Klimawandel
Du willst es doch auch (nicht)

Cooling towers 4172369 1280

Bill Gates ist davon überzeugt, und Frankreich zögert den Abbau seiner Atomanlagen hinaus, um weniger fossile Energieträger einzusetzen. Aber sind die Damen und Herren auf dem richtigen Weg mit ihrem Rückgriff auf veraltete Technologien zur Verbesserung der CO2-Bilanz?

Im Jahr 2018 wurden weltweit 273 Mrd. US-Dollar für erneuerbare Energien ausgegeben. Für AKWs waren es nur 33 Mrd. Sogar China, das Land, das bisher das meiste Geld in Atomanlagen investiert hat, gibt mittlerweile mehr Geld für die Erneuerbaren als für AKWs aus. Warum? Ganz einfach: Wind- und Solarenergie kostet seit 2014 deutliche weniger als Atomstrom.

Und daher ist es nicht uninteressant, dass jetzt der aktuelle World Nuclear Industry Status Report (WNISR) erschienen ist. Herausgegeben wird er von der Schweizerischen Energie-Stiftung SES, die ihren Bericht, so heißt es bei heise.de, als den einzigen von der internationalen Atomenergieagentur IAEA unabhängigen Bericht betrachtet. In ihm heißt es recht deutlich, dass Atomkraftwerke keine Option gegen den Klimawandel sind. Sie seien zu teuer und benötigten eine zu lange Bauzeit, um sich positiv auf die CO2-Bilanz auszuwirken.

„Weil die Kosten für Solarenergie und Windräder sänken, seien sie klimaeffektiver als Atomkraftwerke der neusten Generation,“ so der WNISR.

Über Mir

"Mir" ist ein Pseudonym. Ein Personalpronomen. Alle Beiträge von "Mir" geben nicht die Meinung der Anstifter und oft sogar noch nicht einmal meine eigene wieder.