich mit den Themen Medien, Kommunikation und Journalismus. Artikel, die auf dieser Website zu lesen sind und nicht von mir stammen, geben nicht immer auch meine Meinung wieder. Anders ist das auf meinem eigenen Blog.