Brandenburgischer Landtag
Jugend debattiert mit Spitzenkandidaten

Brandenburgsicher landtag

Johanna Liebe ist nicht nur klug, sie ist auch politisch interessiert. Im vergangenen Jahr hat sie den deutschen Debattier-Preis gewonnen. Wohl auch deshalb war sie diese Woche im Brandenburgischen Landtag. Dort gab es das Angebot, mit Spitzenkandidaten zu debattieren. Und Andreas Kalbitz ist der Spitzenkandidat seiner Partei bei der nächsten Landtagswahl.

Nach der Debatte, bei der Johanna einiges auszuhalten hatte, sagte sie, dass sie sich nicht als Opfer erlebt hätte. Andreas Kalbitz habe ja nicht sie beleidigt, sondern andere. Dass er aber so ausfallend sein würde, damit habe sie nicht gerechnet, weil ja debattiert werden sollte. Schade sei gewesen, dass der Mann so oft am Thema vorbei geredet habe. Vielleicht, meint Johanna, habe Kalbitz den Sinn der Veranstaltung nicht verstanden. Geärgert habe sie, wie der Mann über Greta Thunberg hergezogen sei. Irgendwie habe sie, Johanna, sich verpflichtet gefühlt, das nicht durchgehen zu lassen.
Die Erfahrung, die sie als Debattiererin hat, half etwas bei der Veranstaltung in Potsdam, obwohl die Debattier-Wettbewerbe ganz anders ablaufen. Vor allem sachlicher. Hier wie da sei aber die Vorbereitung sehr wichtig. Und obwohl sie innerlich sehr aufgeregt war und auch innerlich etwas gezittert habe, sei sie äußerlich relativ entspannt erschienen. Allgemein versuche sie immer ihre Emotionen im Zaum zu halten und möglichst sachlich auf Fragen einzugehen. Unabhängig davon, wer ihr gegenüber sitze und wo die Person politisch stehe. Das sei immer erst wieder nach der Debatte ein Thema.

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