„Medienwürdigkeit“

Die Glaubwürdigkeit der Medien nimmt in den USA stetig ab. Nur noch 14% der Republikaner gestehen den Medien in ihrer Meinungsbildung eine Rolle zu. Eine kürzlich durchgeführte Studie in Deutschland kommt zu einem ganz anderen Ergebnis: hier sind es 40 Prozent, die den Medien in wichtigen Fragen (mindestens) vertrauen, während es 2008 nur rund 30 Prozent waren. Gleichzeitig waren es 2008 aber auch nur 9%, die meinten, dass man den Medien eher nicht oder überhaupt nicht vertrauen könne, während diese (abschätzige) Ansicht 2016 25% der Bevölkerung teilten. Glaubt man Oliver Quiring, dem Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaften, dann wird das Verhältnis zwischen „neuen Medien“ (Facebook, Twitter, ..) zu „traditionellen Medien“ (Printpresse, TV, Radio..) darüber hinaus häufig falsch bewertet, denn mehr als 90% der Deutschen nutzen diese Quellen selten oder nie für politische Meinungsäußerungen.

https://is.gd/yu0cYp (die Zeit)
https://is.gd/hV612w (Gallup)
https://is.gd/BWE2kB (Tagesspiegel)
https://is.gd/GzPGVr (Meedia)

Über Mich

"Mich" ist ein Pseudonym. Alle mit diesem Pseudonym gekennzeichneten Beiträge GEBEN NICHT DIE MEINUNG DER ANSTIFTER und oft sogar noch nicht einmal meine eigene Meinung WIDER.

Ein Gedanke zu „„Medienwürdigkeit“

  1. Erhellend die Einsicht, die die Studie der Uni Mainz zu Tage fördert:

    „Teilweise sind das Leute, die schlicht Spaß an der Provokation haben. Die wollen nur spielen. Ich würde als Journalist nicht so einfach mit mir spielen lassen.“

    Das erinnert mich an den bissigen Hund meines Nachbarn. Auch mein Nachbar versuch mich immer wieder mit der Behauptung zu beruhigen: „Der will nur spielen“.

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