Frauen
Nur weil es Mädchen sind!

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In Indien werden jedes Jahr hunderttausende Mädchen nach der Geburt getötet; sie werden in einen Müllsack gesteckt und weggeschmissen. In China schätzt man 30.000 Abtreibungen pro Tag; vorgeburtliche Geschlechterselektion ist hier und anderswo eine gängige Praxis.

Das führt auch dazu, dass man bezüglich Geschlechterverhältnis in China von 32 Millionen und in Indien sogar von 40 Millionen überzähligen Männern ausgeht, einer Situation, die wiederum den Menschenhandel und Zwangsprostitution befördert.

Weibliche Genitalverstümmelung, oft mit rostigen Messern, sind immer noch ein globales Problem. Weltweit sind es 200 Millionen Frauen und Mädchen, deren Geschlechtsorgane verstümmelt wurden. Als Grund werden so genannte kulturelle und soziale Gegebenheiten angeführt.

Grundsätzlich ist es so, dass „Mädchen von Geburt an vernachlässigt, schlecht ernährt und mangelhaft versorgt werden und nicht zur Schule gehen dürfen,“ heißt es bei netzfrauen.de. Vor Jahren war es Shulamith Firestone, die darauf hinwies, dass der Unterschied der Körpergröße von Frauen und Männern in den entwickelteren Industrieländern auch auf die unterschiedliche Versorgung von Mädchen und Jungen zurückzuführen sei.

Es überrascht dann auch nicht sehr, dass es vorgeburtliche Geschlechterselektion auch in den USA und Europa gibt. In Reproduktionskliniken, so schreiben die netzfrauen, gehört diese Dienstleistung mittlerweile zum Standardrepertoire.

Beispielhaft für die Gewalt, die Frauen tagaus und tagein erleben, nennen die netzfrauen Südafrika. Hier wird alle 3 Minuten ein Kind vergewaltigt und alle 3 Stunden eine Frau ermordet.

Aber die südafrikanischen Frauen haben aufgehört stillzuhalten. Seit August 2019 gehen sie auf die Straße und protestieren gegen die Gewalt, die sie nicht länger erleiden wollen.

Netzfrauen

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