Schadsoftware
Emotet wieder aktiv

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Die vielleicht bösartigste Schadsoftware ist zurück, schreibt heise online. Die Sommerpause, während der es wenig bis keine Aktivitäten gab und während der die für die Verbreitung der Schadsoftware nötige Server-Infrastuktur runtergefahren war, ist vorbei. Infizierte Computer werden, so heise, seit vergangenen Freitag wieder mit Schad-Modulen von Emotet gespeist.

Emotet ist eine Schadsoftware, die seit Anfang 2019 per Phishing-Mail verbreitet wird und, nach „erfolgreicher“ Aktivierung durch die getäuschten User, Festplatten-Inhalte verschlüsselt, um von den infizierten Opfern Lösegeld zu erpressen. Die Software vom Typ Trojaner und die entsprechenden E-Mails sind so gut gemacht, das neben zahlreichen privaten und öffentlichen Einrichtungen auch heise selbst Opfer vom Emotet geworden ist. Der Verlag schreibt dazu „Zu den Opfern zählen neben unzähligen kleineren mittelständischen Unternehmen auch Stadtverwaltungen und Krankenhäuser, bei denen dann oft tage- und wochenlang gar nichts mehr ging. Auch Heise hatte einen Emotet-Vorfall.“

„Wie man sich vor Emotet und anderen fortgeschrittenen Cybercrime-Gefahren systematisch schützt, erklärt das heise-Security-Webinar Emotet bei Heise – Lernen aus unseren Fehlern.“

Quelle

Über Burkhard Heinz

Ich bin seit vielen Jahren geschäftsführender Gesellschafter des Medienbeobachtungsunternehmens mediatpress®. Die von mir verfassten Beiträge beschäftigen sich mit den Themen Medien, Kommunikation und Journalismus. Artikel, die auf dieser Website zu lesen sind und nicht von mir stammen, geben nicht immer auch meine Meinung wieder. Anders ist das auf meinem eigenen Blog.